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Veröffentlicht am 16.12.2017

Eine gelungene Fortsetzung der Schildmaid-Saga

Falkenherz
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Das Buch „Falkenherz – Bewährung der Schildmaid“ von Katharina Münz ist der dritte Teil der Schildmaid-Saga, einer historischen Saga, die im Jahr 882/883 in Dänemark und Britannien angesiedelt ist. Das ...

Das Buch „Falkenherz – Bewährung der Schildmaid“ von Katharina Münz ist der dritte Teil der Schildmaid-Saga, einer historischen Saga, die im Jahr 882/883 in Dänemark und Britannien angesiedelt ist. Das eBook ist im Oktober 2016, das Taschenbuch im November 2016 erschienen.

Nachdem Melwyn ihren geliebten Ifill geheiratet hat, könnten die beiden auf dem schwiegerväterlichen Hof ein „ruhiges, friedliches“ Leben führen. Doch Melwyn treibt die Sorge um ihre noch in Cornwall versklavte Mutter um, so dass es sie drängt, mit Ifill dorthin zu reisen und sie zu retten.

Aber bis Cornwall ist es ein weiter Weg mit vielen teils schönen, teils widrigen Hindernissen, die sich Melwyn in den Weg stellen. Sowohl ihre Kampfkünste als Schildmaid als auch ihre Liebe zu Ifill werden mehrfach auf die Probe gestellt.
Kann sie diese bestehen und schafft sie es, ihre Mutter zu retten?

Die Hauptcharaktere in dem Buch sind:
- Melwyn: Melwyn ist die 19jährige Bastard-Tochter des Burgherrn von Luxulyan und einer dänischen Sklavin. Nachdem sie von Cornwall nach Köln gereist war, wo sie von Dänen versklavt wurde, hatte sie ihren Ifill kennengelernt, der sie als Schildmaid ausgebildet hat, sie freigelassen hat und die beiden verliebten sich ineinander (Teil 2 der Schildmaid-Saga). Melwyn ist in einem christlichen Haushalt aufgewachsen, hat aber durch ihre heidnische Mutter auch Kontakt zu der dänischen Religion gehabt – allerdings nur geringfügig, da Strafen darauf standen, dänisch zu sprechen oder heidnische Rituale auszuführen. Dadurch dass ihre Mutter eine Sklavin ist, fehlt Melwyn in vielen Dingen das Wissen um die heidnischen Bräuche, aber auch um die zwischenmenschlichen Beziehungen. In ihrer Heimat galt sie immer als zu groß und plump, wohingegen sie unter den Dänen vergleichsweise klein und zierlich wirkt. Trotzdem sitzt das Gefühl der Hässlichkeit bei ihr sehr tief, ebenso das Gefühl wertlos zu sein.

- Ifill: Ifill ist ein junger, hühnenhafter Däne, der bei dem Überfall in Köln dreimal verhindert, dass Melwyn sich tötet, er bildet Melwyn als Schildmaid aus und verliebt sich in sie (Teil 2 der Schildmaid-Saga). Er bringt Melwyn zu seinem elterlichen Hof und heiratet sie. Ifill trägt Melwyn auf Händen und würde alles für sie tun, allerdings ist er ebenfalls in mancher Hinsicht etwas unbeholfen/befangen, so dass es zwischen den beiden zu Missverständnissen aufgrund mangelnder Kommunikation kommt.

Falkenherz beinhaltet viele Rückblenden auf Melwyns Vergangenheit, die es auch Lesern ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Bände möglich machen müssten, dem Erzählstrang zu folgen. Durch die recht kurzgehaltenen Rückblenden in Form von Erinnerungen oder Dialogen wirkten sie aber auch auf mich, die ich die beiden vorherigen Teile gelesen habe, nicht als störend oder unnötige Wiederholung, sondern sie fügten sich gut in die Geschichte ein.

Die Geschichte ist in sich stimmig, der Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Im Laufe der drei Bände habe ich Melwyn gut kennengelernt und ihre Gedankengänge nachvollziehen können, sodass einige Ereignisse bzw. Reaktionen Melwyns für mich vorhersehbar waren, wobei es auch durchaus einige für mich unerwartete Wendungen insbesondere in Melwyns Umkreis gab. Der Verlauf der Geschichte hat mir gefallen, ebenso die Entwicklung der Ereignisse und wie sich am Ende alles zusammenfügt und sich der Kreis schließt.

Die Ich-Erzählperspektive vermittelt dem Leser deutlich Melwyns Gefühlswelt. Ich konnte ihre Liebe, Unsicherheit, Unruhe, Angst, Enttäuschung, Wut gut nachempfinden. Und ihre Unwissenheit in manchen Bereichen des zwischenmenschlichen Lebens ließen mich so des Öfteren schmunzeln.
Da sie ihre Unbedarftheit bereits im zweiten Teil zu einem Großteil verloren hat, empfand ich ihren Reifeprozess im Verlauf dieses Buches nicht so stark wie im zweiten Teil, aber durch ihre neue Verantwortung und ihr Bestreben (Runen) lesen und schreiben zu lernen, wächst ihr Charakter durchaus auch in diesem Buch.

Ifills und Myghals Charakter werden trotz der Ich-Erzählperspektive gut herausgearbeitet. Auch die anderen Charaktere erscheinen mir in diesem Buch plastischer rüberzukommen, als noch im vorherigen.
Die damaligen christlichen und heidnischen Bräuche werden meiner Meinung nach interessant und sehr detailliert geschildert, ebenso die Kleidung und Lebensweise. Man kann sich gut in diese Zeit hineinversetzen.

Das Cover gefällt mir sehr gut, die Kombination der Farbe, der Zeichnung und der Tribals finde ich sehr ansprechend.

Die im Buch enthaltenen Personenverzeichnisse und Stammbäume können dem Leser das Verstehen der diversen Beziehungen der Personen untereinander erleichtern, allerdings sollte man sie überblättern, falls man nicht im Voraus Hinweise zu Ereignissen erhalten möchte.

Fazit:
Obwohl der zweite Teil bereits ein Ende hatte, mit dem man gut hätte leben können, ist Falkenherz eine gelungene Fortsetzung der Schildmaid-Saga und auf jeden Fall lesenswert. Mir hat die komplette Saga sehr gut gefallen, und ich werde Melwyns herrlich erfrischende, manchmal naive Art vermissen. Sie hat sich in mein Herz gekämpft, und ich freue mich auf weitere Bücher dieser Art.

Auch wenn man Falkenherz sehr wahrscheinlich gut ohne Vorkenntnisse der beiden vorherigen Teile lesen kann, würde ich doch ein chronologisches Lesen empfehlen, einfach weil die Geschichte um Melwyn sehr schön ist und einem doch viele Details verloren gingen.

Veröffentlicht am 20.11.2017

Wahre Achterbahnfahrt der Gefühle

Fünf Tage, die uns bleiben
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„5 Tage, die uns bleiben“ von Julie Lawson Timmer (erschienen 16.04.2015) ist ein emotionaler, tragischer Roman, bei dem sicher kaum ein Auge trocken bleibt.

Das Buch vereint zwei völlig unterschiedliche ...

„5 Tage, die uns bleiben“ von Julie Lawson Timmer (erschienen 16.04.2015) ist ein emotionaler, tragischer Roman, bei dem sicher kaum ein Auge trocken bleibt.

Das Buch vereint zwei völlig unterschiedliche Geschichten miteinander, die aber eine Gemeinsamkeit haben – noch 5 Tage, die bleiben.

Scott hat zusammen mit seiner Frau Laurie für ein Jahr die Vormundschaft für einen 8jährigen übernommen. Jetzt bleiben ihm nur noch 5 Tage, um sich von ihm zu verabschieden und damit klarzukommen, dass der Junge wieder zu seiner drogensüchtigen Mutter zurückkehren muss. Während die schwangere Laurie sich auf ihr gemeinsames Kind freut, geht für Scott eine Welt unter, weil er sein Herz dem Jungen geschenkt hat.

Mara hat vor 4 Jahren erfahren, dass sie an der unheilbaren Huntington-Krankheit leidet. Um sich und ihrer kleinen Tochter, sowie ihrem Mann einen qualvollen Leidensweg zu ersparen und damit sie sie als fröhlichen Menschen in Erinnerung behalten, hat sie sich damals vorgenommen, sich nach dem Auftreten bestimmter Symptome das Leben zu nehmen. Als diese auftreten, sind es noch 5 Tage bis zu ihrem Geburtstag, den Tag, den sie sich als Todestag ausgesucht hat. 5 Tage, um sich von der Familie, den Freunden zu verabschieden, 5 Tage, um die letzten gemeinsamen Momente in sich aufzunehmen. 5 Tage, um allen zu zeigen, wie lieb sie sie hat.

Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben. Scotts Verzweiflung über den Verlust des Jungen und seine Zerrissenheit darüber, was das Beste für ihn sein wird, wird deutlich beschrieben.

Aber vor allem Maras Geschichte zieht einen in den Bann. Ihre Gedankengänge, warum sie sich für den Freitod entschieden hat, sowie ihre Zweifel, ob sie nicht vielleicht doch noch das Ganze ein Jahr oder länger hinauszögern kann, sorgten für tiefstes Verständnis bei mir. Zwischendurch immer wieder die Hoffnung, dass es doch noch nicht so schlimm um sie steht und dann wieder die Verzweiflung, wenn das nächste Unglück geschieht und sie wieder in ihrem Entschluss bestärkt.

Ich war gefangen zwischen der Bewunderung für Mara, wie akribisch sie alles geplant hat, welche Gründe sie alle aufgeführt hat, warum sie es tun will und warum ausgerechnet an ihrem Geburtstag, und den Zweifeln darüber, ob es jetzt von ihr egoistisch oder selbstlos ist, so zu handeln.

Die beiden Geschichten werden locker durch ein Forum verbunden, in dem sich Scott und Mara über Pflegekinder austauschen.

Das Cover ist sehr dezent und zeigt eine Mutter, die ihre Tochter an der Hand hält. Im Kontrast steht die schwarze, traurige Silhouette der beiden zu der grünen, Hoffnung spendenden Titelfarbe.

Das Buch regt sehr zum Nachdenken an. Wie würde man selber in so einer Situation entscheiden? Nutzt man seine Tage wirklich sinnvoll? Sagt man seinen Liebsten oft genug, dass man sie liebt?

Fazit:
Ein sehr schönes, gefühlvolles und trauriges Buch, das für eine Achterbahn der Gefühle sorgt und einem lehrt, sein Leben zu genießen, sowie verständnisvoller mit anderen umzugehen – weil es nicht immer alles so ist, wie es scheint.

Veröffentlicht am 29.10.2017

Klare Leseempfehlung und für mich definitiv ein Anwärter für mein Lesehighlight 2017.

Wovon du träumst
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„Wovon du träumst“ von Kira Gembri ist am 07.08.2017 erschienen (eine Neuauflage erscheint am 06.11.2017).

Bei dem Jugendbuch handelt es sich um die Geschichte von Nick und Emilia. Emilia hat eine Liste ...

„Wovon du träumst“ von Kira Gembri ist am 07.08.2017 erschienen (eine Neuauflage erscheint am 06.11.2017).

Bei dem Jugendbuch handelt es sich um die Geschichte von Nick und Emilia. Emilia hat eine Liste von Träumen, die sie sich gerne erfüllen möchte, z.B. will sie Klavierunterricht nehmen, in eine Disco gehen und ein Konzert besuchen. Die Wünsche klingen auf den ersten Blick nicht besonders ausgefallen, aber Emilia ist fast taub. Musik bedeutet ihr sehr viel, auch wenn sie sie nicht hören kann. Gegen den Willen ihrer ebenfalls gehörlosen Eltern lässt sich Emilia über die Chancen einer Operation beraten.

An der Uni trifft sie auf Nick, der auf den ersten Blick wie ein oberflächlicher Partyhengst wirkt. Als Wiedergutmachung für einen blöden Scherz von ihm hilft er ihr bei der Erfüllung ihrer Träume. Dabei kommt auch immer mehr sein wahres Ich und seine schmerzvolle Vergangenheit zum Vorschein.

Wie auch schon in dem Buch „Wenn du dich traust“ wagt sich Kira Gembri an ein besonders schwieriges Thema heran: Gehörlosigkeit. Mit vielen kleinen Sätzen und Gesten bringt sie den Leser dazu, nachzudenken und das eigenen Verhalten Menschen mit Behinderungen gegenüber zu überdenken (z.B. „Wir sind nicht kaputt, nur anders. Also müssen wir auch nicht repariert werden“ (Zitat von Emilias Mutter aus dem Buch „Wovon du träumst“)). Warum erwartet das Gros der Menschen, dass sich die Menschen mit Besonderheiten anpassen? Warum können wir denen nicht entgegenkommen und ihnen das Leben erleichtern (z.B. mit einer Anzeigetafel bei Ärzten statt einem Aufrufen der Patienten – sowie es Emilias Mutter vorschlägt)?

Wie Kira Gembri selber in der Danksagung schreibt, ist das Buch trotz Recherche aus der Sicht einer Hörenden geschrieben. Aber ich denke, es ist ihr sehr gut gelungen zu beschreiben, wie sich Gehörlose fühlen, mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben und vor allem welche Vorurteile ihnen entgegengebracht werden.

Emilias Problemen stehen die von Nick entgegen. Er hat seit Jahren mit enormen Druck zu kämpfen, von Seiten der Eltern, der Presse und der Gesellschaft. Die Musik, die für Emilia Spaß bedeutet, ist für Nick schon lange kein Vergnügen mehr, sondern nur noch Pflichtprogramm. Dass man Klavierunterricht nehmen möchte, auch wenn man weiß, dass man nie gut sein kann, sondern einfach nur aus Freude heraus, ist ihm unbegreiflich.

Beide schaffen es zusammen, sich gegenseitig Halt zu geben und Mut für neue Wege zuzusprechen. Eine Geschichte, die einem Kraft gibt, zum Nachdenken anregt und einfach nur wunderschön zu lesen ist.

Das Cover von der neuen Auflage gefällt mir ehrlich gesagt besser als das alte Cover. Beide sind sehr verspielt und spiegeln den Inhalt des Buches gut wider. Allerdings kommt bei dem neuen Cover durch die Noten der Bezug zur Musik besser rüber.

Fazit:
Klare Leseempfehlung und für mich definitiv ein Anwärter für mein Lesehighlight 2017.

Veröffentlicht am 26.10.2017

Eine herzzerreißende, gefühlvolle Geschichte

Die Endlichkeit des Augenblicks
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“Die Endlichkeit des Augenblicks” ist der neue Roman von Jessica Koch. Erscheinungsdatum August 2017.

Samantha lernt zwei junge Männer kennen, wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Der eine ist ...

“Die Endlichkeit des Augenblicks” ist der neue Roman von Jessica Koch. Erscheinungsdatum August 2017.

Samantha lernt zwei junge Männer kennen, wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Der eine ist stets fröhlich und lebensfroh – und sitzt im Rollstuhl. Der andere ist immerzu traurig, trübsinnig und schlechtgelaunt. Sam freundet sich mit beiden an und kommt mit Bastian (dem jungen Mann im Rollstuhl) zusammen, doch auch Josh lernt sie immer besser kennen und versucht ihm aus seiner Depression und Traurigkeit herauszuhelfen. Für wen von den beiden soll sie sich entscheiden und kann sie das überhaupt?
Das Buch ist aus drei Sichten erzählt, wobei lediglich Samanthas Seite in der Ich-Perspektive erzählt wird, während Joshs und Bastians Sicht in der dritten Person geschildert wird.

Die Protagonisten sind alle sehr unterschiedlich vom Charakter her, doch sie vereint, dass sie eine schwierige Vergangenheit haben, mit Verlustängsten kämpfen und dennoch das Herz am rechten Fleck haben. Jeder würde für den anderen kämpfen und alles für seine Freunde geben.

Auch wenn nicht alle Handlungen von mir gutgeheißen werden können, mag ich die drei trotzdem sehr gerne. Ihre Geschichten werden sehr gefühlvoll und authentisch beschrieben. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und habe mit ihnen mitgelitten, mitgelacht, geweint und gehofft.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt gut zu der Geschichte, wie Josh immer etwas außen vor bleibt, ihnen aber dennoch zugewandt ist. Die Rotfärbung des Bildes hat etwas Bedrohliches.
Ich mag es, wenn man die Geschichte anschließend im Cover wiedererkennt.

Fazit:
Eine herzzerreißende, gefühlvolle Geschichte, mit schönen Zitaten/Gedichten, die zum Nachdenken anregt.

Veröffentlicht am 24.10.2017

Gefühlvolle Geschichte - Auftakt einer wundervollen Reihe

Begin Again - Allie and Kaden's Story | From the bestselling author of the Maxton Hall series
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Das Buch „Begin again“ von Mona Kasten ist der erste NewAdult-Liebesroman aus der dreiteiligen „Again-Reihe“, wobei jeder Roman in sich abgeschlossen ist und auch alleine gelesen werden kann. Es ist am ...

Das Buch „Begin again“ von Mona Kasten ist der erste NewAdult-Liebesroman aus der dreiteiligen „Again-Reihe“, wobei jeder Roman in sich abgeschlossen ist und auch alleine gelesen werden kann. Es ist am 14.10.2016 erschienen.

Allie ist für ihr Studium nach Woodshill gezogen und will einen Neuanfang. Nach einer nervenaufreibenden Wohnungssuche zieht sie bei Kaden ein, der allerdings von Anfang an klar macht, dass er die Regeln aufstellt und eigentlich gar keine Frau in seiner WG haben will. Die wichtigste Regel ist, dass die beiden nichts miteinander anfangen werden. Doch schnell wird Allie klar, dass sie sich nicht an diese Regeln halten kann. Das Prickeln zwischen den beiden ist einfach zu groß.

Das Buch ist aus Allies Sicht geschrieben, doch auch Kaden und seine Gefühle kommen gut rüber. Die Spannungen zwischen den beiden sind regelrecht greifbar und die Dialoge sind spritzig. Der Schreibstil sorgt für puren Lesegenuss, man taucht sofort in die Geschichte ein und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Sowohl Allie als auch der Bad Boy Kaden sind mir auf Anhieb sympathisch – jeder auf seine eigene Art – Allie eher ruhig, aber taff und (meist) stark, Kaden der mürrische Rebell, der trotzdem sein Herz am rechten Fleck hat und für die, die er liebt, alles gibt.

Fazit:
Ein wunderschönes Buch mit viel Gefühl. „Begin Again“ gehörte 2016 zu einem meiner Lesehighlights.