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Veröffentlicht am 06.06.2024

Licht & Schatten

The Hurricane Wars
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„The Hurricane Wars“ von Thea Guanzon ist eine beeindruckende Fantasy Geschichte, die zwiespältige Gefühle in mir hinterlässt, mich aber zum größten Teil überzeugt hat.

Hier eine ausführlichere Erklärung: ...

„The Hurricane Wars“ von Thea Guanzon ist eine beeindruckende Fantasy Geschichte, die zwiespältige Gefühle in mir hinterlässt, mich aber zum größten Teil überzeugt hat.

Hier eine ausführlichere Erklärung:
Es hat definitiv sehr viel Spaß gemacht „The Hurricane Wars“ zu lesen und in diese besondere Welt einzutauchen. Genau das brauchte aber auch seine Zeit. Zu Beginn hat sich die Story meiner Meinung nach teilweise sehr gezogen und obwohl das Worldbuilding beeindruckend ist, kann ich dasselbe nicht von den Erklärungen genau dieser Welt behaupten. Denn ja, die Welt ist komplex, aber das bedeutet meiner Meinung nach nicht, dass sie nicht verständlich erklärt werden kann - was hier teilweise leider nicht passiert ist.

Ich finde aber, dass es sich auf jeden Fall lohnt weiterzulesen. Die Story steigert sich, umso mehr Zeit man in der Welt und mit den Charakteren verbringt und letztendlich hat mir das Lesen, wie schon gesagt, doch sehr viel Spaß gemacht. Enemies to Lovers ist garantiert, genauso wie Slow Burn, was sich meiner Meinung nach perfekt komplimentiert. Die beiden Protagonisten Talasyn und Alaric sind sehr spannend und es hat Spaß gemacht ihre Geschichte zu verfolgen. Allerdings muss ich sagen, dass die anderen Charaktere teilweise schwer greifbar und flach waren, was meine Begeisterung in Teilen gedämpft hat.

Aber trotz der Kritikpunkte hat mir das Buch im Großen und Ganzen sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Leider nicht so gut wie erhofft

Burning Crown
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„Burning Crown“ war schon lange auf meinem Radar und ich habe sehnsüchtig auf diese Geschichte gewartet. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch, was meiner Meinung nach leider wenig förderlich für ...

„Burning Crown“ war schon lange auf meinem Radar und ich habe sehnsüchtig auf diese Geschichte gewartet. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch, was meiner Meinung nach leider wenig förderlich für ein Leseerlebnis ist.

Der Start ins Buch hat mir jedenfalls sehr gut gefallen. Zunächst einmal ist mir der Schreibstil der Autorin Marie Niehoff sehr positiv aufgefallen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte während des Lesens die ganze Zeit Bilder vor Augen. Normalerweise präferiere ich in Fantasy Büchern eine einzige Perspektive, weil die andere Person dadurch mysteriöser dargestellt werden kann, aber hier fand ich die Umsetzung mit den zwei Perspektiven sehr gelungen.

Trotzdem muss ich sagen, dass die anfängliche Spannung schnell nachgelassen hat. Das Worldbuilding hätte meiner Meinung nach noch weiter ausgebaut werden sollen. Ebenfalls fand ich es sehr abwegig, dass die Protagonistin eine Bindung zu ihrer Halbschwester eingehen durfte. Die größte Werbung von „Burning Crown“ besagt literally, dass Beziehungen zwischen Drachen und Reiter:innen verboten sind. Meinetwegen hat sich der Vater dafür eingesetzt, trotzdem finde ich, dass es nicht realistisch ist und das Worldbuilding dadurch geschwächt wurde. Davon abgesehen hat mich die Beziehung von Yessa und Cassim leider so gut wie gar nicht berührt und den „Plottwist“ am Ende fand ich sehr vorhersehbar.

Mein größter Kritikpunkt bezieht sich allerdings auf die eintönige Ernsthaftigkeit, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Ich musste kein einziges Mal während des Lesens schmunzeln, geschweige denn lachen. Natürlich ist mir klar, dass es gerade in „Burning Crown“ sehr schwer ist, Humor einzubauen. In Bezug darauf kann ich nur sagen, dass ich mir einen anderen Verlauf der Geschichte gewünscht hätte.

Mir ist aber natürlich bewusst, dass einige dieser Punkte sehr stark meinem persönlichen Geschmack entsprechen und ich bin mir sicher, dass diese Geschichte sehr vielen Leser:innen gefallen wird.

Zusammenfassend kann ich „Burning Crown“ zwar nicht empfehlen, allerdings würde ich auch niemanden vom Lesen abraten, der an dem Buch interessiert ist.

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