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Veröffentlicht am 12.06.2024

Raffiniert mit Herz und Humor

Der Tod spielt auf der Luisenburg
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„Der Tod spielt auf der Luisenburg“ ist der zweite Band der Krimiserie mit dem Ermittlerduo Kranzfelder und Stern, geschrieben von Yvette Eckstein und erschienen im Emons Verlag.
Die Luisenburg-Festspiele ...

„Der Tod spielt auf der Luisenburg“ ist der zweite Band der Krimiserie mit dem Ermittlerduo Kranzfelder und Stern, geschrieben von Yvette Eckstein und erschienen im Emons Verlag.
Die Luisenburg-Festspiele laufen auf Hochtouren, als eines Abends der »Boandlkramer« auf der Freilichtbühne plötzlich vor den Augen von Kriminalkommissarin Klara Stern zusammenbricht – während sie in der ausverkauften Vorstellung sitzt. Klara Stern ist überzeugt, dass der Schauspieler nicht auf natürliche Weise gestorben ist. Schnell ruft sie ihren knurrigen Kollegen Johann Kranzfelder hinzu, und gemeinsam tauchen sie in die Theaterwelt ein – mitten in ein Labyrinth aus Lügen und Misstrauen.
Yvette Eckstein hat einen leichten und flüssigen Schreibstil und beschreibt Personen und Handlungen sehr bildhaft und anschaulich. Viele der Protagonisten waren mir bereits aus dem ersten Band „Wen die Specht holt“ bekannt, daher konnte ich direkt in die Geschichte einsteigen. Da das Ermittlerteam durch zwei fränkische Kollegen erweitert wurde, herrschte eine besondere Dynamik, die von der Autorin humorvoll beschrieben wird.
Das Tempo und die Spannung sind in der ersten Hälfte des Buches eher gering, erst zum Ende hin nimmt die Geschichte Fahrt auf. Die Lösung erscheint zwar einfach und logisch, aber durch die vielen Verdächtigen und falschen Fährten, war ich dann doch überrascht.
„Der Tod spiel auf der Luisenburg“ ist ein klassischer Regionalkrimi mit einem raffiniertem Mordfall in Deutschlands ältestem Freilichttheater. Die Einblicke in die Theaterwelt sowie die existierende Rivalität zwischen Oberfranken und der Oberpfalz machen für mich den besonderen Reiz dieses Kriminalfalles aus. Ich bin sehr gespannt, wie es im „Kranziversum“ weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 07.06.2024

Spürbare Fußballbegeisterung

Nachspielzeiten
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„Nachspielzeiten“ - Denn der Fußball schreibt die besten Geschichten. Diese hat Lucas Vogelsang mit großer Begeisterung und viel Detailwissen in dem Buch „Nachspielzeiten“ gesammelt und gibt sie nun an ...

„Nachspielzeiten“ - Denn der Fußball schreibt die besten Geschichten. Diese hat Lucas Vogelsang mit großer Begeisterung und viel Detailwissen in dem Buch „Nachspielzeiten“ gesammelt und gibt sie nun an die Leserschaft weiter.
Lucas Vogelsang schaut nochmal genau hin und erzählt von den großen und tragischen Momenten nach dem Abpfiff, dem Leben nach der aktiven Fußballerkarriere und den anderen kleinen und großen Dramen aus der Fußballwelt. Er blickt zurück auf historische Spiele, einzigartige Momente, auf Jubel und Traurigkeit und erzählt zudem die ein oder andere Anekdote.
Viele der portraitierten Persönlichkeiten und auch der Geschehnisse sind durch die Presse bereits bekannt, dennoch ergänzt Vogelsang das bisherige Wissen noch durch weitere Details oder andere Perspektiven. Dadurch habe ich einige neue Informationen erhalten, diese werden auf unterhaltsame Art im Buch beschrieben. Daher liest sich „Nachspielzeiten“ nicht wie ein trockenes Sachbuch, sondern wie eine lebendige Erzählung eines Fußballenthusiasten.
Ich als fußballinteressierte Frau habe das Buch gerne gelesen, es bietet eine Menge spannender Geschichten, die mit viel Charme erzählt werden. Genau das richtige Buch zur Einstimmung auf die kommende EM.

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Veröffentlicht am 05.06.2024

Laufende Ermittlungen

Nur der Tod ist schneller
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„Nur der Tod ist schneller“ ist ein Regionalkrimi aus Berlin, verfasst unter dem Pseudonym Achilles vom Autorenduo Dr. Schumacher und Meisheit. Als erster Band der Reihe „Peer Pedes´ laufende Ermittlungen“ ...

„Nur der Tod ist schneller“ ist ein Regionalkrimi aus Berlin, verfasst unter dem Pseudonym Achilles vom Autorenduo Dr. Schumacher und Meisheit. Als erster Band der Reihe „Peer Pedes´ laufende Ermittlungen“ verbindet das Buch spannende Kriminalfälle mit der teils skurrilen Welt der Lauf- und Marathonszene.

Peer Pedes, früherer Polizeieuropameister im Marathon, entdeckt bei einem Trainingslauf die Leiche eines Mannes, der von der Oberbaumbrücke hängt. Der Tote war Mitglied der Berliner Läufergruppe Running Crew. Während Peer sich auf den Berlin Marathon vorbereitet und sich im internen Wettstreit mit seinem Kollegen Koslowski befindet, beginnt er in der ihm bekannten Laufszene zu ermitteln. Unterstützung erhält Peer von seiner neuen Kollegin Stephanie, die den Überblick behält und ihm loyal zur Seite steht. Ein rasanter Wettlauf beginnt, sowohl sportlich als auch ermittlungstechnisch, da der erste Tote nicht der einzige bleibt.

An den schnellen und ungewohnten Stil musste ich mich zunächst gewöhnen, aber sobald ich in die Geschichte eintauchte, packte sie mich. Die Protagonisten, besonders Peer und Stephanie, sind gut charakterisiert und gewinnen schnell an Sympathie. Der Kriminalfall spielt in der Welt der Läufer, Berghain-Besucher und Influencer, was manchmal den Mord und die Ermittlungen etwas in den Hintergrund rückte. Mich störte das nicht, denn die Einblicke in die Sport- und Marathonwelt fand ich sehr interessant. Das Buch ist leicht zu lesen und kombiniert Humor mit ernsteren Themen. Die Spannung ist durchwegs auf eher niedrigem Niveau, erst zum Schluss hin wird es aufregend und das Ende habe ich so nicht kommen sehen.

Ich empfand den Unterhaltungskrimi als frisch und zeitgemäß und kann mir weitere Fälle mit Peer Pedes gut vorstellen.

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Veröffentlicht am 28.02.2024

Unterhaltsamer und humorvoller Kanzler-Krimi

OLAF ERMITTELT – Der Kanzler-Krimi
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Das comicartige Cover und der Titel des Buchs „Olaf ermittelt - Der Kanzler-Krimi“ lassen klar erkennen, um welche Art von kriminalistischer Geschichte es sich bei diesem Buch handeln wird: ein leichter, ...

Das comicartige Cover und der Titel des Buchs „Olaf ermittelt - Der Kanzler-Krimi“ lassen klar erkennen, um welche Art von kriminalistischer Geschichte es sich bei diesem Buch handeln wird: ein leichter, unterhaltsamer und humorvoller Kriminalfall im politischen Berlin.
Der Bundeskanzler findet beim abendlichen Spaziergang mit seinem Hund Schröder die Leiche eines stadtbekannten Journalisten und möchte bei der Aufklärung des Mordfalls aktiv mitwirken. Dank seiner exzellenten Kontakte zur Polizei bekommt er immer wieder Gelegenheiten zum Ermitteln und kann seinen politischen Alltag damit etwas abwechslungsreicher gestalten.
Wolfgang Hofer hat einen sehr angenehmen Schreibstil, das Tempo ist gut gewählt und die kurzen Kapitel haben mir sehr gefallen. Ebenso finde ich die Zitate von prominenten Menschen zu Beginn jedes Kapitels schön und regen zum Nachdenken an.
Besonders amüsant sind die vielen Anspielungen zu den politischen Menschen in seinem Umfeld, das ist gut gelungen und durch die Aktualität des Buches sind alle genannten Personen noch in den Ämtern tätig oder begleiten die jeweilige Positionen.
Der eigentliche Kriminalfall läuft eher nebenher, dadurch ist die Spannung im Buch nicht besonders hoch. Es wird eifrig ermittelt, es kommen viele Charaktere in der Geschichte vor und zum Ende hin gibt es eine teilweise überraschende Lösung.
Ich habe den Kanzler-Krimi gern gelesen, es handelt sich um eine leichte und unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Wer zu diesem Buch greift, sollte mit einem humorvollen Blick auf die Ermittlungsarbeit und dem politischen Umfeld schauen wollen und nicht alles kritisch hinterfragen.

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Veröffentlicht am 26.01.2024

Unterhaltsame Cosy-Crime Geschichte

Das Mörderarchiv
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Beim Betrachten des Covers von „Das Mörderarchiv“ wird sofort klar, dass der Krimi im Zusammenhang mit einem herrschaftlichen Landsitz in England stehen muss. Neben dem pinkfarbenen Rolls Royce und dem ...

Beim Betrachten des Covers von „Das Mörderarchiv“ wird sofort klar, dass der Krimi im Zusammenhang mit einem herrschaftlichen Landsitz in England stehen muss. Neben dem pinkfarbenen Rolls Royce und dem Buchtitel weckt der Sub Claim besonderes Interesse: Tante Frances dachte immer, dass sie eines Tages umgebracht wird. Und sie hatte Recht. Ich habe einen unterhaltsamen Kriminalroman erwartet, der im ländlichen England spielt und die britische Lebensart aufgreift, und diesen habe ich auch bekommen. Die Geschichte wird in der Ich-Form von Annie Adams, der Großnichte von Frances Adams, erzählt. Gerade an dem Tag, als Annie zu einem von der Tante organisierten Treffen mit ihrem Anwalt im ländlichen Castle Knoll eintrifft, wird Frances Adams tot in der Bibliothek ihres Landsitzes Gravesdown Hale gefunden.
Als 17-jähriges Mädchen wurde Frances vorhergesagt, dass sie eines Tages ermordet werden wird. Deswegen hat sie zeitlebens die Personen in ihrem Umfeld genau im Auge behalten und jegliche Auffälligkeit in ihrem „Mörder-Archiv“ notiert. Durch das vorhandene Testament muss Annie plötzlich in die Rolle einer Ermittlerin schlüpfen und den Mord an ihre Tante aufklären. Nur wenn ihr das gelingt, kann sie das Erbe antreten und somit auch das von ihr und ihrer Mutter bewohnte Haus in London behalten. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn augenscheinlich Jede oder Jeder in Castle Knoll hätte Gründe, Frances etwas Böses zu wollen. Anfangs sind die vielen beteiligten Personen etwas verwirrend, aber das gibt sich schnell. Immer wieder werden einzelne Kapitel aus Sicht der jungen Frances erzählt, so ziehen sich durch den Kriminalroman zwei Handlungsstränge. Das Tempo der Geschichte dürfte teilweise etwas schneller sein, aber insgesamt handelt es sich um einen wunderbaren Cosy Crime Roman, der englische Lebensart vermittelt und Lust auf das Miträtseln macht. Ich habe mich gut unterhalten und kann „Das Mörderarchiv“ daher weiterempfehlen.

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