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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2024

Bezaubernd magisch

Spellshop
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„Spellshop“ von Sarah Beth Durst ist ein Cosy Fantasyroman, der im TOR Fischer Verlag erschienen ist. Übersetzt wurde das Buch von Aimée de Bruyn Ouboter.

Das Cover ist einfach nur wunderschön gestaltet. ...

„Spellshop“ von Sarah Beth Durst ist ein Cosy Fantasyroman, der im TOR Fischer Verlag erschienen ist. Übersetzt wurde das Buch von Aimée de Bruyn Ouboter.

Das Cover ist einfach nur wunderschön gestaltet. Sonnenstrahlen, die auf das Cottage fallen, umrundet von verschiedenen Bäumen - Auf den Treppenstufen liegt eine geflügelte Katze. So wie dieses Cover aussieht, fühlt sich das Buch beim Lesen an.
Der lila Farbschnitt passt außerdem hervorragend zum Gesamtbild des Buches.
Gestaltet wurde das Cover von der Künstlerin Lulu Chen (@salululuart) und designt wurde es von Esther Kim.

Die Hauptprotagonistin Kiela ist eine sehr sympathische und eher ruhige, zurückgezogene Person. Zusammen mit ihrer humorvollen Pflanze Caz kehrt sie zurück in ihr altes Zuhause. Während der Geschichte taut sie immer mehr auf und findet in der Dorfgemeinschaft eine neue Familie.
Die Dorfbewohnerinnen und bewohner -bestehend aus Menschen und Magiewesen- waren allesamt sehr liebenswert, zwischen ihnen besteht ein toller Zusammenhalt und viele Freundschaften.
Zu Kielas Nachbarn Larran, ein Seepferd Züchter, entwickelt sich auch etwas mehr als Freundschaft. Zu gerne habe ich mit den beiden mitgefiebert, wie sie sich näher kommen und wie sie zusammen mit den anderen im Dorf Schwierigkeiten meistern.

Der liebevolle und detaillierte Schreibstil, mit dem die Welt und die Charaktere darin beschrieben werden, war ganz wundervoll. Dies führte dazu, dass ich mich allem sehr nah fühlte und ich mir im Kopf alles bildlich vorstellen konnte. Die Magie des Ortes strömt nur so aus den Seiten.

„Spellshop“ war für mich ein zauberhaftes Highlight. Das cosy Setting und die Charaktere waren einfach bezaubernd. Schon lange habe ich mich beim Lesen eines Buches nicht mehr so wohlgefühlt. Ein wirklich toller cosy Fantasy Roman, der sich anfühlt wie eine Umarmung.
Ich empfehle es gerne allen weiter, die genau so etwas suchen.

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Veröffentlicht am 30.08.2024

Schwer zu ertragen, unheimlich wichtig

Die schönste Version
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„Die schönste Version“ ist der Debütroman von Ruth-Maria Thomas.
Der Roman handelt von Jella und Yannick, der ersten großen Liebe, physische und psychische Gewalt in der Beziehung und Jellas Kindheit und ...

„Die schönste Version“ ist der Debütroman von Ruth-Maria Thomas.
Der Roman handelt von Jella und Yannick, der ersten großen Liebe, physische und psychische Gewalt in der Beziehung und Jellas Kindheit und Jugend.

Es fällt mir schwer, das was ich beim Lesen des Buches durchlebt habe, in Worte zu fassen.
Der Roman wird aus Jellas Perspektive erzählt. Ihre Gefühlswelt wird schonungslos offen gelegt – der vulgäre und direkte Schreibstil machen dies sehr authentisch.

Dieser Roman zeigt eindrucksvoll die Komplexität toxischer Beziehungen und wie schwer es ist, sich daraus zu lösen.
Der Einblick in Jellas Kindheit und Jugend in den späten 00er und frühen 2010er Jahre, waren besonders ergreifend. Geprägt von internalisierter Misogynie und dem Versuch Männern zu gefallen. Jella ist sehr vielschichtig und nahbar, zu oft habe ich mich in ihrer Geschichte wiedergefunden.

Dieses Buch macht wütend und traurig zugleich, es ist schwer zu ertragen, aber doch so unheimlich wichtig.
Am liebsten würde ich es allen Frauen und Mädchen ans Herz legen.

„Die schönste Version“ hat mich zutiefst bewegt und sehr viele Gefühle durchleben lassen. Als Frau, die in einer patriarchalen Welt aufgewachsen ist, kennt man vieles leider nur zu gut.
Ruth-Maria Thomas hat eine unglaubliche schmerzhafte, realistische Geschichte verfasst – die vielen Frauen aus der Seele sprechen dürfte und leider immer noch aktuell ist.
Dieses Buch ist definitiv ein Jahreshighlight. Ich werde noch sehr lange daran denken.

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Veröffentlicht am 12.07.2024

Genialer 9. Fall für Laura Kern

Der Betrachter: Thriller
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„Der Betrachter“ von Catherine Shepherd ist der 9. Fall um Spezialermittlerin Laura Kern und Max Hartung.
Wie immer ist der Fall ist in sich abgeschlossen, somit lässt sich das Buch auch eigenständig lesen.

Auch ...

„Der Betrachter“ von Catherine Shepherd ist der 9. Fall um Spezialermittlerin Laura Kern und Max Hartung.
Wie immer ist der Fall ist in sich abgeschlossen, somit lässt sich das Buch auch eigenständig lesen.

Auch in diesem Band sind Laura und Max wieder auf der Jagd nach einem Serienmörder. Lilly, eine Patientin in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung – fängt an Bilder von toten Frauen zu malen. Es stellt sich heraus, dass diese Bilder zur grausamen Realität werden. Was hat es mit den Bildern auf sich und können Laura und Max es schaffen, den Täter rechtzeitig zu stoppen?

Es ist immer schön von den Charakteren zu lesen, die man schon über mittlerweile 9 Bücher begleitet hat. Laura, Max und Taylor -Lauras Freund- sind sehr vielschichtig und lebensnah geschrieben. Taylor hatte in diesem Buch eher eine kleine Rolle.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge - nicht zu lang und nicht zu kurz. Sie sind hauptsächlich aus der Sicht von Laura und Max geschrieben. Außerdem gibt es auch Kapitel aus der Sicht eines Opfers und des Täters.
Die mitreißende Handlung und Catherine Shepherds packender Schreibstil lassen einen kaum Zeit das Buch aus der Hand zu legen.
Zwischendurch wird man immer wieder auf falsche Fährten geführt, und durch einige Twists blieb der Spannungsbogen auf den 331 Seiten immer hoch. Die Auflösung hat mich sehr überrascht.

Auch der 9. Fall von Laura Kern und Max Hartung konnte mich wieder begeistern. Ich empfehle "Der Betrachter" für alle weiter, die gut durchdachte und spannungsreiche Thriller mögen.
Das Cover mit den Dornenästen und dem Schmetterling passt perfekt zu den Vorgängerbänden und zum Inhalt des Buches.
Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Laura und Max.

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Veröffentlicht am 05.07.2024

Humorvoll, unterhaltsam, emotional

Wolke Sieben ganz nah
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"Wolke sieben ganz nah“ ist eine romantische Komödie, geschrieben von Kirsty Greenwood.
Es geht um die Protagonistin Delphi, die an einem Mikrowellenburger erstickt und im Jenseits landet. Durch einen ...

"Wolke sieben ganz nah“ ist eine romantische Komödie, geschrieben von Kirsty Greenwood.
Es geht um die Protagonistin Delphi, die an einem Mikrowellenburger erstickt und im Jenseits landet. Durch einen Deal wird sie zurück auf die Erde geschickt um ihr Schicksal abzuwenden.
Delphi ist eine authentische und witzige Protagonistin, die im Laufe des Buches eine tolle Charakterentwicklung durchlebt. Auch die anderen Charaktere, waren alle sehr lebensnah und liebenswert – mit ihren eigenen Geschichten - geschrieben.
Kirsty Greenwoods lockerer und humorvoller Schreibstil lassen einen nur so durch die Seiten fliegen und mit den Charakteren mitfiebern.
Auch wenn es stellenweise etwas mehr in die Tiefe geht und emotional wird, überwiegen die positiven Seiten. Die Wendungen konnten mich überraschen und auch das Ende hat mir sehr gefallen.

Das Cover ist schlicht, aber sehr schön gestaltet. Die verschiedenfarbigen Wolken und die Sterne, passen ideal zum Thema und Titel des Buches.

Eine tolle romantische Komödie, mit viel Humor, liebevollen Charakteren, aber auch emotionaler Tiefe. Mit einer außergewöhnlichen Leichtigkeit geschrieben, und doch mit wichtigen Botschaften versehen.
Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht und zum Nachdenken angeregt.
Perfekt für alle, die genau so etwas suchen.

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Veröffentlicht am 11.06.2024

Etwas anders, aber wieder mitreißend

Der Totenarzt (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 13)
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Der Totenarzt von Chris Carter ist der bereits 13. Fall vom Ermittlerduo Robert Hunter und Carlos Garcia.
In diesem Band sind die beiden auf der Jagd nach einem Serienmörder, der seine Opfer als Suizide ...

Der Totenarzt von Chris Carter ist der bereits 13. Fall vom Ermittlerduo Robert Hunter und Carlos Garcia.
In diesem Band sind die beiden auf der Jagd nach einem Serienmörder, der seine Opfer als Suizide tarnt. Die Handlung des Thrillers hat mir wieder gut gefallen. „Der Totenarzt“ war nicht ganz so blutig, wie man es aus den Vorgängerbänden kennt – Der Schwerpunkt lag dieses Mal etwas anders. Dies hat der Story aber keinen Abbruch getan. Ohne zu spoilern kann ich nicht näher darauf eingehen. Der fesselnde Schreibstil von Chris Carter sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt und der Spannungsbogen durchgehend hoch bleibt.

Hunter und Garcia sind sympathische Charaktere, mit denen man immer mitfiebern kann. Aus dem privaten Bereich der beiden, gab es in diesem Buch kaum Infos – normalerweise gibt es dahingehend auch hin und wieder Einblicke. Da ich die vorherigen 12 Bände auch gelesen habe, kennt man die Charaktere schon sehr gut, weshalb mir nichts gefehlt hat.
Auch die Nebencharaktere wirkten lebensnah und die Intentionen des Täters waren gut beschrieben.

Auf dem Cover befinden sich rote Schrauben auf schwarzem Grund. Der Titel ist in gelb gehalten und der Name des Autors in weiß. Es passt gut zu den anderen Teilen der Reihe.

„Der Totenarzt“ von Chris Carter hat mir wie immer sehr gut gefallen. Auf den 421 Seiten bleibt es durchweg spannend. Trotz der etwas unblutigeren Handlung, würde ich den Thriller eher nicht an zart besaitete Menschen weiterempfehlen. Für alle, die Thriller mögen machen bei diesem Buch aber garantiert nichts falsch. Ich freue mich schon auf den weiteren Fall von Robert Hunter und Carlos Garcia.
5 Sterne.

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