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Papierwurm

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Veröffentlicht am 19.08.2023

Die Zuckerbaronin von Martina Sahler/Heiko Wolz

Die Zuckerbaronin
1

Die Geschichte nimmt uns mit nach Bayernzu Beginn des 20.Jahrhunderts.Die Familie Wallendorf verdient das Geld mit der Herstellung von Zucker aus Zuckerrüben; dieser Zucker ist für die "normale" Bevölkerung ...

Die Geschichte nimmt uns mit nach Bayernzu Beginn des 20.Jahrhunderts.Die Familie Wallendorf verdient das Geld mit der Herstellung von Zucker aus Zuckerrüben; dieser Zucker ist für die "normale" Bevölkerung unerschwinglich teuer. Ganz im Gegenzug dazu die Familie Schinder, die ihren Lebensunterhalt hauptsächlich mit dem Schmuggel des Zuckerersatzstoffes Saccharinverdient, der für die arme Bevölkerung deutlich günstiger ist . Die Väter beider Familien sind seit früher Jugend miteinander verfeindet. Ausgerechnet der junde Alexander Wallendorf lernt auf einem Fest im Nachbardorf die Älteste der drei Schindertöchter, Martha, kennen und beide verlieben sich ineinander, ohne genau zu wissen, um wenn es sich dabei handelt. Gwendolyn, Schinder`s zweite Tochter, verliert aber ebenfalls auf dem Fest ihr Herz an Alexander! Da ist der Konflikt schon vorprogrammiert. Einerseits zwischen den Schwestern um die Gunst von Alexander, andererseits um die Vorherrschaft des Zucker/Saccharins-Imperiums!!
Das Buch lies sich Dank des flüssigen Schreibstils sehr gut undman mag es fast nicht aus der Hnd legen. ES gibt viele Wendungen, manche vorhersehrbar, andere unverhofft! Auch die Verknüpfung von Realität und Fikton funktioniert hervorragend und macht das Ganze auch sehr informativ! Der Titel ist etwas irritierend, aber bei einer Romanreihe mit diversen "Untertiteln" verständlich und am Ende sicher erklärend1
Fazit: absolut lesenswert!! Freue mich schon sehr auf den nächsten Band!!

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Veröffentlicht am 08.11.2023

Die Zuckerbaronin, "Gwendolyns Hoffnung "

Die Zuckerbaronin
1

Dies ist der 2. Teil der Zuckerbaronin, Gwendolyns Hoffnung, der sich um die Schindertöchter dreht.
Gwendolyn, die mittlere Tochter ist nun mit Alexander, dem Sohn des Zuckerfabrikanten Leopold Wallendorf ...

Dies ist der 2. Teil der Zuckerbaronin, Gwendolyns Hoffnung, der sich um die Schindertöchter dreht.
Gwendolyn, die mittlere Tochter ist nun mit Alexander, dem Sohn des Zuckerfabrikanten Leopold Wallendorf verheiratet. Sie übernimmt immer mehr die Geschicke der Fabrik; Unterstützung findet sie nur
in ihrer Schwiergermutter Annegret. Alexander hingegen zieht es vor allem zu" außerhäuslichen Terminen",wie Trinkgelagen und Glücksspielen. Der Patriach de Familie, Leopld, liegt schwer krank darnieder .Selbst auf dem Totenbett kann er Gwendolyn ihre Herkunft nicht verzeihen.
Martha, die älteste der Schinderschwestern,nun verheiratet mit Benno, dem Ziehsohn der Schinder`s, verfolgt immer verbissener dem Schmuggel von Saccharin. Von einem ehrlichen Leben, wie Benno es sich erträumt, will sie partout nichts wissen.
Helena, die jüngste der 3 Schwestern, steht zwischen den Schwestern. Heimlich trifft sie sich mit Gwendolyn, will aber dem Schmuggel aus Loyalität zur großen Schwester und dem verstorbenen Vater nicht aufgeben. Auf einer Hochzeitsfeier bei befreundeten Schmuggelpartnern lernt sie Andrin kennen und verliebt sich in ihn! Aber ist das nun die Liebe ihres Lebens ? Bleibt sie bei ihm in der Schweiz, fern ab ihrer geliebten Heimat?
Bleibt Martha beim Saccharinschmuggel oder überdenkt sie ihr bisheriges Leben ?
Letztendlich Gwendolyn. Kann und will sie die Geschäfte der Zuckerfabrik weiter führen , obwohl sie sich immer mehr von Alexander entfremdet?Oder sieht die Zukunft was ganz anderes für sie vor?
Viele Fragen!!!!! Auch im 2. Band gibt es viele Wendungen, wenn auch nicht so viele wie im 1 Band. Der mittlere Teil hat etwas Längen und zieht sich . Im letzten Teil scheinen dann auf einmal alle Schwierigkeiten und Probleme so holderdiepolder gelöst zu sein !!
Das der Umgang, bzw. der Handel mit Saccharin in Amerika und Deutschland so konträr gehandhabt wurde, fand ich sehr interessant und informativ.
Fazit: Ich mußte sehr an mich halten, um wirklich nur die vorgegebenen Seiten zu lesen, ist sehr flüssig und interessant geschrieben. Bleibt abzuwarten ob es nun noch einen 3.Band mit Helena als Hauptperson gibt !Trotz der Längen ein sehr zu empfehlendes Buch!

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Veröffentlicht am 11.08.2025

"Kasino Neues Spiel, neues Glück" von M.Sahler und H.Wolz

Kasino
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Mit "Kasino Neues Spiel, neues Glück handelt es sich um die Fortsetzung des Buches Kasino Alte Klassen, neue Regeln von den Autoren Martina Sahler und Heiko Wolz.

Man schreibt das Jahr 1848, die Saison ...

Mit "Kasino Neues Spiel, neues Glück handelt es sich um die Fortsetzung des Buches Kasino Alte Klassen, neue Regeln von den Autoren Martina Sahler und Heiko Wolz.

Man schreibt das Jahr 1848, die Saison in Baden-Baden steht in den Startlöcher .Da stirbt unerwartet der bis dato ungekrönte "König von Baden-Baden, Jean Jacques Benazet, seines Zeichens Direktor des Kasinos in Baden-Baden. Claire Engel, die es in seinem Kasino zur Croupiere gebracht hat, sieht mit Sorgen in die Zukunft! Wird der Sohn Jean Jacques, Edouard, der nun auf dem Direktorposten sitzt, ihr den lang umkämpften Posten als erste Croupiere streitig machen???
Auch darf man einige neue Bewohner in der Stadt begrüßen, die mehr oder weniger gute Vorsätze oder Pläne mitbringen! Viele bekannte Personen und Orte aus dem 1.Band findet man wieder.

Das Cover ist ,wie aus dem 1.Band gewohnt, sehr schön und passend zm Thema. Es lässt sich angesichts des sehr flüssigenSchreibstils sehr gut lesen und man ist gleich wieder in der Geschichte drin. Allerdings zieht sich die Geschichte, vorallem im mittleren Teil, doch manchmal sehr in die Länge. Es passiert sehr wenig, wobei sich im letzten Teil alles überschlägt. Es gibt auch mehrere Punkte, die entweder vorhersehbar waren, z.B. die "Liebesgeschichte zwischen Claire und Friedrich, oder nicht zufriedenstellend aufgeklärt wurden, die Mordaufklärung!!!. Die politische Seite hatte für mich auch den Anschein, als sollte sie etwas Spannung reinbringen; was dem aber nicht so waIr. Auch hatte ich in der Hellseherin, Madame Celeste, eine größere Rolle gesehen. Der Entschluß von Theo, nach Amerika auszuwandern, fand ich dann doch etwas sehr überstürzt und noch schnell ins Ende des Geschichte reingepresst.

Fazit: Alles in allem ein schönes Buch, daß sich sehr gut lesen lässt. Allerdings kann es lange nicht mit dem 1. Band mithalten durch die Längen im mittleren Abschnitt und dem dann doch sehr hastigen Ende der Geschichte, die mitunter sehr schwer nachvollziehbar waren oder sehr vorhersehrbar waren.

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Rabatz in der Burgruine von Miriam Mann / Sandy Thissen

Rabatz in der Burgruine - Eine Detektivgeschichte zum Mitraten
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Die Geschichte dreht sich um, Ecki Eichhörnchen und Hermine Igel. Trotz ihrer Unterschiede sind die beiden beste Freunde und leben gemeinsam in einer Burgruine. Ihr beschauliches Leben gerät plötzlich ...

Die Geschichte dreht sich um, Ecki Eichhörnchen und Hermine Igel. Trotz ihrer Unterschiede sind die beiden beste Freunde und leben gemeinsam in einer Burgruine. Ihr beschauliches Leben gerät plötzlich durcheinander, als im Innenhof auf einmal ein alter roter Koffer steht, der anscheinend niemand gehört!!! Die nun selbsternannten "Detektive" machen sich nun gemeinsam auf die Suche nach dem Besitzer des Koffers ! Auf der Suche begegnen sie vielen verschiedenen Tieren und am Ende ...................!!!

Die Geschichte ist in 14 Kapitel aufgeteilt und an deren Ende jeweils eine Frage zu dem letzten Kapitel gestellt wird. Es lässt sich wunderbar miträtseln und spekulieren, überlegen und schlussfolgern!!
Es lässt sich auf vieles daraus lernen, sei es die "Vogeluhr" oder Spurensuche! Leider haben sich auch einige Fehler eingeschlichen, 4 oder 5 Löcher, die Spuren sind auch nicht so eindeutig!

Ich habe die Geschichte in einer KITA zusammen mit Vorschlulkinder gelesen und denke, daß es eher was für Grundschüler ist. Es erfordert doch eine etwas längere Aufmerksamkeit und da ich nicht jeden Tag vorlesen konnte, war es etwas schwierig. Hat aber allen Spaß gemacht.
Allerdings fände ich es besser, wenn die Sticker hinten im Buch zum abziehen wären. Es widerstrebt mir ein Buch zu zerschneiden.

Fazit: eine sehr schöne Geschichte mit vielen Lerninhalten, die Spaß gemacht hat. Auch die Anregungen zum basteln oder das Rezept fand ich sehr gut und kommen sicher mal zur Anwendung.

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Veröffentlicht am 16.06.2024

Die List der Grafentochter von Isabell Voss

Die List der Grafentochter
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In der Geschichte von Isabell Voss " die List der Grafentochter " wird man hinein katapultiert in das Jahr 785 zur Zeit Karl des Großen und seiner jungen Frau Fastrada. Die Geschichte spielt im heutigen ...

In der Geschichte von Isabell Voss " die List der Grafentochter " wird man hinein katapultiert in das Jahr 785 zur Zeit Karl des Großen und seiner jungen Frau Fastrada. Die Geschichte spielt im heutigen Thüringen und dreht sich um die Machenschaften, Traditionen und Geschicke des 8 Jahrhunderts. Der Mittelpunkt ist Gunhild, Tochter des Hardrad, ein Graf und treuer Untertan von Karl des Großen. Wie es zu der Zeit üblich ist, bestimmt der Vater allein, wen seine Tochter heiratet, natürlich möglichst "gewinnbringend"! Kurz vor der geplanten Hochzeit, durchkreuzt allerdings Karl der Große diese Heiratspläne. Er will Gunhild jemand ganz anderem zur Frau geben ! Wie soll Graf Hardrad nun reagieren? Den zukünftigen Gemahl vor den Kopf stoßen oder Karl den Großen brüskieren und seinen Wunsch/Befehl ablehnen?? Zumal der von Karl dem Großen anvisierte Gemahl auch nicht allzu glücklich ist über den ""Wunsch"!! Gibt es vielleicht einen Ausweg, den alle zufrieden stellt?
Es kommt zu Entführungen, Erpressungen, Intrigen, Schmeicheleien, List , und der Erkenntnis, das es am Ende doch ganz anders kommt als man am Anfang gedacht hat ! Vor allem, daß es zur damaligen Zeit schon kluge Frauen gab ,die nicht nur die 3 K`s im Kopf (Kinder, Kirche,Küche) hatten, sondern wußten, was sie wollten und was nicht und wie sie das erreichen können, oder besser durchsetzen können!

Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen, wenn man dabei bleibt und keine größeren Pausen macht, da doch sehr viele verschiedenen Personen darin vorkommen, deren Namen für uns heute etwas gewöhnungsbedürftig
sind. Da wäre, wie in manchen historischen Romanen üblich, ein Personenregister sehr nützlich gewesen.
Die Zeit von Karl des Großen wird ja nicht allzu oft in einem Roman beschrieben, daher war es sehr interessant darüber zu lesen, vorallem da sich auch Fakten und Fiktion die Waage hielten.

Insgesamt betrachtet habe ich den Roman sehr gerne gelesen, kam auch gut in die Geschichte rein, wenn ich keine Pause dazwischen hatte. Allerdings hätte ich die Überleitung zum letzten Kapitel doch etwas "ausführlicher" gehabt. Man hat so das Gefühl, da fehlt etwas dazwischen ! Aber Ende gut, alles gut.
Wer gerne historische Bücher liest, dem kann ich es gerne empfehlen.


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