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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2024

Mit einem Ring fing alles an...

Mord unterm Reetdach
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Kristan Dennermann ist Immobilienmakler auf Sylt und wurde damit beauftragt, das Haus von Sylt-Urgestein Hinnerk Petersen zu verkaufen. Kristan wird sofort von Interessenten überrannt, allen voran die ...

Kristan Dennermann ist Immobilienmakler auf Sylt und wurde damit beauftragt, das Haus von Sylt-Urgestein Hinnerk Petersen zu verkaufen. Kristan wird sofort von Interessenten überrannt, allen voran die sehr wohlhabende Hamburgerin Eleonore Goosejacob. Doch Kristan stößt auf so manche Ungereimtheit, die ihn stutzig werden lässt, schließlich wurde Hinnerk Petersen erschlagen von ihm im Garten liegend aufgefunden. Auch der Ring, den er zufällig in einer Packung tiefgefrorener Erbsen im Gefrierfach des Toten gemeinsam mit einer kryptischen Nachricht entdeckt hat, lässt ihn einerseits neugierig, andererseits ängstlich werden. Aber je weiter er in das Leben des Ermordeten abtaucht, umso verwirrender werden die Informationen, die er erhält. Kristan sieht sich bald selbst mitten in einem Kriminalfall, den er lösen muss, um Hinnerk Petersens Tod nicht ungesühnt zu lassen und selbst wieder aus den Fängen so mancher Bösewichte zu kommen, die ihm nach dem Leben trachten...

Eric Weißmann hat hier einen sehr unterhaltsamen, aber auch undurchsichtigen und deshalb spannenden Krimi geschaffen. Die Insel Sylt als Kulisse wurde perfekt gewählt und bietet alles, was ein guter Kriminalfall braucht. Auch die Nordsee sorgt für die verschiedensten Stimmungen, immer passend zu den Situationen. Kristan Dennermann ist ein feinfühliger Mensch, der ein untrügliches Gespür für Stimmungen und Situationen hat und somit perfekt als Hobby-Ermittler geeignet ist. Auch sämtliche Charaktere, vorallem Assistentin Honeypenny ist eine ganz besondere Persönlichkeit, die man einfach mögen muss. Die Sprache des Autors liest sich schnell und flüssig. Da der Täter bis kurz vor dem Ende ein großes Rätsel ist, ist dem Autor der Krimi gelungen und die Spannung bleibt bis zur letzten Seite bestehen.

Als großer Fan von Cosy Crime hat mich dieser neue Krimi aus dem dtv-Verlag sofort angesprochen. Ich finde das Cover wunderschön und vielversprechend, spiegelt es doch die Schönheit der Insel Sylt wider. Ich mochte den ersten Fall für Kristan Dennermann sehr gerne und würde mir wünschen, dass noch viele weitere folgen werden.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Wattglück und Liebeschaos

Watt´n Glück
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Damit hätte Fenja nicht gerechnet! Ihr Freund, jetzt Ex-Freund, hat sie einfach so, ohne Begründung, aus der gemeinsamen Wohnung geworfen. Obwohl das nun schon zwei Monate her ist, weiß sie immer noch ...

Damit hätte Fenja nicht gerechnet! Ihr Freund, jetzt Ex-Freund, hat sie einfach so, ohne Begründung, aus der gemeinsamen Wohnung geworfen. Obwohl das nun schon zwei Monate her ist, weiß sie immer noch nicht, warum er sich von ihr getrennt hat. Deshalb lebt Fenja nun wieder in der Pension ihrer Mutter. Doch irgendwie hatte sie bisher noch nicht die Energie, sich nach einer eigenen Wohnung umzusehen und ihrer Mutter gefällt es sogar, dass Fenja ihr wieder Gesellschaft leistet und hin und wieder helfend zur Hand geht. Denn da Fenja als selbständige Wattführerin tideabhängige Arbeitszeiten hat, ist sie auch tagsüber immer wieder zuhause. Leider denkt Fenja immer noch viel zu oft an Axel und zerbricht sich den Kopf über das Vergangene. Da können auch ihre besten Freunde Finn und Mareike nicht für Ablenkung sorgen. Erst das Kennenlernen des etwas grummeligen Arndt sorgt für ein kleines Gefühlschaos in Fenja...

Sonja Dünen hat mit diesem Roman für ein sehr schönes, sommerliches Lesevergnügen gesorgt. Denn die Handlung ist kurzweilig, wenn auch etwas vorhersehbar.

Ich liebe diese Art von Romanen, die mich gedanklich für einige Zeit ans Meer bringen und mir unterhaltsame Lesestunden bereiten. Da ich in etwas mehr als einem Monat bereits selbst eine Woche an der Nordsee verbringen darf, ist die Vorfreude nun noch weiter gestiegen und eine Wattwanderung steht nun fest auf meiner To Do-Liste.

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Veröffentlicht am 29.06.2024

Eine Liebe in der Toskana

Olive mit Liebe
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Antonia, die aber von allen Toni genannt wird, hat sich ihren Urlaub hart verdient. Arbeitet sie doch bei einem geizigen Chef, der ihr immer noch mehr Arbeit aufhalst und ihr in den letzten drei Jahren ...

Antonia, die aber von allen Toni genannt wird, hat sich ihren Urlaub hart verdient. Arbeitet sie doch bei einem geizigen Chef, der ihr immer noch mehr Arbeit aufhalst und ihr in den letzten drei Jahren nur diese eine, kommende Woche genehmigt hat. Deshalb möchte sie auch unbedingt in die Toskana reisen. Obwohl ihre drei besten Freundinnen nicht begeistert sind, dass sie ganz alleine verreisen möchte, zieht sie ihr Ding durch. Die ersten beiden Tage möchte sie Florenz erkunden und ihre Italienischkenntnisse aufbessern. Doch schon auf dem Weg in ihr Zimmer trifft sie auf den attraktiven Jannis. Er zeigt ihr die Stadt auf eine ganz besondere Weise und Toni ist am Ende des Abends nicht nur von Florenz, sondern auch von Jannis bezaubert...

Kajsa Arnold versteht es, die sommerliche Stimmung der Toskana mitten in ihren Roman zu holen. Obwohl das Ende des Romanes schon schnell absehbar ist, liest sich die Handlung sehr unterhaltsam, kurzweilig und relativ schnell, was sicherlich auch am Seitenumfang von nur 180 Seiten liegt.

Momentan liebe ich Romane, die mich an Urlaubsziele bringen, an denen ich gerade auch am liebsten selbst wäre. Da passte dieser Roman perfekt! Ich finde es richtig toll, dass es sich bei diesem Buch um den Auftaktband einer neuen Reihe handelt und hoffe, dass die Folgebände bald erscheinen und ich nicht zu lange warten muss, bis ich wieder Zeit mit Toni oder einer ihrer Freundinnen verbringen darf!

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Eine einzigartige Detektei hat einen weiteren Fall

Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Stoff
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Arie hat in letzter Zeit starke Schlafstörungen und wird nachts erst richtig aktiv. Deshalb hat er sich in dieser Nacht auf Hund geschnappt und ist, nur mit seinem Morgenmantel über dem Schlafanzug bekleidet, ...

Arie hat in letzter Zeit starke Schlafstörungen und wird nachts erst richtig aktiv. Deshalb hat er sich in dieser Nacht auf Hund geschnappt und ist, nur mit seinem Morgenmantel über dem Schlafanzug bekleidet, spazieren gegangen. Doch was er dabei beobachtet, ist schrecklich. Vor seinen Augen tänzelt ein Mann durch die Nacht und ehe Arie sich versieht, direkt vor das Müllauto, das natürlich nicht mehr bremsen kann. Allerdings glaubt Arie nicht an einen Unfall, was das Gutachten der Gerichtsmedizinerin bestätigt. Doch wer steckt hinter diesem seltsamen Mord, bei dem ein Mann, der absolut gegen Drogen jeder Art ist, mit LSD im Blut vor einen LKW läuft? Schon kurz nach dem Ereignis wendet sich die Tochter des Toten an die Hausboot-Detektei und bestätigt, dass auch sie nicht an einen Unfall glauben kann. Die fünf Detektive haben wieder einen Fall!

Amy Achterop knüpft in diesem dritten Band der Reihe perfekt an die Vorgängerteile an, wohingegen aber bereits seit dem zweiten Band der Mordfall viel weiter am Anfang schon geschieht, wie beim ersten Band. Die fünf Detektive sind so unterschiedlich, dass sie sich perfekt ergänzen und eine sehr sympathische Einheit bilden, die man sich nur zusammen vorstellen kann. Obwohl es nicht extrem spannend oder gefährlich für die Ermittelnden wird, möchten die Leser trotzdem immer wissen, wie es weitergeht.

Mittlerweile bin ich echt begeistert von dieser ganz besonderen Reihe, die durch die fünf unterschiedlichen Charaktere beherrscht wird. Ich mag es, wie Elin indirekt die Autorin Amy Achterop darstellt und so eine ganz besondere Rolle einnimmt. Aber auch Maddie mit Isa, Jan mit Juanita, Arie und Hund, Jack und nicht zu vergessen Fru Gunilla sind so liebenswert, dass man sie einfach mögen muss. Ich wünsche mir sehr, dass ganz bald noch viele weitere Bände dieser tollen Reihe erscheinen werden und ich wieder Zeit in Amsterdam verbringen darf!

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Endlich ein neuer Fall für die Hausboot-Detektei

Die Hausboot-Detektei – Tödlicher Grund
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Auf dem Hausboot der ganz besonderen und einzigartigesten Detektive Amsterdams ist es momentan bitterkalt. Denn schon seit einiger Zeit hatten sie keinen großen Fall mehr, außer man zählt entlaufene Katzen ...

Auf dem Hausboot der ganz besonderen und einzigartigesten Detektive Amsterdams ist es momentan bitterkalt. Denn schon seit einiger Zeit hatten sie keinen großen Fall mehr, außer man zählt entlaufene Katzen dazu. Doch nun taucht überraschend Tessa vor ihrer Tür, die auf der Suche nach Detektiven ist, die hinter das Geheimnis ihres Verlobten kommen können. Obwohl sie nicht glaubt, dass er ihr untreu ist, lässt sie Maddie als Treuetesterin ein zufälliges Treffen mit ihm fingieren. Leider ohne Erfolg. Dennoch benötigt Tessa weiterhin ihre Hilfe, hat sie doch noch ein Geheimnis, von dem nur ihr Verlobter weiß, der nun plötzlich spurlos verschwunden ist. Dass er etwas mit dem Verschwinden ihrer Arbeit über die Rückgewinnung von Edelmetallen aus Altgeräten zu tun hat, das glaubt sie zwar nicht. Trotzdem liegt sie plötzlich in ihrer Badewanne und die fünf Detektive geraten wieder in den Fokus der Polizei...

Amy Achterop hat mit diesem zweiten neuen Fall für die Hausboot-Detektei wunderbar an den ersten Band angeschlossen. Obwohl es anfangs scheint, als würde auch dieser neue Auftrag ins Leere laufen und wieder nicht allzu viel Geld in die Kasse bringen, nimmt der Fall schnell an Fahrt auf und man merkt, dass es noch spannend werden wird. Bemerkenswert ist auch, dass der Fall sehr zeitkritisch ist und gerade aktuelle Themen wie die Energiewende und die dafür notwendige Rohstoffgewinnung im Mittelpunkt stehen.

Ich habe diese Reihenfortsetzung total gerne gelesen, denn ich mag es, wie die Autorin schreibt und wie diese fünf ganz besonderen Detektive zusammenarbeiten und großartige Ergebnisse erzielen. Mittlerweile sind mir die fünf Ermittler sehr ans Herz gewachsen und ich mag ihre einzigartigen und besonderen Charaktereigenschaften, die ihnen in der Vergangenheit schon so manches Problem bereitet haben. Auch die kritischen Stellen über das geplante Projekt in der Tiefsee haben mir sehr gut gefallen und mich nachdenken lassen über das ganze Thema. Ein rundum gelungener zweiter Band der Reihe!

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