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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2019

Lieber lesen statt hören

Sinking Ships
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Story :
Carla Santos hat kein leichtes Leben. Ihre Mutter ist früh gestorben und ihr Vater sitzt im Gefängnis in Kolumbien. So passt sie allein auf ihre zwei kleinen Brüder auf, studiert und hat zwei Nebenjobs. ...

Story :
Carla Santos hat kein leichtes Leben. Ihre Mutter ist früh gestorben und ihr Vater sitzt im Gefängnis in Kolumbien. So passt sie allein auf ihre zwei kleinen Brüder auf, studiert und hat zwei Nebenjobs. Sie lässt niemanden an sich heran und auch ihre Freundschaften sind eher oberflächlich. Als Mitchell ungewollt immer mehr in ihr Leben tritt, gerät Carlas hart erarbeitetes Konstrukt immer mehr ins Wanken. Auch sein Leben ist nicht ganz so, wie es zunächst scheint.

Hörerlebnis:
Die Stimme in Oliver Dupont ist wirklich exterm schlecht gewählt. Er klingt viel zu alt und ist daher einfach unpassend. Ich hatte große Probleme seine Parts anzuhören und war immer froh, wenn diese endlich vorbei waren. Im letzten Drittel hatte ich mich dann an die Stimme gewöhnt und es viel mir leichter. Fanny Becherts Stimme gefiel mir gut, auch wenn man merkt, dass sie keine Latina ist.
Ansonsten habe ich gut in die Geschichte rein gefunden und konnte mich gut mit den Protagonisten identifizieren. Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Ehrlich gesagt hätte ich es lieber gelesen als gehört. Allein durch die Vielzahl der Nebencharaktere.

Fazit :
Die Geschichte hat mir gut gefallen. Ich habe mitgefiebert und die Erzählung wurde niemals langweilig. Auch die Perspektivenwechsel mochte ich sehr gerne. Das verleiht den Charakteren immer noch etwas mehr Tiefe. Leider bleiben einige Fragen unbeantwortet. Das finde ich etwas schade, aber vllt wird das im nächsten Teil aufgegriffen.
Einen Stern Abzug gebe ich allerdings für den unpassenden Sprecher.

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Veröffentlicht am 19.12.2019

Etwas mühsamer Beginn... Das Dranbleiben lohnt sich aber!

Kinder der Dunkelheit
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Leseerlebnis :
Den erste Teil empfand ich als ziemlich langwierig und ich habe mich teilweise etwas durch gekämpft. Ich konnte mich kaum in die Geschichte einfinden.
Im zweiten Teil nahm die Erzählung ...

Leseerlebnis :
Den erste Teil empfand ich als ziemlich langwierig und ich habe mich teilweise etwas durch gekämpft. Ich konnte mich kaum in die Geschichte einfinden.
Im zweiten Teil nahm die Erzählung dann Fahrt auf und ich bin endlich im Buch angekommen.
Das Buch ist komplett in der Erzählperspektive geschrieben. Die Protagonisten werden detailliert beschrieben. Teilweise waren es mir doch zu viele Nebencharaktere und ich musste öfter nachschauen, ob ich denjenigen bereits kennen sollte.

Fazit:
Die Triologie hat definitiv Potential und abgesehen vom ersten Teil war das Buch "Kinder der Dunkelheit" auch sehr interessant und spannend geschrieben. Die Geschichte um Luca, Rafaele, Vittorio, Angel, etc. strahlt definitiv ihre ganz eigene etwas düstere Magie aus und zieht einen in ihren Bann. Ich freue mich auf die zwei anderen Teile...

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Sanft. Melancholisch. Gefühlvoll.

Falling Like Snow
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Autorin: Erin Doom
Verlag: FISCHER Sauerländer
Genre: YA Romance / Coming of Age
Bewertung: 3,5/5 Sternen
Perspektive: Dual PoV
Band: Einzelband
Übersetzung: Ingrid Ickler

Darum geht's:
Nach dem Tod ihres ...

Autorin: Erin Doom
Verlag: FISCHER Sauerländer
Genre: YA Romance / Coming of Age
Bewertung: 3,5/5 Sternen
Perspektive: Dual PoV
Band: Einzelband
Übersetzung: Ingrid Ickler

Darum geht's:
Nach dem Tod ihres Vaters wird Ivy aus der kanadischen Wildnis in ein völlig neues Leben an die sonnige Küste Kaliforniens geworfen. In ein Haus, das sich alles andere als nach Zuhause anfühlt. Zwischen Meeresrauschen, Schmerz und Geheimnissen prallen zwei Welten aufeinander: ihre und die von Mason, dem Jungen mit der kalten Mauer ums Herz.

Was mir gefallen hat:

Atmosphäre
Erin Doom schafft es wie kaum eine andere, eine Geschichte gleichzeitig sanft und rau wirken zu lassen. Die winterliche Kälte, die Ivy in sich trägt, steht im wunderschönen Kontrast zu den kalifornischen Sonnenstrahlen. Genau in diesem Spannungsfeld entsteht eine ganz eigene, melancholisch-warme Stimmung, die mich wirklich berührt hat.
Charaktere:
Ivy ist ein stiller Wirbelsturm – verletzlich, aber stark in ihrer Zerbrechlichkeit. Mason dagegen hat mich mit seiner distanzierten, aber schleichend weichen Art überrascht. Beide sind keine einfachen Figuren, aber gerade das macht ihre Dynamik glaubwürdig und echt.

Was mir weniger gefallen hat :
Nebenthemen
Manchmal hat mich das kryptografische Thema ein kleines bisschen aus der Story gerissen, weil es für die eigentliche Liebesgeschichte zwischen Ivy und Mason gar nicht nötig gewesen wäre.

Fazit:
Falling like Snow ist eine zarte, gefühlvolle Geschichte, die sich Zeit nimmt ( manchmal vielleicht ein bisschen zu sehr), aber genau dadurch entfaltet sie ihre ruhige Magie. Manche Themen, wie das ganze kryptografische Element und die vielen Nebenstränge, hätten für mich gar nicht sein müssen. Die Geschichte zwischen Ivy und Mason trägt nämlich ganz allein schon genug Gefühl und Bedeutung. Kein Buch, das laut ist, sondern eines, das sich leise ins Herz schleicht und dort eine Weile bleibt

Empfehlung für:
Wenn du sanfte Slow-Burn-Romances, feinfühlige Coming-of-Age-Geschichten und emotionale Neuanfänge mit poetischem Schreibstil liebst, dann ist Falling like Snow genau dein Buch.

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Gebrochen. Helfend. Heilend.

Auch am hellsten Tag
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Leseerlebnis :
"Auch am hellsten Tag" ist der finale Band der "Liora & Kieran" New Adult Romance Dilogie von Ali Kassemyar und wird gewohnterweise aus den Perspektiven der Protagonisten, eben Liora und ...

Leseerlebnis :
"Auch am hellsten Tag" ist der finale Band der "Liora & Kieran" New Adult Romance Dilogie von Ali Kassemyar und wird gewohnterweise aus den Perspektiven der Protagonisten, eben Liora und Kieran, in der Ich-Form erzählt.
Ich habe leider recht lange gebraucht, um wieder in die Story zu finden. Hier hat mir wirklich ein "Was bisher geschah" gefehlt. Dadurch habe ich mich mit dem ersten Drittel auch wirklich schwer getan.
Achtung Spoiler
Was mich allerdings wirklich störte, war die Ausführung der Erste Hilfe Maßnahme. Ich will hier nicht genauer drauf eingehen, aber wenn zwei Laien sagen, dass der Kreislauf zusammenbricht, weil jemand die Augen schließt und dann direkt mit einer Reanimation beginnt, mache ich hier mal ein großes Fragezeichen. Auch die Diagnostizierung eines Herzinfarkts ohne auch nur ein Anzeichen dafür zu nennen, finde ich schwierig.
Spoiler Ende
Wie gesagt, hatte ich einige Schwierigkeiten mich in das Buch einzubinden, aber es gelang mir schlussendlich.
Ich fand es gut, dass der Fokus hier nicht auf der Liebesgeschichte lag, sondern auf der mentalen Regeneration Kierans und die Verarbeitung seiner Schuldgefühle.
Nichtsdestotrotz spielt natürlich das Miteinander der beiden und auch meine liebste Nebenfigur Luke weiterhin eine große Rolle. Das Ende hat mich sehr berührt und wieder komplett für sich eingenommen.
Fazit:
Nach einem holprigen Start konnte mich der Autor wieder komplett begeistern, für die Geschichte einnehmen und hat mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt.

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Veröffentlicht am 24.06.2024

Actionreich. Cute. Lebendig.

No Romeo
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Leseerlebnis :
"No Romeo" ist ein New Adult Romance Standalone von Anja Tatlisu und wird hauptsächlich aus der Perspektive der Protagonistin Mila in der Ich-Form erzählt. Gegen Ende kommt auch Eastons ...

Leseerlebnis :
"No Romeo" ist ein New Adult Romance Standalone von Anja Tatlisu und wird hauptsächlich aus der Perspektive der Protagonistin Mila in der Ich-Form erzählt. Gegen Ende kommt auch Eastons Sicht immer mal wieder hinzu.
Die Geschichte startet mit einem mega Prolog, der direkt extrem viel Spannung aufbaut. Danach wird man im ersten Kapitel einige Zeit zurück geworfen und fragt sich nur, wie es zu den Ereignissen kommen konnte. Ich war also definitiv komplett gefesselt.
Mir gefiel einfach alles. Der Schreibstil der Autorin ist unheimlich lebendig, detailliert und strotzt vor genialem Humor. Gerade die Interaktion zwischen Mila und ihrer Freundin Sarah hat einfach Spaß gemacht und zu vielen Lachern geführt.
Easton hat mir zuerst ebenso gut gefallen. Leider fehlte mir bei ihm im Verlauf komplett die Entwicklung und eine dadurch entstehende Tiefe. Seine Handlungen waren für mich teilweise nicht nachvollziehbar, genauso wie Milas Reaktionen. Ich habe ihre eigentliche Lovestory nicht gespürt. Die Parallelen zu Shakespeare habe ich lange gesucht, aber nur wenige gefunden.
Der Handlungsverlauf war für mich teilweise einfach zu weit weg von der Realität. Daher war es für mich ein wenig schwierig dran zu bleiben.
Nichtsdestotrotz hätte es mir in jüngeren Jahren sicherlich sehr gut gefallen und ich feiere den Schreibstil sehr.
Fazit:
Romeo, oh Romeo... Actionreiche Bad Boy x Good Girl Lovestory, die zu unterhalten weiß.

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