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Veröffentlicht am 08.09.2025

Cosy Crime im England der 20iger Jahre mit sympathischer Protagonistin

Mord nach Strich und Faden
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Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ...

Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ihre eigenen Recherchen hinaus bereits etlichen anderen bei der Suche nach vermissten Personen hat helfen können beginnt sie als Privatermittlerin tätig zu werden.
Eine gute Bekannte aus der gemeinsamen Zeit im Kriegshospital möchte bei ihrer Hochzeit unbedingt von ihrem aktuell verschwundenen Vater zum Altar begleitet werden. Sie bittet daher Kate um Hilfe, die sich zusätzliche Unterstützung bei dem früheren Polizisten Jim Sykes holt.
Locker und leicht geschrieben, die Atmosphäre in England Anfang der 20iger Jahre wird gut geschildert. Zwar hat man bei gewissen Punkten recht schnell eine Vorahnung doch trotzdem gibt es am Ende noch ein paar überraschende Wendungen. Ein typischer Cosy Crime – nicht tiefgründig aber nette Unterhaltung. Schön wäre es wenn man über Sykes noch mehr erfahren würde, sein Part bleibt mir leider zu oberflächlich.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Das Jahr und die Reihe um das Bücherdorf neigen sich dem Ende zu

Das kleine Bücherdorf: Sommerzauber
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Inzwischen ist Sommer im Bücherdorf Swinton und der vierte Band ist gleichzeitig der letzte. Mit Ann Webster und der Geschichte um das von allen bewunderte Brautkleid in ihrem Schaufenster kommt die Reihe ...

Inzwischen ist Sommer im Bücherdorf Swinton und der vierte Band ist gleichzeitig der letzte. Mit Ann Webster und der Geschichte um das von allen bewunderte Brautkleid in ihrem Schaufenster kommt die Reihe zu einem passenden Ende, wenn auch das Bücherdorf hier – leider – nur eine absolute Nebenrolle spielt.
Gut und unterhaltsam zu lesen und endlich finden auch die diversen, zum Teil seit dem ersten Band entstandenen Handlungsstränge zueinander, dies ist etwas was mir bei Reihen immer gut gefällt. Ich mag die teils skurrilen aber liebenswerten Bewohner von Swinton und Ann war mir in den vorherigen Bänden immer sehr sympathisch. Leider war dies in diesem Band dann etwas weniger der Fall, ich fand sie stellenweise sehr wankelmütig und wenig überzeugend. Auf jeden Fall wurde die Geschichte des Brautkleides schön dargestellt und die eigentlich unscheinbare Ann hat nicht nur in ihrer Vergangenheit sondern auch in der Gegenwart ein großes Geheimnis.
Insgesamt durchaus gut unterhaltend.

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Veröffentlicht am 07.11.2024

Gut aber ein paar hundert Seiten zu lang

Das tiefschwarze Herz
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Der bereits sechste Band der Reihe ist wie die Vorgänger ein ziemlicher Wälzer mit 1360! Seiten. Ganz ehrlich - ich bin daher froh, das ebook gelesen zu haben.
Edie Ledwell, Mitbegründerin einer Kult-Animationsserie ...

Der bereits sechste Band der Reihe ist wie die Vorgänger ein ziemlicher Wälzer mit 1360! Seiten. Ganz ehrlich - ich bin daher froh, das ebook gelesen zu haben.
Edie Ledwell, Mitbegründerin einer Kult-Animationsserie kommt in die Kanzlei doch man hat weder Zeit noch das entsprechende Know-how. Als Edie wenige Tage später ermordet aufgefunden wird hat Robin ihretwegen ein schlechtes Gewissen und sie übernimmt den Fall als die Kanzlei erneut beauftragt wird. Strikes turbulentes Privatleben sowie die anderen Fälle kommen nicht zu kurz.
Genau dies ist mein Kritikpunkt, denn Rowling geht mit einer Liebe zum Detail an die Story heran die meiner Meinung nach dadurch viel zu umfangreich wird.
Die Themen sind aktuell, es wird vor keinem Aspekt zurück geschreckt und der Schreibstil dahingehend angepasst dass die Story immer wieder von umfangreichen, teils parallel geführten Chat-Verläufen unterbrochen wird. Dies - genauso wie die vielen Charaktere und Online Pseudonyme - ist zwar stimmig aber sicher nicht für jeden Leser das richtige.

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Allein gegen die Bürgerwehr

Bunburry - Einbruch bei Dunkelheit
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Ich mag diese Reihe wirklich sehr, sehr cosy und ein wenig britisch – ideal um ein paar Stunden einfach abzuschalten. Doch dieser Band ist leider einer der schwächeren. Nicht nur dass sich Alfie zur Verteidigung ...

Ich mag diese Reihe wirklich sehr, sehr cosy und ein wenig britisch – ideal um ein paar Stunden einfach abzuschalten. Doch dieser Band ist leider einer der schwächeren. Nicht nur dass sich Alfie zur Verteidigung von Gwen einer Bürgerwehr gegenüber sieht, das Bunburry Trio ist so ziemlich nicht existent und Emma, tja die entwickelt sich leider immer mehr zu einem nervenden Charakter. Auch die Art und Weise wie der Aspekt des Goth eingebaut wurde empfand ich persönlich als unstimmig.
Schade, die Reihe kann so viel besser sein – nur ein Schwächeln oder ist bei Band 14 langsam die Luft raus?

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Endlich wurden Fragen beantwortet

Atlas - Die Geschichte von Pa Salt
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Ein gelungener Abschluss der Sieben-Schwestern-Reihe der viele Fragen beantwortet aber auch ein paar Schwächen hat. Eigentlich logisch dass es acht Bände gibt – für jede Schwester einen und dann noch für ...

Ein gelungener Abschluss der Sieben-Schwestern-Reihe der viele Fragen beantwortet aber auch ein paar Schwächen hat. Eigentlich logisch dass es acht Bände gibt – für jede Schwester einen und dann noch für Pa Salt, nur hätte man dies als Leser gerne von Anfang an gewusst und nicht als „dezente“ Überraschung denn ups, der finale siebte Band war dann doch noch nicht das Ende.
Meiner Meinung nach hat der Sohn der verstorbenen Lucinda Riley die Reihe im Sinne der Autorin zu Ende gebracht. Der kleine Atlas wird in Paris kurz vor dem Verhungern gerettet, doch er spricht nicht. Sein Werdegang durch die folgenden Jahrzehnte und über die Kontinente hinweg wird beschrieben und auch wie es viele Jahre später dazu kam, dass er genau diese Mädchen adoptiert hat.
Mir erscheint der Junge in Paris als sehr reif, seinem Alter weit voraus, dann diese private Fehde, das extreme Sicherheitsdenken und dass keine der Schwestern seinen wirklichen Namen und seine Vergangenheit kannte – na ja, schon recht unglaubwürdig.
Letztendlich gute Unterhaltung und für einen Serien-Nerd wie mich die Reihen abgeschlossen haben muss ein zufriedenstellender Abschluss.

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