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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2025

Herzerwärmender Reihenauftakt

Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse
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Das Cover und der farbige Buchschnitt sehen wahnsinnig schön aus und lenken den Blick auf jeden Fall auf sich.

Sehr süß fand ich am Anfang die Charakterbeschreibung der einzelnen Protagonisten. Auch die ...

Das Cover und der farbige Buchschnitt sehen wahnsinnig schön aus und lenken den Blick auf jeden Fall auf sich.

Sehr süß fand ich am Anfang die Charakterbeschreibung der einzelnen Protagonisten. Auch die Gang - die Furchtlosen - finde ich einfach nur toll umgesetzt. Zu Beginn gibt es einige lose Fädchen, von denen man nicht weiß, wohin sie führen oder warum diese wichtig sind. Nach und nach ergibt sich ein Bild, wobei am Ende des Buches noch lange nicht alle losen Fädchen wieder aufgenommen wurden. Während die Geschichte in den ersten beiden Dritteln noch eher vor sich hinplätscherte, nahm sie im letzten Drittel richtig die Fahrt auf und die Ereignisse überschlogen sich quasi. Toll umgesetzt fand ich, dass Irida auch mal Fehler gemacht hat und darüber im Team gesprochen wurde. Die "Offenbarung", die gegen Ende kam, hat auf jeden Fall viele Fragen offen gelassen und ich hoffe sehr, dass diese im 2. Band beantwortet werden.

Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen. Auch wenn ich als Erwachsene vielleicht nicht ganz die Hauptzielgruppe bin, waren die Wendungen teilweise überraschender als bei vielen anderen Büchern, welche auch für etwas älteres Publikum geschrieben wurden. Klar sind manche Dialoge eher platter, doch finde ich sind sie angemessen fürs Publikum und auch einfach schön, wenn man etwas den Kopf abschalten möchte.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf den 2. Band.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Schöner Abschluss!

Der zweite Verdächtige
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Der 2. Verdächtige ist der fünfte und leider letzte Band der Justiz-Krimi-Reihe von Schwiecker und Tsokos. Man kann das Buch, wie auch die vier Bände davor, ohne jegliches Vorwissen lesen.

Auch dieser ...

Der 2. Verdächtige ist der fünfte und leider letzte Band der Justiz-Krimi-Reihe von Schwiecker und Tsokos. Man kann das Buch, wie auch die vier Bände davor, ohne jegliches Vorwissen lesen.

Auch dieser Fall war bis zur letzten Seite spannend. Es wurde geschickt für die Lesenden eine falsche Fährte gelegt, welche erst auf den letzten 30 Seiten aufgelöst wurde. Allgemein ist man durch den Lesestil nur so durchs Buch geflogen, ohne zu merken, wie schnell man durch kommt. Während in den letzten Bänden oft "historisch" interessante oder zukunftsorientierte Thematiken behandelt wurden, ging es in diesem Buch thematisch um ein sehr breites Thema - Schwulsein (und ganz am Rande der Umgang der Polizei damit).

Dafür, dass das der letzte Band ist, fand ich das Ende etwas schade, weil so ein kleiner Twist mit Mini-Cliffhanger vorhanden ist.

Insgesamt finde ich die Reihe sehr schön und stimmig. Das Einzige, was mein Nerd-Auge stört, ist dass in jedem Titel eine Zahl vorhanden ist außer im dritten Band, bei dem es "die letzte Lügnerin" ist.

Von mir jedenfalls eine ganz klare Leseempfehlung für die gesamte Reihe!

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Erneut ein spannender Fall

Der 1. Patient
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Der 1. Patient ist bereits der vierte Band der Justiz-Krimi-Reihe von Schwiecker und Tsokos. Man kann das Buch, wie auch die drei Bände davor, ohne jegliches Vorwissen lesen.

Auch dieser Fall war bis ...

Der 1. Patient ist bereits der vierte Band der Justiz-Krimi-Reihe von Schwiecker und Tsokos. Man kann das Buch, wie auch die drei Bände davor, ohne jegliches Vorwissen lesen.

Auch dieser Fall war bis zur letzten Seite spannend, weil zumindest ich wieder nicht mit diesem Ausgang gerechnet habe. Es gab zwar immer wieder Hinweise, diese habe ich jedoch immer schnell verworfen und andere Theorien aufgestellt. Ein bisschen schade fand ich, dass die zweite Hauptfigur - der Rechtsmediziner Justus Jarmer - erst in der zweiten Buchhälfte richtig ins Spiel kam, die Zusammenarbeit zwischen Rocco und Justus fand ich immer besonders schön.

Auch dieser Band hat wieder quasi nebenbei zwei wichtige Themen angesprochen: KI in der Medizin und der Einfluss von Medien auf die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Ich bin gespannt, ob die Reporterin in den nächsten Bänden vielleicht auch nochmal eine Rolle spielen wird.

Insgesamt ist der Schreibstil fesselnd und kurzweilig. Von mir gibt es wieder eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.11.2023

So wahr und (gerade deshalb) auch so lustig!

Da bin ick nicht zuständig, Mausi
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Die Amtsvideos von "Conny from the block" schaue ich mir schon länger an und habe mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass sie auch ein Buch rausbringt.

Das Cover finde ich auf den ersten Blick nicht ...

Die Amtsvideos von "Conny from the block" schaue ich mir schon länger an und habe mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass sie auch ein Buch rausbringt.

Das Cover finde ich auf den ersten Blick nicht so besonders gestaltet, allerdings ist mir zufälligerweise aufgefallen, dass das "nicht zuständig" bei Lichteinfall schön reflektiert und somit die zwei wichtigsten Wörter im Wortschatz einer Beamtin hervorstechen.

Das Buch ist wunderbar locker-flockig geschrieben und auch von den Kapitellängen so gehalten, dass man mal schön ein Kapitelchen zwischendurch lesen kann. Es gibt Abwechslung zwischen Charaktere vorstellen und Behördenalltag, was dazu geführt hat, dass man nach und nach alle gut vorgestellt bekommen hat, aber am Anfang nicht damit überladen war. Die Berliner Behörden kenne ich auch von innen und musste des öfteren beim Lesen schmunzeln und lachen. Es ist einfach ein tolles Sammelsurium an täglichen Amts-Irrsin, der hier so abgeht und viele Klischees sind schön betont ("O-Ton: Du arbeitest doch auf dem Amt, kannste mir nicht mal nen Termin beim Bürgeramt geben?").

Ich habe es auf jeden Fall sehr genossen, ein Buch von jemanden zu lesen, der/die weiß, was sich hinter den Bürotüren täglich so abspielt und würde auch einen evtl. zweiten Band lesen.

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Veröffentlicht am 26.02.2023

Gelungener dritter Band

Die letzte Lügnerin
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Das ist schon der dritte Band von der Justiz-Krimi-Serie von Schwiecker und Tsokos.

Auch dieser Band konnte mich wieder voll von sich überzeugen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen. Die Kapitel ...

Das ist schon der dritte Band von der Justiz-Krimi-Serie von Schwiecker und Tsokos.

Auch dieser Band konnte mich wieder voll von sich überzeugen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, sodass ich trotz meines sehr kurzen Arbeitswegs pro Strecke gut 2, 3 Kapitel lesen konnte.
Interessant finde ich wieder, dass man vermeintlich meint, von Anfang an mehr oder weniger alles durchschaut zu haben, doch weit gefehlt: Immer wieder kommen neue Ereignisse ans Licht, die das Geschehene in ein ganz neues Licht rücken.

Die Hauptfiguren (Rocco Eberhardt, Justus Jarmer und Tobias, der Freund von Rocco) harmonieren wieder einwandfrei und bringen gemeinsam Licht ins Dunkle. Obwohl der Band doch auch ins persönliche Leben von Rocco reinspielt (unter anderem handelt es darum, inwiefern Roccos Vater evtl. an dem Fall beteiligt sein könnte), finde ich, dass in dieser Hinsicht das Buch etwas flach geblieben ist. Ich hätte zumindest etwas mehr Interaktion zwischen Rocco und seinem Vater erwartet.

Persönlich fand ich diesen Band besser als den zweiten Band, kann aber nicht genau ausmachen, woran das liegt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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