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Veröffentlicht am 09.03.2024

Wer Westwell mochte, wird Coldhart lieben

Coldhart - Strong & Weak
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Normalerweise bin ich Sequels über recht voreingenommen, da sie meistens nicht an das Original herankommen. Das war hier anders.
Ich fand Elijahs Geschichte schon in „Westwell“ wahnsinnig interessant. ...

Normalerweise bin ich Sequels über recht voreingenommen, da sie meistens nicht an das Original herankommen. Das war hier anders.
Ich fand Elijahs Geschichte schon in „Westwell“ wahnsinnig interessant. Der kleine Elijah, der durch die Entführung ein starkes Trauma davongetragen hat, tat mir wahnsinnig leid.
Nun in „Coldhart“ ist Elijah kein kleiner Junge mehr, sondern ein junger Mann. Er hat gelernt, sein Trauma zu kontrollieren und will diese Kontrolle auf keinen Fall verlieren. Er ist kalt und unnahbar. Wenn man an den kleinen, süßen Jungen denkt, ist es zunächst etwas erschreckend zu sehen, was aus ihm geworden ist. Dadurch, dass man recht schnell erfährt, was er während seiner Entführung und auch in der Zeit danach erlebt bzw. durchlebt hat, versteht man, wieso er sich so entwickelt hat.
Felicity ist das genaue Gegenteil von ihm. Sie hat sich innerhalb kürzester Zeit in mein Herz geschlichen. Ihre positive Art hat mir unglaublich gut gefallen. Sie kommt neu in New York an um dort zu studieren und lernt ihren leiblichen Vater kennen. Obwohl ihr Umzug nicht so verläuft wie sie sich das Ganze erhofft hat, bleibt sie immer positiv. Damit ist sie das perfekte Gegenstück zu Elijah.
Die beiden ergänzen sich unheimlich gut. Elijah holt Felicity runter und beruhigt sie. Gleichzeitig sorgt Felicity dafür, dass Elijah anfängt, dass Leben zu genießen.
Neben der Lovestory zwischen Elijah und Felicity erfährt man noch etwas über Elijahs Entführung und vor allem über den Auftraggeber. Direkt zu Beginn wird ein großes Geheimnis enthüllt, was auf jeden Fall noch zu einem großen Konflikt führen wird. Die Spannung ist deshalb unglaublich hoch.
Der Cliffhanger am Ende war wahnsinnig emotional und richtig fies. Ich hatte Tränen in den Augen.
Der Schreibstil von Lena Kiefer ist hier genauso angenehm und „sog artig“ wie in ihren vorherigen Werken. Mir hat es auch besonders gut gefallen, dass es Parallelen zu „Westwell“ gab. Und natürlich kamen auch die bisherigen Hauptprotagonisten Jessiah und Helena, aber auch Mrs. Coldwell wieder vor.
Mein Lieblingscharakter war und bleibt allerdings Buddy. Ich habe mich wirklich in diesen Hund verliebt. Er ist unglaublich süß und mit seiner fürsorglichen Art immer für Elijah und Felicity da.
Ich freue mich wirklich darauf, endlich den zweiten Band in den Händen halten zu können.

ColdhartStrongWeak

NetGalleyDE

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Veröffentlicht am 11.02.2024

„Du und Ich. Jetzt und für immer“

The Brightest Colours
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Wer „The Perfect Fit“ gelesen hat, hat Mia und Roan bereits kennengelernt. Bereits im ersten Band konnte man die tiefe Verbindung zwischen den beiden spüren. Ich wollte deshalb unbedingt wissen, ob und ...

Wer „The Perfect Fit“ gelesen hat, hat Mia und Roan bereits kennengelernt. Bereits im ersten Band konnte man die tiefe Verbindung zwischen den beiden spüren. Ich wollte deshalb unbedingt wissen, ob und wie die beiden zusammenfinden und wurde im zweiten Band nicht enttäuscht.
Kurz zum Inhalt von Band 2:
Roan ist der Sänger der berühmten Band „Parallel“. Mia ist seine Make Up Artistin. Die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft, die bis in die Kindheit der beiden zurück geht. Roan ist schon seit Jahren in Mia verliebt, traut sich aber nicht, dies auszusprechen. Dies ändert sich jedoch, als die Bestimmungen des alten Labels wegfallen und zwischen den beiden mehr entsteht. Doch dann treten unerwartete Probleme auf, wodurch die Liebe der beiden auf eine harte Probe gestellt wird.
Kara Atkin hat es hier wieder einmal geschafft, eine unglaublich schöne und emotionale Geschichte zu erzählen. Ich wurde sofort von Roan und Mia in den Bann gezogen und konnte mich von der Geschichte gar nicht mehr lösen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, auch wenn schwierige Themen, wie Legasthenie und Bodyshaming angesprochen werden.
Der Friends to Lovers Trope wurde hier richtig gut umgesetzt. Mir hat besonders gut gefallen, dass die Love-Story sich nicht ewig gezogen hat mit diesem typischen hin und her, weil keiner den anderen verlieren will.
Zwischendurch wurde es sogar etwas sehr schnulzig, was aber eine schöne Abwechslung war. Es ist eine richtig gefühlvolle Geschichte, bei der die Art und Weise, wie Mia und Roan miteinander umgehen und sich gegenseitig unterstützen wirklich wunderschön ist und mir das Lesen einfach nur Spaß gemacht hat.
Wer Band 1 der Reihe mochte, wird diesen Band auch lieben. Vor allem, weil die Hauptcharaktere Caleb und Ellie, sowie Damien auch wieder vorkommen. Um nicht gespoilert zu werden, sollte man Band 1 definitiv vorweg lesen.
Ich warte jetzt sehnsüchtig auf „The Finishing Touch“.

Lieblingszitat:
"Aber vor allem will ich dich lieben, Roan.
Ich will dich lieben, wenn du dich selbst nicht lieben kannst.
Ich will dich lieben, wenn du glaubst, der Rest der Welt tut es nicht.
Ich will dich lieben, auch wenn du glaubst, in Liebe zu ertrinken.
Ich will dich einfach endlich lieben, so viel ich nur kann.
Ohne Grenzen, ohne Einschränkungen, ohne Zurückhaltung." Ebook, S. 335

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Veröffentlicht am 15.09.2023

Keine klassische Rockstar-/Filmromanze

Infinity Falling - Mess Me Up
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Eine Rockstar-/Filmromanze…das ist das was man bei „Infinity Falling“ erwartet, doch es kommt ganz anders.

Aven ist eine ehemalige Disney Schauspielerin, die sich danach sehnt in der Branche ernst genommen ...

Eine Rockstar-/Filmromanze…das ist das was man bei „Infinity Falling“ erwartet, doch es kommt ganz anders.

Aven ist eine ehemalige Disney Schauspielerin, die sich danach sehnt in der Branche ernst genommen zu werden. Hayes ist ein ehemaliges Boybandmitglied. Beide haben eine gemeinsame Vergangenheit und sind nie über den anderen hinweggekommen.
Hört sich erstmal nach einer typischen „Second Chance“ an, ist es aber nicht, da beide an starken inneren Konflikten leiden.
Aven wird von einer Stalkerin verfolgt und kommt mit den Schattenseiten des Ruhmes nicht klar. Hayes leidet an einer psychischen Störung und versucht damit Kontrolle über sein Leben zu bekommen.
Beide wollen nichts mehr miteinander zu tun haben, bis sie am Set von „Infinity Falling“ überraschend aufeinandertreffen.

Sarah Sprinz schafft es hier wieder eine unglaublich schöne und emotionale Geschichte zu erzählen.
Ihr Schreibstil sorgt dafür, dass man sehr einfach ins Buch einsteigt und sehr schnell warm mit den beiden Charakteren wird.
Man kann sich sehr leicht in die Charaktere hineinfinden und fühlt durch den Wechsel der Perspektiven mit beiden mit. Das Setting der Geschichte wird sehr detailliert beschrieben, sodass man sich trotz der realitätsferne gut hineinfinden kann.

Das erste Drittel hat sich für mich etwas gezogen, da es dort viel um die Charaktere und deren Entwicklung ging. Ab dem zweiten Drittel setzte dann die Handlung ein, die dafür sorgt, dass man nur so durch das Buch durchfliegt.
Zu lesen, wie Aven und Hayes zueinander finden und sich gegenseitig supporten war einfach wunderschön. Was mir besonders gut gefallen hat, was das Ende.
Im ersten Moment war ich etwas enttäuscht, weil es kein typische „Happy End“ ist. Es ist ein sehr realistisches Ende, bei dem sich nicht alle Probleme plötzlich in Luft auflösen. Und das macht die Geschichte so schön.
Ich freue mich schon auf die nächsten Teile der Reihe und hoffe, dass man dort auch mehr über die weitere Entwicklung von Aven und Hayes erfährt.

„Infinity Falling“ ist ein wundervolles Buch, dass alle Emotionen beinhaltet. Es spricht wichtige Themen an, die sehr realitätsnah umgesetzt wurden.
Ich habe gelacht, geschmunzelt und hatte zwischendurch immer wieder mal Tränen in den Augen.
Das Cover und der Farbschnitt passen durch das schlichte, aber dennoch prägnante Design perfekt zur Geschichte. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Illustrationen, die immer wieder im Buch vorkommen. Auch die Playlist spiegelt den Inhalt perfekt wider.

Für mich definitiv ein New Adult Jahreshighlight.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Tolle Fake-Dating Romance mit ernsten Themen

Purple Clouds - Honeymoon
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„Manchmal will die Liebe nicht nur gefühlt, sondern auch gelebt werden.“

Debbie und Emory treffen sich auf einer Party und heiraten spontan nach einer gemeinsamen Nacht. Nach dieser impulsiven Entscheidung ...

„Manchmal will die Liebe nicht nur gefühlt, sondern auch gelebt werden.“

Debbie und Emory treffen sich auf einer Party und heiraten spontan nach einer gemeinsamen Nacht. Nach dieser impulsiven Entscheidung gehen sie sich jedoch vier Jahre lang aus dem Weg, bis sie durch einen Zufall wieder aufeinandertreffen. Durch eine Notlüge kommt herauf, dass die beiden verheiratet sind, was dazu führt, dass Debbie einen Artikel darüber schreiben soll, wie es ist, als moderne Frau so früh den Bund der Ehe einzugehen. Da auch Emory von der Notlüge profitiert, beschließen sie, eine Fake-Beziehung zu führen.

Ich fand die Idee einer Fake-Beziehung, die auf einer echten Ehe basiert, sehr interessant und wollte „Purple Clouds“ unbedingt lesen. Es war mein erstes Buch von Mounia Jayawanth. Ihr Schreibstil ist locker und einfach, sodass ich schnell eine Verbindung zu Emory und Deb aufbauen konnte

Das Kennenlernen der beiden bis zur Hochzeit wird durch Rückblenden erzählt. Normalerweise bin ich kein großer Fan davon, weil der Lesefluss oft durch die Rückblenden gestört wird. Hier fand ich sie jedoch passend, da sie der Geschichte mehr Tiefe geben.

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Protagonisten keine Stereotypen sind. Debbie und Emory sind beide vielschichtig: Deb ist aufgrund ihres ADHS vergesslich und unruhig, während Emory immer wieder mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Als Paar haben sie mir unheimlich gut gefallen, da sie sich gegenseitig unterstützen und aufeinander eingehen.

Da es sich bei dem Magazin um ein feministisches handelt, stehen feministische Themen im Vordergrund. Das Thema Ehe wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Darüber hinaus werden auch andere wichtige Themen angesprochen, wie Adoption, Mobbing, toxische Beziehungen, Selbstzweifel, Spielsucht und Zöliakie. Manchmal fühlte es sich dadurch etwas überladen an, vor allem, weil einige Themen nur angeschnitten wurden. Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Geschichte auf ein oder zwei zentrale Themen fokussiert und diese dafür ausführlicher behandelt werden.

Insgesamt fand ich die Geschichte sehr schön und wirklich gut geschrieben. Es gab einige Stellen, die mich berührt haben, und die Art und Weise, wie Deb und Emory miteinander umgehen, fand ich sehr ansprechend. Ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 27.06.2024

Eine Geschichte über die erste große Liebe

If We Ever Meet Again
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"Du bist eine Klugscheißerin, die sturer ist, als es ihr guttut. Ich denke, du machst mich wahnsinniger, als irgendein Mensch es tun sollte. Und ich denke, ich werde vermutlich sterben, wenn ich nicht ...

"Du bist eine Klugscheißerin, die sturer ist, als es ihr guttut. Ich denke, du machst mich wahnsinniger, als irgendein Mensch es tun sollte. Und ich denke, ich werde vermutlich sterben, wenn ich nicht mit dir zusammen sein kann."

Da ich die „Twisted“ und die „Kings of Sins“ Reihe von Ana Huang sehr liebe, habe ich mich schon sehr auf „If We Ever Meet Again“ gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Farrah und Blake treffen sich während eines Auslandssemesters in Shanghai. Sie möchte sich verlieben – er hält nichts von der Liebe. Und obwohl Farrah zunächst nichts vom eingebildeten Ex College-Football-Star wissen möchte, kommen sich die beiden immer näher.

Durch den emotionalen Prolog ist die Spannung direkt groß und die Geschichte startet direkt mit einem großen Fragezeichen.
Der Schreibstil ist hier anders, wie in den bisherigen Ana Huang Romanen. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass dies ihre Debütreihe ist. Ana schafft es immer wieder mich mit ihrem Schreibstil in den Bann zu ziehen. Allerdings ist die Sprache hier etwas einfacher gehalten und die Story wirkt zwischendurch zu schnell erzählt.

Das chinesische Setting rund um Shanghai gefiel mir richtig gut. Es wird auf die chinesische Sprache, das Essen und die Kultur eingegangen.

Farrah habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist mir einfach unheimlich sympathisch. Sie weiß ganz genau was sie will und ist sehr fürsorglich und aufmerksam.

Blake war mir am Anfang zu sehr drüber. Er ist sehr selbstbewusst und wirkt überheblich. Man merkt aber sehr schnell, dass es sich dabei um eine Fassade handelt, die er aufgebaut hat um seine wahren Gefühle zu verbergen und sich zu schützen.

Die Dynamik zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte es am Anfang sehr, wie die beiden sich gegenseitig aufgezogen haben. Als Paar gefielen sie mir dann noch besser.
Allerdings ging mir das Ganze dann doch etwas zu schnell. Es gab immer wieder Zeitsprünge, wodurch sich die Entwicklung der Beziehung der beiden zu schnell angefühlt hat. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir gewünscht, dass die Handlung mehr Zeit bekommt. Gerade bei Blake war mir die Entwicklung vom eingebildeten Player zum gefühlvollen Freund einfach zu schnell. Außerdem passieren einige Dinge, die für mich unverzeihlich wären.

Trotzdem hat mich die Geschichte um Farrah und Blake abgeholt und ich bin gespannt wie sich die Konflikte am Ende des ersten Bandes im zweiten Band auflösen werden.

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