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Veröffentlicht am 07.07.2024

Ein. Skelett in den Dünen

Das Schweigen der Dünen
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Klappentext:

Emotional, fesselnd, atmosphärisch: ein Nordseekrimi mit Tiefgang. Nach einem schweren Schicksalsschlag ist Kriminaloberkommissarin Serafine Küster stark traumatisiert. Um sich langsam wieder ...

Klappentext:

Emotional, fesselnd, atmosphärisch: ein Nordseekrimi mit Tiefgang. Nach einem schweren Schicksalsschlag ist Kriminaloberkommissarin Serafine Küster stark traumatisiert. Um sich langsam wieder an die Arbeit heranzutasten, reist sie nach Spiekeroog und hilft als Sommerverstärkung bei der dortigen Dienststelle aus. Doch statt der erhofften Ruhe erwartet sie ein rätselhafter Mordfall: Ein Skelett wurde in den Dünen entdeckt, niemand scheint zu wissen, wer das Opfer ist, niemand scheint es zu vermissen. Serafine gräbt tiefer und kommt der Wahrheit Stück für Stück näher – und mit ihr dem Täter.



"Das Schweigen der Dünen" von Kaja Petersen entführt die Leserinnen an die raue und zugleich faszinierende Küste von der Nordseeinsel Spiekeroog, wo eine spannende Mordermittlung die idyllische Ruhe der kleinen Gemeinde erschüttert.

Die Geschichte beginnt mit dem Fund einer Leiche in den Dünen. Die junge Aushilfs-Polizistin Serafine Küster, übernimmt kurzerhand ihren ersten großen Fall auf der gemütlichen Urlaubs-Insel. Schnell wird klar, dass hinter dem Mord mehr steckt und die Dorfbewohner mehr wissen, als sie es vorgeben. Die Ermittlungen führen Sarafina und Susa Most in die dunklen Geheimnisse der Dorfbewohner, die sich unter einer Fassade der Freundlichkeit verbergen. Jeder scheint etwas zu verbergen, und die Spuren führen in verschiedenste Richtungen.

Kaja Petersen schafft es meisterhaft, die raue Atmosphäre der Nordseeküste einzufangen. Die detaillierten Beschreibungen der Landschaft und des Wetters lassen die Leser
innen die salzige Luft und die stürmischen Winde beinahe selbst spüren. Die Kulisse wird zu einem eigenständigen Charakter des Buches, der die düstere und spannungsgeladene Handlung perfekt untermalt.

Die Protagonistin Sarafina Küster ist sympathisch und authentisch dargestellt. Ihre persönliche Entwicklung und die Dynamik im Ermittlerteam sorgen für zusätzliche Tiefe und halten das Interesse der Leserinnen bis zur letzten Seite wach. Auch die Insel-Polizistin Susa Most wirkt sehr sympathisch und hyggelig. Am meisten musste ich über die Pathologin, die immer eine irrwitzige Redewendung verdreht hat.

Die Handlung selbst ist gut durchdacht und voller überraschender Wendungen. Die Autorin versteht es, Spannung aufzubauen und den Leser
innen immer wieder auf falsche Fährten zu locken. Die Enthüllung des Täters und der Motive ist spannend und überraschend. Ich habe erst an eine andere einfachere Auflösung gedacht, wurde jedoch überrascht und wurde mit offenen Mund zurück gelassen. Das hätte ich definitiv nicht erwartet.

"Das Schweigen der Dünen" ist ein fesselnder und atmosphärisch dichter Kriminalroman, der mit einer starken Hauptfigur und einer packenden Geschichte überzeugt. Kaja Petersen beweist, dass die beschauliche Nordseeküste der perfekte Schauplatz für ein mörderisches Abenteuer sein kann. Ein Muss für alle Fans von Regionalkrimis.

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Veröffentlicht am 30.06.2024

Traumreise an den Gardasee

Zu Gast am Gardasee
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Klappentext:

EINE KULINARISCHE REISE WIE KEINE ANDERE! In Zu Gast am Gardasee werden die besten und charmantesten kulinarischen Schätze dieser idyllischen Region gezeigt, begleitet von den Lieblingsrezepten ...

Klappentext:

EINE KULINARISCHE REISE WIE KEINE ANDERE! In Zu Gast am Gardasee werden die besten und charmantesten kulinarischen Schätze dieser idyllischen Region gezeigt, begleitet von den Lieblingsrezepten der Einheimischen. Von malerischen Osterien bis hin zu Gourmet-Restaurants werden die verlockendsten Lokalitäten vorgestellt. Das Beste daran: die authentische Küche des Gardasees findet dank der Originalrezepte Platz im eigenen Zuhause. Am Ende eines jeden Kapitels werden exklusive Geheimtipps vorgestellt, die einen Aufenthalt am Gardasee unvergesslich machen. Versteckte Gassen, romantische Plätze am Seeufer und die faszinierende Welt einheimischer Manufakturen, wo traditionelles Handwerk auf moderne Innovation trifft, kann mit diesem Callwey Buch bewundert werden. Zu Gast am Gardasee ist für alle, die das Dolce Vita lieben und die Schönheit des Gardasees auf eine ganz besondere Art erleben möchten.



Dieses Buch ist wirklich eine Augenweide. Alleine schon die Aufmachung mit dem Leineneinband und der farblich Gestaltung ist dieser Reiseband ein absoluter Hingucker. Für alle Freunde vom Gardasse, die ein Interesse an Kulinarik und Kultur haben ist dieses Buch ein absoluter Muss.

Der Callwey-Verlag führt seine Buchreihe gekonnt mit diesem Leckerbissen fort. Nach einem absolut traumhaften Vorwort von Christine Gräfin von der Pahlen tauchen wir in die grandiose Welt des beliebtesten italienischen Sees der Deutschen weiter.

Das Buch ist untergliedert in vier Regionen rund um dem Lago. Wir bekommen von jeder Seite, egal ob Nord, West oder Süd die besten "Leckerbissen" präsentiert. Zu guter Letzt gibt es noch ein paar Städtetrip-Vorschläge.

Die jeweiligen Regionen werden liebevoll vorgestellt und sind meisterhaft bildlich gestaltet. Wir bekommen kulinarische Expertisen oder gar Rezepte zum nachmachen vorgestellt. Was einen hier klar sein muss, dass man das nötige Kleingeld mitbringen muss, um diese kulinarischen Highlights sich gönnen zu gönnen. Genauso schaut es bei den Rezepten aus. Für den alltäglich gebrauch leider nicht brauchbar, da die Mehrzahl der vorgeschlagenen Ideen in Deutschland gar nicht nachkochbar sind, auf Grund der fehlenden oder gar sehr schlecht verfügbaren Zutaten. Einige Rezepte sind mit erheblichen Mehraufwand (ca. 2 Monate) verbunden, da erst noch z.B. Zitronen für eine Sauce eingelegt werden müssen.

Jedoch sind die Bilder der Gerichte sehr schön anzuschauen und lassen das Reiseherz höher schlagen. Da dieser Band ja kein Kochbuch ist, sondern ein Reiseband ist, lege ich mein Hauptaugenmerk auf die grafische Gestaltung und diese ist wirklich top.

Alles in allem kann ich das Buch "Zu Gast am Gardasee" sehr empfehlen, wenn man dieses nicht auf Grund von Rezeptideen kaufen will. Für Inspiration für den nächsten Urlaub oder um in Erinnerungen zu schwelgen ist dieses Buch ein absolutes Highlight.

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Veröffentlicht am 27.06.2024

Schicksal und andere sonderbaren Begegnungen

Der Sommer, in dem alles begann
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Klappentext:

Hélène ist sechzehn und lebt in einem kleinen Dorf im felsigen Finistère. Sie liebt ihre raue Heimat, ihren Freund Yannick und das friedliche Dorfleben. Doch die Ankunft Marguerites, der ...

Klappentext:

Hélène ist sechzehn und lebt in einem kleinen Dorf im felsigen Finistère. Sie liebt ihre raue Heimat, ihren Freund Yannick und das friedliche Dorfleben. Doch die Ankunft Marguerites, der neuen eleganten Französischlehrerin aus Paris, und ihres Mannes Raymond, eines charmanten Schriftstellers mit Schreibblockade, wirbelt alles auf. Hélène fühlt sich immer mehr von Raymond und seiner Welt angezogen, während Marguerite eine heimliche, leidenschaftliche Affäre mit Yannick beginnt.

Zugleich sucht die Lehrerin fieberhaft nach Spuren ihrer Mutter, die sie nie kennengelernt hat und die aus ebendieser Gegend stammen soll. Und dann ist da noch Odette, Witwe und Dorfladenbesitzerin, die mittellos in den 1940ern nach Paris geschickt wurde, wo sie als Hausmädchen arbeitete und vergewaltigt wurde… Die Lebenswege dieser drei Frauen sind eng miteinander verwoben und führen zu den Wurzeln der bretonischen Geschichte.



Ein kleines Dorf in der Bretagne. Drei Frauen aus drei Generationen, tragisch miteinander verknüpft.

Dieser Roman ist was ganz besonderes. Von der Sprache, diesen vielen tiefsinnigen Sätzen, in denen so viel Lebensweisheiten stecken und den ganz besonderen Figuren in diesem Roman. "Der Sommer, in dem alles begann" ist eine Hommage an das Leben und das Schicksal. Die Handlung spielt in den Jahren 1947 und 1994. Claire Léost erzählt die Geschichte von Odette, Marguerite und Hélène, deren Wege sich auf schicksalsreiche Weise kreuzen und beeinflussen.

Die Autorin erzählt kurzweilig und prägnant, stellenweise sogar dicht über das Leben der drei Frauen. Das Buch ist nicht überladen mit Kitsch, kommt ohne Schnörkel aus und trifft beim Lesen ins Herz der Leser*innen. Wir begleiten die Protagonistinnen durch drei Zeitebenen. Auch wenn es beim Lesen Vermutungen gibt, wie die Ebene der Vergangenheit der 1940er Jahre und die von 2015 mit der Hauptebene zusammenhängt, sind die Präzisierungen auf jeder einzelnen Seite spannend und zum Teil unerwartet. Geschickt wird die Tragik transportiert, welche die Vergangenheit in die folgenden Zeiten pflanzt. Es geht um Liebe, Familienbande, Zugehörigkeitsgefühle, Heimat, Unabhängigkeit, Verbitterung, zerplatzte Träume, Verluste und um die Kraft der Literatur.

"Der Sommer, in dem alles begann" ist ein kraftvoller Roman, der mich sehr beeindruckt hat und mich sehr fesseln konnte. Es ist ein Roman, der trotz seiner nur 234 Seiten doch so eine Fülle von Textstellen enthält. Es sind so viele tiefgründige Aussagen, fast poetisch anmutende Worte, die mich berühren konnten. Die tragische Geschichte hallt noch eine ganze Weile in mir nach.

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Veröffentlicht am 23.06.2024

Es geht weiter bei den Seasons

Season Sisters – Sommerstürme
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Klappentext:

Von den vier Season-Schwestern ist Summer, die Sommerschwester, die Verantwortungsbewusste und Fürsorgliche. Ihr Beruf als Grundschullehrerin und das zurückgezogene Leben in ihrem Cottage ...

Klappentext:

Von den vier Season-Schwestern ist Summer, die Sommerschwester, die Verantwortungsbewusste und Fürsorgliche. Ihr Beruf als Grundschullehrerin und das zurückgezogene Leben in ihrem Cottage geben ihr den Halt, den sie als Kind vermisst hat. Sie ist in Wales geblieben, um auf der elterlichen Farm von Zeit zu Zeit das Chaos zu beseitigen, überfällige Rechnungen zu begleichen und sich um ihre jüngste Schwester Autumn zu kümmern. Als die kleine Phoebe neu zu ihr in die Klasse kommt, erwachen unliebsame Erinnerungen in Summer. Denn Phoebes Vater, der alleinerziehende Bryan, ist Musiker, der sein Geld auf Festivals verdient und mit seiner Tochter im Wohnmobil durch England tourt. Sex, Drugs and Rock’n’Roll – ist das auch Phoebes Welt? Und warum ist Summer das nicht egal?



Anna Helfords "Season Sisters - Sommerstürme ist der zweite Band der Saga rund um die Season-Schwestern, der die Leserinnen auf eine emotionale Reise durch die Geheimnisse einer Familie mitnimmt. Dieser Roman kombiniert meisterhaft die Elemente eines Familienromans mit einem faszinierenden Geheimnis, das über Generationen hinweg wirkt.

Nach „Season Sisters – Frühlingsgeheimnisse“ dem ersten Band der Reihe war ich unfassbar fasziniert und gespannt auf „Season Sisters – Sommerstürme“ und ich kann es schon mal vorweg nehmen, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht!

Dieses Mal begleiten wir die ruhige, verantwortungsvolle Grundschullehrerin Summer Season. Sie hat ihre Heimat nie verlassen und auch wenn sie mittlerweile in einem kleinen Cottage wohnt, besucht sie zwangsweise oft die Farm der Familie, um das Chaos der Eltern zu bereinigen und ihrer kleinen Schwester Autumn unter die Arme zu greifen.
Als eine neue Schülern in Summers Klasse kommt, kommen schnell unliebsame Erinnerungen hoch, denn Phoebe‘s Vater ist Musiker und verdient sein Geld auf Festivals, wo er seine kleine Tochter ab und an mit nimmt.

Die Autorin schafft es auch diesmal wieder wird geschickt mit einem perfekten Tempo ein Familiengeheimnis und Romantik zu verweben. Helford bewahrt die Spannung, indem sie nach und nach Enthüllungen präsentiert und die Leser
innen dazu anregt, mit den Charakteren mitzufiebern. Dabei gelingt es ihr, eine authentische englische Atmosphäre von Mysterium und Spannung zu schaffen.

Die Geschichte von Summer und Bryan macht die Leser*innen einfach glücklich und lässt die Charakter einen ins Herz schließen. Aber auch die Geschichte und das Familiengeheimnis konnten mich absolut begeistern. Einzig das abrupte Ende hat mich etwas aus der Bahn geworfen, Ich hätte gern so viel mehr über Summer und Bryan erfahren und was mit dem Anwesen geschieht...aber vielleicht erfahren wir etwas mehr in der weiteren Geschichte von Autumn und Winter, welche auch in Kürze folgen werden.

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Veröffentlicht am 23.06.2024

Meerjungfrauen und andere mystische Wesen

Bretonische Sehnsucht
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Klappentext:

Ein keltischer Musiker wurde am Ufer angeschwemmt. In seinem Haus entdeckt die Polizei einen Hinweis, der mit einem uralten dunklen Ritus in Verbindung gebracht wird.

Doch die eingeschworene ...

Klappentext:

Ein keltischer Musiker wurde am Ufer angeschwemmt. In seinem Haus entdeckt die Polizei einen Hinweis, der mit einem uralten dunklen Ritus in Verbindung gebracht wird.

Doch die eingeschworene Gemeinschaft der abgelegenen Insel erschwert Dupin das Ermitteln – Sirenen, Priesterinnen und Geschichtenerzählerinnen leben hier abseits der Norm und wissen: Auf das Unsichtbare kommt es an. Und Dupin stellt sich der beinahe unlösbaren Aufgabe, herauszufinden, was das sein könnte.



Jean-Luc Bannalec hat es nun schon zum 13. Mal geschafft seine Leserinnen für einen Landstreifen in Frankreich zu begeistern. Nein, diesmal rede ich nicht vom Festland,, sondern auf die mystische Insel Ouessant. Wer die bisherigen Bücher von Jean-Luc Banales, wie ich, verschlungen hat, der wird wissen: Kommissar Dupin meistert jeden noch so mysteriösen Fall. Zusammen mit seinem sympathischen Team, ermitteln der Kommisar auf den rausten Insel der Bretagne Wieder einmal präsentiert der Autor einen atmosphärisch dichten Kriminalroman, der nicht nur mit einem fesselnden Mordfall, sondern auch mit der charmanten Beschreibung der Landschaft punktet.

Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie der Autor lokale Legenden und Bräuche in die Handlung einwebt, was dem Krimi eine zusätzliche, mystische Dimension verleiht. Die Spannung wird geschickt aufgebaut, wodurch die Leser
innen stets zum Weiterlesen animiert werden.

Die Stärke des Buches liegt definitiv in der gelungenen Verschmelzung von Krimi und regionaler Atmosphäre. Die Beschreibungen der rauen See, die keltischen Kultorte und der urigen "Pubs" , sowie die authentischen Schilderungen der Menschen vor Ort schaffen eine faszinierende Kulisse, die über den reinen Kriminalfall hinausgeht.

"Bretonische Sehnsucht" ist eine Top-Empfehlung für Leser*innen von regionalen Krimis und Fans der französischen Kultur. Jean-Luc Bannalec ist es wieder einmal gelungen einen spannenden Fall mit atmosphärischen Beschreibungen und regionalen Besonderheiten zu erschaffen.

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