Das F-Wort allein macht kein gutes Buch
Die subtile Kunst des Daraufscheißens45 / 100 (Anmerkung: Ich habe die englischsprachige Originalausgabe gelesen.)
Wer meint, die ausufernde Verwendung des Wortes „F--k“ sei ein Qualitätsmerkmal und macht ein Buch praktisch von allein zu ...
45 / 100 (Anmerkung: Ich habe die englischsprachige Originalausgabe gelesen.)
Wer meint, die ausufernde Verwendung des Wortes „F--k“ sei ein Qualitätsmerkmal und macht ein Buch praktisch von allein zu einem Meisterwerk, dem ist nicht mehr zu helfen.
Dieses Buch ist derart amerikanisch und voller hohlem Geschwafel, dass es mir bange wird, sieht man sich die Absatzzahlen an. Die Ratschläge hätten wohl auch auf ein A4-Blatt gepasst, sind sie doch einerseits viel zu universell und andererseits viel zu spezifisch – dazwischen gibt es nichts.
Es freut mich für den Autor, dass er aus einem schlimmen persönlichen Ereignis immerhin Kraft und Motivation schöpfen konnte, um das eigene Leben umzukrempeln, aber inwiefern ist das allgemeingültig? Aus meiner Sicht kaum. Wild, dass er das trotzdem als Aufhänger nimmt, ein solches Buch zu verfassen. Von der Wirkung des Covers bleibt einfach viel zu wenig übrig.