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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2025

Super spannend und unerwartet!

A Good Girl’s Guide to Murder
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WOW! A good girl‘s guide to murder hat mir wirklich so gut gefallen, dass es definitiv zu meinen Jahreshighlights und Lieblingsbüchern gehört. Obwohl das Buch fast 500 Seiten hat, war die Spannung immer ...

WOW! A good girl‘s guide to murder hat mir wirklich so gut gefallen, dass es definitiv zu meinen Jahreshighlights und Lieblingsbüchern gehört. Obwohl das Buch fast 500 Seiten hat, war die Spannung immer da und ich konnte und wollte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Pippa als Protagonistin hat mir total gut gefallen, denn sie war sehr witzig und ambitioniert sowie furchtlos den Fall zu lösen. Außerdem konnte ich mich in ihrer Liebe zur Literatur total wiederfinden, und es war sehr schön mal über eine Protagonistin zu lesen, die auch schon in jungem Alter weiß, was sie mal aus sich machen möchte, da ich das Gefühl habe, dass viele 16/17/18 jährigen Protagonistin immer eher planlos sind. Das Ende bzw. die Auflösung kam sehr unerwartet und ich hätte dies nicht mal im Geringsten vermutet oder erahnt. Außerdem hat mir sehr gefallen, dass es zahlreiche, wenn auch kleinere, Plottwists gibt, die einem auch erst nach Ende des Buches und nach einigem Nachdenken auffallen; dies hat das Buch noch einmal spannender und besonderer für mich gemacht. Die einzige Kritik die ich habe, ist dass ich einigen Sachen / Schlüssen manchmal nicht so recht folgen konnte, sodass ich einige weiterführende Dinge / Andeutungen nicht verstanden habe, was mich im großen Ganzen jedoch nicht weiter beeinträchtigte und den Spaß am Lesen auch nicht milderte. Zudem fand ich die letzten ca. 70 Seiten etwas zu voll gepackt und gingen mir zu schnell. Auch wie Pippa dann ganz plötzlich wusste, wer es war kam mir etwas komisch und unrealistisch vor. Dennoch fand ich das Buch derart spannend und toll, dass die wenigen Kritikpunkte eigentlich total hintergründig sind. Große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Tolle herzheilende und herzzerreißende Fortsetzung!

Save You: Special Edition
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Wenn ich eine Protagonistin aus allen existierenden Büchern wählen müsste, die mein Nummer 1 Vorbild ist, und die ich am meisten verstehe und nachempfinde, dann wäre es Ruby Bell. Wie auch in ‚Save me‘ ...

Wenn ich eine Protagonistin aus allen existierenden Büchern wählen müsste, die mein Nummer 1 Vorbild ist, und die ich am meisten verstehe und nachempfinde, dann wäre es Ruby Bell. Wie auch in ‚Save me‘ konnte ich mich in ihrem Faible zur Ordnung, zum Organisieren und zum Lernen absolut wiederfinden. Aber auch ihre reflektierende und verständnisvolle Art haben sie als so eine reife Person erscheinen lassen, dass sie zu meinem absoluten Vorbild geworden ist. Auch jetzt, circa 1 Monat nach Beenden des Buches, frage ich mich oft noch ‚Wie würde Ruby jetzt handeln/Wie würde sie sich verhalten?‘, da sie eine totale Inspirationsquelle und Richtschnur für mich geworden ist. Rubys Zweifel in Anbetracht von James‘ Ehrlichkeit konnte ich auf so vielen Ebenen nachempfinden und fand das ‚Hin und Her‘, wie manche Kritiken zu diesem Buch besagen, unfassbar authentisch und richtig, da man eben nicht einfach verzeihen kann, und dann alles so wie vorher ist.
Lydia lernen wir durch ihre POV‘s in ‚Save you‘ auch näher kennen, und erfahren, wie sie mit ihrer Trauer und ihrem neuen Umstand zu kämpfen hat. So gerne würde auch ich ihre Freundin sein, und sie in den Arm nehmen. Lydia selbst hat ebenso einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen, da sie überhaupt nicht das ist, was ihre Fassade vermuten lässt, sondern eine ganz liebe und fürsorgliche Seele.
James ist wirklich ein toller Bookboyfriend: Ich fand es schön zu sehen, dass er seinen Fehler aufrichtig einsieht, ihn reflektiert und versucht, Ruby das zu zeigen. Menschen machen nunmal Fehler, allerdings können sie nur aus diesen lernen. Außerdem merkt man ganz eindeutig, dass James nur Augen und Gedanken für Ruby übrighat, was ich unglaublich süß fand.
Die Liebesgeschichte zwischen Ruby und James war, auch angesichts James‘ Fehler, einfach nur toll. Vor allem ihre Neckereien und gleichzeitig ihr Respekt gegenüber einander fand ich bewundernswert. Aber auch ihre Art und Weise zu KOMMUNIZIEREN (beziehungsweise, dass sie es überhaupt machen) bleibt mir sehr positiv in Erinnerung. Das Drama in Rubys und James‘ Geschichte fand ich keineswegs gestellt oder fehl am Platz, stattdessen waren die Konflikte aufbauend und logisch, wie ich es von anderen Büchern der Autorin bereits gewohnt bin.
Auch das Setting Maxton Hall, fand ich, genau wie im ersten Band der Trilogie, einfach nur magisch und zauberhaft, obwohl ich mir hier gewünscht hätte, dass es mehr im Fokus steht.

Fazit: ‚Save you‘ gehört neben dem ersten Teil der Reihe auf alle Fälle zu meinen Lieblingsbüchern, da die Konflikte authentisch und nachvollziehbar waren, und keineswegs gestellt wirkten. Außerdem gehört Ruby Bell zu meinen absoluten Lieblingsprotagonistinnen, da sie sehr vernünftig und erwachsen handelt, und klare Ziele und Wege hat, diese zu erreichen. Wenn man ein Buch mit Lernatmosphäre und reifen, aber dennoch jungen Protagonisten sucht, dann ist die Maxton-Hall-Trilogie mit Sicherheit eine gute Wahl!

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Veröffentlicht am 27.07.2024

Tolles Setting, emotionale Liebesgeschichte und tiefgehende Charakterentwicklung

Whitestone Hospital - Drowning Souls
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Mit jedem weiteren Wort, mit jeder weiteren Zeile und schließlich mit jeder weiteren Seite hat Ava Reed es geschafft, sich in mein Herz zu schreiben. Drowning souls war, ähnlich wie sein Vorgänger High ...

Mit jedem weiteren Wort, mit jeder weiteren Zeile und schließlich mit jeder weiteren Seite hat Ava Reed es geschafft, sich in mein Herz zu schreiben. Drowning souls war, ähnlich wie sein Vorgänger High Hopes, ein Auf und Ab an Gefühlen, Hoffnungen und Empfindungen, und das Buch zu lesen hat sich ein wenig angefühlt, wie nach Hause kommen und wie eine warme Umarmung von einem lieben Menschen, aber auch wie, als würde man das Herz herausgerissen bekommen - und anschließend an einem besseren Platz wieder eingesetzt bekommen.
Band 1 endet mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger, jedoch wird die Geschichte direkt in Band 2 fortgeführt. In ‚High Hopes’ lernen wir die allermeisten Charaktere aus ‚Drowning Souls‘ bereits kennen und lieben, weswegen ich mich, genau wie Mitch und Sierra, oft fragen musste, wieso genau ihnen dieses schlimme Ereignis widerfahren musste… Die ganze Zeit über habe auch ich mitgehofft und -getrauert.
Die Geschichte zwischen Mitch und Sierra ging mir so nahe, näher, wie bei wahrscheinlich keinem anderen Buchpaar. Ihre amüsanten Neckereien konnten mich oft zum Schmunzeln bringen, und haben mich oft an meine eigene Beziehung erinnert. Aber auch, dass sich ihre Liebesgeschichte langsam und nicht überstürzt entwickelt, bleibt mir sehr positiv in Erinnerung.
Sierra war mir seit dem Beginn von ‚High Hopes’ schon sehr sympathisch, weswegen ich mich gefreut habe, dass sie ihr eigenes Buch bekommt. Ich konnte mich auf so vielen verschiedenen Ebenen in ihr wiederfinden. Sierras Verlangen danach, immer die Beste sein zu wollen und niemanden aus Angst, nicht würdig genug zu sein, an sich heranzulassen, ging mir oft sehr tief unter die Haut und ich musste mehr als einmal hart schlucken. Aber auch zu sehen, wie sie sich langsam aber sicher öffnet und beginnt, Andere an sich heranzulassen, war unfassbar lehrreich. Heilung ist kein linearer Prozess, es gibt dabei immer Höhen und Tiefen, und mitzuerleben, wie Sierra Rückschläge erfährt, hat mir selbst ein wenig wehgetan - aber auch ein wenig Mut, ein wenig Hoffnung gegeben.
Auch Mitch habe ich bereits in Band 1 ins Herz schließen können. Ich fand es sehr schön zu sehen, wie er versucht seine neue Situation, und all die anderen Probleme, die damit einhergehen, zu akzeptieren und dabei niemals aufgibt.
Ava Reeds Schreibstil fand ich auch in ‚Drowning Souls‘ wieder extrem packend und mitreißend, an den richtigen Stellen allerdings auch sehr tiefgründig.

Fazit: ‚Drowning Souls‘ konnte mich mit Ava Reeds bildhaftem Schreibstil, dem toll ausgearbeiteten Krankenhaus-Setting und der sich langsam aufbauenden Liebesgeschichte zwischen Sierra und Mitch überzeugen. Auch die Charakterentwicklung, und wie die beiden an diese Probleme herangingen, bleibt mir extrem positiv in Erinnerung. Sierra und Mitch gehören auf jeden Fall zu einem meiner liebsten Buchpaare, und das Whitestone Hospital fühlt sich immer mehr wie ein Zuhause und nach Wohlfühlen an.

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Veröffentlicht am 28.06.2024

So so schön! Jahreshighlight 2024 und Herzensreihe Potential!

Whitestone Hospital - High Hopes
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Mein Highlight an diesem Buch war definitiv das Setting. Das Krankenhaus wirkte so lebendig auf mich, ich konnte nach den einzelnen Räumen und Stationen förmlich greifen. Die Geschehnisse im Krankenhaus ...

Mein Highlight an diesem Buch war definitiv das Setting. Das Krankenhaus wirkte so lebendig auf mich, ich konnte nach den einzelnen Räumen und Stationen förmlich greifen. Die Geschehnisse im Krankenhaus konnten mich durchweg fesseln, ich habe mitgefiebert, mitgefeiert - aber auch mitgetrauert.
Der Spannungsbogen blieb während des Lesens allerdings nicht nur durch die aufregenden Ereignisse im Krankenhaus erhalten, sondern auch durch die bezaubernde Liebesgeschichte zwischen Nash und Laura. Sie war federleicht und bleischwer, liebevoll und wütend, aber vor allem war sie einzigartig. Der Fakt, dass er ihr Betreuer ist, hat mir sehr gut gefallen, da dies in ausschlaggebenden Situationen eine wichtige Rolle einnahm, insgesamt aber gar nicht so sehr im Vordergrund stand, und damit auch überhaupt nicht übertrieben oder nervig wirkte. Die Chemie zwischen den Protagonisten wurde also nicht im Machtverhältnis beeinflusst, sondern ‚nur‘, in der Frage ob das, was sie tun, richtig oder falsch ist.
Darüber hinaus mochte ich die Gegensätzlichkeit der Protagonisten unheimlich gern, da diese ihnen oft genug Steine in den Weg legte, sie dies aber durch Kommunikation und Verlassen ihrer Komfortzone überwinden konnten.
Vor allem fand ich die Gedanken über den jeweils anderen rührend, da beide so viel Liebe und Sehnsucht füreinander empfanden, dies aber nicht zeigen konnten.
Die Figuren in der Geschichte waren unfassbar authentisch und vielschichtig beschrieben. Laura war mir von Anfang an extrem sympathisch - vor allem mochte ich ihre Unverblühmtheit. Sie stand stets stark für sich ein, ohne arrogant zu wirken, und war zu sich und zu anderen ehrlich. Dies ist eine große Stärke und macht sie zu einem großen Vorbild für mich. Nash hingegen war etwas verschlossener und ziemlich in sich gekehrt, jedoch wurde dieser Gegensatz gut und nachvollziehbar durch die verschiedenen Sichtweisen im Buch ausgearbeitet, sodass ich auch seine Beweggründe verstehen konnte.
Auch Personen, die nicht im Vordergrund standen, wurden nicht oberflächlich behandelt. Es gab keine typischen „Guten“ und „Bösen“ - jede und jeder hatte seine guten und schlechten Tage, Seiten und Absichten, was die Geschichte so realistisch gemacht hat.
Ava Reeds Schreibstil ist flüssig und mitreißend. Das Geschehen ist trotz der Ich-Perspektive gut greif- und vorstellbar, wobei ich mich trotzdem in die Gedanken der Protagonisten einfühlen konnte. An einigen Stellen konnte ich laut loslachen, da der Schreibstil humorvoll war - an anderen wiederum hätte ich weinen können, da Avas Schreibweise mir mit ihrer Schwere und Emotionalität unter die Haut ging. Ich denke, ich werde das Buch demnächst noch ein weiteres Mal lesen, um mir einige Passagen zu markieren, da es wirklich viele schöne (und lehrreiche…) Zitate beinhaltete.

Fazit: „High Hopes“ ist mir mit seinem wundervollen Krankenhaus-Setting, der Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor und der tiefgehenden Liebesgeschichte extrem positiv in Erinnerung geblieben. Das Buch ist auf jeden Fall eines meiner Jahreshighlights 2024 und die Reihe hat Potenzial, zu einer Herzensreihe zu werden (Band 2 und 3 liegen schon auf dem SuB - Gott sei Dank wurde der ET für Band 4 vorgezogen!! 🥰)

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Wunderbare Figuren!

Den Mund voll ungesagter Dinge
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Anne Freytag hat mit „Den Mund voll ungesagter Dinge“ ein unfassbar szenisches Buch geschrieben, welches von sehr authentischen Charakteren lebt. Alle Figuren im Buch haben unglaublich, auch wenn sie ...


Anne Freytag hat mit „Den Mund voll ungesagter Dinge“ ein unfassbar szenisches Buch geschrieben, welches von sehr authentischen Charakteren lebt. Alle Figuren im Buch haben unglaublich, auch wenn sie vielleicht keine so große Rolle gespielt haben, echt gewirkt und vor allem die Dialoge haben mir imponiert, da sie aufgrund ihrer Vielfältigkeit und den Details in ihnen überhaupt nicht ausgedacht gewirkt haben. Auch die Gefühlslage der Protagonistin wurde gut und nachvollziehbar beschrieben, das Ringen mit sich selbst und dann aber auch das langsame Eingestehen, dass sie sie sich in ein Mädchen verliebt hat. Auch hier muss ich wieder das Wort authentisch anbringen, denn es beschreibt die Figuren und ihre Facetten einfach am besten: man konnte als Leser wirklich zu 100 Prozent nachvollziehen, was sie denkt und wieso sie das denkt, und ihre Verzweiflung in den eigenen Knochen spüren. Ebenso die Erlebnisse der beiden waren sehr gut dargestellt, sodass man es sich gut beim Lesen vorstellen konnte und ein wohliges Gefühl beim Lesen hatte, da die Atmosphäre so traumhaft schön und liebevoll war; obwohl man im Hintergrund immer wusste, genau wie die Protagonistinnen selbst, dass da noch etwas auf uns wartet, und auch dieses Gefühl vermittelt uns die Autorin fantastisch. Am Ende hatte ich jedoch einige offene, ungeklärte Fragen, die ich gerne beantwortet gehabt hätte und die auch nicht wirklich so gewirkt haben, als wären sie dazu da gewesen, unbeantwortet zu bleiben, sondern eher so als hätte man sie vergessen (kann ich nicht ausführen, wegen Spoiler)… Zudem wirkte das Liebespaar auf mich wirklich eher wie eine Jugendliebe und nicht eine, die über das Buch hinaus eine große Zukunft hätte; mein liebstes Bookcouple werden die beiden also wohl eher nicht.
Das Buch war also ein wirklich schönes und emotionales Buch über das Erwachsenwerden, welches vor allem von den toll ausgearbeiteten Figuren und der Charakterentwicklung der Protagonistinnen lebt. Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin!

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