Es wäre deutlich mehr drin gewesen - 3 ½ Sterne
Oscar Wilde & Mycroft Holmes - Folge 20Die Ereignisse in Yorkshire haben Oscar Wilde und Hawthorne eigentlich als Erfolg abgehakt – schließlich wurden alle Vampire vernichtet, aber die blutleere Leiche eines von Mycroft Holmes´ Agenten, die ...
Die Ereignisse in Yorkshire haben Oscar Wilde und Hawthorne eigentlich als Erfolg abgehakt – schließlich wurden alle Vampire vernichtet, aber die blutleere Leiche eines von Mycroft Holmes´ Agenten, die direkt in Mycrofts geheimen Hauptquartier abgeladen wurde, alarmiert die Sonderermittler. Damit ist klar, dass der neue Gegner nicht nur weiterhin aktiv ist, er kennt sogar die sorgsam gehüteten Verstecke Mycrofts. Oscar Wilde, Hawthorne und Wheeler ziehen los, um dem neuen Gegner endgültig das Handwerk zu legen.
Ich hatte mich auf diese Folge gefreut, da die Sonderermittler hier erstmals direkt mit ihrem neuen Gegner Dracula konfrontiert werden, der nicht nur von einem genialen Torsten Michaelis zum Leben erweckt wurde, mit einer Stimme, die Gänsehaut verursacht, sondern auch als äußerst vielversprechender Charakter eingeführt wurde. Umso erstaunter war ich wie diese Folge bei allem Potential – und durch die vorangehende Folge schön aufgebaute Spannung, so dahin dümpeln konnte. Halbwegs gerettet wird das Hörspiel von Sprechern wie Sascha Rotermund als brillanter Oscar Wilde, den trockenen Sprüchen Wheelers, Mycrofts und Hawthornes und wie schon gesagt einem umwerfend inszenierten Dracula. Inhaltlich war dieses Hörspiel allerdings eine Enttäuschung. Sehr schade. So viel verschenktes Potential war schon schmerzhaft.
3 ½ Sterne, da die Sprecher viel geleistet haben.