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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.07.2024

Carter ... anders

Der Totenarzt (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 13)
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Bei einer Obduktion wird festgestellt, dass das Opfer eines Verkehrsunfalls schon länger tot war und vorher gefoltert wurde. Hunter und Garcia beginnen ihre Ermittlungen. Aber es gibt es so gut wie keine ...

Bei einer Obduktion wird festgestellt, dass das Opfer eines Verkehrsunfalls schon länger tot war und vorher gefoltert wurde. Hunter und Garcia beginnen ihre Ermittlungen. Aber es gibt es so gut wie keine Anhaltspunkte. Auch als eine zweite Leiche bei der Obduktion Folterungen aufweist, kommen sie nur ganz langsam weiter.

Wer Bücher von Carter liest, weiß, dass er sich auf sehr blutige und ausschweifende Beschreibungen von furchtbaren Taten einlässt. Und das alles sehr detailliert. Doch dieses Mal ist Carter anders. Es gibt natürlich auch wieder einen Serientäter und es gibt auch genügend Folterungen. Aber hier sind es bei weiten nicht so viele Details und oft gibt es nur Andeutungen. Ist deshalb das Buch langweilig? Nein, auf keinen Fall. Dieser Carter ist anders, aber auf keinen Fall schlechter. Die Ermittlungen kann man detailliert nachvollziehen und auch ohne ausschweifende Beschreibungen ist die Handlung ausreichend. Und vor allem spannend bis zum Schluss. Dieses Mal gibt es auch weit weniger aus dem Privatleben vor allem von Garcia. Auch das habe ich nicht wirklich vermisst. Die Konzentration in dem Buch liegt eindeutig auf dem Fall. Das tut dem Buch sehr gut. Von mir eine eindeutige Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.07.2024

Eine Geschichte über Toleranz

Rebis - Ein Kind der Natur
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In einer mittelalterlichen italienischen Stadt wird der Familie ein weiterer Sohn geboren. Martino allerdings ist ein Albino und vom ersten Tag an wird er ausgegrenzt. Gleichzeitig mit seiner Geburt findet ...

In einer mittelalterlichen italienischen Stadt wird der Familie ein weiterer Sohn geboren. Martino allerdings ist ein Albino und vom ersten Tag an wird er ausgegrenzt. Gleichzeitig mit seiner Geburt findet eine Hexenverbrennung statt. Martino versucht, so normal wie möglich zu leben. Er liebt die Natur und ist oft im Wald. Er wird allerdings von vielen Seiten angefeindet, allen voran von der Kirche. Aber auch sein Vater gibt dem Druck nach und will ihn zu einem weit entfernten Onkel schicken. Martino läuft weg und bleibt im Wald bei Viviana. Und diese ist ebenfalls Außenseiterin und so versuchen die beiden, über die Runden zu kommen

Der Comic ist für Kinder ab 10 Jahren gedacht. Die ersten Szenen im Bereich der Hexenverbrennung würde ich die Kinder nicht alleine lesen lassen, sondern begleitend dabei sein. Es ist schon ziemlich heftig. Unabhängig davon sind die Zeichnungen einfach zauber- und märchenhaft. Das Aufwachsen des kleinen Albinos ist verbunden mit dem Finden einer Hirschkäferlarve und dem gleichzeitigen Heranwachsen zu einem Hirschkäfer. Es gibt allerdings auch noch mehr Verbindungen zwischen Mensch und Natur. Martino muss lernen, mit seiner Andersartigkeit zu leben. Und damit ist nicht nur sein Albino-Wesen gemeint. Die Geschichte ist ein wenig wie ein Märchen angelegt, aber man findet auch sehr viele reale Bezüge. Gut gefallen hat mir auch, dass am Ende gezeigt wird, wie der Comic entstanden ist. Also welche verschiedenen Zeichnungen es am Anfang gegeben und für welche man sich letztendlich entschieden hat. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch, das sehr für Toleranz und Natur wirbt.

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Veröffentlicht am 01.07.2024

Super Fortsetzung

Signum
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Kim hat seinen früheren Arzt Rudbeck entführt und hält ihn gefangen. Er will Antworten auf einige Fragen, doch durch eine Art Unfall stirbt Rudbeck und Kim hat mehr als nur ein Problem. Er hat eine Leiche ...

Kim hat seinen früheren Arzt Rudbeck entführt und hält ihn gefangen. Er will Antworten auf einige Fragen, doch durch eine Art Unfall stirbt Rudbeck und Kim hat mehr als nur ein Problem. Er hat eine Leiche und die Polizei ist ihm auf den Fersen...

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe und in meinen Augen eine super Fortsetzung. Die Geschichte wird in kurzen, schnell wechselnden Kapiteln erzählt und so relativ rasant vorwärts getrieben. Eigentlich müsste man kein Verständnis für die Hauptpersonen haben und auch nicht für ihre Taten, trotzdem hat man eine Art Sympathie für sie und Verständnis. Auch der Fall an sich ist ein bisschen schräg und irgendwie gleichzeitig witzig. Aber auch spannend. Im Hintergrund ist dann auch noch CES, dessen Identität völlig ungeklärt ist. Daneben gibt es auch viel aus dem aktuellen Schweden zu erfahren. Auf jeden Fall freue ich mich auf die Fortsetzung und spreche eine Leseempfehlung aus

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Veröffentlicht am 03.06.2024

Endlich eine Fortsetzung

Vergebens
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Hanka sucht mit ihrem Hund Pilze und findet dabei eine männliche Leiche. Sie ist übel zugerichtet. Klaudia und ihr Team versuchen, den Mörder zu finden. Der Tote ist Gerichtsvollzieher und hat mehr als ...

Hanka sucht mit ihrem Hund Pilze und findet dabei eine männliche Leiche. Sie ist übel zugerichtet. Klaudia und ihr Team versuchen, den Mörder zu finden. Der Tote ist Gerichtsvollzieher und hat mehr als nur einen Feind. Doch alle haben mehr oder weniger ein Alibi. Kurze Zeit später ist auch Hanka tot und auch hier scheint es kein Selbstmord zu sein...

Ich kenne alle Bände aus dieser Reihe und habe mich riesig gefreut, dass es endlich eine Fortsetzung gibt. Das Buch bzw. die Reihe ist ein typischer Regionalkrimi. Es punktet vor allem mit der sehr genauen und guten Beschreibung der Spezialitäten des Spreewaldes, ich meine damit sowohl Natur, wie auch z. B. Essen oder die Eigenheiten der Menschen oder eben auch die Kanäle und Kähne. Der Fall selbst ist nicht durchgehend hochspannend. Das ist aber für mich kein Problem, weil die Geschichte an sich sehr interessant ist. Es werden mehrere Tätermöglichkeiten präsentiert und gerade zum Ende hin wird es teilweise ziemlich abenteuerlich. Für eine Fortsetzung der Reihe ist genug Stoff angelegt und ich hoffe, dass ich nicht zu lange darauf warten muss

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Veröffentlicht am 27.05.2024

Erschreckend

Das Baumhaus
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Henryk und Nora fahren mit ihrem Sohn Fynn nach Schweden. Henriks Familie hat dort ein Ferienhaus ganz einsam mitten im Wald an einem See. Das Haus ist inzwischen ein wenig verwahrlost und die Aufräumarbeiten ...

Henryk und Nora fahren mit ihrem Sohn Fynn nach Schweden. Henriks Familie hat dort ein Ferienhaus ganz einsam mitten im Wald an einem See. Das Haus ist inzwischen ein wenig verwahrlost und die Aufräumarbeiten dauern an. Nach wenigen Tagen verschwindet Fynn spurlos. Trotz groß angelegter Suche wird er nicht gefunden. Erst Tage später läuft er in ein Auto. Trotzdem ist damit die Geschichte bei weitem nicht zu Ende...

Das Buch ist unheimlich spannend. Gleichzeitig aber auch erschreckend. Es ist richtig gut geschrieben und die Kapitel aus Sicht von Henrik oder Nora z. B. wechseln sich ab und treiben das Ganze stetig vorwärts. Bis was zum Ende hat man eigentlich überhaupt keine Idee, wer warum was gemacht hat und wie das alles zusammenhängt. Es ist so ein Buch, dass man einfach nicht aus der Hand legen kann. Gleichzeitig ist der Inhalt aber auch schrecklich, wenn man bedenkt was Menschen anderen Menschen antun können und wie lange das Auswirkungen haben kann. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung

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