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Veröffentlicht am 28.12.2024

zu alt dafür

Lucie und das Kloster der Magie - Das Erwachen
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„Lucie und das Kloster der Magie – Das Erwachen“ von Sylvani Barthur hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Während ich versuche, meine Gedanken in Worte zu fassen, entfaltet sich die Welt von Lucie ...

„Lucie und das Kloster der Magie – Das Erwachen“ von Sylvani Barthur hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Während ich versuche, meine Gedanken in Worte zu fassen, entfaltet sich die Welt von Lucie vor meinem inneren Auge: die grünen Wiesen, der alte Baum, so viele kleine Details. Zuerst muss ich sagen, dass diese Geschichte wahrscheinlich nicht für jemanden in meinem Alter gedacht ist. Ich fühle mich einfach zu alt, um mich ganz in die Abenteuer einer jungen Protagonistin hineinzufühlen. Lucie ist ein kleines Kind, das wir auf ihrer Reise begleiten, und sie hat keine Ahnung, wie besonders sie wirklich ist.

Die Geschichte beginnt märchenhaft und sprüht vor Magie. Das ist etwas, was ich wirklich schätze – diese Art von zeitloser Magie, die unabhängig vom Alter der Leser bestehen bleibt. Als Lucie dann in die Schule kommt, wird die Handlung spannender und noch magischer. Ich muss sagen, die Seiten flogen nur so dahin, als hätte ich einen magischen Wind in den Händen.

Aber wenn ich ehrlich bin, fehlte mir persönlich das Gefühl des Gefesseltseins, diese unstillbare Neugier, die mich sonst bei einem Buch packt. Vielleicht liegt es daran, dass die Geschichte mehr für ein jüngeres Publikum gedacht ist. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass meine Nichte, die bald eingeschult wird, dieses Buch lieben wird. Für sie ist es genau das Richtige – eine zauberhafte Geschichte, die sie auf ihrer eigenen Reise ins Abenteuer begleiten kann. Also, obwohl es nicht mein persönlicher Favorit ist, glaube ich, dass es das perfekte Geschenk für sie sein wird. Was denkt ihr? Habt ihr auch ein Buch, das ihr gerne an die nächste Generation weitergebt?

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Veröffentlicht am 21.08.2024

verwirrend

Herz außer Takt
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"Herz außer Takt" von Maggie Uhmann verspricht laut Klappentext eine humorvolle und packende Geschichte, in der sich der Stardirigent Danilo Orlow in die Cellistin Claudia verliebt. Die Handlung setzt ...

"Herz außer Takt" von Maggie Uhmann verspricht laut Klappentext eine humorvolle und packende Geschichte, in der sich der Stardirigent Danilo Orlow in die Cellistin Claudia verliebt. Die Handlung setzt kurz vor der Hochzeit ein, doch was danach folgt, entzieht sich jeglicher klaren Kategorisierung.

Die Geschichte nimmt eine unerwartet mysteriöse und magische Wendung, die den Leser in eine Welt voller Rätsel entführt. Manchmal scheint es, als ob wir es mit Aliens oder Engeln zu tun haben – eine genaue Einordnung bleibt unklar. Dieses Element der Ungewissheit verleiht dem Buch eine eigenartige Faszination, die jedoch auch zur Verwirrung beiträgt.

Trotz der verworrenen und manchmal schwer nachvollziehbaren Handlung, hat mich das Buch genug gefesselt, um es bis zum Ende zu lesen. Die Rückblicke, die die Entstehung der Beziehung zwischen Danilo und Claudia schildern, sorgen für eine gewisse Struktur und Tiefe in der Geschichte.

Insgesamt lässt sich sagen, dass "Herz außer Takt" wie ein verrückter Fiebertraum anmutet. Obwohl ich mir immer noch nicht sicher bin, was genau ich gelesen habe, bleibt die Liebesgeschichte als roter Faden bestehen. Das Buch ist sicherlich nicht für jedermann, aber wer sich auf ein ungewöhnliches und rätselhaftes Leseerlebnis einlassen möchte, könnte Gefallen daran finden.

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Veröffentlicht am 06.08.2024

Längen

Palast der Lügen 2: Ewig ist nicht unendlich
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Sopie, Elian und Valentin müssen sich den Konsequenzen von Band eins stellen. Die Suche nach dem Teufel von Paris geht weiter. Jetzt wird es an manchen Stellen sehr spannend und ich habe wirklich Lust ...

Sopie, Elian und Valentin müssen sich den Konsequenzen von Band eins stellen. Die Suche nach dem Teufel von Paris geht weiter. Jetzt wird es an manchen Stellen sehr spannend und ich habe wirklich Lust weiterzulesen. Jedoch gibt es für mich immer wieder Längen und auch am Schluss sind noch einige Fragen offen. Das Ende war für mich eher so wie das Ende einer Folge und nächste Woche erfahren wir mehr. Die Beschreibung von der Umgebung und der Gegebenheiten der Vergangenheit, hat mir das Gefühl gegen mitten drin zu sein. Gleichzeitig wurde mir klar, dass ich damals nicht wirklich gut klargekommen wäre. Es war eine schöne Geschichte mit interessanten Faktoren. Trotzdem konnte die Dilogie mich nicht wirklich überzeugen. Denn auch wenn es Längen gab, war einfach das Ende der Geschichte, das was mich am meisten genervt hat. Es hat mich etwas enttäuscht. Da hat es für mich auch nicht genützt, das ich von Hörbuch auf Buch umgestiegen bin.

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Veröffentlicht am 05.07.2024

vom Zweifel zur Entschlossenheit

Chaoskuss
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Wie fange ich an, am besten das ich beinahe das Buch abgebrochen hätte. May ist 17 Jahre und ihr Leben ist chaotisch. Doch so wirklich gepackt hat mich die Geschichte nicht. Es hat so vor sich hingeplätschert. ...

Wie fange ich an, am besten das ich beinahe das Buch abgebrochen hätte. May ist 17 Jahre und ihr Leben ist chaotisch. Doch so wirklich gepackt hat mich die Geschichte nicht. Es hat so vor sich hingeplätschert. Es hat mich nicht gefesselt und ihre Probleme haben mich nicht wirklich interessiert. Jedoch, als dann ein Charakter aufgetaucht ist, der hat einiges an Spannung und Humor hereingebracht. Das ich mich darauf gefreut habe, weiterzulesen. Auch die Wortgefechte waren toll. Egal, mit wem er geredet hat. Dann wurde die Geschichte und May auch interessanter und habe immer darauf gewartet, dass er auftaucht. Denn sobald das war, kam für mich auch Chaos auf. Die neuen Aspekte, die hier mitspielen waren, auch nicht schlecht. Durch den Charakter habe ich nicht nur das Buch komplett gelesen, nein habe auch vor mir Band zwei zu holen.

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Veröffentlicht am 03.07.2024

anders als erwartet

Sword Catcher - Die Chroniken von Castellan
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Das war mein erstes Buch von Cassandra Clare und es hat mich nicht überzeugt. Die Geschichte beginnt damit, dass wir Kel kennenlernen und wie er zum Schwertfänger wird. Prinz Conor war mir schon vom ersten ...

Das war mein erstes Buch von Cassandra Clare und es hat mich nicht überzeugt. Die Geschichte beginnt damit, dass wir Kel kennenlernen und wie er zum Schwertfänger wird. Prinz Conor war mir schon vom ersten Moment unsympathisch. Er wusste schon als Kind, was er sagen und tun musste, um das zu bekommen, was er wollte. Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Wir lernen neue Charaktere kennen, die Geschichte nimmt an Umfang zu. Doch so richtig kam für mich keine Spannung auf. Es hat mich nicht gepackt. Kel war am Anfang eher schwer zu greifen. Bis ich gemerkt habe, dass er selbst keine Ahnung hat, wer er im Kern ist. Das kam erst am Ende eher auf. Nur durch die Intrigen und Geheimnissen bin ich am Ball geblieben. Sonst hätte ich das Buch abgebrochen. Dafür das die Autorin so gehypt wird, fand ich das Buch schwach. Nächste Band werde ich lesen, aber auch nur weil ich gespannt bin, wie die Intrigen weiter gehen. Nicht wegen der Welt oder den Charakteren, was ich schade fand. Es hört sich nämlich so gut an.

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