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Veröffentlicht am 28.08.2025

Wohlfühlkrimi

Der tote Sommergast
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«Der tote Sommergast» ist ein wunderbar leichter Wohlfühlkrimi der mich auf die Insel Jersey entführt. Ein Hauch von Nostalgie umweht den alten Leuchtturm und seine sympathische Bewohnerin Mary. Könnte ...

«Der tote Sommergast» ist ein wunderbar leichter Wohlfühlkrimi der mich auf die Insel Jersey entführt. Ein Hauch von Nostalgie umweht den alten Leuchtturm und seine sympathische Bewohnerin Mary. Könnte das historische Gemäuer sprechen hätte es sicherlich viel zu erzählen. Es gab so einige Bewohner in den vergangenen Jahren, doch nun ist er ein Hotel. Deren Gäste genauso geheimnisvoll und mystisch zu sein scheinen wie der alte Leuchtturm selbst. Exzentrische Gäste ist Mary gewohnt, doch das sie ermordet am Fuße des Leuchtturms liegen eher nicht. Als sie dann auch noch auf Platz Eins der Verdächtigen-Liste landet, bleibt ihr nichts andere übrig als selbst zu ermitteln.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen, leicht zu lesenden Schreibstil. Die Story ist geheimnisvoll, rätselhaft mit den ein und anderen Wendungen. Das Kopfkino setzt sofort ein und lässt mich die Welt um mich herum vergessen.

Typisch leichte Krimilektüre, die keine Gänsehaut beschert aber gut unterhält. Ein Roman für Liebhaber englischer Krimis a la Agatha Raisin. Mir hats gefallen und ich würde sehr gerne mehr davon lesen.

Fazit: Charmant erzählter Inselkrimi. Der Mix aus Lokalkolorit, kulinarischen Genüssen, Spannung und humoriger Unterhaltung hat mich gut unterhalten. Klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Spannend, fesselnde Krimireihe

Schatten über Sømarken
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Endlich ist er da, der sehnsüchtig von mir erwartete 3. Band der Bornholm-Krimireihe von Michael Kobr. Optisch passt der Hardcover Band mit seinem ansprechenden Cover und dem Lesebändchen perfekt zu den ...

Endlich ist er da, der sehnsüchtig von mir erwartete 3. Band der Bornholm-Krimireihe von Michael Kobr. Optisch passt der Hardcover Band mit seinem ansprechenden Cover und dem Lesebändchen perfekt zu den zwei bereits erschienen Bänden »Sonne über Gudhjem« und «Nebel über Rønne». Inhaltlich erwartet euch ein super spannender Kriminalfall der mich an die Zeilen fesselte und das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ.

Ein Jahr ist Lennart Ipsen nun schon auf der Insel und wenn wir ihn fragen würden, würde er sicher sagen: Er sei angekommen. Sowohl privat mit seiner Freundin Maren, als auch im Job läuft es gut für ihn. Die anfänglichen Stolpersteine mit seinen neuen Kolleginnen sind beseitigt und sie sind zu einem richtig guten Team zusammengewachsen. Wäre da nicht, dass leidige Urlaubsthema. Schon nach ein paar Tagen langweilt er sich und wünscht sich nichts mehr als einen spektakulären Fall der seine grauen Zellen auf Trab hält.


Doch das was dann auf ihn zukommt wirbelt sein Leben auf der Insel komplett durcheinander. Seine Freundin wird des Mordes Verdächtigt! Er selbst wegen Befangenheit von dem Fall ausgeschlossen. Sein Team zeigt ihm die kalte Schulter und setzt ihn mit auf die Verdächtigen-Liste. Also beginnt er allein zu ermitteln. Aber immer wieder stößt er an Grenzen, er braucht dringend fallrelevante Hinweise. Doch dazu muss er über seinen Schatten springen und seinen pensionierten Vorgänger Morten aufsuchen. Der EX-Kommissar ist bestens auf der Insel vernetzt und erstaunlich gut über den Stand der laufenden Ermittlungen informiert. Das kränkt Lennard, glaubte er doch ein gutes Verhältnis zu seinem Team aufgebaut zu haben. Doch es soll noch viel schlimmer kommen…


Mir hat der Roman sehr gut gefallen, obwohl er sich deutlich vom Stimmungsbereich der beiden ersten Bände abhebt. Zugunsten der äußerst spannenden, komplexen Kriminalgeschichte und der Weiterentwicklung der Hauptfigur bleibt das hyggelige Wohlgefühl beim Lesen diesmal auf der Strecke. Nichtsdestotrotz überzeugt die Reihe und ich freue mich auf weitere Bände, wünsche mir aber, dass neben dem Krimi, der Spannung und den Morden auch wieder etwas Hyggeliges in die Geschichten mit einfließt. Denn es machte einen großen Reiz (Alleinstellungsmerkmal) der Reihe aus und es wäre sehr schade, wenn das auf Dauer verloren ginge.

Fazit: Spannend, fesselnder Krimi. Klare Leseempfehlung von mir! Freue mich auf weitere Krimis mit Lennart Ipsen.

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Veröffentlicht am 14.11.2024

Romantisch, liebenswert, herzerwärmend

Zwei Herzen auf Skye
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Wo sind die romantisch verträumten Liebesromanleserinnen? Wenn ihr euch dazuzählt, dann kann ich euch «Zwei Herzen auf Skye» wärmstens empfehlen.

Entspannen und dem Alltag entfliehen, dass klappt mit ...

Wo sind die romantisch verträumten Liebesromanleserinnen? Wenn ihr euch dazuzählt, dann kann ich euch «Zwei Herzen auf Skye» wärmstens empfehlen.

Entspannen und dem Alltag entfliehen, dass klappt mit diesem entzückenden Liebesroman ganz ausgezeichnet. Das Kopfkino kommt sofort in Gang und ich fühlte mich auf Anhieb in der Geschichte wohl.

Eireen McGowan (Coco Eberhardt) hat es geschafft, mir mit ihrem locker leichten Schreibstil ein paar sehr entspannte, humorige Lesestunden zu bescheren und mich gleichzeitig in Weihnachtsstimmung zu versetzen.

Die Protagonisten sind sehr sympathisch, die Inselbewohner gastfreundlich aber auch etwas eigen und verschlossen Fremden gegenüber. Vor allem wenn diese Fragen nach dem Verbleib eines gewissen Colin McLaughlin stellen. Dann sind sie verschlossen wie eine Auster.

Die Geschichte ist gut durchdacht und wenn ihr euch fragt: Was es denn nun eigentlich mit dem mysteriösen Colin McLaughlin auf sich hat… Nun – lasst euch überraschen!

Fazit: Entzückender Liebesroman welcher auf die Insel Skye entführt. Romantisch, liebenswert, herzerwärmend - Passt zudem wunderbar in die Vorweihnachtszeit um sich langsam aufs Fest einzustimmen. Klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Unterhaltsam humoriger Urlaubs-/Gartenkrimi

Grün ist der Tod
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In «Grün ist der Tod» bekommt der Leser genau das, was das Cover bereits suggeriert, einen locker leichten Krimi. Humorvoll, unterhaltsam, mit sehr sympathischen Figuren, schlagfertigen Wortgefechten, ...

In «Grün ist der Tod» bekommt der Leser genau das, was das Cover bereits suggeriert, einen locker leichten Krimi. Humorvoll, unterhaltsam, mit sehr sympathischen Figuren, schlagfertigen Wortgefechten, und nicht zu vergessen «Archie» den Mops der Hauptprotagonistin Rosa.

Obwohl dies Band zwei der Garten-Krimi-Reihe von Kristina Hortenbach ist, bin ich sehr gut in die Geschichte hereingekommen. Da der Klapptext bereits sehr Aussagekräftig ist, erspare ich euch und mir eine Zusammenfassung des Inhalts. Nur so viel: Das Buch ließ sich sehr gut lesen, die Story ist schlüssig und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Würde gern mehr davon lesen.

Tipp: Zum Ende wartet der Roman noch mit ein paar Story bezogenen Koch- und Backrezepten auf. Wem beim Lesen der Lektüre das Wasser im Mund zusammenlief, der kann die Rezepte ganz leicht nachkochen bzw. backen. Den Rhabarberkuchen werde ich bestimmt einmal nachbacken.

Fazit: Unterhaltsam humoriger Urlaubs-/Gartenkrimi. Den Alltag vergessen und mit Rosa auf Mörderjagd gehen. Mir hat dieser kleine Ausflug auf den Golfplatz sehr gut gefallen. Für alle, die humorige Krimis lieben. Empfehle ich gerne weiter!

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Veröffentlicht am 03.07.2024

romantisch, melancholische Sommerlektüre

Island Dreams – Die Imkerei am Meer
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Auf den zweiten Band der Island Dreams Reihe habe ich mich sehr gefreut. Endlich wieder nach Tresco zurückkehren und alt bekannte Figuren die einem ans Herz gewachsen sind treffen. «Die Imkerei am Meer» ...

Auf den zweiten Band der Island Dreams Reihe habe ich mich sehr gefreut. Endlich wieder nach Tresco zurückkehren und alt bekannte Figuren die einem ans Herz gewachsen sind treffen. «Die Imkerei am Meer» erzählt Hazels Geschichte, welche seit 3 Jahren zusammen mit ihrem Hund Toby auf der Insel lebt und eine Bienenzucht betreibt.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer herzlich und lebendig. Die Landschaftsbeschreibungen so detailliert, dass man als Leser sofort mitgerissen wird. Vor allem das Extrem-Ebbe-Festival hätte ich gerne einmal selbst erlebt. Das ist Urlaubsfeeling pur.
Romantisch, melancholische Liebesgeschichte mit einigen Ausflügen in die menschliche Psyche samt Seelenstriptease. Einer humorigen Note – die ich wirklich sehr liebe in den Romanen der Autorin- angesiedelt auf einer wunderschönen Insel südwestlich von Cornwall. Vielleicht einen Hauch zu viel Klischee, für einen Liebesroman aber durchaus vertretbar. Sehr schön finde ich die Ausführungen zur Bienenzucht. Gern hätte ich an einer von Hazels Führungen teilgenommen und anschließend die Honigsorten verkostet.

Tipp für Liebhaber der Highland Hope Reihe: Eingefleischte Fans der Autorin dürfen sich auf einen kleinen gedankliche Ausflug nach Kirkby freuen.

Fazit: Wer eine romantisch, melancholische Sommerlektüre sucht ist hier genau richtig. Empfehlens- und lesenswert nicht nur für Liebesromanleserinnen und Fans der Reihe.

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