Platzhalter für Profilbild

Buechermichi

Lesejury Star
offline

Buechermichi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Buechermichi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2024

Leben am Kalterer See und Beginn des Tourismus aus Sicht einer jungen Frau - historischer Roman

Die kleine Pension am Kalterer See
0

Die Geschichte spielt in den 1960er Jahren in Südtirol.
Die 14-jährige Rosina muss ihr Elternhaus verlassen und kommt auf den Hof ihrer Tante am
Kalterer See. Sie arbeitet viel, findet neue Freunde, kämpft ...

Die Geschichte spielt in den 1960er Jahren in Südtirol.
Die 14-jährige Rosina muss ihr Elternhaus verlassen und kommt auf den Hof ihrer Tante am
Kalterer See. Sie arbeitet viel, findet neue Freunde, kämpft gegen Heimweh
und erlebt ihre erste Liebe. Es folgen Heirat, Familiengründung und der große Traum von einer eigenen Pension für Urlauber.
Rosina nimmt uns mit in das Leben der 1960er und 1970er Jahre.
Das Buch beschreibt aus dem Leben einer jungen Frau, die ihren Weg geht und Träume im Rahmen ihrer Möglichkeiten verwirklicht. Sie ist sehr gewissenhaft und fleißig, stellt sich den Herausforderungen des Lebens.
Das Buch ist gut und flüssig zu lesen und ermöglicht es dem Leser, sich gut in die Protagonistin hineinzuversetzen, mitzufühlen, zu bangen und zu hoffen.
Die Erzählung beleuchtet den Beginn des Tourismus am Kalterer See und berichtet von den Arbeits- und Lebensbedingungen dieser Zeit. Die Autorin hat dieses Wissen durch intensive Nachforschungen gesammelt und gibt den Lesern die Möglichkeit, in eine frühere Welt, unserer Eltern und Großeltern,
einzutauchen.
Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich für historische Romane und das Leben in Südtirol interessieren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2024

Aus Zweckgemeinschaft entwickeln sich Freundschaften

Die Blütenfreundinnen
0

Aufgrund eines Zugausfalls treffen sich zufällig drei Frauen, die sich gemeinsam auf den Weg nach Hause in die Lüneburger Heide begeben. Aus dieser Zweckgemeinschaft entwickelt sich nach und nach eine ...

Aufgrund eines Zugausfalls treffen sich zufällig drei Frauen, die sich gemeinsam auf den Weg nach Hause in die Lüneburger Heide begeben. Aus dieser Zweckgemeinschaft entwickelt sich nach und nach eine Freundschaft, die schließlich auch noch eine vierte Frau einschließt.
Jede der vier Frauen erzählt ihre eigene Geschichte, was es besonders interessant macht, wenn sich ihre Lebenswege wieder einmal kreuzen. Sie leben alle in unterschiedlichen Situationen, was das Buch bunt und kurzweilig macht.
Der Erzählstil des Buches ist locker und leicht lesbar, was das Lesen angenehm und unterhaltsam gestaltet.

Zu Beginn des Buches habe ich mir einen Spickzettel erstellt, um die Details der einzelnen Personen nicht zu verwechseln und besser zuordnen zu können.
Ihre Freundschaft wird durch die wechselnden Perspektiven jeder einzelnen Frau lebendig und abwechslungsreich geschildert. So erfährt der Leser immer wieder neue Facetten ihrer Persönlichkeiten und ihrer gemeinsamen Erlebnisse.
Insgesamt ist es die Mischung aus den unterschiedlichen Lebenssituationen der Frauen und der leichten, angenehmen Erzählweise, die das Buch so besonders machen. Es bietet eine farbenfrohe und kurzweilige Lektüre, die die Leser in die Lebenswelten der vier Frauen entführt und sie an ihren Geschichten teilhaben lässt.
Der Schluss ist recht offen gehalten, was auf eine mögliche Fortsetzung der Geschichte schließen lässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.07.2024

Ein umfassendes Bild von Kellers geistlichem Werdegang

Timothy Keller
0

„Erzählt eure Geschichten mit Gott – was Gelingen, Scheitern und Neuanfänge einschließt –
und gebt dafür Raum in der Gemeinde!“

Sein theologisches Credo: „Das Evangelium ist gute Nachricht, nicht guter ...

„Erzählt eure Geschichten mit Gott – was Gelingen, Scheitern und Neuanfänge einschließt –
und gebt dafür Raum in der Gemeinde!“

Sein theologisches Credo: „Das Evangelium ist gute Nachricht, nicht guter Rat.“
Diese Sätze aus den „Stimmen zum Buch“ gleich auf den ersten Seiten von „Timothy Keller“
sind bei mir besonders hängengeblieben.
Timothy Keller war ein beeindruckender Mensch und Christ, dessen Leben und Glauben durch zahlreiche Einflüsse geformt wurden. Er hatte einen überzeugenden Glauben und eine demütige Haltung, machte selber nie viel Aufsehen um seine Person.
Statt einer typischen Biografie bietet das Buch schwerpunktmäßig Einblicke in die Werke, Bücher, Vorträge und Personen, die seinen Glauben und sein Leben beeinflusst und geprägt haben.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die insgesamt 18 Kapitel umfassen.
(1950-1972, 1972-1975, 1975-1989 und 1989-2023)

Es bietet eine Fülle von Namen und Jahreszahlen und Zitaten aus Predigten, Vorträgen und Gesprächen, die teilweise „sperrig“ zu lesen sein können, besonders wenn man nicht mit den erwähnten Personen vertraut ist.

Besonders berührend empfinde ich die Passagen, über seine Beziehung zu seiner Frau Kathy und auch seine erste Berufung als Pastor.

Fasziniert hat mich auch die Beschreibung einer Methode von Barbara Boyd, die sie ihren Schülern lehrte, an Bibeltexte heranzugehen und zu bearbeiten.
Der Autor des Buches hat großartige Recherchearbeit geleistet, um ein umfassendes Bild von Kellers
geistlichem Werdegang zu erhalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.07.2024

Ein neuer Fall für Ulla und Bernhard auf Usedom - ein fesselnder und leicht lesbarer Kriminalroman

Möwen, Strand und Küstentod - Das Geheimnis in den Dünen
0

Ein neuer Fall für Ulla und den pensionierten Tierarzt Bernhard auf Usedom.
Der ehemalige Bürgermeister, kauzig und eigenwillig, lebt im Altenheim.
Dort kündigt er lautstark eine große Enthüllung an. ...

Ein neuer Fall für Ulla und den pensionierten Tierarzt Bernhard auf Usedom.
Der ehemalige Bürgermeister, kauzig und eigenwillig, lebt im Altenheim.
Dort kündigt er lautstark eine große Enthüllung an. Doch bevor es dazu kommt stirbt er in der darauffolgenden Nacht an einem Herzversagen.
Die beiden Hobbydetektive werden misstrauisch.
Etwas an dem plötzlichen Tod des alten Herrn scheint nicht zu stimmen.
Sie beschließen, Licht ins Dunkel zu bringen und beginnen ihre Ermittlungen.
Ein leicht lesbarer und spannender (Kriminal-)Roman zwischen Pflegeheim und den malerischen Dünen Usedoms.
Eine sympathische, starke und eigenwillige Protagonistin.
Obwohl ich Ulla, Bernhard sowie ihre Freunde erst in diesem Band kennengelernt habe, fand ich schnell Zugang zur Geschichte. Es gibt immer wieder Hinweise auf frühere Ereignisse, die Leser des ersten Bandes sicherlich vertraut sind.
Ein fesselnder und leicht lesbarer Kriminalroman mit überraschenden Wendungen und Spannung bis zum Schluss.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 27.05.2024

Beobachtung von 5 Menschen, die in verschiedenen Lebenssituationen, aber alle in einer Straße leben

Die Butter und der Schlitten
0

Es wird die Geschichte von fünf Menschen erzählt, die alle in einer Straße in ganz unterschiedlichen Situationen leben:
Joy, die nur One-Night-Stands mag. Leonard, Witwer und alleinerziehender Vater einer ...

Es wird die Geschichte von fünf Menschen erzählt, die alle in einer Straße in ganz unterschiedlichen Situationen leben:
Joy, die nur One-Night-Stands mag. Leonard, Witwer und alleinerziehender Vater einer zauberhaften kleinen Tochter. Violetta, einsam und unglücklich mit ihrem Leben. Emma, 91 Jahre, deren Gedanken oft in die Vergangenheit schweifen. Martin, reich, unglücklich, unsympathisch.
Richtig interessant wird es, wenn sich ihre Geschichten begegnen und verweben.
Ein ganz besonderes Leseerlebnis durch die verschiedenen „Brillen“ der Hauptpersonen gesehen.
Alle fünf Personen erleben eine ganz persönliche Entwicklung und entdecken, welche Sehnsüchte tatsächlich in ihnen stecken.
Mich persönlich hat dieses Buch ermutigt, vielleicht mal „hinter die Fassaden“ von Menschen zu schauen, sie wahrzunehmen, zu hinterfragen. Ein ehrliches Interesse am anderen, der vielleicht schon jahrelang neben mir wohnt, zu entwickeln.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere