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Claudia86

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2024

Der einzigste Krimi aus der Feder von Lucinda Riley

Die Toten von Fleat House
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Drei Tote im Internat St Stephen's im idyllischen englischen Norfolk. Nur ein Zufall oder steckt doch mehr dahinter? Dies versucht Detective Inspector Jazz Hunter herauszubekommen. Schnell zeigen die Ermittlungen ...

Drei Tote im Internat St Stephen's im idyllischen englischen Norfolk. Nur ein Zufall oder steckt doch mehr dahinter? Dies versucht Detective Inspector Jazz Hunter herauszubekommen. Schnell zeigen die Ermittlungen jedoch, dass es sich nicht nur um tragische Unfälle handelt.

Jazz versucht hinter die geheimnisvollen Mauern des Internats zu blicken und findet schnell heraus, dass das erste Opfer seine Mitschüler gequält hat. Wer hätte als ein Motiv gehabt? Und in welchen Kontext dazu steht wohl der mysteriöse Selbstmord eines Lehrers. Doch je weiter Jazz in das Netz aus Beziehungen, emotionalen Abhängigkeiten und offenen Rechnungen eintaucht, merkt sie, wie weit sie in die Vergangenheit zurückgehen muss, wenn sie das Rätsel um die Toten von Fleat House enthüllen will…

Als Fan der Bücher von Lucinda Riley wollte ich mir natürlich diesen Krimi nicht entgehen lassen und hatte mich wirklich darauf gefreut, einfach mal noch eine andere Facette dieser tollen Autorin kennenzulernen. Leider ist diese wunderbare Autorin bereits vor drei Jahren an einer Krebserkrankung verstorben und so habe ich auch die letzten Bücher noch etwas vor mich hergeschoben, weil ich einfach nicht an den Punkt kommen möchte, wo ich weiß, da wird nichts mehr folgen...

Wer die Geschichten aus der Feder von Lucinda Riley kennt, der weiß das hier immer Gegenwart und Zukunft auf einander treffen, zunächst erzählt sie jede Geschichte für sich, bevor sie Stück für Stück zusammen finden. Doch in „Die Toten von Fleat House“ ist sie sich, wie ich finde, ein wenig untreu geworden.

Auch wenn die Protagonistin Jazz in ihren Ermittlungen weit in die Vergangenheit eindringen muss, bleibt die Geschichte doch in der Gegenwart ziemlich oberflächlich. Man lernt mit der Zeit alle relevanten Personen in der Geschichte kennen, und kann dort doch stellenweise auch ein bisschen den Überblick verlieren. Leider baut sich jedoch irgendwie nicht so recht eine emotionale Tiefe auf, wie man es eigentlich von der Autorin kennt.

Alles in allem ist es Kriminalroman, der unterhält aber auch nicht von vorn herein in Gänze durchschaubar. Mit der Zeit ergeben sich auch Entwicklungen die ich so nicht erwartet hätte. Das Buch ist nicht nur für alle Fans von Lucinda Riley geeignet, sondern auch für die Leser die gerne Krimis lesen, die nicht zu blutig sind.

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Veröffentlicht am 18.07.2024

Im Schicksal vereint...

Forgotten Garden
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Frustriert vom Leben und gefangen in der Trauer um ihren verstorbenen Mann, zieht sich Luisa immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück.

Doch der Anruf des Patenonkels ihres verstorbenen Mannes soll ihr ...

Frustriert vom Leben und gefangen in der Trauer um ihren verstorbenen Mann, zieht sich Luisa immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück.

Doch der Anruf des Patenonkels ihres verstorbenen Mannes soll ihr Leben verändern. Er will ihr die Gestaltung eines Gemeinschaftsgartens übertragen. Wo Luisa zunächst noch zögert, soll ein erster Besuch der Fläche ihre Meinung ändern.

Als sie vor Ort in einem Unwetter mit ihrem Wagen liegenbleibt, lernt sie den sympathischen Lehrer Cas und die widerspenstige Schülerin Harper kennen.

Als sich Luisa entscheidet, das Projekt zu verwirklichen, merkt sie jedoch schnell, dass die anderen Dorfbewohner ihr und ihrem Projekt nicht unbedingt wohlgesonnen gegenüberstehen.

Sharon Gosling ist mit„Forgotten Garden" ein Feel-Good-Roman gelungen, der durch seine besondere Geschichte besticht.

Die Idee für einen Garten, der jedem seine besondere Geschichte entlockt und einem Dorf ein Ziel gibt, was sie vereint, ist wirklich gut gelungen.

Die Autorin hat mit den Charakteren eine wirklich besondere Gemeinschaft geschaffen und zeigt, was alles möglich ist, wenn man an einem Strang zieht, so unterschiedlich die Menschen auch sein mögen.

Die Protagnistin Luisa ist hier ein besonderes Beispiel. Sie hat schon in jungen Jahren einen schweren Schicksalsschlag erlitten, der ihr ganzes Leben veränderte.

Die vielen Geschichten der Charaktere, die der Garten vereint, sind wirklich gut gelungen.

Was mich an der Geschichte begeistert hat, ist dass es sich hierbei nicht um eine klassische Liebesgeschichte mit dem Klischee-Happy-End handelt. Sondern um eine Geschichte mit einem Ende, dass so vorher nicht zu erwarten war...

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Veröffentlicht am 13.07.2024

Folge deinen Träumen

Sommertage im Veneto
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Was ist eigentlich aus ihrem früheren Ich geworden, dem frechen Mädchen am Adriastrand? Das fragt sich Flora, als ihr ein altes Foto aus einem Italienurlaub mit ihrem Eltern in die Hände fällt.

Damals ...

Was ist eigentlich aus ihrem früheren Ich geworden, dem frechen Mädchen am Adriastrand? Das fragt sich Flora, als ihr ein altes Foto aus einem Italienurlaub mit ihrem Eltern in die Hände fällt.

Damals hatte sie noch Träume. Doch musste sie auch erfahren, welche schwere Steine ihr das Leben in den Weg legen konnte. Ihre Eltern starben bei einem Autounfall, als sie noch ein kleines Mädchen war. Aufgewachsen ist sie dann bei ihrer Tante, die ihr immer versuchte eine gute Freundin zu sein.

Als sie in den alten Sachen ihrer Eltern das Foto gefunden hat, entscheidet sie sich spontan zu einer Reise nach Italien aufzubrechen und dort nach ihren verlorenen Lebensträumen zu suchen.

Und wie das Schicksal so will bleibt sie mit ihrem alten Fiat 500 irgendwo zwischen Gardasee und Adriaküste im Örtchen Muragano liegen. Und als sie dort das verlassene Landgut Casa Rosa entdeckt packt ihr Herz wieder die Leidenschaft.

Dort trifft sie nicht nur auf den attraktiven Giorgio, sondern schließt auch unerwartete Freundschaften und stellt fest, dass sie nicht die Einzige mit einem unerfüllten Traum ist. Zusammen mit ihren neuen Freundinnen beschließt Flora, zu handeln: Das Casa Rosa soll zu einer Kreativ-Herberge werden! Aber gerade, als die Eröffnung ins Haus steht, ändert sich alles und sämtliche Pläne und auch die große Liebe drohen zu scheitern.

Fazit: Den Leser ein unterhaltsamer Roman, der auf liebenswürdige Weise zeigt, welche Kraft Träume haben können. Die Autorin schafft es, eine wunderbare Kulisse mit dem fiktiven Dörfchen Muragano zu schaffen. Man bekommt sofort Lust mit dem Auto auch eine Reise in das Veneto zu unternehmen. Ich muss aber gestehen, dass ich bei dem Titel des Buches vielleicht doch eine etwas andere Location erwartet hätte...

Gekonnt werden durch die Autorin aber nicht nur die Landschaft sondern auch die Dorfgemeinschaft in Szene gesetzt, die Flora sofort ihren Kreis aufnimmt.

Definitiv ein Wohlfühlroman, der Lust auf Italien macht und zeigt, wie wichtig es ist, seine Träume nicht zu vergessen!

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Veröffentlicht am 03.07.2024

Die Hoffnung siegt

Die Bahnhofsmission
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Endlich hat es Natalie geschafft ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Als Angestellte in der Bahnhofsmission am Schlesischen Bahnhof geht sie in der Aufgabe auf, junge Mädchen davor zu bewahren ein ...

Endlich hat es Natalie geschafft ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Als Angestellte in der Bahnhofsmission am Schlesischen Bahnhof geht sie in der Aufgabe auf, junge Mädchen davor zu bewahren ein Leben zu führen, wie sie es einst führte.

Während ihrer Arbeit lernt sie eines Tages die junge Alice kennen. Alice ist die Tochter eines angesehen Arztes, doch möchte sie in ihrem Leben mehr erreichen, als nur Hausfrau und Mutter zu sein.

Die Autorin hat eine Geschichte geschaffen um zwei junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und beide ihre Erfüllung darin finden in der Bahnhofsmission zu arbeiten.

Die Geschichte wird im Großen und Ganzen aus Sicht der beiden Frauen erzählt. Aber auch ein Nebenhandlungsstrang um Maxim ist Bestandteil der Story.

Insgesamt gibt es die beiden Haupthandlungsstränge, aber auch mehrere kleinere, die die Geschichte doch etwas unübersichtlich werden lassen. Eine ganze Zeit lang weiß man nicht so recht, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird. Und durch Längen in der Geschichte schweift man vielleicht auch manchmal etwas vom Lesen ab.

Man lernt die Frauen der Bahnhofsmission kennen, aber welche Charaktere sich dahinter verbergen, kommt aus meiner Sicht doch etwas kurz.
Jedoch bekommt am einen Eindruck, welche Bedeutung Frauenrechten zu dieser Zeit eingeräumt worden. So wie es heute ist, war es schließlich nicht immer selbstverständlich.

Aber das Ende kam für mich doch dann etwas unerwartet....

Fazit: Auch wenn das Buch von außen vielleicht ein wenig was anderes verspricht, handelt es sich um eine Geschichte, die mich gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 22.06.2024

Wer ist der Mörder?

Tod auf der Unterbühne
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Die Generalprobe wird für alle zum Alptraum, als die Leiche des Regisseurs auf der Unterbühne entdeckt wird. Die junge Polizeiinspektorin Antonia Ranik übernimmt den Fall, den ihr Vorgesetzter gern als ...

Die Generalprobe wird für alle zum Alptraum, als die Leiche des Regisseurs auf der Unterbühne entdeckt wird. Die junge Polizeiinspektorin Antonia Ranik übernimmt den Fall, den ihr Vorgesetzter gern als Unfall abtun würde. Doch Antonia will nicht daran glauben und so macht sie sich auf die Suche nach Motiv und Tatverdächtigen. Ihr Kollege Berger hilft ihr nach Kräften.

Das Theaterensemble liefert eine Mischung an Verdächtigen, die alle ihre eigenen Geheimnisse mit sich herumtragen. Jeder von Ihnen könnte etwas mit dem Tod des Regisseurs zu tun haben, da dieser nicht wirklich beliebt war...

Fazit: Die Geschichte ist der erste Kriminalroman aus der Feder von @konstanzebreitebner, die man bisher nur als Schauspielerin oder Drehbuchautorin kannte. Man merkt als auch in dieser Geschichte schnell, dass sich die Autorin in der Welt des Theaters auskennt.

An den Schreibstil der Autorin musste ich mich zunächst erst etwas gewöhnen, da auch der österreichische Dialekt manchmal zu einer kleinen Herausforderung wurde. Doch einmal in der Geschichte angekommen, gibt genau diese Mischung das besondere Feeling.

Die Erzählweise zeichnet sich durch eine präzise und dennoch lebendige Sprache aus, die die Atmosphäre der Theaterwelt und die Spannung des Kriminalfalls gekonnt vermittelt. Die Beschreibung der Figuren und ihre Beziehungen zueinander sind ebenso gut gelungen und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Die Protagonistin, Polizeiinspektorin Antonia Ranik, wirkt trotz der Herausforderung des Mordfalls glaubwürdig und symphatisch. Aber ansonsten versteht es die Autorin, falsche Fährten zu legen und den Leser bis zum Schluss im Unklaren zu lassen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass „Tod auf der Unterbühne“ ein gelungener Krimi ist, der sich nicht nur durch seine Handlung, sondern auch durch seine gekonnt gezeichneten Charaktere und das authentische Theatermilieu auszeichnet. Die Geschichte macht definitiv Lust auf mehr...

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