Süß und seicht
The boy you always wantedThe boy you always wanted war eines meiner meistersehnten Bücher, die ich dieses Jahr lesen wollte.
Der Schreibstil war leicht und flüssig, sodass ich gut mit dem Buch vorankam. Es lässt sich gut lesen, ...
The boy you always wanted war eines meiner meistersehnten Bücher, die ich dieses Jahr lesen wollte.
Der Schreibstil war leicht und flüssig, sodass ich gut mit dem Buch vorankam. Es lässt sich gut lesen, jedoch habe ich teilweise meine Schwierigkeiten gehabt den Fokus nicht zu verlieren.
Ollie und Francine haben mir gut gefallen. Francine ist ein People Pleaser und möchte ihrem Großvater noch einen Wunsch erfüllen einen männlichen Erben für die Familie zu finden und fragt daraufhin einen alten Freund Ollie. Der ist zu Beginn nicht begeistert, jedoch übernimmt er die Rolle.
In dieser Geschichte geht es um Sexismus und die Denkweise, die noch die älteren Generationen der Familie in sich tragen. Ich habe mir da mehr Tiefe gewünscht und hätte gerne mehr darüber gelesen, jedoch wurden diese Themen immer nur angekratzt und nicht vertieft.
Francine hat im ganzen Buch mit sich zu kämpfen und man sieht, wie sie über sich hinauswächst. Ollie hingegen mochte ich zu Beginn gar nicht und konnte ihn nicht nachvollziehen bis auch er Gefühle entwickelt hat und sympathischer wurde.
Die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren haben mich leider nicht ganz abholen können und ich war sehr im Zwiespalt, da ich sie wirklich lieben wollte.
Ich habe mir da leider doch mehr erhofft, da mich die asian representation und die Themen sehr angesprochen haben. Jedoch sollte man wissen, dass dies nicht so tiefgründig ist und eher ein süßes Buch ist. Es ist definitiv unterhaltsam, süß und seicht.
3,5/5