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Veröffentlicht am 21.10.2024

ein cooler Fantasy-Krimi-Mix ♥

Tage einer Hexe
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Ich bin eine Hexe. Ohne meinen Schatten bin ich nichts.
Seite 10

Jedes Jahr in der Neujahrsnacht wird die Stadt Chernograd von Monstern überrannt. Tagelang lauern sie in den Gassen, angeführt vom Zmey, ...

Ich bin eine Hexe. Ohne meinen Schatten bin ich nichts.
Seite 10

Jedes Jahr in der Neujahrsnacht wird die Stadt Chernograd von Monstern überrannt. Tagelang lauern sie in den Gassen, angeführt vom Zmey, dem Zar der Monster. Kosara ist eine Hexe, sie weiß um die Gefahr, besser vielleicht als manch andere, denn sie ist dem Zar als einzige je entkommen. Doch als Kosara ihren Hexenschatten und damit ihre Macht verliert, beginnt ein Kampf der unmöglich scheint.

„Das ist Chernograd. Hier wird ständig gestorben.“
Seite 159

Der Titel hat mich super neugierig auf dieses Buch gemacht und das Cover ist einfach wunderwunderwunderschön ♥ Der Farbschnitt ist mir persönlich ein bisschen zu giftig grün, macht das Buch aber auf jeden Fall zu einem Blickfang.

Die Geschichte beginnt düster, kurz bevor die Monster Chernograd im neuen Jahr heimsuchen und ihr Zar Kosara so nah kommt, dass sie ihren Hexenschatten opfert, um vor ihm fliehen zu können. Sie hat große Angst vor ihm und immer wieder wird etwas angeteasert, dass dieses Buch beinahe, wie einen zweiten Band wirken lässt, so dass ich etwas verwirrt war. Dem ist aber nicht so und später gibt es hier auch eine Erklärung.

Kosara flieht also in die Stadt jenseits der Mauer, Belograd. Hier gibt es keine Monster, alle Leben in Frieden und Sicherheit. Das eine Hexe ohne ihren Schatten nicht lange überleben kann weiß Kosara, doch die Schattenkrankheit ereilt sie schneller als gedacht. Sie muss ihre Macht wieder bekommen und sich vor dem Zemy schützen. Aber wie?
Hilfe kommt von dem Polizisten Asen. Aber kann sie ihm wirklich trauen?

Kosara hatte mal wieder das große Los gezogen. Als wäre der Besuch beim Zaren der Monster nicht gefährlich genug, stand der Polizist, den sie mitbrache, obendrein noch unter einem Bann.
Seite 170


Der Weltenaufbau ist sehr düster, eine schreckliche Monsterarme vor der man nicht wirklich sicher ist und ein unbesiegbarer Anführer, der Kosara auf den Fersen ist. Trotzdem wird es nicht zu drückend, Kosara war ein toller Charakter, die sich zwar fürchtet und ein ziemliches Trauma hinter sich hat, die aber auch nicht aufgibt und immer irgendwie weiter macht.
Auch Asen war toll, ein Gentleman, freundlich, hilfsbereit – aber eben auch mit Geheimnissen, über die er nicht spricht.
Ein Punkt allerdings, denn ich wirklich schlimm fand: Asen wird ständig als "Bulle" bezeichnet. Das finde ich persönlich super respektlos und nicht okay. Das hat mich beim Lesen sehr gestört.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, auch wenn ich manchmal wirklich dachte einen zweiten Band in der Hand zu haben. Das Tempo ist gut, die Figuren toll, die Handlung fügt sich wunderbar zusammen und ich mochte auch das Ende gern 😊 Es ist keine sehr leichte Kost, lässt sich aber gut lesen und wird atmosphärisch nicht zu düster. Neben den Fantasy Elementen, gibt es auch ein bisschen Krimi dazu – eine sehr schöne Mischung in der die Liebesgeschichte nur ganz ganz klein ist, was auch wirklich angenehm war. Den Schreibstill mochte ich ebenfalls sehr gerne und werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten 😊 Einen zweiten Band würde ich auf jeden Fall lesen, sollte es einen geben.

„Trägst du ein Amulett? Oder einen Talisman?“
„Ich habe Lippenbalsam in der Tasche, wenn du das meinst.“
„Nur wenn er magisch ist.“
„Ich bin mir ziemlich sicher, dass er zu hundert Prozent aus Bienenwachs ist.“
Seite 155

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Veröffentlicht am 08.10.2024

hitzige Dialoge und Weihnachtsgefühle ♥

The Christmas Fix
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„An Ihren Beleidigungen müssen Sie noch arbeiten.“
„Ich bin müde. Nicht ganz auf der Höhe. Morgen beleidige ich Sie anständig.“
Seite 153

Die Kleinstadt Merry ist bekannt für ihr Weihnachtsfest – doch ...

„An Ihren Beleidigungen müssen Sie noch arbeiten.“
„Ich bin müde. Nicht ganz auf der Höhe. Morgen beleidige ich Sie anständig.“
Seite 153

Die Kleinstadt Merry ist bekannt für ihr Weihnachtsfest – doch die Kleinstadt wurde von einem Sturm schlimm verwüstet, die Hälfte der Häuser liegt in Trümmern. An Weihnachten ist nicht zu denken. Oder? Cat ist da anderer Meinung, gemeinsam mit ihrer Reality-Show will sie helfen und Weihnachten retten. Doch Bürgermeister Noah hat gar kein Interesse an Möchtegern-Fernsehstars, die seine Stadt ins Rampenlicht zerren.

„Zwei Erwachsene, die sich nicht mögen, können doch wohl gemeinsam zum Supermarkt gehen, ohne gleich einen Mord zu begehen.“
„Nicht, wenn eine davon du bist.“
Seite 352

Dieses Buch verspricht von der ersten Seite viele hitzige Dialoge zwischen einer Frau, die sich nichts sagen lässt und einem Bürgermeister, der es gar nicht haben kann, wenn man ihm wiederspricht ^^ Ich mochte das Buch sehr, es ist super schnelllebig, die Seiten sind nur so dahingeflogen. Cat weiß absolut was sie will und sie zögert nicht, es auch zu kriegen. Die Kapitel über das Hochwasser und wie sie mit einem kleinen Boot dort umherschippert und versucht zu helfen sind mir unheimlich ans Herz gegangen! Sie setzt sich wirklich für Menschen in Not ein und scheut dafür keine Mittel, sie packt an und sie lässt sich als Dummchen darstellen – Hauptsache es passiert etwas.
Alle Figuren haben ein wunderbares Eigenleben und machen viel Lust nach Merry umzuziehen. Ja, es gab auch wieder viel Spice – aber nur in einigen explizierten Szenen und die Figuren hatten auch noch andere Dinge im Kopf. Dieses Buch hat mich sehr mit Lucy Score versöhnt =)

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und liebe die Figuren, den Kampf um Weihnachten und die Dialoge sehr 😊

„Probleme lösen war seine Superkraft.“
Seite 88

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2024

sehr fesselnd, ich hoffe, es gibt einen zweiten Teil! ♥

Immortal Longings
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„Sobald du das Königreich befreit hast, befreie ich dich.“
Seite 58

San-Er, ist die Hauptstadt von Talin. Hier steht der Palast des Königs und hier finden jedes Jahr die Spiele statt, ein Kampf auf Leben ...

„Sobald du das Königreich befreit hast, befreie ich dich.“
Seite 58

San-Er, ist die Hauptstadt von Talin. Hier steht der Palast des Königs und hier finden jedes Jahr die Spiele statt, ein Kampf auf Leben und Tod, mit der Chance, unvorstellbare Reichtümer zu gewinnen.
Unter den Teilnehmern ist Prinzessin Calla. Ihre Mission – die Spiele gewinnen und so nah genug an ihren Onkel, König Kasa heranzukommen, um ihn zu ermorden. Doch ohne einen verbündeten, scheint das nahezu unmöglich, ihr Gesicht ist zu bekannt. Da erhält Calla unerwartete Hilfe – direkt aus dem Palast!

„Immortal Longings“ ist mein erstes Buch der Autorin, die Leseprobe hat mich so neugierig gemacht, dass ich nicht widerstehen konnte. In dieser Geschichte haben manche Menschen die Fähigkeit in Körper zu springen. Sie wechseln den Körper, nur ihre Augenfarbe bleibt gleich und der einzige Hinweis darauf, mit wem man es zu tun hat.

Der Einstieg ist mir superschwer gefallen. Zwei der Hauptfiguren heißen sehr ähnlich und ich hatte mit den ersten Kapiteln wirklich zu kämpfen. Aber ich bin dran geblieben, weil ich Fragen hatte und mochte das Buch dann nach und nach immer mehr. Der Schreibstill ist toll, sehr bildgewaltig und fesselnd. Die Idee hinter dem Buch wahnsinnig komplex und auch die Handlung hat mich nicht losgelassen. Das Ganze hat etwas von Panem, das Setting ist fantastisch, aber es gibt Fernseher und Handys. Leider wurden bis zum Ende nicht alle Fragen beantwortet, die ich hatte und ich habe gerade Callas Beweggründe oft nicht nachvollziehen können. Trotzdem war es ein super spannendes Buch, was ich gerne gelesen habe und ich würde einen zweiten Band sehr feiern! :)

„Vielleicht ist Chaos genau das, was wir brauchen.“
Seite 59

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Veröffentlicht am 04.07.2024

hab mich Hawaii noch nie so nah gefühlt ♥

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„Heißt das, du bist nicht mehr sauer?“
„Das heißt, ich habe zu viele Nudeln im Topf.“
Seite 236

Louisa war ganz oben in der Tenniswelt – bis sie sich verletzte. Jetzt will sie zurück ins Rampenlicht. ...

„Heißt das, du bist nicht mehr sauer?“
„Das heißt, ich habe zu viele Nudeln im Topf.“
Seite 236

Louisa war ganz oben in der Tenniswelt – bis sie sich verletzte. Jetzt will sie zurück ins Rampenlicht. Helfen soll die Tennisschule ihrer Patentante auf Hawaii. Doch bereits das erste Lauftraining, klappt nicht so, wie geplant. Anstatt ihre Kombination aufzubauen, kippt Louisa um – und das genau vor dem Surferboy-Nachbarn Vince, mit dem ihre Tante im Clinch liegt. Da ist der Ärger wohl vorprogrammiert …

„Du willst dich nicht raushalten. Sonst wärst du heute nicht gekommen.“
Seite 88

Cover und Farbschnitt sind ein ziemlicher Blickfang, den Titel nicht zu vergessen ♥
Der Einstieg in die Geschichte war super einfach und ich mag diesen Schreibstil von Lilly Lucas einfach, der einen als Leser direkt mit ins Buch hinein nimmt. Ich habe mich Hawai noch niemals so nahe gefühlt ^-^
Traumhaftes Setting mit einer wirklich guten Buchidee und tollen Figuren. Ich mochte den Blickwinkel der Beiden auf ihre Welten sehr und auch, wie sie sich für einander geöffnet haben. Zwischendurch hätte ich mir ein ganz bisschen mehr Gefühle gewünscht, hätte gern etwas mehr verstanden, wer wie was und warum, denn mit Vince konnte ich irgendwie nicht ganz so viel anfangen – aber nichts desto trotz war das eine sehr schöne Auszeit vom Alltag, mit vielen schönen Momenten und dollem Fernweh im Bauch ♥ Und die Nebenfiguren machen sehr viel Hoffnung für die nächsten Bände der Reihe!

„Das hier. Das ist bedeutend.“
„Das war es immer.“
Seite 274

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Veröffentlicht am 04.07.2024

der Einstieg war ein bisschen schwierig, aber dann wurde es gut :)

Der Club der Bücherfreundinnen
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Wenn man sie in Tee tunkte, sodass sie ganz weich und nass wurden, schmeckten Avis´Scones gar nicht so schlecht, befand Ginny und biss noch einmal ab. Und wenn man die verbrannten Stellen nicht mitaß.
Seite ...

Wenn man sie in Tee tunkte, sodass sie ganz weich und nass wurden, schmeckten Avis´Scones gar nicht so schlecht, befand Ginny und biss noch einmal ab. Und wenn man die verbrannten Stellen nicht mitaß.
Seite 210

USA, 1942 inmitten der Kriegswirren entsteht ein Buchclub, mit den verschiedensten Teilnehmerinnen.
Da ist Louise, deren Vater ihr eine private Bücherei vererbte – die Bücher aber gar nicht mag.
Dann Avis, die versucht ihre Ehe anhand von Tipps aus Zeitschriften zu gestalten.
Ginny, die eigentlich nur auf der Suche nach etwas zu Essen ist und Martina, die froh ist etwas anderes als den tristen Alltag in der Fabrik zu sehen. Eine Freundschaft scheint undenkbar. Und doch …

Vielleicht würde Martina sich sogar ein Herz fassen und vorschlagen, dass der Buchclub als Nächstes einen Liebesroman las. Die echte Welt bot viel zu viele Geschichten, die tragisch endeten.
Seite 109

Zu Anfang hatte ich wirklich Schwierigkeiten mit dem Buch, den vielen Figuren und kam einfach immer wieder raus. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich wusste, wer wer ist und welche Sorge zu wem gehören. Aber dann hat mir das Buch wirklich gut gefallen ♥ Der Schreibstill ist schön und einfach, beschönigt nicht viel, dramatisiert aber auch nicht. Das Kriegsgeschehen ist da und beeinflusst das Geschehen, überwiegt aber nicht. Ich fand es so gut dargestellt, was auf die Bewohner der kleinen Stadt an Neuerungen einströmt, die Bedrohung durch die Kriegszustände und das Bedürfnis etwas zu tun.

Die Frauen sind liebevoll gestaltet, jede mit ihrer eigenen Geschichte, die allein schon für ein ganzes Buch gereicht hätten 😊 Eine wirklich schöne Geschichte über Bücher und Freundschaft und die Protokollauszüge des Buchclubs waren sehr amüsant ^^

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