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Veröffentlicht am 18.07.2018

Toller Ferienroman für Mädchen

Sternschnuppengeflüster
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Leni, Paula und Amelie sind drei Mädchen, die alle einen großen Wunsch haben, dessen Erfüllung aber in weiter Ferne liegt.
Leni möchte unbedingt, dass ihr Schwarm Nick sie endlich mehr beachtet, Amelie, ...

Leni, Paula und Amelie sind drei Mädchen, die alle einen großen Wunsch haben, dessen Erfüllung aber in weiter Ferne liegt.
Leni möchte unbedingt, dass ihr Schwarm Nick sie endlich mehr beachtet, Amelie, die verzweifelt die Trennung ihrer Eltern verhindern möchte und Paula, die gerne auf eine Schauspielschule gehen würde, wenn ihre Eltern sich nicht einfach quer stellen würden.
Jede meldet sich bei der App Sternschnuppengeflüster an, denn die macht ein unglaubliches Versprechen: Bis zum Ende der Sommerferien wird dein größter Wunsch in Erfüllung gehen...

Der Schreibstil von Sofie Cramer liest sich richtig gut und durch die etwas größere Schrift fliegt man nur so durch die Seiten.

Die Geschichte wird in kurzen Sequenzen immer aus der Sicht eines der Mädchen erzählt. So lernt man jedes Mädchen in ihrer verzwickten Situation kennen und erlebt die heimischen Hintergründe. Etwa in der Mitte des Buches laufen dann alle drei Erzählstränge zusammen.

Die Mädchen waren mir sehr sympathisch und wirkten wie echte Teenager mit Problemen, die jeder kennt. Das macht die Geschichte besonders authentisch und Mädchen in der Zielgruppe 11-14 Jahren werden sich gut mit ihnen identifizieren können.

"Sternschnuppengeflüster" ist meiner meinung nach aber eher als Kinderbuch einzuordnen, da manches Handeln der Mädchen sehr naiv wirkte.
Fast jedes Kind, dass man sich nicht einfach mit Fremden aus dem Internet treffen sollte. Doch genau das wurde hier getan, sogar ohne, dass die Eltern Bescheid wussten. Das hat mich ein wenig gestört und wirkte etwas unwirklich, da die Mädchen auch keine weiteren Konsequenzen durch Eltern, für ihr Handeln zu erwarten brauchten.

Die Botschaft die durch die Geschichte vermittelt wurde hat mir jedoch gut gefallen. Die Mädchen lernen, dass nicht nur äußere Werte zähelen und dass Reden in vielen Situationen hilft.

Fazit: Ein schöner Sommer-, Ferienroman für Mädchen. Toller Schreibstil und trotz Kritikpunkt durchaus lesenswert.
4,5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 23.11.2017

Schauriger Lesespaß

Petronella Apfelmus - Hexenbuch und Schnüffelnase
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Nachdem uns schon die "Petronella Apfelmus" Reihe und "13 Weihnachtstrolle machen Ärger" von Sabine Städing begeistert hat, waren wir auch auf Johnny Sinclair sehr gespannt.

Der 12 jährige Johnny staunt ...

Nachdem uns schon die "Petronella Apfelmus" Reihe und "13 Weihnachtstrolle machen Ärger" von Sabine Städing begeistert hat, waren wir auch auf Johnny Sinclair sehr gespannt.

Der 12 jährige Johnny staunt nicht schlecht, als ihn der Totenkopf anquatscht, den er im Moor gefunden hat. Als hätte er mit dem zickigen Geistermädchen und dem grölenden Highlander auf seiner Burg nicht schon genug Spuk am Hals. Doch der Totenkopf entpuppt sich als echter Profi in Sachen Gruselbekämpfung und vielleicht gelingt es ja gemeinsam die anderen Geister zu vertreiben...

Durch den lockeren Schreibstil der Autorin waren wir sofort in der Geschichte drinnen. Der Schreibstil ist sehr humorvoll und es wird ein unglaublicher Spannungsbogen aufgebaut, der bis zum Ende aufrecht erhalten wird.
Die Geschichte spielt in einem alten Schloss in Schottland und wird teilweise auch ganz schön düster und gruselig, weshalb ich das Buch auch nicht unter 10 Jahren empfehlen würde.

Der Schreibstil ist für die Zielgruppe angemessen, teilweise aber auch schon etwas anspruchsvoller mit Wörtern wie Voodoo oder Mambo, die ich auch genauer erklären musste, da das im Buch nicht so richtig geschah.

Die tollen schwarz-weiß Illustrationen haben uns sehr gut gefallen und wir hatten beim Betrachten viel Freude.

Johnny war uns sehr sympathisch und sein Verhalten war realistisch. Über den Schädel haben wir uns teilweise sehr amüsieren können, teils fanden wir ihn aber auch etwas anstrengend.

Fazit: Johnny Sinclair ist ein lustiges und etwas schaurigeres Buch für Kinder, dass wir weiterempfehlen können.
Deshalb bekommt das Buch auch von uns 4,5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover "Petronella Apfelmus"
  • Cover "Johnny Sinclair"
  • Bastelspaß
Veröffentlicht am 08.09.2017

Wer sucht, der findet?

Vom Suchen und Finden
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Zum Buch: "Vom Suchen und Finden" wurde von Kenneth Oppel geschrieben und ist im Dressler Verlag erschienen. Das Buch hat 432 Seiten und kostet 18,99 €.

Inhalt: Rachel Cartlands Traum ist es selbst einmal ...

Zum Buch: "Vom Suchen und Finden" wurde von Kenneth Oppel geschrieben und ist im Dressler Verlag erschienen. Das Buch hat 432 Seiten und kostet 18,99 €.

Inhalt: Rachel Cartlands Traum ist es selbst einmal Paläontologin zu werden, genauso wie ihr berühmter Vater, der davon jedoch wenig begeistert ist. Dieser möchte lieber aus ihr die perfekte Hausfrau machen. Es gelingt ihr, ihren Vater davon zu überzeugen sie auf eine Ausgrabung in den Westen Amerikas mitzunehmen. Dumm nur, dass auch der Erzfeind ihres Vater Professor Bolt diese Idee hatte und gemeinsam mit seinem Sohn Samuel in die Wüste reist. Denn dieser hat ein unwiderstehliches Lächeln und Rachel merkt, dass Saurier vielleicht doch nicht die faszinierendsten Wesen auf der Welt sind...


Meine Meinung:

"Vom Suchen und Finden" war das erste Buch, dass ich von Kenneth Oppel gelesen habe und ich wurde auch nicht enttäuscht, als ich mit gewissen Erwartungen das Buch begann.

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Mit den bunten Farben und der gesamten Gestaltung ist es sehr gut gelungen und ein echter Hingucker. Sogar der Titel passt perfekt zur Geschichte.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und locker, sodass die 432 im Nu verfliegen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Samuel und Rachel erzählt. Durch die verschiedenen Schriftarten kann man dies sehr gut auseinander halten und lernt so die beiden auf ganz unterschiedliche Weise kennen.
Die beiden Hauptcharaktere sind dem Autor ausgesprochen gut gelungen. So hat jeder seine ganz eigene faszinierende Persöhnlichkeit.
Auch die Nebencharaktere waren toll gelungen. Insbesondere die beiden rivalisierenden Väter der beiden. Der Konkurenzkampf der beiden war sehr gut beschrieben.

Das Setting des Buches ist ebenfalls sehr gut gelungen. Das Buch spielt in Amerika im 19. Jahrhundert und die Umgebung wurde toll beschrieben. Gut gefallen hat mir, dass dann auch noch Indianer auftauchten.

Der Spannungsbogen wurde mit einigen Höhepunkten sehr gut aufgebaut. So gab es romantische Szenen, wie auch dramatische.
Besonders gut gefallen hat mir der Romeo und Julia Aspekt der perfekt in die Geschichte eingebaut wurde. Zwei Verfeindete Väter, eine Liebe die nicht sein darf, heimlich Treffen hinter dem Rücken der Väter... Man konnte schon einige Parallelen finden.

Im Buch kann man außerdem viel über Ausgrabungen und die "Fossilienjagd" lernen, da alles wunderbar beschrieben wird und der Autor sehr gründlich recherchiert hat.

Lediglich am Ende hätte ich mir ein bisschen mehr aufgeklärte Fragen gewünscht. Es bleiben doch einige offen.

Fazit: Ein gelungenes Buch darüber wie nah sich Freund und Feind doch sein können. Die Seiten flogen nur so dahin und da mir das Buch, bis auf das Ende, ausgesprochen gut gefallen hat, vergebe ich 4,5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 01.07.2017

Er fängt die Libellen...

Der Libellenflüsterer
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Zum Hörbuch: „Der Libellenflüsterer“, geschrieben von Monika Feth, wird von Julia Nachtmann, Regina Lemnitz, Stephan Schad und Julia Meier gelesen. Das Hörbuch hat 5 CDs und ist bei Goya libre erschienen.

Inhalt: ...

Zum Hörbuch: „Der Libellenflüsterer“, geschrieben von Monika Feth, wird von Julia Nachtmann, Regina Lemnitz, Stephan Schad und Julia Meier gelesen. Das Hörbuch hat 5 CDs und ist bei Goya libre erschienen.

Inhalt: Jettes beste Freundin Merle ist Tierschützerin mit Leib und Seele. Bei Recherchen für einen Artikel über Tierquälerei kommt sie einem Täter auf die Spur, mit dem sie schon früher unangenehme Bekanntschaft gemacht hat. Als sie ihn unangekündigt in seinem einsam gelegenen Haus besucht und ihm Fragen stellt, eskaliert die Situation und er macht Merle zu seiner Gefangenen. Niemand weiß, wo sie ist. Jettes Suche nach Merle wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, denn der Mann hat bereits einen Mord begangen und er wird nicht davor zurückschrecken einen weiteren zu begehen…



Meine Meinung: Wie schon die anderen Teile, habe ich auch diese Jette-Thriller wieder in kürzester Zeit durchgehört. Die Handlung ist einfach immer wieder grandios und atemberaubend und man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht.

Auch diesmal war der Mörder ziemlich grausam und brutal, und dass nicht nur zu seinen Mordopfern.

Die Hauptcharaktere mag ich nach wie vor sehr gerne und Jette beeindruckt mich immer wieder mit ihrer Stärke und ihrer Ausdauer bei der Suche nach ihrer besten Freundin. Ich persönlich wäre halb am durchdrehen, aber Jette meistert die Situation. Auch Merle hat mich mit ihrer Stärke und ihrem Durchhaltevermögen während der Gefangenschaft beeindruckt. Auch hier wäre ich durchgedreht.

Die Idee mit den verschiedenen Sprechern finde ich nach wie vor gut und es verleiht dem Hörbuch auch noch weitere Spannung, doch leider mag ich die Stimme von Regina Lemnitz nicht und auch mit der Stimme von Julia Meier konnte ich mich während des gesamten Hörbuches nicht anfreunden.

Fazit: Ein atemberaubendes Hörbuch, bei dem mir einzig die Stimmen der Sprecher nicht so gut gefallen haben.

4,5 von 5 Sternen!

⭐⭐⭐⭐,5

Veröffentlicht am 09.02.2020

Gefühlvolle Fortsetzung

Someone Else
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Nachdem mir die anderen New Adult Romane von Laura Kneidl bereits sehr gut gefallen haben und mich auch bereits der erste Band "Someone new" überzeugen konnte, war ich voller Vorfreude auf Cassies und ...

Nachdem mir die anderen New Adult Romane von Laura Kneidl bereits sehr gut gefallen haben und mich auch bereits der erste Band "Someone new" überzeugen konnte, war ich voller Vorfreude auf Cassies und Auris Geschichte, die ich bereits sehr ins Herz geschlossen hatte.

Cassie und Auri könnten eigentlich das perfekte Paar sein. Schließlich sind sie beste Freunde, wohnen zusammen in einer WG und teilen auch noch ihre Leidenschaft für Cosplay und Fantasyliteratur. Doch obwohl kein anderer Cassie so gut kennt wie Auri, hat sie manchmal das Gefühl das Welten zwischen ihnen liegen. Denn der sportliche Auri hat viele Freunde und begibt sich gerne unter Menschen, während sich Cassie lieber mit einem Buch in ihre Wohnung zurückzieht und nur einige enge Freundschaften pflegt. Je mehr Zeit vergeht, desto stärker werden ihre Gefühle für Auri, doch je näher sie sich kommen, desto mehr hat Cassie das Gefühl, dass das was sie verbindet nicht so stark ist, wie das was sie trennt.

Der Schreibstil von Laura Kneidl ist absolut grandios. Ab der ersten Seite wird man in den Bann der Geschichte gezogen und kann das Buch kaum mehr zur Seite legen.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Cassie erzählt, wodurch man sie sehr gut kennenlernt und viele ihrer Handlungen und Gedanken nachvollziehen kann. Von Auri dagegen erfährt man im Vergleich dazu eher wenig, was sehr schade ist, denn es wäre sicher interessant gewesen auch noch mehr über ihn zu erfahren und einige Kapitel aus seiner Perspektive zu lesen. So konnte ich einige seiner Verhaltensweisen manchmal nicht ganz nachvollziehen. Dennoch ist Auri ein sehr liebenswürdiger und sympathischer Protagonist, dessen Geschichte ich gerne verfolgt habe.

Die Nebencharaktere sind der Autorin ebenfalls gut gelungen. Micah und Julian haben ihre Gastauftritte, genau wie Luca aus "Berühre mich. Nicht." und man erfährt auch ein bisschen was über Aliza und Lucien, deren Geschichte in "Someone to stay" erzählt werden wird und auf die ich mich schon sehr freue!

Die Liebesgeschichte von Auri und Cassie war interessant zu verfolgen und zugleich auch sehr "schmerzhaft" zu lesen, denn es ist so offensichtlich, wie sehr sich die beiden lieben und dennoch wollen sie keine Beziehung eingehen aus Angst sich gegenseitig zu verletzen und ihre enge Freundschaft zu riskieren.
Die Geschichte wurde mit viel Tiefe und Persönlichkeit erzählt und konnte mich besonders gegen Ende des Buches hin auch sehr berühren. Die Entwicklung hätte meiner Meinung nach aber etwas schneller voran gehen dürfen, denn bis zur Hälfte des Buches passiert in Sachen Annäherung zwischen Cassie und Auri eher nicht so viel.

Wie auch schon im ersten Band wurden auch in "Someone else" einige gesellschaftlich wichtige Themen behandelt. Die Einbindung derer in die Geschichte ist, wie ich finde gelungen, hätte gerne aber auch noch etwas mehr Raum einnehmen dürfen.

Fazit: Eine schöner zweiter Band, der sich flüssig lesen lässt und ohne großes Drama auskommt. Die Entwicklung der Liebesgeschichte zieht sich leider etwas in die Länge und Auri lernt man nicht so gut kennen, wie ich mir erhofft hatte, dennoch ein tolles Buch für Zwischendurch.

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