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Veröffentlicht am 13.10.2025

Leider kein gelungener Spielzug

Falling for No. 89
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Alicia Sommer – Falling for No. 89
(L.A. Vipers 2)


Leider kein gelungener Spielzug


Meine Meinung / Bewertung:
Ehrlich gesagt bin ich mir unsicher, ob mir das Buch gefallen hat. Ich fand es an vielen ...

Alicia Sommer – Falling for No. 89
(L.A. Vipers 2)


Leider kein gelungener Spielzug


Meine Meinung / Bewertung:
Ehrlich gesagt bin ich mir unsicher, ob mir das Buch gefallen hat. Ich fand es an vielen Stellen sehr langatmig. Auch war es für meinen Geschmack ein wenig überladen an Problemen.
Denn sowohl Kayce als auch Shaila schleppen eine ganze Menge an Problemen mit sich herum. Grundsätzlich ist das nichts Schlimmes. Viele Menschen - insbesondere junge Erwachsene - belastet so einiges in ihrem Alltag - angefangen mit Zukunftsängsten. Doch hier war es mir einfach zu viel. Man drehte sich für mein Gefühl ein wenig im Kreis. Panikattacken, Schattenseiten des Sports, Kopfverletzungen von Footballspielern, der Umgang älterer Männer mit jungen Studentinnen … all das sind Beispiele für Themen, die in dem Buch behandelt werden. Es sind an sich gute Themen. Doch hätte ihnen etwas mehr Platz gutgetan.
Dass es zum Teil belastende Themen sind und die Protagonisten wirklich zu kämpfen haben, ist an sich auch nichts schlechtes, sondern eher authentisch. Allerdings war die Stimmung dadurch sehr bedrückend und hat mich teilweise mit runter gezogen.
Mir fehlte ein wenig der Ausgleich. Denn auch die Nebencharaktere konnten mich nicht überzeugen, wenngleich ein kurzes Wiedersehen mit bekannten Charakteren aus Band eins schön war.
Ebenfalls nicht hilfreich war, dass ich den Grund, der hinter Kayces Verhalten steckte, nicht nachvollziehen konnte und etwas anderes („größeres“) erwartet hätte und dass ich Shailas magische Hände so gar nicht magisch fand.
Das hört sich jetzt alles nicht so wirklich positiv an. Daher möchte ich betonen, dass das Buch es dennoch geschafft hat, dass ich es zu Ende lesen wollte. Es hatte was, auch wenn ich nicht genau sagen kann was. Vielleicht war es einfach nicht der richtige Zeitpunkt für das Buch und ich werde ihm wann anders eine erneute Chance geben. Aber alleine, dass ich mich derart mit der Frage, ob es mir gefallen hat, auseinandersetze, zeigt mir, dass es durchaus lesenswert ist.

Mein Fazit:
Zu düster und Problem-beladen für regnerische Herbststage.

Sterne: 3 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.09.2025

Ich hatte mir mehr erhofft

Spookily Yours
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Jennifer Chipman – Spookily Yours


Ich hatte mir mehr erhofft


Meine Meinung / Bewertung:
Fangen wir mal positiv an: Das Buch schafft es eine gemütliche Herbst-/Halloweenstimmung zu schaffen. Es fühlt ...

Jennifer Chipman – Spookily Yours


Ich hatte mir mehr erhofft


Meine Meinung / Bewertung:
Fangen wir mal positiv an: Das Buch schafft es eine gemütliche Herbst-/Halloweenstimmung zu schaffen. Es fühlt sich schon nach Zauberstunde und „Magie liegt in der Luft an“. Und das ist gut, denn dafür habe ich die Bewertung hochgesetzt.
Nimmt man nämlich die Geschichte an sich, so muss ich leider sagen, dass sie mich nicht überzeugen konnte. Es gibt so einiges was nicht passte – angefangen mit Abweichungen vom Klappentext. Und auch im weiteren Verlauf der Geschichte ist das Verhalten der Charaktere für mich nicht wirklich nachvollziehbar.
Hinzukommt, dass die Sätze für meinen Geschmack zu kurz waren, und mich der Schreibstil an sich leider auch nicht überzeugen konnte.
Damit diese Rezension wirklich aussagekräftig sein kann, mache ich etwas, was ich ungern und daher nur sehr sehr selten mache: ich stelle unten drunter ein P.S. mit Spoilern (!).

Mein Fazit:
Wer Halloween-Stimmung spüren möchte und weniger Wert auf die Geschichte legt, kommt hier auf seine Kosten.


Sterne: 3 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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SPOILERWARNUNG
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P.S.:
Es fängt schon damit an, dass das Café nicht ihrer Schwester gehört. Es gehört beiden Schwestern, wobei sie sich Café und Bäckerei als eigene Verantwortungsbereiche aufgeteilt haben.
Dann liest sich der Klappentext so, als würde ihr eine Katze begegnen, die spricht und ihr mitteilt, dass diese ein Dämon sei. Es ist jedoch so, dass Willow sich die Katze ins Haus holt und diese erst einige Tage später offenbart, dass sie sprechen kann und ein verfluchter Dämon ist.
Auch wird diese Fluchgeschichte so ziemlich nebensächlich erklärt und aufgelöst.
Letztlich hat mich die Schwester, die mit ihrem Leben doch ach so glücklich ist, den Kopf schütteln lassen, da sie von jetzt auf gleich ein neues Lebensglück gefunden zu haben scheint – und ich die ersten Momente dachte, sie stünde unter einem Bann.
Es passte leider so vieles nicht, was sich falsch anfühlte.

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Veröffentlicht am 01.11.2017

Krimi? Roman? Fantasy? - von allem ein bisschen, aber im Zusammenspiel nicht so überzeugend

Die Raintree-Saga
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Die Raintreesaga - bestehend aus 3 Büchern, geschrieben von 3 Autorinnen.

Als Publikumsmagnet wird Linda Howards Name groß auf das Cover gedruckt. Für mich bedeutete das, es handelt sich um einen Roman ...

Die Raintreesaga - bestehend aus 3 Büchern, geschrieben von 3 Autorinnen.

Als Publikumsmagnet wird Linda Howards Name groß auf das Cover gedruckt. Für mich bedeutete das, es handelt sich um einen Roman mit Elementen des Krimis. Was jedoch überraschend war: das Zauberwort lautet MAGIE. Wer mit dem Fantasy-Genre nichts anfangen kann, sollte lieber die Finger davon lassen.

Teil 1: Dante
Dieses "Buch" hat mir ganz und gar nicht gefallen. Es geht einfach alles viel zu schnell. Innerhalb von nur wenigen Tagen hassen sich die Protagonisten (zumindest verachten sie sich) und verlieben sich dann unsterblich ineinander - absolut unglaubwürdig.
Doch was mir am wenigsten gefallen hat, war, dass man nicht in die "Magie" eingführt wurde, sondern vielmer hinterrücks "erschlagen"... damit meine ich, dass ich nicht vorgewarnt wurde, dass Fantasyelemente mit im Spiel sind.

Teil 2: Gideon
Der jüngere Bruder hat mir schon besser gefallen, auch weil hier ein schönes Vorwort mit dabei war, das es dem Leser ermöglicht, Gideon von Anfang an zu verstehen. Man begleitet ihn bei seiner Polizeiarbeit. Als Leser weiss man jedoch aus dem Zusammenhang, wer der Mörder ist. Dies tut dem Buch aber keinen Abbruch... später dazu mehr. Aber auch hier das große Manko: viel zu kurz! Die Chemie zwischen Giedon und Hope fängt grade erst an zu brodeln, da wird dem Ganzen schon ein Ergebnis drangesetzt. Zudem hätte ich viel mehr über Hope erfahren. Wenn Andeutungen gemacht werden, dann sollte man diese doch bitte später erläutern.

Teil 3: Mercy
Diese Story hat mir am besten gefallen, obwohl es sich nun wirklich nich um eine anspruchsvolle Lektüre handelt: Mercy hat eine kleine Tochter. Den Namen des Vaters hält sie geheim, handelt es sich doch um einen Feind der Familie (s.u.). Plötzlich steht er vor der Tür... klar wie das ausgeht, oder?

zu alllen drei:
Bei den Raintree-Geschwistern handelt es sich um die Mitglieder einer magischen Familie. In Zeiten von Gut und Böse gibt es natürlich eine zweite magiebegabte Familie: die Ansaras! Die Raintrees haben die Ansaras einst fast alle vernichtet - nun wollen die Ansaras Rache. Dieses Element hat mir ganz und gar nicht gefallen: ein Krieg mit Mittelateratmosphäre. Das Zusammenspiel von Moderne und alten (Familien-)Traditionen. Zum Schluss muss man dann auch noch sehr sehr offen für Fantasy sein - ich fand das Ende einfach nicht gut.
Was mir jedoch gefallen hat, war, dass alle drei Geschichten parallel geschehen. Alle drei beginnen am selben Tag. Bei den beiden Brüdern wird mit einem offenen Ende auf das dritte Buch hingewiesen. Hier vereinen sich dann alle Handlungsstränge. Das wiederum gefällt mir.

Fazit:
Wer kein Freund von Fantasy ist - Finger weg.
Wer etwas für seichte Literatur übrig hat - eventuell.

Die Raintree-Saga hat Züge einer "Romeo und Julia" - Situation, jedoch ohne dass das Thema Romantik im Vordergrund steht.
Im Großen und Ganzen lässt sich das Buch gut lesen. Nur hier und da stolpert man über Stellen, die nicht nachvollziehbar sind und von mir als Fehl am Platz empfunden wurden.

Veröffentlicht am 01.11.2017

Bei mir blieb es leider bei der tiefen Nacht. Kein Lichtschweif weit und breit

Licht in tiefer Nacht
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INHALT
Bodine lebt mit ihrer Familie (2 Brüder, Vater, Mutter, Großmutter, Urgroßmutter) auf der Bodine Ranch. Neben der Ranch gehört zum Familienunternehmen noch ein Resort, das Bodine leitet. In der ...

INHALT
Bodine lebt mit ihrer Familie (2 Brüder, Vater, Mutter, Großmutter, Urgroßmutter) auf der Bodine Ranch. Neben der Ranch gehört zum Familienunternehmen noch ein Resort, das Bodine leitet. In der Aufzählung der Familienangehörigen fehlt eine Tante. Diese ist als junge Frau von Zuhause weggelaufen. Über sie wird nicht gesprochen. Bis zu dem Tag, an dem sie Jahrzehnte später an der Straße gefunden wird. Doch das ist nicht die einzige Aufregung: in der Nähe wurden Leichen gefunden. Die Familie muss nun mehr denn je zusammenhalten. Zum Glück findet Bodine in dem zurückgekehrten Callen einen guten Zuhörer und vielleicht auch mehr.

MEINUNG
Das Buch hat mich nicht abgeholt. Zu Beginn waren es viel zu viele Namen, die alle auf einmal eingeführt wurden. Die Sache wird dadurch verkompliziert, dass Spitznamen mit eingeführt werden und die Namen innerhalb der Familie weitergeben werden. Zudem bin ich immer über "Bodine" gestolpert. So wenig ich mit dem Namen der weiblichen Protagonistin anfangen konnte, so wenig konnte ich mich in sie hineinversetzen. Man lernt sie nicht wirklich kennen. Ich würde sie als Eisprinzessin beschreiben, da ihre Gefühlswelt mir verschlossen blieb.
Die Story an sich konnte mich leider auch nicht überzeugen. Sie war sehr flach und vorhersehbar. Das Finale war in wenigen Zeiten erzählt.
Es war kein typischer Nora Roberts Roman. Irgendwas fühlte sich für mich falsch an. Der Schreibstil war nicht so flüssig wie sonst. In einem Abschnitt haben z.B. drei Sätze gleich angefangen - in meinen Augen kein gewolltes stilistisches Mittel. Vielleicht lags auch an der Übersetzung. Alles in allem hatte ich aber das Gefühl ein eher älteres Werk der Autorin zu lesen.

COVER
Das Cover hat ebenfalls für Sternabzug gesorgt. Die Handlung spielt in Montana - weite Felder und Wälder. Der See passt so rein gar nicht. Er hat in meinen Augen null mit der Geschichte zu tun. Natürlich ist mir bewusste, dass ein See auch nur ein Symbolbild ist (flache Oberfläche, niemand weiß was sich unter dem Oberfläche abspielt), aber es hat meinen Eindruck zu dem Buch nur verstärkt.

Veröffentlicht am 18.08.2017

Achterbahn der Gefühle – sowohl der Protagonistin, als auch der Leserin

Kopf aus, Herz an
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INHALT
Lilly wird vor dem Altar stehen gelassen. Wenn man ihr schon den Hochzeitstag versaut hat, dann will sie wenigstens die Flitterwochen genießen. Ein Traumurlaub auf Thailand erwartet sie. Als Alleinreisende ...

INHALT
Lilly wird vor dem Altar stehen gelassen. Wenn man ihr schon den Hochzeitstag versaut hat, dann will sie wenigstens die Flitterwochen genießen. Ein Traumurlaub auf Thailand erwartet sie. Als Alleinreisende trifft sie bald auf Damien, einen Backpacker, der ihre Welt noch mehr durcheinander bringt, als sie es schon ist.

COVER
Das Cover gefällt mir richtig gut. Die Seifenblasen oder das Konfetti passen super. Nur den schwarzen Hintergrund finde ich etwas hart.

MEINUNG
Der Beginn ist wirklich toll geschrieben und hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Einziges Manko: Es werden sehr schnell sehr viele Charaktere vorgestellt, die eigentlich nur eine Rolle im Hintergrund spielen. Einmal im Hotel angekommen, hat mich das Buch ein wenig verloren. Es passiert zu viel. Lilly kommt nie für fünf Minuten zur Ruhe. Und so geht es mir als Leser auch. Löst man sich aber davon und nimmt es einfach so hin, so ist das Buch bis zum Schluss ganz amüsant. Es fällt eher unter leichte Lektüre als Romanze. Das größte Manko in meinen Augen ist, dass Lilly keine Chance hat zu zeigen wer sie ist. Sie ist zu vielen Einflüssen ausgesetzt. So wurde es für mich sehr schwer, sie sympathisch zu finden.

FAZIT
Tolle Storyline mit viel Potential. Leider wurde versucht zu viel Inhalt auf das Papier zu bringen.

2,5 / 5 Sternen

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