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Veröffentlicht am 13.11.2025

Wenn Winter auf Sturm trifft

Der Winter erwacht
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Handlung:

Der Winter erwacht entführt in eine Welt, in der Macht, Schmerz und Liebe untrennbar miteinander verwoben sind. Die Geschichte einer verschmähten Prinzessin, die vom eigenen Vater verraten wird, ...

Handlung:

Der Winter erwacht entführt in eine Welt, in der Macht, Schmerz und Liebe untrennbar miteinander verwoben sind. Die Geschichte einer verschmähten Prinzessin, die vom eigenen Vater verraten wird, und eines Winterkönigs, der in seiner Kälte Trost und Rache sucht, entfaltet sich mit einer faszinierenden Mischung aus Tragik, Spannung und Hoffnung. Was zunächst wie ein Fluch scheint, entpuppt sich als Wendepunkt zweier Schicksale, die unweigerlich miteinander verbunden sind.



Charaktere:

Chamsin ist eine außergewöhnlich starke Protagonistin. Ihr Temperament, ihr Stolz und ihr inneres Feuer spiegeln sich perfekt in ihrer Gabe des Sturms wider. Sie ist widersprüchlich, verletzlich und zugleich mutig eine junge Frau, die trotz Ablehnung zu sich selbst findet. Wynter, der Winterkönig, wirkt anfangs kühl und distanziert, doch hinter seiner eisigen Fassade verbirgt sich ein Mann, der zwischen Pflicht und Gefühl zerrissen ist. Die Dynamik zwischen den beiden ist elektrisierend und wächst mit jeder Seite mal rau, mal zart, aber immer intensiv.



Worldbuilding:

Die Autorin erschafft eine stimmungsvolle Welt voller Gegensätze eisige Königreiche, politische Spannungen und uralte Magie verweben sich zu einem Setting, das sowohl märchenhaft als auch gefährlich wirkt. Das Worldbuilding ist angenehm dosiert: detailliert genug, um Atmosphäre zu schaffen, ohne den Leser mit überflüssigen Beschreibungen zu überladen.



Schreibstil:

Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und emotional. Besonders beeindruckend ist, wie es der Autorin gelingt, die wechselnden Perspektiven von Chamsin und Wynter harmonisch zu verweben. So versteht man beide Seiten ihre Zweifel, ihr Begehren, ihre Ängste und erlebt ihre Annäherung hautnah.



Fazit:

Der Winter erwacht ist eine Geschichte über Schmerz, Stärke und die unerwarteten Wege der Liebe. Eine mitreißende Fantasy-Romanze mit Herz, Tiefe und Charakteren, die man so schnell nicht vergisst.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Zwischen den Stühlen

Bonds of Hercules
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Allgemeiner Eindruck

„Blood of Hercules 2“ setzt direkt dort an, wo der erste Band aufgehört hat, und schafft es, den Leser sofort wieder in die komplexe, mythologisch geprägte Welt hineinzuziehen. Der ...

Allgemeiner Eindruck

„Blood of Hercules 2“ setzt direkt dort an, wo der erste Band aufgehört hat, und schafft es, den Leser sofort wieder in die komplexe, mythologisch geprägte Welt hineinzuziehen. Der Einstieg gelingt mühelos, da die Autorin gekonnt Erinnerungen an frühere Ereignisse einfließen lässt, ohne dass sich der Text schwerfällig liest. Bereits auf den ersten Seiten entsteht wieder Spannung und genau das macht den Reiz des zweiten Bandes aus.



Schreibstil und Erzählperspektive

Der Schreibstil ist lebendig, emotional aufgeladen und oft mit einem humorvollen Unterton versehen. Besonders gelungen ist, dass trotz ernster Themen immer wieder Momente der Leichtigkeit eingebaut werden, vor allem durch die Figur Nyx, die mit Witz und Charme die Geschichte auflockert.

Die Autorin erzählt überwiegend aus einer personalen Perspektive, die es erlaubt, tief in Alexis’ Gefühlswelt einzutauchen, ohne dabei die Handlung aus den Augen zu verlieren. Die Übergänge zwischen den Szenen könnten stellenweise etwas flüssiger sein, dennoch bleibt der Lesefluss insgesamt angenehm.

Handlung und Aufbau

Die Handlung bleibt durchgehend spannend und abwechslungsreich. Es gibt kaum Längen, und jede Herausforderung, der sich Alexis stellen muss, bringt sie als Figur weiter. Besonders hervorzuheben ist, dass die Geschichte nicht einfach nur aus Kämpfen oder Konflikten besteht, sondern auch moralische und emotionale Themen anspricht: Vertrauen, Verrat, Mut und Selbstbestimmung.

Der Spannungsbogen zieht sich konsequent durch das Buch vom kraftvollen Auftakt bis zum packenden Finale. Der Abschluss wirkt rund und gibt gleichzeitig einen dezenten Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen, ohne dass der Band unvollständig wirkt.

Charakterentwicklung

Alexis ist eine faszinierende Hauptfigur mutig, stur, manchmal impulsiv, aber mit einem großen Herz. Ihre Entschlossenheit, trotz Verrat und Schmerz ihren eigenen Weg zu gehen, macht sie glaubwürdig und greifbar.

Ihre Dynamik zu den anderen Figuren, insbesondere zu ihren Ehemännern, ist emotional vielschichtig. Trotz aller Konflikte bleibt die Beziehungsebene authentisch.

Nyx ist das absolute Highlight sie bringt Humor, Tiefe und eine unerwartete emotionale Verbindung zur Geschichte. Auch Nebenfiguren wie Poco, Kharon oder Augustus erhalten mehr Tiefe und verleihen dem Buch eine gelungene Balance zwischen Action und Emotion. Und auch diese haben sich in ihrem Charakter sehr weiter entwickelt. Sie sind zwar etwas mehr als Nebenfiguren, aber im Fokus steht ganz klar Alexis.

Worldbuilding

Die Welt ist komplex, mythologisch aufgeladen und voller Fantasie. Alte Götter, Titanen und mythische Wesen werden neu interpretiert und in eine moderne, mitreißende Handlung eingebettet.

Besonders beeindruckend ist, wie detailreich und atmosphärisch die Autorin die verschiedenen Orte beschreibt von düsteren Trainingsarenen bis hin zu magischen Schauplätzen. Das Zusammenspiel aus göttlicher Macht, mystischen Wesen und emotionalen Bindungen wirkt stimmig und gut durchdacht.


Stilistische Besonderheiten

Der Ton schwankt gelungen zwischen Spannung, Romantik und Witz. Auch die wenigen sinnlicheren Szenen sind geschmackvoll geschrieben intensiv, aber nie übertrieben.

Thematisch zeigt sich der Roman stärker feministisch als der Vorgänger: Alexis kämpft für Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und Respekt Motive, die sich glaubhaft durchziehen, ohne belehrend zu wirken.



Fazit

„Blood of Hercules 2“ ist eine eindrucksvolle Fortsetzung, die Emotion, Mythologie und Spannung perfekt verbindet. Mit einer starken Protagonistin, einer facettenreichen Götterwelt und überraschenden Wendungen überzeugt der Band auf ganzer Linie. Besonders durch Figuren wie Nyx und die fein abgestimmte Balance zwischen Humor und Drama wird das Buch zu einem echten Highlight.

Ein Muss für alle, die starke Heldinnen, mythologische Elemente und intensive Emotionen lieben.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Eine Insel voller Geheimnissen

House of Rayne
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Ich muss sagen das dieses Buch mich absolut begeistert und abgeholt hat. In der Geschichte geht es um so viel mehr als eine eingeschworene Religiöse Insel und ein unheimliches Monster das sein Unwesen ...

Ich muss sagen das dieses Buch mich absolut begeistert und abgeholt hat. In der Geschichte geht es um so viel mehr als eine eingeschworene Religiöse Insel und ein unheimliches Monster das sein Unwesen treibt. Es geht um echte Gefühle, Loyalität und alte Geheimnisse die langsam ans Licht kommen. I

Was ich besonders mochte, ist das man wirklich schnell und leicht in das Buch reingefunden hat. Der Schreibstil war sehr angenehm und durch den Wechsel der Perspektiven von Rayne und Salem konnte man wirklich alle Gefühle der beiden verstehen und nachvollziehen. Man hat beide zusammen, aber auch getrennt voneinander erleben können wodurch sich das Bild zu einem schönen Ganzen gefügt hat.

Auch das Worldbuilding wahr sehr angenehm, es war nicht zu dick aufgetragen, sodass man das Bedürfnis hatte Stellen zu überspringen, aber dennoch ausführlich genug um sich alles bildlich vorstellen zu können. Gerade bei diesem Setting war das meiner Meinung nach auch sehr wichtig, da wir hier ja nicht nur von „normalen“ Sachen sprechen.

Die Handlung hatte einen guten roten Faden und durch die vereinzelten Schnipsel die man immer wieder zugeworfen bekommen hat, wurde es auch an keiner Stelle langweilig. Man hatte durchgehend das Gefühl unter Spannung zu sein, was auch gegen Ende nochmal zugespitzt hat. Zwischendurch konnte man aber auch gut durch romanische oder spicy Szenen abschalten. Diese waren auch gut platziert und haben das Ganze nicht überschattet.

Rayne aber auch Salem haben eine große charakterlich Entwicklung hinter sich. Reyne hat angefangen sich wirklich zu öffnen und hat das positive gesehen was ihre Zukunft mit sich bringen kann und Salem hat ihre Angst nach hinten gestellt und sich frei gemacht von diesen fesseln. Auch von denen ihrer Vergangenheit.

Es gab insgesamt schon einige Momente die wirklich gruselig oder abscheulich waren, aber genau das hat dem ganzen die Spannung gegeben und obwohl ich normalerweise nicht in die Richtung „Horror“ lese, war es spannend und nicht zu „grausam“ es ist definitiv ein Buch was ich weiter empfehlen würde.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Sehr emotional

Tainted Dreams
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Das Buch hat sich sehr schön lesen lassen. Es ging schnell und einfach, man kam nicht ins stolpern. Es war wirklich sehr angenehm.
Die wechselnden Perspektiven haben es einem leicht gemacht in die Gedankenwelt ...

Das Buch hat sich sehr schön lesen lassen. Es ging schnell und einfach, man kam nicht ins stolpern. Es war wirklich sehr angenehm.
Die wechselnden Perspektiven haben es einem leicht gemacht in die Gedankenwelt einzutauchen. Das hat auch die Charakterliche Entwickelung viel flüssiger gemacht. Vorallem die vielen neuen Geheimnisse die aufgekommen sind wurden so gut verpackt.

Zu den Charaktern. Charlotte finde ich persönlich sehr Sympathisch sie hat eine unglaubliche Entwicklung hingelegt. Ihre innere Zerissenheit, aber auch die ganzen Unsicherheiten machen sie einfach so Nahbar. Gideon ist so das komplette Gegenteil. Sehr unnahbar. Trotzdem kann man die Chemie zwischen den beiden spüren. Romeo finde ich auch ganz gut, da er zusätzlich Spannung einbringt

Meiner Meinung nach lies die Spannung nur an wenigen Stellen nach. Man konnte die Geschichte sehr gut mit fühlen und hat richtig mit fiebern können. Es war sehr angenehm zu lesen und ich kann es nur weiterempfehlen

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Eine spannende Fortsetzung

Ruthless Vows
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Wow, was ein Buch also ich muss sagen ich fand den zweiten Teil tatsächlich noch mal wesentlich besser als den ersten. Es kam einfach noch mal mehr Spannung auf. Man hat noch mal mehr mitgefiebert und ...

Wow, was ein Buch also ich muss sagen ich fand den zweiten Teil tatsächlich noch mal wesentlich besser als den ersten. Es kam einfach noch mal mehr Spannung auf. Man hat noch mal mehr mitgefiebert und das Lesen hat einem einfach Spaß gemacht. Ich mochte die komplette story line darüber, dass Romen auf Dacres Seite kämpft, weil der nicht mehr weiß, wer ist noch toller, fand ich es dann, als er sich erinnern konnte, durch Envas Hilfe und sein eigenen willen, sich an Iris zu erinnern. Ich fand’s schön, wie sie sich eingesetzt hat, um den anderen Leuten zu helfen, wo sie nicht nur an sich selbst gedacht hatte. Natürlich wollte sie auch immer Roman finden, aber sie wollte vor allen Dingen dass es den Leuten in oath ihrer Familie gut geht. Was natürlich tragisch war, ist das von den ganzen Liebespaar, die so entstanden sind Forest und sarah gestorben sind. Das hat meiner Meinung nach noch mal eine ganz andere Emotionen das Buch reingebracht, die natürlich sehr wichtig war aber auch wie zu erwarten sehr traurig, dann aber auch wieder der Kontrast zu allen anderen zu keegen und Marysol oder Atti und Tobias und natürlich Roman und Iris. So hat quasi fast jeder außer die ersten beiden sein happy end bekommen. Ich glaube für mich war so die spannendste Stelle in dem Buch, als es dann darum ging da wirklich zu töten und da bewundere ich auch die beiden Mädchen, die sich einfach getraut haben, sich etwas zu stellen, obwohl sie ja keine Soldaten sind, sondern einfach nur Reporter und quasi über sich hinaus gewachsen sind. An sich würde ich sagen, dass das Buch schon auch abgeschlossen ist, weil man sich ja ein bisschen zusammen Reimen kann was Enver jetzt hofft. Schade finde ich’s natürlich, dass ihr Fluch sag ich jetzt mal nicht ganz gebrochen wurde, sondern dass sie immer noch in Oath. Wem der erste Teil gefallen hat dem wird der zweite definitiv auch gefallen. Hier ist meiner Meinung nach auch noch mal ein Touch mehr Fantasy dabei, den es aber nicht mal unbedingt brauche, um einfach gut zu sein.

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