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Veröffentlicht am 08.07.2024

Mehr YA als Fantasy. Worldbuilding? Wo?

Fourth Wing – Flammengeküsst
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Man nehme beliebte Fandoms, picke sich die interessantesten Storyelemente raus, ergänzt Drachen und voilà! Wir haben Fourth Wing!

Der Schreibstil war semi-gut. Die vielen Punktsätze „Er. Ist. So. heiß.“ ...

Man nehme beliebte Fandoms, picke sich die interessantesten Storyelemente raus, ergänzt Drachen und voilà! Wir haben Fourth Wing!

Der Schreibstil war semi-gut. Die vielen Punktsätze „Er. Ist. So. heiß.“ haben mich zunehmend gestört, sowie das permanente anhimmeln. Anfangs war es noch okay, doch je weiter es zum Ende zuging, desto öfter musste ich mit den Augen rollen.



Violet‘s Verhalten war oft nicht nachvollziehbar und unrealistisch. Als sehr angenehm empfand ich Xadens Charakter, sowie viele Nebencharaktere. Wir lernen wirklich viele Personen kennen und es gab auch eine Überraschung. Leider komme ich nicht über die Tatsache hinweg, dass der Romance-Anteil in diesem Buch viele Fantasymomente ruiniert hat. Violets Gedankengänge waren in vielen Situationen eher unpassend und unverständlich. Hat sie denn wirklich je Angst oder ist der Loveinterest doch das interessanteste?

Schade fand ich, dass wir fast nichts über die Umgebung/Welt erfahren haben, die wirkte unwichtig? Einzig allein wenn Violet ihr gelerntes vorsagt und natürlich durch die Kapiteleinleitungen, gab es Informationen. Das Worldbuilding empfand ich als non-existent und für die Autorin wohl eher Nebensache. Besonders bei Romantasy mag ich eigentlich den Wechsel zwischen Romance und Fantasy. Dazu gehört für mich auch eine schön konstruierte Welt, über die man auch genug erfährt. Besonders im ersten Band finde ich den Aufbau wichtig. Ich hätte mir mehr Worldbuilding und etwas weniger smut-Elemente/Young Adult gewünscht. Zwischendurch bekam man sehr oft das Gefühl, ein YA Buch zu lesen. Tiefgründig geht anders.

Mein Highlight? Die Drachen! Ich mochte alles rund um das Thema total gerne. Kommunikation sowie Auswahl etc. war für mich der Wahnsinn und super spannend.


Natürlich verstehe ich, dass man dieses Buch feiert. Da ich jedoch explizite Storylines bzw. komplette Storyelemente aus anderen Büchern in diesem Werk wiedergefunden habe, wurde ich doch etwas enttäuscht.

Jeder, der mindestens eine andere Buchreihe (welche in Fourth Wing vertreten werden) gelesen hat, wird erstaunt feststellen, dass vieles sehr identisch ist. 😉 Damit meine ich nicht, dass es klar ist, das man sowas schon gelesen hat, nein. Sagen wir so, man merkt doch schon gut, welche Fandoms in diesem Buch vertreten sind.

Die Geschichte hat auch interessante Stellen und endete mit einem (bekannten) Cliffhanger. Ich bin gespannt auf Band 2 und hoffe, dass ich doch noch positiv überrascht werde! Wenn Band 2 weiterhin zu ähnlich ist, breche ich die Reihe ab.



Fazit
Die Übersetzung war sehr holprig, mich störten die vielen Punktsätze, manche sprachliche Ausdrücke, sowie das permanente Anhimmeln. Worldbuilding? Nebensache und fast nicht vorhanden. Im Fokus lag Romance.

Die Geschichte hat ein paar interessante und spannende Stellen, weshalb ich trotzdem Band 2 lesen werde.

In diesem Buch wurden ein paar Fandoms zusammengefügt, die interessantesten Storylines/Elemente herausgepickt, etwas eigene Story ergänzt und somit Fourth Wing erschaffen. Außer den Drachen war es für mich allerdings KEINE Geschichte, die es so noch nicht gab. 😆

Für viele gewiss ein Highlight und auch viele Romantasy-Fans werden auf ihre Kosten kommen, WENN die Parallelen zu anderen Reihen nicht stören.



Während des Lesens schwankte meine Bewertung zwischen 2-5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

25 Jährige Protas? Eher Teenies.

A Place to Love
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Protagonistin zu kindlich, zu viel gespieltes Drama. Hat nicht meinen Geschmack getroffen.

Es war mein zweites Buch von Lilly Lucas und anfangs war die Geschichte für mich auch noch super süß und spannend.



June ...

Protagonistin zu kindlich, zu viel gespieltes Drama. Hat nicht meinen Geschmack getroffen.

Es war mein zweites Buch von Lilly Lucas und anfangs war die Geschichte für mich auch noch super süß und spannend.



June (Juniper), 22 Jahre, verlässt ihre große Liebe für die Familienfarm "Cherry Hill". Dort übernimmt sie wie bei Aschenputtel alle Aufgaben und schuftet Tag und Nacht, weil sie sich verpflichtet fühlt. Vor kurzem ist ihr Vater verstorben und sie kann ihre Familie schließlich nicht alleine lassen. Nach ganzen 3! Jahren reist Henry (der Ex) nach um ihr eine Interessante Botschaft zu überbringen.



Meine Meinung

Der Schreibstil ist flüssig und die meiste Zeit gut zu lesen, jedoch störte Junipers Verhalten durchweg, sowie das ihrer gesamten Familie. Sie muss die Farm managen, arbeitet Tag und Nacht und vernachlässigt komplett ihr Leben. Inzwischen ist sie 25 Jahre alt, führt seit 3 Jahren die Obstfarm ihrer Familie und somit sollte man doch denken, dass sie etwas an Reife gewonnen hätte. Anfangs ist sie auch sehr erwachsen, jedoch ändert sich das schlagartig. Ich mochte das Setting rund um die Familien-Obstfarm und auch das ganze Örtchen wirkte sehr idyllisch.

Als Henry auf der Farm auftaucht, stellt er somit Juniper's Leben auf den Kopf. Sie hat ihn schließlich vor 3 Jahren ohne ein richtiges Wort verlassen. Natürlich gibt es eine rührende Liebesgeschichte, worauf ich mich sehr gefreut habe. Doch nachdem Henry wirklich zum Thema wird, entwickelt sich Juniper zurück und entpuppt sich als Teenager, die nicht mehr klar denken kann.

Zum Ende des Buches wurde ihr Verhalten für mich immer schlimmer, weswegen ich nur 2 Sterne gebe. Die Liebesgeschichte, sowie das Verhalten der Protas war für mich unverständlich.

Henry blieb ein undurchsichtiger Charakter, der aus Wales stammt und dort die Distillerie seiner Familie betreibt. Er wirkte auf mich nicht wie ein Firmenchef Mitte zwanzig. Wirklich viel erfahren tut man über ihn nicht, er ist einfach nur der Good Boy.



Fazit

Ich werde keine weiteren Bücher der Autorin lesen, da mir die Geschichten einfach nicht zusagen. Sie sind gut geschrieben, jedoch konnte mich die Geschichte in der zweiten Hälfte nicht mehr für sich gewinnen. Die Protagonistin ist mir für ihre 25 Jahre einfach zu kindlich und trotzig, trotz großer Verantwortung.

Trotzdem wird das Buch sehr vielen Romance-Fans zusagen. :)

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Veröffentlicht am 02.01.2019

Von allem etwas zu viel

From Ashes - Herzleuchten
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Erstmal möchte ich mich bei Mira Taschenbuch-Verlag für das kostenlose Leseexemplar bedanken.

Doch leider kann ein kostenloses Exemplar meine Meinung nicht verändern. Sie steht genauso, wie bei einem ...

Erstmal möchte ich mich bei Mira Taschenbuch-Verlag für das kostenlose Leseexemplar bedanken.

Doch leider kann ein kostenloses Exemplar meine Meinung nicht verändern. Sie steht genauso, wie bei einem selbstgekauften Buch.

Cover:
Tatsächlich war das Cover das allererste, welches mich extrem angesprochen hat. Mir gefällt es sehr gut und dieses Cover drückt Perfekt die Situation in dem Buch aus. Cassidy sitzt zwischen den Stühlen.

Story:
Der Schreibstil von Molly McAdams lässt sich sehr leicht lesen. Mit diesem Stil wäre ich schnell durchgekommen.... Wenn da nicht diese komplett komische Story gewesen wäre.

Im ersten dritten des Buches bekommt der Leser einen ausführlichen Bericht über Cassidys "schwere Kindheit". Ein kleiner Hinweis vorne im Buch oder hinten auf dem Klappentext wäre sehr nett gewesen. Denn ihre schwere Kindheit zeugt von absoluter Kindesmisshandlung vom allerfeinsten. Ich bin nur mit dem wissen einer schweren Kindheit an das Buch herangekommen. Dachte evtl hat sie nicht alles bekommen, was sie sich gewünscht hat oder ein Elternteil ist gestorben. Aber das ich mich fast hundert Seiten durch ihre Kindesmisshandlung lesen muss, hätte ich nicht gedacht. Ich musste eine Pause einlegen, da ich es heftig fand, da ich solche Bücher niemals anrühren würde.

Meiner Meinung nach sollte unbedingt ein Vermerk dabei sein! Viele Autoren schaffen das. Warum nicht diese?

Achtung Spoiler! ?

So. Nach diesem riesigen Knall geht es in den letzten zwei Drittel um eine komplett überzogene und Unrealistische Liebesgeschichte. Cassidy, welches die Hauptperson ist, geht einem Pausenlos auf die Nerven. Tyler ist ein Lügner und Psycho und Gage ein liebesbinder Idiot.

Cassidy wird als die Traumfrau schlecht hin in diesem Buch bezeichnet, sodass der Paviantrieb bei jedem Kerl ausbricht und jeder sie für sich beanspruchen möchte. Sie verletzt dauerhaft Gage und dieser rennt ihr wie ein liebeskranker Dackel hinterher und verzeiht ihr alles.

Spoilerende

Somit ist die Story zusammengefasst und für mich auch unnötig in die Länge gezogen. Man hätte das Buch um über 100 Seiten kürzen können.

Das Buch hat mich maßlos enttäuscht und ich würde es nicht noch einmal lesen.

Der Start war zu heftig und die Liebesgeschichte im Gegenzug viel zu überzogen.

Veröffentlicht am 12.01.2026

Mich konnte die Story leider überhaupt nicht überzeugen

Kingdom of crystal Hearts
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Das Cover ist zwar sehr hübsch anzuschauen, doch der Inhalt war eher etwas mau. Der Schreibstil ist extrem holprig und wirkt an vielen Stellen eher "unausgereift". Ich fühlte mich beim lesen, als würde ...

Das Cover ist zwar sehr hübsch anzuschauen, doch der Inhalt war eher etwas mau. Der Schreibstil ist extrem holprig und wirkt an vielen Stellen eher "unausgereift". Ich fühlte mich beim lesen, als würde ich eine Rohfassung des Textes lesen. Man stolpert häufiger auf Fragezeichen-Sätze, die für mich wirkten, als würde die Protagonistin eher mit uns chatten. Sowas fällt mir tatsächlich nicht das erste Mal bei einer Deutschen Autorin auf.. Für mich ist sowas leider überhaupt nichts, zumindest nicht in dem Ausmaß.

Welcher Punkt mich allerdings am meisten störte, waren die Ungereimtheiten. Klar ist es ein Fantasybuch, doch auch hier sollte mehr Logik vorkommen. Elodie kommt nicht gerade aus einem wohlhabenden Viertel, weshalb sich mir nicht ganz erschließen konnte, wieso sowas bei Hofe niemanden auffallen konnte? Zumindest ohne weitreichende Konsequenzen? Sie benimmt sich nicht nur einmal sehr beleidigend der Königsfamilie gegenüber... Als Belohnung dafür, darf sie ohne weiteres ziemlich nah an der Königin sein. Hm. Fand ich irgendwie sehr befremdlich.

Mir ging das alles auch leider irgendwie zu schnell und ich konnte auch keine Bindung zur Protagonistin aufbauen. Der Schreibstil wirkte eher distanziert, weshalb ich nicht wirklich in die Geschichte finden konnte.

Ich hatte beim lesen leider kein Kopfkino, Schade!

Trotzdem möchte ich gerne noch etwas Positives teilen: Die Botschaften zwischen den Zeilen. Zwar lief vieles unrund, doch es gab auch viele wichtige Sätze, die man tatsächlich auch auf die wirkliche Welt übertragen kann.

Fazit
Mir gefiel der Schreibstil leider nicht und viele Sätze wirkten eher unausgereift. Das gesamte Buch wirkte eher wie eine Rohfassung. Für mich gab es zu viele Logikfehler und einige Dinge wurden mir zu einfach gelöst. Eine Königsfamilie, die nicht mal merkt, dass jemand vom Verhalten her absolut 0 Adelig sein kann? Schwierig!

Ich fand es jetzt nicht vergleichbar mit einem Sarah J. Maas Buch. leider.

Die "kurze" Seitenanzahl empfand ich jedoch als Positiv, weshalb ich es trotz allem beendet habe. Allgemein ist es nicht kompliziert geschrieben, weshalb man das Buch schnell weg lesen kann.

Ich wollte es wirklich mögen, doch es war einfach nichts für mich. Würde es eher als Romantasy-Einstieg bezeichnen. Wenig Worldbuilding und einfacher Schreibstil :)

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Veröffentlicht am 10.11.2025

192 Seiten die sich endlos angefühlt haben.

Der Ritt nach Narnia (Die Chroniken von Narnia, Bd. 3)
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Sorry, aber das war auf ganzer Linie nichts. Klar war die Story bestimmt irgendwo spannend… crazy wie sehr sich 192 Seiten ziehen können!

War absolut nicht meins und ich bin froh, dass ichs jetzt durch ...

Sorry, aber das war auf ganzer Linie nichts. Klar war die Story bestimmt irgendwo spannend… crazy wie sehr sich 192 Seiten ziehen können!

War absolut nicht meins und ich bin froh, dass ichs jetzt durch hab. Puh.

Der Schreibstil war auch nicht wirklich magisch oder märchenhaft. Es gab zwar ziemlich viele politische Intrigen und auch viel Plot, doch mir lag das alles absolut null.

Die letzten 40-50 Seiten spielen in Narnia und selbst das konnte mich nicht mehr vom Buch überzeugen.

Den Teil kann man lesen, muss man aber nicht. Ich habe nicht das Gefühl, dass mir das jetzt irgendeine wichtige Info zu den weiteren Teilen gegeben hat.

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