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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2025

War nicht ganz meins, aber eine tolle Idee

The Irresistible Urge to Fall for Your Enemy - Wie man sich (nicht) in seinen Erzfeind verliebt
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Ich habe es gelesen, weil mich der KT sehr angesprochen hat. Nachdem eine Freundin gelesen hatte und begeistert war, dachte ich mir, da kann ich nicht viel falsch machen. Leseprobe gelesen und für interessant ...

Ich habe es gelesen, weil mich der KT sehr angesprochen hat. Nachdem eine Freundin gelesen hatte und begeistert war, dachte ich mir, da kann ich nicht viel falsch machen. Leseprobe gelesen und für interessant befunden 😊
Grundsätzlich hat diese Geschichte Potenzial, es ist Slow Burn (was ich sehr liebe), sa dass wir erst gegen Ende des Buches eine erste richtige Annäherung haben. Doch ich kam dann tatsächlich sehr schwer in die Geschichte rein, mag es am Stil der Autorin gelegen haben, am Humor, den ich nicht verstanden habe oder auch an der sehr spezifischen Art, etwas zu erzählen. Ich war nach der Hälfte kurz davor es nicht mehr weiterlesen zu wollen, habe es aber aus mir unbekannten Gründen durchgezogen und es wurde auch etwas spannender im letzten Viertel des Buches.
Das dies eine Fan Fiction mit Hermine und Draco sein soll, war mir erst später wirklich bewusst. Da ich kaum Erfahrungswerte mit Fan Fictions habe, war mir das beim lesen auch nicht so bewusst. Aurienne ist Heilerin und Osric sowas wie ein Auftragsmörder. Beide gehören unterschiedlichen Orden an und sie hassen sich von Anfang an. Aber durch ihre gemeinsame Reise, kommen sie sich näher und gerade Osric macht eine interessante Wandlung durch.
Im Großen und Ganzen war es dann doch nicht schlecht, dass ich bis zum Ende durchgehalten habe, habe für mich aber entschlossen, nicht mehr weiterzulesen

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Veröffentlicht am 10.09.2024

War ganz nett

Bride – Die unergründliche Übernatürlichkeit der Liebe
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Misery Lark ist eine Außenseiterin in ihrem Volk. Nun soll sie wieder einmal dafür herhalten, die verfeindeten Völker zu befriedigen. Nur blöd, wenn ihr Zweckehemann Lowe einfach zum Anbeißen ist

Ich ...

Misery Lark ist eine Außenseiterin in ihrem Volk. Nun soll sie wieder einmal dafür herhalten, die verfeindeten Völker zu befriedigen. Nur blöd, wenn ihr Zweckehemann Lowe einfach zum Anbeißen ist

Ich kam wirklich schnell in der Story an, die Geschichte ist nur aus Sicht von Misery geschrieben, aber vor jedem Kapitel bekommen wir in ein wenigen Sätzen auch ein paar Gedankengänge von Lowe zu hören. Wie schon erwähnt, soll Misery eine Ehe mit Lowe eingehen, doch wir merken auch recht schnell, dass Misery auch andere Hintergründe hat, weshalb sie dieser Farce zugesagt hat. Da sie immer schon für ihren Vater ein gewisser Pfand dargestellt hat und sie sich dadurch immer alleine gelassen fühlt, war es auch nichts Neues für sie, bei den Werwölfen unterzukommen und dort wieder auf sich alleine gestellt zu sein

Aber es gibt irgendwann einen Punkt, an dem die Geschichte einen Lauf nimmt, der sich für mich leider etwas gezogen hat. Der starke Anfang der Geschichte hat mich die ersten 150-200 Seiten inhalieren lassen, danach wurde es ein wenig langatmig, auch wenn wir Misery weiterhin begleiten, ihre Pläne umzusetzen. Erst gegen Ende wurde es dann wieder richtig spannend, es gab ein paar Wendungen, die ich faszinierend fand, nicht habe kommen sehen und die mich auch etwas vertröstet haben.
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Ali Hazelwoods Schreibstil ist einfach immer wieder toll, denn man fliegt tatsächlich durch die Seiten (selbst wenn die Story ein wenig an Spannung verliert). Mir hat die Geschichte im Großen und Ganzen zugesagt, trotzdem hat mir der letzte entscheidende Funke gefehlt. Da es anscheinend eine Fortsetzung geben wird, bin ich mal gespannt, man bekommt jedenfalls schon einen kleinen Einblick

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Veröffentlicht am 09.07.2024

Eine Space Opera

Die letzte Heldin
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Nur noch wenige Orte, die von Menschen besiedelt sind, dazu gehört Station Gaia. Valkyr gehört zu den Kinder Gaias, die zu Kämpfern ausgebildet werden. Doch es kommt alles anders und Kyr muss sich fragen, ...

Nur noch wenige Orte, die von Menschen besiedelt sind, dazu gehört Station Gaia. Valkyr gehört zu den Kinder Gaias, die zu Kämpfern ausgebildet werden. Doch es kommt alles anders und Kyr muss sich fragen, was wirklich ist.

Ich fand, der Klappentext klingt sehr vielversprechend, habe mir so ein wenig „Aurora Rising“ Feeling erhofft. Bekommen habe ich eine verwirrende Story, in der ich immer wieder dachte, jetzt bin ich dahinter gestiegen, aber das war dann nur von kurzer Dauer
Fangen wir aber von vorne an. Wir begleiten Kyr, die mit ihrer Gruppe aus jungen Frauen, genannt Sperlinge, ihre Ausbildung absolviert und kurz vor der Zuweisung in die Abteilung steht, in der sie für die Station dienen soll. Aber als ihr Bruder plötzlich verschwunden ist und sie in eine Abteilung kommt, mit der sie nicht gerechnet hat, geht das Abenteuer los. Denn es scheint alles nicht so, wie es für sie ist.

Das Buch ist in mehrere Teile geteilt, die dann immer einen Abschnitt in ihrem Abenteuer beschreibt. Erst einmal ist ihr Ziel, ihren Bruder zu finden. Unterstützt wird sie dabei von einem Alien namens Yaso und Avi, einem Freund ihres Bruders. Die Flucht klappt und sie landen auf einem Planeten, auf dem auch Menschen leben und wo sie dann plötzlich auch jemanden gegenübersteht, mit dem sie nicht gerechnet hatte. Immer mehr Fragen kommen Kyr auf, ein neuer Plan wird umgesetzt und plötzlich sind wir wieder woanders. Zeitsprünge, Paralleluniversen und die Rettung der Menschheit durch die letzte Heldin, die sich aber auch erstmal finden muss

Dieses Buch ist sehr komplex, aber wiederrum hatte ich das Gefühl, es wurde recht einfach gehalten. Kyr war mir anfangs nicht sympathisch, aber das liegt einfach auch daran, dass sie eine Entwicklung durchmacht, die viel Hinterfragt und die auch lernt, was richtig und falsch ist. Am Ende hat sie mich für sich einnehmen können. Die anderen Figuren waren abwechslungsreich und haben mal mehr mal weniger wichtige Standpunkte in der Geschichte beschrieben. Der Schreibstil der Autorin hat mich dranbleiben lassen, es wurde mit Gender-Sternchen gearbeitet und wir erleben am Rande auch queere Einflüsse, die mMn noch etwas mehr hätten sein können. Es war auf alle Fälle eine besondere Reise

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Veröffentlicht am 09.07.2024

Eine Space Opera

Die letzte Heldin
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Nur noch wenige Orte, die von Menschen besiedelt sind, dazu gehört Station Gaia. Valkyr gehört zu den Kinder Gaias, die zu Kämpfern ausgebildet werden. Doch es kommt alles anders und Kyr muss sich fragen, ...

Nur noch wenige Orte, die von Menschen besiedelt sind, dazu gehört Station Gaia. Valkyr gehört zu den Kinder Gaias, die zu Kämpfern ausgebildet werden. Doch es kommt alles anders und Kyr muss sich fragen, was wirklich ist.

Ich fand, der Klappentext klingt sehr vielversprechend, habe mir so ein wenig „Aurora Rising“ Feeling erhofft. Bekommen habe ich eine verwirrende Story, in der ich immer wieder dachte, jetzt bin ich dahinter gestiegen, aber das war dann nur von kurzer Dauer
Fangen wir aber von vorne an. Wir begleiten Kyr, die mit ihrer Gruppe aus jungen Frauen, genannt Sperlinge, ihre Ausbildung absolviert und kurz vor der Zuweisung in die Abteilung steht, in der sie für die Station dienen soll. Aber als ihr Bruder plötzlich verschwunden ist und sie in eine Abteilung kommt, mit der sie nicht gerechnet hat, geht das Abenteuer los. Denn es scheint alles nicht so, wie es für sie ist.

Das Buch ist in mehrere Teile geteilt, die dann immer einen Abschnitt in ihrem Abenteuer beschreibt. Erst einmal ist ihr Ziel, ihren Bruder zu finden. Unterstützt wird sie dabei von einem Alien namens Yaso und Avi, einem Freund ihres Bruders. Die Flucht klappt und sie landen auf einem Planeten, auf dem auch Menschen leben und wo sie dann plötzlich auch jemanden gegenübersteht, mit dem sie nicht gerechnet hatte. Immer mehr Fragen kommen Kyr auf, ein neuer Plan wird umgesetzt und plötzlich sind wir wieder woanders. Zeitsprünge, Paralleluniversen und die Rettung der Menschheit durch die letzte Heldin, die sich aber auch erstmal finden muss

Dieses Buch ist sehr komplex, aber wiederrum hatte ich das Gefühl, es wurde recht einfach gehalten. Kyr war mir anfangs nicht sympathisch, aber das liegt einfach auch daran, dass sie eine Entwicklung durchmacht, die viel Hinterfragt und die auch lernt, was richtig und falsch ist. Am Ende hat sie mich für sich einnehmen können. Die anderen Figuren waren abwechslungsreich und haben mal mehr mal weniger wichtige Standpunkte in der Geschichte beschrieben. Der Schreibstil der Autorin hat mich dranbleiben lassen, es wurde mit Gender-Sternchen gearbeitet und wir erleben am Rande auch queere Einflüsse, die mMn noch etwas mehr hätten sein können. Es war auf alle Fälle eine besondere Reise

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Veröffentlicht am 19.03.2024

Spannend mit Potenzial für mehr

Das Nemesis-Manifest (Evan Ryder-Serie 1)
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So das war mein Ausflug nach Jahren mal wieder ins Genre Thriller. Grundsätzlich werde ich sicher wieder mal zu einem greifen
Hier hatte ich große Hoffnung in die Geschichte. Ich mag gerne ab und an so ...

So das war mein Ausflug nach Jahren mal wieder ins Genre Thriller. Grundsätzlich werde ich sicher wieder mal zu einem greifen
Hier hatte ich große Hoffnung in die Geschichte. Ich mag gerne ab und an so politische Machtspielchen, doch wurde es mir hier dann doch einen Ticken zu unausgewogen. Evan ist Geheimagentin und wird in ein Spiel um Macht und Intrigen gezogen, dass zwischen Russland, den USA und dem dritten Reich stattfindet. Es bleibt dabei auch nicht aus, dass jeder irgendwo einen Maulwurf sitzen hat, die Agenten gegenseitig die Leute abwerben und Doppel- oder sogar Dreifachagenten unterwegs sind. Ich habe zwischendurch tatsächlich ab und an den Überblick verloren. Trotzdem gab es eine gewisse Grundspannung, die mich hat dranbleiben lassen. Ich musste auch gerade am Anfang immer wieder schmunzeln, weil der Autor wohl eine Vorliebe für Alliterationen, denn einige der Charaktere hatten dies in ihren Namen
Das Ende ist so ein klein wenig offen, damit man zum zweiten Band greift und wir Evan noch einmal begleiten. Trotzdem sind die Bände in sich abgeschlossen

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