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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2024

Außergewöhnlich gut oder schlecht

Nach uns der Himmel
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Außergewöhnlich gut oder schlecht, dass liegt ganz bei der Interessenlage des jeweiligen Lesers. Das Buch wirkt nach, wenn man für philosophische Betrachtungsweisen empfänglich ist und der Tod nicht ein ...

Außergewöhnlich gut oder schlecht, dass liegt ganz bei der Interessenlage des jeweiligen Lesers. Das Buch wirkt nach, wenn man für philosophische Betrachtungsweisen empfänglich ist und der Tod nicht ein plötzliches Ereignis ohne Hoffnung. Wie oft stellt man sich die Frage, was nach dem Ende geschieht, ob man noch etwas bereinigen oder im Nachhinein erledigen kann. Die Reise im Urlaubsflieger ist für die Protagonisten eine ganz besondere Reise. Lässt man sich darauf ein, was mir zugegebenermaßen auch schwer gefallen ist, so sind es interessante Gedanken und Wunscherfüllungen, die den Leser erwarten. Ob der Wunsch nun im „ durcheinander Vögeln der Erwachsenen“ wie es ein Reisender so treffend formuliert liegt, ist natürlich Ansichtssache. Aber für die Reisegruppe, die im Experimentieren der zentralen Leitfigur diese Erfahrungen auf ihrem letzten Weg machen dürfen, vielleicht das Paradies.

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Veröffentlicht am 13.07.2024

Anders als erwartet !

Dunkler Abgrund
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Der Thriller „Dunkler Abgrund“ war für mich in der Vorstellung ein Buch, dass ich mit Spannung und Vorfreude erwartet hatte. Ohne die Vorkenntnis, dass es sich dabei um eine Buchreihe handelt, lässt sich ...

Der Thriller „Dunkler Abgrund“ war für mich in der Vorstellung ein Buch, dass ich mit Spannung und Vorfreude erwartet hatte. Ohne die Vorkenntnis, dass es sich dabei um eine Buchreihe handelt, lässt sich das Buch auch einzeln zügig erfassen. Leider fehlte mir die erwartete Spannung und die Handlung erwies sich als sehr mordreich und wenig durchdacht in ihren Ausführungen. Als wären Morde am Fließband für eine Justizministerin nichts besonderes und es erweckt den Anschein, dass auch eine entsprechende Konsequenz nicht zu tragen wäre. Die Beziehung zu den Söhnen scheint anfänglich sehr innig und es entsteht der Eindruck eines ganz normalen Verhältnisses zur Mutter. Dieses wandelt sich auf eine unvorhergesehene Weise, wobei dies meinem Empfinden nach doch sehr skurril erscheint. Jeder liest Thriller auf seine Weise und ich denke durchaus, das Buch wird seine Liebhaber finden. Meine Erwartung wurde leider nicht erfüllt.

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Veröffentlicht am 22.05.2024

Verschlungene Pfade

Die Verlierer
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Ich liebe Petra Hammesfahr seit ich ihre ersten Bücher regelrecht verschlungen habe. Immer wieder vergebe ich die Chance und erwarte großes in Anlehnung an frühere Zeiten. Doch auch diesmal fällt es mir ...

Ich liebe Petra Hammesfahr seit ich ihre ersten Bücher regelrecht verschlungen habe. Immer wieder vergebe ich die Chance und erwarte großes in Anlehnung an frühere Zeiten. Doch auch diesmal fällt es mir schwer, ein objektives Urteil zu verfassen. Wie auch in den letzen Romanen finde ich nur schwer einen Einstieg in die Handlung des Romans. Die Handlungsstränge scheinen vorhersehbar und auch das überraschende Ende, welches durch langwierige Lesestunden erarbeitet wurde, kann mich von diesem Roman nicht überzeugen. Die Charaktere um die Familie Keller mit ihren familiären Problemen sowie der Leiterin des KK 11 Rita Voss mit ihren dienstlichen Auseinandersetzungen sind im Wesentlichen Abhandlungen, die so oder so ähnlich in vielen Geschichten verarbeitet werden. Nach wie vor bleibt mein Herz bei Petra Hammesfahr und ich hoffe mit jedem neuen Roman, dass er an die Anfangserfolge anknüpfen kann.

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Veröffentlicht am 09.03.2024

Wenn die Geborgenheit fehlt.....

Ein falsches Wort
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Wenn die Geborgenheit fehlt, liegt es in der menschlichen Natur, diese innerhalb des Familienverbundes zu suchen. Der Kern der Menschen, aus denen man entstanden ist, die die Vergangenheit kennen und mit ...

Wenn die Geborgenheit fehlt, liegt es in der menschlichen Natur, diese innerhalb des Familienverbundes zu suchen. Der Kern der Menschen, aus denen man entstanden ist, die die Vergangenheit kennen und mit geformt haben, die einen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lassen. Was, wenn ausgerechnet diese Grundmauern durch Misshandlung, Missachtung und Ausgrenzung erschüttert werden. Bergljot findet seit ihrer Kindheit nicht mehr in den familiären Rahmen zurück, der ihr durch die Tat ihres Vaters genommen wurde. Ein lebenslanger Kampf nach Gehör beginnt und für den Leser eine Reise durch ungeahnte Gefühlswelten. Wer selbst nicht betroffen ist fühlt sich durch die Zeilen bisweilen zu sehr gedrängt in eine Dauerschleife aus Anklagen und Vorwürfen. Die sich immerwährende Wiederholung der ungerechten Erbverteilung wirkt zermürbend. Um dieses Leid nur ansatzweise zu verstehen, braucht es sicher diese eindringlichen Zwangsgedanken.

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Veröffentlicht am 27.02.2024

Traurige Besessenheit

Geordnete Verhältnisse
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Leider viel zu oft, wird die Liebe zu einem Menschen zur Besessenheit und die Verlustangst wird zur Qual. Für Philipp ist Faina der Rettungsanker seiner unsteten Kindheit, sein Fels in der stürmischen ...

Leider viel zu oft, wird die Liebe zu einem Menschen zur Besessenheit und die Verlustangst wird zur Qual. Für Philipp ist Faina der Rettungsanker seiner unsteten Kindheit, sein Fels in der stürmischen Schulzeit, sein Schutz vor der Nähe anderer Menschen, sein Halt, als er mit dem Tod seiner Mutter alles verliert. Faina erkennt aufgrund ihrer Krankheit nicht die Gefahr und in Philipp einen Retter ihrer bipolaren Seele. Lana Lux beschreibt in ihrem Roman mit einfühlenden und sinnbildlichen Worten die Beziehung zweier im Herzen kranker Menschen, die trotz aller Widrigkeiten nichts anderes, als ein intaktes Familienleben anstreben. Für Fainas Tochter und weil einem sonst nichts bleibt, wenn die Gedanken eigene Wege gehen. Die Traurigkeit und Hilflosigkeit, die beide umgeben, überträgt sich beim lesen und man wünscht sich nichts sehnlicher als ein glückliches Ende. Was bleibt ist ein Ende ohne Glück.

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