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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2024

Etwas schwächer, aber dennoch schön!

Forever Material
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Aus ihrer Fake-Beziehung ist längst etwas Echtes geworden. Luc und Oliver sind verliebt und könnten eigentlich nicht glücklicher sein. Doch dann bricht auf einmal der Heiratswahn aus, und alle um sie herum ...

Aus ihrer Fake-Beziehung ist längst etwas Echtes geworden. Luc und Oliver sind verliebt und könnten eigentlich nicht glücklicher sein. Doch dann bricht auf einmal der Heiratswahn aus, und alle um sie herum geben sich das Jawort. Von den ganzen Zukunftsplänen in seinem Bekanntenkreis unter Druck gesetzt, beginnt Luc sich zu fragen, ob Oliver und er auch den nächsten Schritt wagen sollten. Aber beide merken schnell, dass es für ein Happy End mehr braucht als bloß einen Heiratsantrag.

Um „Forever Material“ von Alexis Hall zu lesen, muss man „Boyfriend Material“ nicht unbedingt kennen, es macht die Geschichte aber viel schöner.
Der Schreibstil ist auch hier wieder locker leicht und der Aufbau der Geschichte gleicht dem von Band eins.
Die Story setzt nicht lange nach dem ersten Teil an und plötzlich sind alle im Heiratswahn. Überall um Luc und Oliver herum heißt es „Ja, ich will!“. Natürlich machen auch die Zwei sich ihre Gedanken und stürzen sich ins nächste Chaos.
Ich fand es super, die ganzen bekannten Gesichter wiederzusehen und zu erfahren, wie es ihnen ergangen ist bzw. wie es mit ihnen weitergeht. Ich mag es, wenn die Entwicklung weitergeht.
Auch die ganze Sache zwischen Luc und Oliver wird immer ernster und natürlich entstehen wieder Missverständnisse und Probleme zwischen den beiden, die zu einigem Chaos führen.
Mich hat ein bisschen gestört, dass hier wie in Band eins vieles hätte geklärt oder vermieden werden können, wenn man einfach mal geredet hätte. Im ersten Teil hat es noch gepasst, weil die Zwei da noch frisch waren und durch das Fake-Ding vieles unklar war, aber hier hatte ich anderes erwartet.
Super fand ich, dass die Autorin in Oliver mal eine queere Person geschaffen hat, die sich mit der Bewegung und den Regenbogenfahnen nicht identifizieren kann. Sie präsentiert dem Leser somit beide Seiten, was mir sonst in Büchern fehlt.
Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn es schwächer war als Band eins. Ich habe die Freunde alle gerne wiedergetroffen.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Schöne Lovestory

The Happiness Blueprint
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Das Cover von Ally Zettbergs "The Happiness Blueprint" gefällt mir richtig gut. Ich mag die Farben und die Schrift in Kombination mit dem Hintergrund.

Der Schreibstil und die Charaktergestaltung sind ...

Das Cover von Ally Zettbergs "The Happiness Blueprint" gefällt mir richtig gut. Ich mag die Farben und die Schrift in Kombination mit dem Hintergrund.

Der Schreibstil und die Charaktergestaltung sind perfekt für einen gemütlichen Leseabend. Man kann einfach eintauchen und sich entspannen.
Die Geschichte an sich ist ein bisschen vorhersehbar aber was es dann interessant macht sind die Figuren.
Die Autorin baut ganz viele verschiedene Themen ein, wie z.B. Depressionen, Krebs, Diabetes, Autismus und auch queere Beziehungen. Sie gibt den Themen eine gewisse Normalität, so dass das Buch sich nicht überladen anfühlt.

Klara und Alex sind sympathische Figuren und mir hat es gut gefallen, dass wir die Geschichte aus beiden Perspektiven erfahren.
Begleitet werden die Zwei von vielen Figuren, die der Geschichte Wärme und Farbe verleihen.

Insgesamt ein schönes Buch, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Immer wieder spannendes Konzept, leider leichte Schwächen

Death. Life. Repeat.
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Spencer, eher am Feiern interessiert als am Lernen, wird mit den dunklen Seiten seines Freundes Anthony konfrontiert, als dieser Clara Hart auf einer Party missbraucht. Die tragische Nacht wiederholt ...


Spencer, eher am Feiern interessiert als am Lernen, wird mit den dunklen Seiten seines Freundes Anthony konfrontiert, als dieser Clara Hart auf einer Party missbraucht. Die tragische Nacht wiederholt sich immer wieder, und Spencer erkennt schließlich, dass er in einer Zeitschleife gefangen ist. Wie oft wird er Clara Hart sterben sehen, bevor er diesen Bann brechen kann?

„Death. Life. Repeat. Die ewigen Leben der Clara Hart“ von Louise Finch, hat mich durch den Klappentext bzw. die Idee dahinter gelockt. Als Filmvariante mag ich das Konzept der Zeitschleife nicht aber als Buch finde ich es immer wieder spannend.
Das Cover hat mich nicht wirklich gereizt. Ich finde es nicht unbedingt ansprechend und es ist irgendwie nichtssagend gegenüber der Geschichte.
Der Leser steigt ohne großes Vorgeplänkel ins Buch ein und lernt direkt unseren Hauptprotagonisten Spencer kennen. Wir erfahren alles aus seiner Sicht und bekommen immer wieder Teile seiner Geschichte erzählt.
Spencer gehört zu den „coolen“ Typen, die irgendwie beliebt sind, obwohl keiner sie richtig leiden kann. Sein bester Freund Anthony ist nicht besonders nett aber schmeißt regelmäßig legendäre Hauspartys und behandelt Mädchen wie Wegwerfware. Aber er war für Spencer da, als seine Mutter gestorben ist.
Spencer kann mit den meisten blöden Sprüchen und dem Machoverhalten seiner Freunde nichts anfangen aber das gehört irgendwie dazu oder? Und wer gibt schon seinen Freunden Konter, wenn man schon so lange befreundet ist?
Dann kommt abends die Party, die alles verändert. Clara Hart, die sonst nie auf den Partys auftaucht und für die Spencer irgendwie schwärmt, wird von Anthony missbraucht und stirbt auf tragische Weise. Doch die Nacht ist nicht vorbei. Der ganze Tag wiederholt sich immer wieder.
Wir begleiten nun Spencer, wie er versucht zu verstehen, warum er in einer Zeitschleife festhängt und warum ausgerechnet Clara immer wieder etwas zustößt und wie er genau das verhindern kann.
Die Tage verändern sich immer wieder, so bleibt es auf jeden Fall spannend.
Und Spencer beginnt zu denken und zu reflektieren. Das fand ich eigentlich mit am interessantesten. Denn die Autorin hat keine großen Aha-Momente eingebaut, sondern immer wieder Schritte die mal vorwärts und mal rückwärts gehen und so bei Spencer neue Sichtweisen entstehen lassen.
Leider muss ich sagen, dass sich mir manche Zusammenhänge nicht so richtig ergeben haben und dass sich einige „Auflösungen“ ein wenig gestellt angefühlt haben beim Lesen.
Ich habe das Buch vor knapp zwei Wochen beendet und weiß leider jetzt schon nicht mehr genau, wie es am Ende zu Lösung kam und was der ausschlaggebende Punkt war. Das finde ich sehr schade, denn das ist in meinen Augen die Schwäche des Buchs. Man begleitet Spencer und verfolgt seine Entwicklung und seine Erkenntnisse aber die richtige Auflösung war für mich dann doch so unspektakulär bzw. unspannend, dass sie sich nicht eingeprägt hat.
Aber das Buch im Gesamten hat mir gut gefallen und mich gefesselt und auch wenn mir am Ende dann das gewisse Etwas gefehlt hat, würde ich es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 14.07.2024

Stolz und Vorurteil als Graphic Novel

Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen
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Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Mädchen ab und zu von der Liebe träumt. Elizabeth Bennet hat vier Schwestern und eine Mutter, deren größte Sorge ist, alle Töchter unter die Haube zu ...

Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Mädchen ab und zu von der Liebe träumt. Elizabeth Bennet hat vier Schwestern und eine Mutter, deren größte Sorge ist, alle Töchter unter die Haube zu bringen. Als der vermögende Mr Bingley und sein attraktiver Freund Darcy das benachbarte Anwesen Netherfield beziehen, ist Mrs Bennet ganz aus dem Häuschen. Aber schon beim ersten Tanz wird Elizabeth klar, dass sie nie, niemals einem so stolzen und arroganten Mann wie Mr Darcy ihr Herz schenken könnte.
Niemals? Wirklich, Lizzy?

Ich finde, der Trend Klassiker als Graphic Novel ein neues Gewand zu geben, ist ein toller Trend. Ich denke, so kann man diese Geschichte auf neue Art entdecken und der ein oder andere bekommt bestimmt Lust, danach dem Klassiker doch mal eine Chance zu geben.
Ich bin ein großer Fan von „Stolz und Vorurteil“ und natürlich besonders von Lizzy und Mr. Darcy ;)
Die Graphic Novel von Claudia Kühn und Tara Spruit besticht mit ihren liebevoll und detailliert gestalteten Bildern und bringt die Geschichte auf den Kern.
Ich glaube aber, dass Leser, die den Roman noch nicht kennen, evtl. ab und zu ein bisschen verwirrt sein könnten. Einige Ereignisse wurden doch sehr gekürzt. Hier hätte vielleicht noch mal ein kleiner Erklärtext gutgetan. Und leider war es manchmal schwer, die Figuren optisch auseinanderzuhalten.
Vielleicht wäre eine Figurenseite, auf der alle Figuren einmal mit Bild vorgestellt werden, hilfreich gewesen.
Ansonsten hat mir die GN wirklich gut gefallen und ich würde sie auf jeden Fall allen empfehlen, die die Geschichte entdecken wollen oder aber auch schon kennen.

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Veröffentlicht am 13.07.2024

Der süße Duft der Reben

Der süße Duft der Reben
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London 1903. Der Vater der jungen Spanierin Isabel hat mit dem Import von Rosinen aus der Heimat ein Vermögen gemacht. An ihrem einundzwanzigsten Geburtstag eröffnet er ihr, dass sie Rafael heiraten soll, ...


London 1903. Der Vater der jungen Spanierin Isabel hat mit dem Import von Rosinen aus der Heimat ein Vermögen gemacht. An ihrem einundzwanzigsten Geburtstag eröffnet er ihr, dass sie Rafael heiraten soll, den Sohn eines Rosinenbarons, den sie schon seit ihrer Kindheit verabscheut.
Auf sich allein gestellt, kann Isabel sich das Studium an der Londoner Kunstakademie nicht leisten. Sie hat keine andere Wahl, als ihren Traum zu begraben und an Bord des Schiffes zu gehen, das sie zurück nach Dénia bringen wird. Doch kurz vor der Ankunft verlässt Isabel das Schiff, entschlossen, sich der Vermählung zu entziehen.
Auf der Flucht in der von einer Reblausplage bedrohten Stadt begegnet Isabel ihrer Jugendliebe wieder – und Rafael. Getrieben von einem dunklen Familiengeheimnis setzt er alles daran, sie in einen goldenen Käfig zu sperren. Doch Isabel kämpft für ein selbstbestimmtes Leben und lässt nichts unversucht, um dem Schlüssel zur Freiheit auf die Spur zu kommen.

„Der süße Duft der Reben“ war mein erstes Buch von Tara Heigh.
Wir starten in London Anfang 1900 und begleiten Isabel auf ihrem Abenteuer.
Isabel ist Spanierin, ihre Mutter ist schon lange gestorben und ihr Vater hat mit dem Import von Rosinen ein Vermögen gemacht. Für Isabel könnte es eigentlich nicht besser laufen, denn sie wurde grade für ein Kunststudium akzeptiert. Was zur damaligen Zeit nicht selbstverständlich für eine Frau war. Doch dann teilt ihr Vater ihr mit, dass sie zurück nach Spanien gehen soll, um dort den Sohn des Rosinenbarons zu heiraten.
Isabel verabscheut Rafael jedoch und tut alles, um einer Heirat zu entgehen.
Dabei geht irgendwie alles schief, was schief gehen kann und zu jedem kleinen Fortschritt gibt es immer einen Rückschritt.
Isabell hat zum Glück immer jemanden der ihr hilft, obwohl auch immer irgendwer ihr was Böses will.
Die Autorin erzählt an sich eine ziemlich spannende Geschichte, doch manchmal war das Auf und Ab nicht ganz glaubwürdig. Manchmal dachte ich mir „Ach jetzt geht’s schon wieder bergab.“ Und im nächsten Moment „naja ging ja schnell wieder bergauf“.
Ich glaube, die Autorin wollte ein bisschen zu viel für Isabels Geschichte und hat sich dadurch nicht auf die wichtigsten Dinge konzentriert.
Das hat der Geschichte für mich ein paar Punkte abgezogen.
Dennoch empfand ich das Buch als unterhaltsame Lektüre und werde auch noch weitere Bücher der Autorin lesen.

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