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Veröffentlicht am 14.07.2024

Interessanter Turn

Mörderfinder – Stimme der Angst
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Mit einem interessanten Turn nach dreiviertel der Erzählung hat mich dieser Thriller lesetechnisch gefangen genommen. Max Bischoff begegnet auf einer Beerdigung einer Frau, welche seiner verstorbenen großen ...

Mit einem interessanten Turn nach dreiviertel der Erzählung hat mich dieser Thriller lesetechnisch gefangen genommen. Max Bischoff begegnet auf einer Beerdigung einer Frau, welche seiner verstorbenen großen Liebe Jennifer ähnelt. Er lädt sie zu einer Tasse Kaffee ein und merkt schnell, dass diese Frau alles andere als glücklich ist. Sie scheint von ihrem Partner malträtiert zu werden. Schon kommen Max seine ganzen Traumata, welche er in der Vergangenheit erlebt hat, wieder bildlich vor die Augen und eine Unruhe bricht in ihm aus. Doch das ist erst der Beginn eines Albtraums, der für Max leider real wird. Max Bischoff ist ein sehr zielorientierter ehemaliger Ermittler, welcher nun als Dozent an einer Akademie lehrt. Immer wieder wird er mit sonderbaren Fällen aus seinem direkten Umfeld konfrontiert. Dabei versucht er trotz dramatischer und gefährlicher Momente stets die Ruhe zu bewahren. Der heimliche Star dieser Reihe ist Max guter Bekannter Dr. Marvin Wagner ein Psychologe. Marvin ist äußerlich alles andere als der Musterpsychologe und er kokettiert bei seinen Begegnungen gerne mit seiner Wahrnehmung gegenüber der Außenwelt. Dabei beweist er eine äußert hohe Intelligenz, die in manchen Situationen auch gerne mit Sarkasmus und einem unterschwelligen Humor von ihm untermalt wird. Er hilft Max sehr gerne und konnte bereits in der Vergangenheit mit seiner Art und Expertise überzeugen. Ich persönlich finde es gut, dass er in diesem Fall noch mehr Anteile an der Story erhält. Sehr fesselnd und gut lesbar ist der Schreibstil des Autors. Er versteht es sehr gut Stimmungen beim Lesen zu erzeugen und als Leserin oder Leser fiebert man mit den einzelnen Charakteren stets mit. Ein interessanter Wechsel, welchen ich persönlich so nicht vorhergesehen habe, sorgt für zusätzliche Spannung in der Geschichte. Auch schafft es der Autor technische Entwicklungen, welche in unserer heutigen Zeit stets in der medialen Welt für Schlagzeilen sorgen, geschickt in die Handlung einzubauen. Das Fazit ist sehr positiv. Spannend und sehr fesselnd erzählt, hat mich auch dieser Max Bischoff Fall überzeugt.

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Veröffentlicht am 14.07.2024

Kniffliger Fall

Felix Blom. Der Schatten von Berlin
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Auch der zweite Fall von Felix Bloom und Mathilde Voss konnte mich überzeugen, dieser Fall ist sogar noch ein wenig kniffliger als der Erste.

Mathilde und Felix werden von den Hinterbliebenen eines Archäologen ...

Auch der zweite Fall von Felix Bloom und Mathilde Voss konnte mich überzeugen, dieser Fall ist sogar noch ein wenig kniffliger als der Erste.

Mathilde und Felix werden von den Hinterbliebenen eines Archäologen beauftragt die Täter der Grabschändung zu finden. Für sie beide ist der Fall sehr lukrativ, ist doch das Loch in der Kasse wieder sehr groß und so setzen sie alles daran, dass sie den oder die Täter finden.

Zu spät merken sie, dass sie den Gangstern aus der Unterwelt sehr nah kommen und sie sich mitten in einem „Bandenkrieg“ wiederfinden. Doch wie steckt die Grabschändung mit dem Mord zusammen, ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Felix und Mathilde haben mir als Duo wieder sehr gut gefallen. Ich mag die Art und Weise, wie die beiden miteinander umgehen. Mathilde steht Felix in nichts nach und sie ist so wissbegierig, was ich großartig finde. Die Kommissare Bruno Harting und Heinrich Schlesinger stehen bei mir nicht so hoch im Kurs, wie die beiden Detektive, wobei mir natürlich Schlesinger sympathischer ist als Bruno, den wir schon aus dem ersten Fall kennen.

Der Kriminalroman wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt unter anderem auch der des Täters. Ich muss sagen hier bin ich erst sehr spät darauf gekommen, wer hinter den Taten steckt. Die Spannung ist somit auf jeden Fall gegeben. Die kurzen Kapitel sorgen für ein ebenfalls hohes Tempo, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Sprache der Autorin ist sehr leicht und flüssig zu lesen, der Berliner Dialekt und etwas antiquierte Sprache sorgen für ein authentisches Lesegefühl.

Für mich wieder ein rundum gelungener Fall, wobei mir aber diesmal ein klein wenig die familiäre Ebene von Mathilde und Felix zu kurz gekommen ist, aber dies ist wirklich meckern auf ganz hohem Niveau.

Von mir gibt es somit wieder eine klare Leseempfehlung und ich hoffe inständig, dass wir noch viele weitere Fälle von Felix und Mathilde erleben dürfen.

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Veröffentlicht am 14.07.2024

Eine Kommissarin kämpft an mehreren Fronten

Mörderisches Barcelona
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Eine Kommissarin, die an mehreren Fronten kämpfen muss. Beruflich ist sie sehr eingespannt und privat bringt ihre Familie sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Ich bin sehr gut unterhalten worden. In ...

Eine Kommissarin, die an mehreren Fronten kämpfen muss. Beruflich ist sie sehr eingespannt und privat bringt ihre Familie sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Ich bin sehr gut unterhalten worden. In der Story geht es um die Kommissarin Dolors Canovas, welche zu einem Mord in Barcelonas Hauptbahnhof gerufen wird. Dort wurde eine junge Frau vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen. Von den Tätern fehlt jede Spur und auch auf den Videoaufzeichnungen im Bahnhof ist nicht sehr viel zu erkennen. Zusammen mit ihrem neuen Kollegen Xavi macht sich Dollors auf die Suche nach den Tätern. Eine Spur führt in das Tanz-Milieu oder ist das alles eine Sackgasse? Eine spannende Suche nach den Mördern oder dem Mörder beginnt.

Dolors ist eine Frau im mittleren Lebensalter und Mutter zweier Kinder. Sie versucht den Spagat zwischen Beruf und Privatleben und dies fällt ihr sehr schwer. Sie kann sich auf ihre gute Freundin Anna verlassen, welche ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Sehr gut hat mir der Charakter ihres Kollegen Xaxi gefallen. Am Anfang wirkt er etwas überheblich und arrogant, beweist im Laufe der Erzählung doch sehr viel Feingefühl und kann Dolors sehr gut in den Ermittlungen unterstützen. Die Handlung spielt im Barcelona der heutigen Zeit und ist somit gut zeitlich einordbar. Die Autorin schafft es die Atmosphäre der Stadt sehr gut in die Handlung zu transportieren. Die vielen lokalen Orte der Handlung werden sehr gut erzählt und als Leserin oder Leser kann man sich sehr gut die beschriebenen Orte vorstellen. Auch die Nebengeschichte von Dolors Familienleben mit ihren Besonderheiten und Eigenarten hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung der Handlung wird stetig entwickelt und erlangt am Ende noch einmal einen interessanten Turn. Sehr detailliert und gut erzählend ist der Sprachstil der Autorin. Das Fazit ist sehr positiv. Eine neue Krimireihe mit facettenreichen Ermittlern und einem großartigen Flair, welche Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 14.07.2024

Mord im Karnevalstrubel

Tödlicher Aschermittwoch (Gustav Zabel ermittelt 2)
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Mit vielen Anekdoten und Anspielungen zur Entstehung des Karnevals ist auch dieser historische Krimi sehr unterhaltsam. Gustav Zabel seines Zeichen Mitglied im kleinen Komitee zur Organisation der Karnevalstradition ...

Mit vielen Anekdoten und Anspielungen zur Entstehung des Karnevals ist auch dieser historische Krimi sehr unterhaltsam. Gustav Zabel seines Zeichen Mitglied im kleinen Komitee zur Organisation der Karnevalstradition wird im Morgengrauen zu den verkohlten Überresten einer Leiche geführt. Zabel ist schnell klar, dass der Tote ein von der Stadt verwiesener Schwerverbrecher ist. Gustav Zabel führen die Ermittlungen in alle Richtungen, die auch nicht vor seinen Kameraden aus dem Karnevalskomitee halt machen. Bald muss Zabel sich entscheiden, wem er mehr Glauben schenkt, den Fakten oder seinem Gefühl.

Gustav Zabel ist ein Ermittler, welcher gebürtig aus Berlin nach Köln gezogen ist. Er hat die typischen preußischen Tugenden verinnerlicht und hat mit Hilfe seiner Frau Eva sich schnell in das rheinische Leben eingefunden. Dennoch ist er innerlich zerrissen und hat den Drang sein eigenes Leben immer mehr in Frage zu stellen. Da ist diese Frau, welche ihm nicht mehr aus dem Kopf geht und seine eigene erscheint ihm immer mehr fremd. Auch privat muss er Entscheidungen treffen.

Der Aufbau der Story ist sehr stringent und es finden keine nennenswerten Zeitsprünge statt. Sehr detailliert und gut beschreibend ist der Schreibstil des Autors. Durch die vielen Charaktere schafft es der Autor immer wieder für Abwechslung in der Erzählung zu sorgen. Auch die historische Atmosphäre in Köln zu dieser Zeit wird durch die Erzählung des Autors sehr gut transportiert. Ebenso der Einbau von historischen Persönlichkeiten dieser Zeit aus Kunst und Kultur sorgt für Kurzweile beim Lesen. Einzig und allein das Ende war mir persönlich etwas zu schnell abgehandelt, aber dies soll nur ein kleiner Kritikpunkt an diesem Krimi sein. Mit sehr großem Detailwissen über das Brauchtum des Karnevals sticht auch dieser historische Krimi heraus. Ein Glossar am Ende sorgt für eine transparente Darstellung, welche Charaktere historisch und welche eher fiktiv angelegt wurden. Ein spannender Krimi mit viel historisch lokalem Hintergrundwissen der nicht nur zur Karnevalszeit für gute Unterhaltung sorgt.

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Veröffentlicht am 14.07.2024

Die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind

Wellenkinder
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Ein sehr berührendes Buch über die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind. Die Sehnsucht die eigenen Wurzeln zu kennen und den eigenen Träumen zu folgen. Unsere Freiheit ist ein hohes Gut.

Jan, Oda und Margit ...

Ein sehr berührendes Buch über die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind. Die Sehnsucht die eigenen Wurzeln zu kennen und den eigenen Träumen zu folgen. Unsere Freiheit ist ein hohes Gut.

Jan, Oda und Margit sind die drei Protagonisten dieses Romans, am Anfang hat man keine so rechte Ahnung wie diese drei Geschichten zusammenhängen könnten. Im Laufe der Erzählung wird dies immer klarer und die drei Geschichten verweben sich immer mehr ineinander.

Mehr möchte ich zum Inhalt und zu den Personen gar nicht sagen, um nicht die Spannung vorwegzunehmen. Was den Roman so sehr auszeichnet ist die Intensität und die Emotionalität, mit der die Autorin diese Geschichte erzählt. Man wird regelrecht in die Story hineingezogen und kann sich ihr nicht mehr entziehen. Die Gefühle werden so intensiv geschildert, dass sie einem zu eigen werden.

Der Roman wird aus den drei Perspektiven der Protagonisten erzählt, im Text selbst sind keine Zeit oder Ortsangaben zu finden, diese ergeben sich nur aus den Zusammenhängen bzw. den geschilderten Ereignissen.

Der Schreibstil der Autorin passt sehr gut zu der Art wie die Geschichte erzählt wird, denn die kurzen prägnanten Sätze, die vielen Dialoge und die gefühlvolle Beschreibung von den menschlichen „Innenleben“ bereichern den Roman zusätzlich.

Wer sich für einen tiefen Blick in das Familienleben interessiert, ist hier genau richtig, denn die Autorin zeichnet nicht nur ein Stück Zeitgeschichte, sondern lässt gleichzeitig Familien lebendig werden, die man nicht so leicht vergisst.

Ein Roman der mir aufgrund seiner Intensität und gefühlvollen Sprache sehr gut gefallen hat. Ein Buch, an das ich mit Sicherheit noch lange zurückdenken werde.

Eine klare Leseempfehlung von mir für alle die gerne Familiengeschichten lesen und in ein Buch hineingezogen werden möchten.

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