Rebella erlebt spannende Ferien
Seepferdchen Ahoi! Wie ich zur Schützerin des Meeres wurdeZum Inhalt:
Rebella kann es nicht fassen. Sie soll in den Ferien zu ihrer Oma fahren, um dieser dort bei der Gartenarbeit zu helfen. Dabei will sie viel lieber entspannen und sich den ersten Platz in ...
Zum Inhalt:
Rebella kann es nicht fassen. Sie soll in den Ferien zu ihrer Oma fahren, um dieser dort bei der Gartenarbeit zu helfen. Dabei will sie viel lieber entspannen und sich den ersten Platz in ihrem liebsten Computerspiel erspielen. Doch ihre Eltern lassen nicht mit sich reden und setzen Rebella in den Zug, der sie zu ihrer Oma bringt. Dort angekommen erwartet sie eine Überraschung nach der nächsten. Denn ihre Oma wohnt nicht nur auf einem alten Fischkutter, sondern besitzt eine Algenfarm, bei der sie unbedingt Rebellas Hilfe braucht. So macht sich Rebella widerwillig mit den anderen Kindern Bolle, Bas und Chandrani daran, die Unterwasserbeete zu pflegen. Dabei entdeckt sie Unglaubliches. Nämlich Albino-Seepferdchen. Doch diese geraten plötzlich in Gefahr, als sich jemand an dem Unterwasserbeet zu schaffen macht, in dem die Albino-Seepferdchen leben. Was sollen Rebella und ihre neuen Freunde nur machen, um die Albino-Seepferdchen zu beschützen?
Meine Meinung:
Zuerst lernen wir Rebella kennen, die gar nichts davon hält, in den Ferien bei ihrer Oma an die Nordsee zu fahren. So bekommen wir nicht nur einen guten Eindruck von ihr, sondern gerade durch die Tagebucheinträge, in der die gesamte Geschichte verfasst ist, auch einen Einblick in ihre Gedankengänge und Gefühlswelt. So lernen wir Rebella mit der Zeit nicht nur immer besser kennen, sondern erleben mit, wie sie die einzelnen Situationen erlebt.
Rebella ist ein starkes und freches Mädchen, das weiß, was sie will und den Erwachsenen unverblümt ihre Meinung um die Ohren haut. Dadurch eckt sie natürlich nicht nur bei diesen, sondern auch bei ihren neuen Freunden Bolle, Bas und Chandrani an und muss im Laufe der Handlung lernen, dass auch Worte verletzen können und man nicht immer auf seine Meinung pochen kann und sollte. Ich habe Rebella gemocht, auch wenn mir einige ihrer Charaktereigenschaften nicht so gefallen haben. Gerade dadurch wirkte sie auf mich aber umso authentischer und mir hat vor allem die Wandlung, die sie im Laufe der Handlung durchläuft, richtig gut gefallen.
Mit Rebella zusammen erfahren die jungen Leserinnen und Leser etwas über die Meere, ihre Bewohner und wie sehr diese gefährdet sind. So nimmt der Natur- und Umfeldschutz einen sehr großen Raum in der Geschichte ein. Damit zusammenhängende Begriffe werden altersgerecht erklärt, sodass diese verständlich werden.
Die Figuren und Schauplätze wurden von der Autorin lebhaft und anschaulich beschrieben, sodass man sich alle gut vorstellen konnte. Zudem finden sich auf den Seiten viele wunderschöne Illustrationen, die nicht nur Rebellas Tagebucheinträge auflockern, sondern durch die man noch mal ein besseres Bild von den Menschen, Tiere, Schauplätze und viele andere Dinge bekommt.
Fazit:
Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, den Natur- und Umweltschutz und die Meere mit all ihren Bewohnern. Ich habe Rebella gern auf ihrem Abenteuer begleitet und war gespannt, was sie alles erleben wird. Zudem hat mir die Entwicklung, die Rebella im Laufe der Handlung vollzieht, richtig gut gefallen. Nun bin ich gespannt, was sie in den nächsten Ferien erleben wird.