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Veröffentlicht am 22.08.2024

Valerie und der Maler

Die Farbe der Alpen
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Valerie vertritt für einige Zeit ihre Mutter in deren Künstleragentur. Beim Durchschauen der Kartei entdeckt sie, dass ein sehr erfolgreicher Maler seit einiger Zeit keine Bilder mehr verkauft. Neugierig ...

Valerie vertritt für einige Zeit ihre Mutter in deren Künstleragentur. Beim Durchschauen der Kartei entdeckt sie, dass ein sehr erfolgreicher Maler seit einiger Zeit keine Bilder mehr verkauft. Neugierig macht sich Valerie auf den Weg in die Berge und trifft dort auf Konstantin. Der ist wenig erfreut über Besuch, über Valeries resolutes Auftreten und ihren Versuch ihn zum Malen zu bewegen…. Doch scheinbar ging ihr Plan dennoch auf… Konstantin malt und Valerie organisiert die Vernissage und zwischen Geschäftlichen und Bergwanderungen entwickeln beide Gefühle füreinander. Doch halten die auch einem Sturm stand?

Das wunderschöne Cover und der Titel des Romans machten mich auf das Buch aufmerksam. Die Autorin war mir bisher nicht bekannt, aber ihren Schreibstil habe ich sofort als angenehm empfunden. In dem Roman begleiten wir Valerie und lernen sie, ihr Handeln und ihre Gedanken und Gefühle gut kennen. Der Wunsch nach Anerkennung bestimmt sehr stark ihr Tun und anfangs tat mir Konstantin echt leid. Doch im Laufe der Geschichte ändern sich die Gefühle der Beiden… Mir hat die Entwicklung der Protagonisten sehr gut gefallen und Hündin Fee hat mir manches Lächeln entlockt. Die Beschreibung der Natur weckt in mir Sehnsucht nach den Alpen, auch Orte und Personen und die Gemälde konnte ich mir bildhaft vorstellen. Ich habe den Roman gern gelesen und empfehle ihn weiter.

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Veröffentlicht am 01.08.2024

Von Abraham lernen

Abenteuerlich
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Wer kennt sie nicht, die alten Geschichten aus der Bibel, die von Abraham erzählen. Geschichten über den Mann, der sich von Gott rufen und in die Fremde führen ließ, dem Mann, der Gott vertraute und auf ...

Wer kennt sie nicht, die alten Geschichten aus der Bibel, die von Abraham erzählen. Geschichten über den Mann, der sich von Gott rufen und in die Fremde führen ließ, dem Mann, der Gott vertraute und auf seine Zusagen hoffte, auch wenn die Erfüllung unwahrscheinlich erschien…
Doch was hat diese alte Geschichte mit unserem Leben heute zu tun? Was kann ich von Abraham lernen?
In dem Buch „Abenteuerlich“ beleuchtet der Autor Christian Huster Abrahams Leben und seine besondere Beziehung zu Gott. In kurzen Kapiteln beschreibt der Autor Szenen aus Abrahams Leben und zieht Parallelen zu unserem Leben als Christen. Da geht es um Vertrauen und Losgehen, um schwere Zeiten, um den Umgang mit Konflikten, um das Warten auf die Erfüllung von Verheißungen… Es ist eine Einladung sich auf das Abenteuer eines Lebens mit Gott einzulassen.
Das Buch lässt sich leicht lesen, die Kapitel haben eine angenehme Länge. Es gelingt dem Autor gut die biblische Texte mit dem Heute zu verbinden. Dabei erzählt er auch offen und ehrlich aus seinem Leben. Am Ende jeden Kapitels gibt es Fragen zum Vertiefen, des Gelesenen.
Ich habe gute Impulse für mein Leben bekommen und werde das Buch sicher immer wieder zur Hand nehmen.

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Veröffentlicht am 18.07.2024

12 Bausteine für mehr Resilienz

Sternstunden im Alltag
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Woher nimmt man Zuversicht? Was macht uns stark und resilient? Das Autoren-Ehepaar Luitgardis Parasie und Jost Wetter-Parasie hat in seinem Buch „Sternstunden im Alltag“ besondere Momente, Begegnungen ...

Woher nimmt man Zuversicht? Was macht uns stark und resilient? Das Autoren-Ehepaar Luitgardis Parasie und Jost Wetter-Parasie hat in seinem Buch „Sternstunden im Alltag“ besondere Momente, Begegnungen und Erlebnisse gesammelt und aufgeschrieben. Sie sind überzeugt, dass man aus diesen ganz persönlichen„Sternstunden“ Kraft schöpfen kann in Zeiten, in denen das Leben schwer und herausfordernd ist. Das Buch ist in 12 Kapitel gegliedert und man findet darin Beispiele aus dem eigenen Erleben des Autorenehepaars und Beispiele aus ihrer Berufspraxis als Pastor und Arzt, ebenso wie Beispielgeschichten aus der Bibel.

Mir gefällt das Buch sehr gut. Es lässt sich angenehm lesen und ist lebenspraktisch. Die 12 Kapitel widmen sich unterschiedlichen Themen. Diese sollen als Bausteine verstanden werden. So kann ich das Buch von vorn bis zum Ende durchlesen oder schauen was für mich gerade dran ist: braucht mein Leben einen (neuen) Sinn, der mich beflügelt? Kann ich Kraft aus der Erinnerung an eine Sternstunde ziehen? Brauche ich Urlaub um den Alltag zu durchbrechen oder ausreichend Schlaf oder Sport? Ziehe ich Stärke aus der Nächstenliebe? Ein Kapitel beschäftigt sich damit wie Kinder resilient werden und ist für Eltern und Pädagogen interessant.
Das Buch weckt Lust die eigenen Sternstunden zu entdecken und gibt gute Impulse um daraus Kraft und Zuversicht zu schöpfen. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 10.07.2024

Ein Neuanfang auf der Insel

Tage wie Seeglas
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Liv braucht dringend einen Neuanfang und ist glücklich, dass über den Job als Verkäuferin in einem kleinen Laden für Surfbedarf auf der Ostseeinsel Fährlangen. Gemeinsam mit ihrem Hund BC bezieht sie ein ...

Liv braucht dringend einen Neuanfang und ist glücklich, dass über den Job als Verkäuferin in einem kleinen Laden für Surfbedarf auf der Ostseeinsel Fährlangen. Gemeinsam mit ihrem Hund BC bezieht sie ein kleines Loft mit Meerblick. Mit Dan, ihrem Chef, versteht sie sich prima und bald stellen beide fest, dass sie ähnliche Narben aus der Vergangenheit haben. Obwohl sie dagegen ankämpfen, entwickeln sich Gefühle zwischen ihnen. Aber ein Chef ist tabu…. Oder können Liv und Dan sich eine Chance geben?

Passend zum Urlaub am Meer habe ich nach diesem Ostseeroman gegriffen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und leicht zu lesen, obwohl die Problematik in die Tiefe geht. Ich mochte Liv und Dan von Beginn an. Beide Hauptprotagonisten ist gut geschildert und ich habe sie sehr gern durch den Roman begleitet und ihre Entwicklung verfolgt. Auch Dans Geschwister und Livs beste Freundin waren sympathisch.
Ich habe den Roman innerhalb weniger Stunden verschlungen und empfehle ihn gern weiter. Wer einen Liebesroman mit Tiefgang sucht, wer Meer liebt und Tiere, Emotionen und Humor, der ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 18.06.2024

Der Club der Bücherfreundinnen

Der Club der Bücherfreundinnen
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1942: Derby ist eine Kleinstadt in Main. Dort lebt Louise Cavendish, die von ihrem Vater dessen private Bibliothek geerbt hat, selbst aber nicht gern liest. Avis, betreut die Bücherei während ihr Bruder ...

1942: Derby ist eine Kleinstadt in Main. Dort lebt Louise Cavendish, die von ihrem Vater dessen private Bibliothek geerbt hat, selbst aber nicht gern liest. Avis, betreut die Bücherei während ihr Bruder an der Front kämpft, mag aber eigentlich viel lieber Zeitschriften mit Tipps für Haushalt und Ehe. Als Louise die Bibliothek schließen will, gründet Avis kurz entschlossen einen Buchclub. Dorthin kommen außer Louise und ihr auch Ginny, die gern die Plätzchen isst, die dabei angeboten werden, und Fabrikarbeiterin Martina mit ihren beiden Kindern. Die Frauen könnten verschiedener nicht sein und verfolgen mit dem Besuch des Buchclubs auch recht unterschiedliche Ziele und dennoch wächst zwischen ihnen mit der Zeit eine Freundschaft, die trägt, wenn es darauf ankommt.

Ich lese gern historische Romane, die im vergangenen Jahrhundert spielen, und ich liebe Bücher und so habe ich gern nach diesem Roman gegriffen. Das Cover gefällt mir gut und passt auch sehr gut zum Inhalt. Auf reichlich 400 Seiten begleiten wir die vier sehr verschiedene Frauen: Louise, wohlhabend und unverheiratet; die jungverheiratete Avis, Ginny die von einer Insel stammt und weiß wie man zurecht kommt und Martina, die mit ihren Kindern eine neue Heimat suchte und in der Gießerei arbeitet. In den Kapiteln, die mit Datum und Name überschrieben sind, wird abwechselnd von Avis, Louise, Ginny und Martina erzählt. So lernt man die Frauen und ihre Geschichte gut kennen.
Anfangs haben mich die vielen verschiedenen Namen verwirrt und ich habe eine Weile gebraucht mich in den Roman einzulesen. Die Protagonisten sind mir auch lange fremd geblieben und ich habe die Handlung einfach nur interessiert verfolgt. Es dauert eine Weile ehe das Verbindende, der Buchclub, die Frauen auch wirklich verbindet. Erst als Gefahr droht merken die Frauen wie wichtig sie einander sind… und auch erst dann hat mich das Buch wirklich gefesselt und am Ende konnte ich es kaum aus der Hand legen.
Gern empfehle ich den Roman Buchliebhabern und Lesern, die sich für die Zeit des 2. Weltkriegs interessieren.

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