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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wunderbare Geschichte

Glück ist, wenn man trotzdem liebt
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Petra Hülsmann konnte mich bereits mit ihren ersten beiden Werken "Hummeln im Herzen" und "Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen" vollends begeistern, sodass ich mich schon sehr auf ihr neuestes Werk "Glück ...

Petra Hülsmann konnte mich bereits mit ihren ersten beiden Werken "Hummeln im Herzen" und "Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen" vollends begeistern, sodass ich mich schon sehr auf ihr neuestes Werk "Glück ist, wenn man trotzdem liebt" gefreut habe. Meine Erwartungen waren dementsprechend riesig und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Petra Hülsmann mischt auch hier wieder Humor mit Romantik, was mir bereits bei ihren anderen Büchern gefallen hat. Dazu liest sich die Geschichte so flott, sodass man nur so durch die Geschichte fliegt. Dazu kommen noch gut ausgearbeitete Dialoge und liebenswerte Figuren, die ich gerne auf ihrem Weg begleitet habe.

Erzählt wird hierbei Isabelles Geschichte, die ein Gewohnheitstier ist und mit Überraschungen und Unregelmäßigkeiten in ihrem Leben nur schwer klar kommt. So sind ihr z.B. ihre heißgeliebte Daily Soap und der Restaurantbesuch in der Mittagspause absolute Pflicht. Als in ihrem Lieblingsrestaurant allerdings in neuer Koch anheuert und dieser sich weigert, Isabelles Lieblingsessen zuzubereiten, gerät Isabelles Leben glatt aus den Fugen, denn obwohl ihr Jens in vielerlei Hinsicht ein Dorn im Auge ist, lässt er sie nicht los. Gleiches gilt auch für seine Schwester Merle, die ebenfalls ein interessanter Charakter ist.

Sämtliche Figuren sind hier gut ausgearbeitet. Obwohl mir Isabelle stellenweise leid tat, dass sie so in einer Art Trott festsitzt, war sie mir dennoch sofort sympathisch. Gleiches gilt auch für Jens und seine Schwester Merle, sowie Alex und viele weitere Figuren. Hier hatte jeder seine Macken, allerdings gab es niemanden, der mir unsympathisch war, sodass ich mich bei der Geschichte pudelwohl gefühlt habe.

Obwohl hierbei recht schnell klar ist, worauf die Geschichte letztendlich hinausläuft, muss ich dennoch sagen, dass die Geschichte nicht gänzlich vorhersehbar ist, denn die Autorin hält für ihre Figuren, aber auch ihre Leser so manche Überraschung parat, was mir sehr gut gefallen hat und sich das Buch somit auch klar von anderen Büchern aus dem Genre unterscheidet.

Das Cover ist wunderschön und ein absoluter Hingucker. Hier wurde zwar erstmals vom Verlag auf gehäkelte Tiere verzichtet, allerdings kann ich dies sehr gut verschmerzen. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat direkt mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: Petra Hülsmann konnte mich mit einem angenehmen Schreibstil, einer wunderbaren Liebesgeschichte sowie interessanten Figuren wieder einmal begeistern, sodass ich "Glück ist, wenn an trotzdem liebt" sehr gerne gelesen habe. Wer also schon ihre ersten beiden Werke mochte, wird dieses Buch lieben.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gute Mischung aus Fantasy, Thriller und Romantik

Girl in Black
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Ich habe bereits einige Geschichten von Mara Lang gelesen und war von denen fast immer begeistert, dementsprechend neugierig war ich somit auf ihr neuestes Werk "Girl in Black", das ich bereits vorab lesen ...

Ich habe bereits einige Geschichten von Mara Lang gelesen und war von denen fast immer begeistert, dementsprechend neugierig war ich somit auf ihr neuestes Werk "Girl in Black", das ich bereits vorab lesen durfte. Meine Erwartungen waren sehr hoch und ich bin froh, dass ich nicht enttäuscht wurde, denn die Autorin konnte mich wieder einmal mit ihrem angenehmen Schreibstil überzeugen.

Die Geschichte liest sich relativ zügig, was immer für einen guten Schreibstil spricht. Die Mischung aus Fantasy, Thriller und Romantik hat mir hierbei sehr gut gefallen und die Thrillerelemente wurden sehr gut in die Geschichte eingearbeitet. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man lernt sie sehr gut kennen und die meisten von ihnen waren mir auch sympathisch. Neben dem gelungenen Setting und sehr detailverliebte Beschreibungen der Autorin haben mir auch die Dialoge gefallen.

"Girl in Black" handelt dabei von der neunzehnjährigen Lia, die ein sogenanntes Seelenauge ist und somit die Gefühle ihrer Mitmenschen nicht nur erkennen, sondern auch beeinflussen kann. Dass dies nicht lange ein Geheimnis bleibt und sie sogar auf dem Radar der italienischen Mafia landet, die sich brennend für sie interessieren, ist dabei kein Wunder. Als ihre Mutter stirbt, möchte Lia ein neues Leben beginnen, wo ihre Gabe nicht mehr länger im Mittelpunkt stehen und auch die Mafia keine Rolle mehr spielen soll. Stattdessen möchte sie endlich ein normales und unbeschwertes Leben in Berlin führen und Designerin werden, doch dies entpuppt sich schnell als Seifenblase und Lia muss sich nach nur kurzer wieder mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen.

Obwohl ich zunächst befürchtet habe, dass die Geschichte relativ vorhersehbar sein könnte, muss ich doch sagen, dass mich die Autorin das ein oder andere Mal tatsächlich überraschen konnte. Sie hat mit "Girl in Black" zwar nicht das Rad neu erfunden, allerdings habe ich hier eine durchaus spannende Geschichte vorgefunden, die mich in den Bann ziehen konnte.

Das Cover ist wunderschön und hat mich direkt angesprochen. Die vielen Ranken passen perfekt zu Lia und ihrer Gabe und auch das Model auf dem Cover passt hervorragend zu Lia und sieht fast so aus, wie ich sie mir vorgestellt habe. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und mit ein Grund, weshalb ich der Geschichte unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: "Girl in Black" konnte mich mit einem angenehmen Schreibstil, interessanten Figuren, vielen spannenden Momenten und einer gut ausgearbeiteten Liebesgeschichte vollkommen überzeugen und in den Bann ziehen, sodass ich die Geschichte nur empfehlen kann und hoffe, dass das Buch noch viele begeisterte Leser finden wird.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gute Geschichte

Talon - Drachenzeit
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Julie Kagawa und ich hatten es bislang nicht leicht miteinander, denn leider sind zwei Reihen bereits für mich gefloppt, sodass ich auch bei "Drachenzeit", Band 1 der "Talon"-Reihe enorme Zweifel hatte. ...

Julie Kagawa und ich hatten es bislang nicht leicht miteinander, denn leider sind zwei Reihen bereits für mich gefloppt, sodass ich auch bei "Drachenzeit", Band 1 der "Talon"-Reihe enorme Zweifel hatte. Ich kann allerdings endlich sagen, dass ich hier positiv überrascht wurde und mir das Buch wirklich gut gefallen hat.

Normalerweise bin ich bei Geschichten, die von Drachen handeln, immer ein wenig skeptisch, da sich bei der Thematik immer sehr viel wiederholt. Julie Kagawa hat es allerdings geschafft, dass ich die Geschichte bis auf wenige Momente wirklich sehr gemocht habe. Die Figuren sind vielseitig, das Setting interessant und auch die Umsetzung fand ich mehr als gelungen. Einziger Kritikpunkt: Die Geschichte besitzt oftmals unnötige Längen, auf die ich gerne verzichtet hätte, denn an wenigen Stellen ging der Autorin der berühmte rote Faden verloren. Wenn man allerdings einigermaßen darüber hinwegschauen kann, bekommt man hier eine wirklich tolle Geschichte geboten.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Ember ist ein Drache, allerdings in Menschengestalt und hat noch nie ein normales Leben führen können. Jetzt, wo sie einen Sommer lang das Leben eines normalen Teenagers genießen darf, bahnt sich jedoch mit Garrett, einem Krieger eine Gefahr an, denn ausgerechnet Garrett gehört zu den Kämpfern, gegen die Ember nach ihrem Sommer kämpfen muss. Doch je näher sie sich und der Gefahr kommen, desto mehr stellt sich ein Umdenken ein und sie stellen beide infrage, was sie jemals über den anderen erfahren haben. Dass dabei auch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen darf, dürfte klar sein.

Die Figuren sind gut ausgearbeitet. Ember ist mir von Anfang an sympathisch gewesen, dazu ist sie mutig, trägt das Herz auf den richtigen Fleck und spricht meistens auch offen aus, was sie denkt, was ihr mehr als gut steht. Garrett hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, gleichzeitig erfährt man durch ihn einiges über den Geheimorden St. Georg, die die Drachen als Feinde ansehen.

Ein wenig schade fand ich es, dass man lange Zeit viel zu wenig über Talon erfahren hat, denn hier hätte ich noch viel mehr gerne erfahren. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist die Vorhersehbarkeit in der Geschichte, denn überraschende Momente oder gar Wendungen sind hier Mangelware. Dennoch muss ich sagen, dass dies das erste Buch der Autorin ist, das mir wirklich gut gefallen hat.

Das Cover ist für mich ein absoluter Eyecatcher, das nicht nur hervorragend zur Geschichte passt, sondern auch mit tollen Details und schön anzusehenden Grüntönen überzeugt. Die Kurzbeschreibung hat mir ebenfalls zugesagt, sodass ich dem Buch trotz einiger Skepsis eine Chance gegeben habe.

Endlich ist es passiert: Nach zwei Flops konnte mich Julie Kagawa endlich überzeugen, denn "Drachenzeit", der Auftakt zur "Talon"-Reihe, konnte mich mit interessanten Figuren, vielen phantastischen Momenten und einer Liebesgeschichte überzeugen, sodass ich bereits auf die anderen Bände gespannt bin.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Vielversprechender Auftakt

Upside Down - Weil du mir den Kopf verdrehst
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"Upside Down. Weil du mir den Kopf verdrehst" ist mir bereits lange vor dem Erscheinungstag ins Auge gefallen und ich muss sagen, dass ich sehr gespannt war, als es endlich erschienen ist. Hier habe ich ...

"Upside Down. Weil du mir den Kopf verdrehst" ist mir bereits lange vor dem Erscheinungstag ins Auge gefallen und ich muss sagen, dass ich sehr gespannt war, als es endlich erschienen ist. Hier habe ich mir eine unterhaltsame und prickelnde Liebesgeschichte erhofft und ich bin froh, dass ich letztendlich nicht enttäuscht wurde.

Hier hat mir der Schreibstil besonders gut gefallen, denn die Autorin verzichtet fast gänzlich auf Ausschweifungen und katapultiert den Leser direkt in die Geschichte hinein, sodass man von der ersten Seite an mittendrin ist. Dabei hat sie nicht nur die Dialoge bestens ausgearbeitet und ein hervorragendes Setting geschaffen, sondern auch den Figuren eine gewisse Tiefe gegeben, was man bei dem Genre oftmals vermisst.

Hier fand ich besonders Talia sehr sympathisch und ich habe es größtenteils geschafft, mich in sie hineinzuversetzen. Sie hat nicht gerade die schönste Vergangenheit und musste nicht nur den Verlust ihrer Schwester verarbeiten, sondern auch den Verlust ihrer Mutter, die die Familie im Stich gelassen hat. Nun will sie eine Auszeit vom Leben, Kräfte neu auftanken und zu sich selbst finden, doch dann begegnet ihr Bran und stellt ihr Leben auf den Kopf. Doch auch bei Bran merkt man schnell, dass er seine ganz eigenen Sorgen und Probleme mit sich rumschleppen muss. Für beide gilt es plötzlich das ein oder andere Risiko einzugehen, aber auch die Frage, ob sie bereits bereit sind, sich auf einen anderen Menschen wieder einzulassen und Vertrauen zu schöpfen.

Auch wenn man hier ziemlich schnell erahnt, wohin das Ganze laufen wird, muss ich dennoch sagen, dass mir die Geschichte wirklich gut gefallen hat, denn es hebt sich inhaltlich schon ein wenig von anderen Büchern aus dem Genre ab. Zwar ist der Ablauf in gewisser Hinsicht ähnlich, allerdings gibt es hier weitaus ernstere Themen und die Geschichte erhält eine Tiefe, die ich bei so vielen anderen Büchern vermisst habe, von daher hoffe ich sehr, dass "Upside Down. Weil du mir den Kopf verdrehst" in dem Genre nicht untergehen wird.

Das Cover schafft es zwar nicht, sich von anderen Covern aus dem Genre abzuheben, ist aber dennoch schön anzusehen und passt hervorragend zur Geschichte, sodass es da nichts zu kritisieren gibt. Ich muss sogar sagen, dass mir das deutsche Cover weitaus besser gefällt als das Original. Die Kurzbeschreibung konnte ich mich ebenfalls direkt überzeugen, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Upside Down. Weil du mir den Kopf verdrehst" ist ein guter und vielversprechender Auftakt, der mit einer gewissen Tiefe und vielseitigen Figuren überraschen konnte, sodass ich bereits jetzt auf die weiteren Bände gespannt bin. Ich bin begeistert und kann das Buch somit nur empfehlen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gute Geschichte, allerdings zu wenig Antworten

Die 100 - Heimkehr
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Nachdem mir die ersten beiden Bände der "The Hundred"-Reihe gut gefallen haben, stand für mich schnell fest, dass ich auch den dritten Band "Heimkehr" lesen möchte. Ich hatte zwar zunächst ein paar Bedenken, ...

Nachdem mir die ersten beiden Bände der "The Hundred"-Reihe gut gefallen haben, stand für mich schnell fest, dass ich auch den dritten Band "Heimkehr" lesen möchte. Ich hatte zwar zunächst ein paar Bedenken, ob der Abstand zwischen Band 2 und 3 nicht zu groß gewesen sein könnte, allerdings kam ich relativ schnell wieder in die Geschichte hinein, sodass es hierbei keinerlei Probleme gab.

Dadurch, dass die Geschichte weiterhin aus der Sicht von Wells, Clarke, Bellamy und Glass erzählt wird, bekommt man sämtliche Ereignisse hautnah mit, fängt sämtliche Emotionen auf und stellt eine immense Weiterentwicklung zum zweiten Band fest, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Überlebenskämpfe, sowie die Ankunft auf der Erde mit den Neuankömmlingen werden von der Autorin wieder einmal sehr spannend, detailverliebt und stellenweise auch recht brutal geschildert, was der Geschichte allerdings deutlich gut tut, denn so ist man immer mittendrin, statt nur dabei und erlebt die Ängste und Gefühle der Figuren hautnah mit.

Es gibt nur eine Sache, die mich diesmal wirklich gestört hat: Eigentlich ist "The Hundred" zunächst als Trilogie gedacht gewesen, was man besonders dem dritten Band auch anmerkt, allerdings gibt es nach Beendigung des Bandes für mich noch so viele Fragen und zu wenig Antworten, sodass ich das Ende als unbefriedigend eingestuft hätte. Umso besser, dass sich die Autorin jetzt doch dazu entschlossen hat, noch mindestens einen weiteren Band zu schreiben. Ich hoffe demnach sehr, dass im vierten Band noch einige Fragen beantwortet werden.

Das Cover passt sich – wie auch schon beim ersten Band – dem der TV-Serie an, sodass man hier bereits die Figuren vorgefertigt erhält. Kann man mögen, muss man aber nicht. Ich hätte es ehrlich gesagt schöner gefunden, wenn ich nicht sofort gewusst hätte, wie die Figuren allesamt aussehen. Die Kurzbeschreibung ist dagegen wieder einmal gelungen und hat mich direkt neugierig gemacht.

"Heimkehr" ist insgesamt eine gute Fortsetzung, die noch sehr viele Fragen mit sich bringt, mich aber dennoch aufgrund der Weiterentwicklung der Figuren und der spannenden Weiterführung der Geschichte überzeugen konnte. Dennoch hoffe ich, dass in dem vierten Band "Rebellion" noch einige meiner Fragen beantwortet werden.