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Veröffentlicht am 22.07.2024

Fantastisch!

Stalking Jack the Ripper
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Die Aufmachung dieses Buches war so ansprechend und auch die Thematik hatte es mir direkt angetan, sodass ich mich schon sehr auf das Buchgefreut habe.

Audrey Rose Wadsworth ist eine junge, sehr faszinierende ...

Die Aufmachung dieses Buches war so ansprechend und auch die Thematik hatte es mir direkt angetan, sodass ich mich schon sehr auf das Buchgefreut habe.

Audrey Rose Wadsworth ist eine junge, sehr faszinierende Frau, die entgegen der Sitten von 1888 bei ihrem Onkel in eine heimliche Lehre geht. Beim ihm lernt sie alles über Gerichtsmedizin, wie man Leichen seziert und obduziert und die richtigen Fragen und Schlüsse zieht. Thomas Cresswell, der ebenfalls bei ihrem Onkel lernt, wird dabei einer ihrer wichtigsten Partner, denn es gilt dem berühmt berüchtigten Jack the Ripper das Handwerk zu legen.

Und obwohl Audrey Rose ihre Vorlieben vor ihrem Vater und Bruder geheim halten muss und die brave Tochter in den gehobenen Kreisen spielt, ist es genau ihr scharfer Verstand, ihre Art die Dinge zu hinterfragen und dieses immense medizinische Wissen, was sie ausmacht. Sie war eine sehr faszinierende Figur, deren Geschichte ich sehr genossen habe.
Ich konnte so manches Augenrollen, Augenbrauenheben und auch die Furcht und den Ärger – einfach alles, was Audrey Rose gefühlt und getan hat – vor meinem inneren Auge sehen.
Die Liebesgeschichte ist sehr süß und nimmt nicht zu viel Raum ein. Ich hoffe dennoch, dass es im nächsten Teil dann etwas mehr voran geht bei den beiden und auch Thomas nicht mehr ganz so überheblich ist.

Im Prinzip ist damit schon der grobe Kern erzählt. Ich konnte mir selbst versuchen ein Bild von Jack the Ripper zu machen. Wer war er? Welchen Hintergrund haben diese Morde? Es hatte mich einfach gepackt und bis zum Ende habe ich mitgerätselt, wer es tatsächlich sein könnte. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und kann diesen nur wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.07.2024

Jahreshighlight

Fourth Wing – Flammengeküsst
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Ich liebe Drachen! Wo wir das jetzt geklärt haben, können wir uns ganz auf dieses fantastische Hörbuch konzentrieren, welches mich immer noch nicht loslässt.

Ich habe zu Beginn bei weitem nicht damit ...

Ich liebe Drachen! Wo wir das jetzt geklärt haben, können wir uns ganz auf dieses fantastische Hörbuch konzentrieren, welches mich immer noch nicht loslässt.

Ich habe zu Beginn bei weitem nicht damit gerechnet, was mich in diesem Buch alles erwartet. Der Einstieg war super erklärt und die erschaffene Welt so bildlich dargestellt, dass ich in keiner Sekunde Probleme hatte, mich in dieser Welt einzufühlen.

Violet ist eine fantastische Figur, die einiges an Stärken mitbringt und durch ihre Intelligenz, aber auch ihre mitfühlende Art nicht nur schnell bei mir Punkten konnte, sondern auch dadurch viele Freunde findet. Sie ergibt sich ihrem Schicksal eine Drachenreiterin zu werden, so wie es der Wunsch ihrer Mutter war und erlebte dadurch am Basgiath Collage so einige gefährliche Situationen, die für so manchen Anwärter und auch Drachenreiter schnell tödlich endet.

Da Violet durch ihre Körpergröße gerne überschätzt wird, macht es umso mehr Spaß, zu erleben, wie sie jeden Weg – sei er noch so beschwerlich – auf ihre ganz eigene Art meistert.
Ihr Gegenpart, Xaden, ist ein weiterer Grund, dieses Buch unbedingt zu lesen. Er hat ebenfalls einen sehr starken Charakter und unterstützt Violet in jeder Hinsicht. Die beiden zusammen zu erleben war so fantastisch, dass ich mich ungern von dem Buchtrennen wollte. Ihre Neckereien, aber auch ernsten Gespräche vermisse ich ja schon ein wenig.

Machen wir es also kurz und schmerzlos: Fourth Wing: Flammengeküsst ist ein absolutes Highlight für mich gewesen. Alles wurde so bildgewaltig erzählt, viele Emotionen wurden bei mir erzeugt und sowohl Violet als auch alle weiteren Figuren wurden perfekt ausgearbeitet. Und dann gibt es da ja noch die Drachen. Die waren das Tüpfelchen auf dem I. Darum eigentlich nicht verwunderlich, dass ich für dieses Buch eine absolute Lese- UND Hörempfehlung gebe.

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Veröffentlicht am 22.07.2024

Immer noch tolle Bücher

Eloise 2: Inmitten der Dunkelheit
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Hach, selten war ich so traurig, ein Buch zu beenden.
Bereits der erste Teil dieser Dilogie konnte mich überzeugen, aber in Band 2 legte die Autorin tatsächlich nochmal eine Schippe drauf.
Sie versteht ...

Hach, selten war ich so traurig, ein Buch zu beenden.
Bereits der erste Teil dieser Dilogie konnte mich überzeugen, aber in Band 2 legte die Autorin tatsächlich nochmal eine Schippe drauf.
Sie versteht es wirklich Emotionen zu vermitteln und lässt durch ihren gekonnten Schreibstil und die vielen Bilder, die einfließen, die Spannung ganz schön ansteigen. Ich war so unglaublich gefesselt von der Story, dass ich das Buch ungern aus der Hand legen wollte und innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe und nun sitze ich da, nach einem wirklich mehr als emotionalen Ende und bin nach wie vor überwältigt, wie stark die Autorin mich wieder berühren und abholen konnte.
Zum Inhalt selbst will ich gar nicht viel sagen, denn dieser ist wirklich gut durchdacht und Eloise konnte sich noch besser entwickeln. Ich hatte erneut viel Spaß dabei, sie auf ihrem Weg in eine bessere Welt zu begleiten. Für mich sind daher beide Bücher eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 22.07.2024

Liebevoll und zum Nachdenken

Tripod – Das schwarze Kätzchen
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Als Fan von Katzen und Liebhaber guter Geschichten kam ich um Tripod von Hanna Nolden nicht drumherum.
Ihr Schreibstil ist recht einfach gehalten und doch bringt sie damit alles an Emotionen herüber, was ...

Als Fan von Katzen und Liebhaber guter Geschichten kam ich um Tripod von Hanna Nolden nicht drumherum.
Ihr Schreibstil ist recht einfach gehalten und doch bringt sie damit alles an Emotionen herüber, was von Nöten ist, um sich die in die Story hineinzufühlen.
Das angesprochene Thema „Mobbing“ wird hier wirklich großartig in Szene gesetzt und aufgearbeitet. Es zeigt mir als Leser deutlich, wie mit offensichtlicher Behinderung teilweise umgegangen wird, ABER auch, wie man es verbessern kann. Es ist also nicht nur ein kleiner Fingerzeig, sondern tatsächlich eine Hilfestellung und das finde ich wirklich fantastisch gelungen.
Das kleine Katerchen wird durch die wirklich sehr süße Liebesgeschichte schon fast zur Nebensächlichkeit. Doch seine Beobachtungen und Meinungen zu Bens Situation sind wichtig, um die Veränderungen sehen zu können. Ich finde es als Katzenmama vor allem sehr toll, dass auch darauf hingewiesen wird, wie wichtig regelmäßige Tierarztbesuche und Kastration bei Freigang sind. Letzteres bitte auch bei reinen Wohnungskatzen, aber das mal nur am Rande.
Tripod hat auf so wenigen Seiten eigentlich alles, was ich mir für eine tolle Geschichte wünsche: Figuren mit Ecken und Kanten, Emotionen, Spannung und ein Ende, welches mich mit einem Hochgefühl zurücklässt. Und eine Katze. Somit volle Punktzahl von mir und daher auf jeden Fall zu empfehlen. Auch wenn man vielleicht nicht mehr zur Zielgruppe gehört.

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Veröffentlicht am 07.10.2023

Ich liebe es!

Gameshow – Der Preis der Gier
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Ein Blick aufs Cover und ich war schon begeistert. Ein zweiter Blick in den Klappentext und ich wusste: Dieses Buch ist genau etwas für mich. Und ich muss sagen, mich hat die Story vollends erwischt. Zum ...

Ein Blick aufs Cover und ich war schon begeistert. Ein zweiter Blick in den Klappentext und ich wusste: Dieses Buch ist genau etwas für mich. Und ich muss sagen, mich hat die Story vollends erwischt. Zum einen, weil es mich an meine Leseanfäge mit den Tributen von Panem erinnert, aber auch, weil Franzi Kopka wirklich einen tollen Stil hat, der mich fesseln konnte. Die Story selbst ist wirklich grandios. Gerade für ein Debüt absolut perfekt. Ach, was sage ich, mehr als das. Cass ist eine Figur, die ich von Anfang an sehr mochte. Sie handelt gut überlegt, vertraut nicht gleich jedem und stellt genau die richtigen Fragen. Alle grausamen Erlebnisse konnte ich mit ihr aus nächster Nähe erleben und während der „Spiele“ mit ihr mitfühlen. Ihr Gegenpart Jax hingegen war mir schon wieder etwas zu blass dargestellt. Da habe ich tatsächlich etwas mehr erwartet und mich haben eher die vielen Nebenfiguren, wie Yuna und Christopher, oder auch Enzo, wesentlich mehr überzeugen können. Das gewählte Setting ist einfach genial. Wesentlich moderner und doch ähnlich dem von Panem. Der plötzliche Stimmungswechsel, als Cass aus dem Leben ‚gerissen‘ wird, hat den entscheidenden Kick gebracht. Ab da an, habe ich grundsätzlich erstmal allen misstraut. Der Verlauf der Story brachte so einiges an Fragen auf – und auch der wirklich sehr fiese Cliffhanger am Ende, lassen mich nun sehnsüchtig auf den nächsten Teil warten. Diesen kann ich nur wärmstens empfehlen, denn Gameshow – Der Preis der Gier hat sich schnell zum Jahreshighlight entwickelt.

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