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Veröffentlicht am 24.07.2024

UtopiaInc, K-Anordnung und ein Herold

Rot
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Klappentext:

Fünfhundert Jahre nach dem von allen nur als »Etwas, das passiert ist« bezeichneten Ereignis ist eine neue Gesellschaft entstanden. Eine Gesellschaft, in der die eigene Stellung davon abhängt, ...

Klappentext:

Fünfhundert Jahre nach dem von allen nur als »Etwas, das passiert ist« bezeichneten Ereignis ist eine neue Gesellschaft entstanden. Eine Gesellschaft, in der die eigene Stellung davon abhängt, welchen Teil des Farbspektrums man sehen kann.

Dies ist die Welt, in der Eddie Russett und Jane Grey leben. Jane und Eddie müssen die engen Regeln der Farbpolitik überwinden und die Wahrheit über ihre Welt herausfinden: Was ist sie, wo ist sie, ja sogar, wann ist sie? Während sie die Lügen entlarven, die ihre Existenz bedrohen, kommen sie zu einem beunruhigenden Schluss: Sie sind nicht allein. Jenseits des Meeres ist die Welt überhaupt nicht zu Ende, hier fängt sie womöglich erst an.



Mein Eindruck:

Nachdem ich mit ‚Grau‘ den ersten Teil dieser Trilogie gelesen hatte, wollte ich dieses Buch eigentlich nicht lesen. Da es sich bei ‚Rot‘ um ein Rezensionsexemplar handelt, habe ich es dennoch getan.

Der Einstieg in die Handlung gestaltete sich deutlich einfacher, da ich mit dem Schreibstil nun vertraut bin und das grobe Konzept der Welt begriffen habe. Im Vergleich zum Vorgänger war dieser Band auch viel schnelllebiger und mit mehr spannenden Szenen versehen.

Genervt hat mich der Unterschied der Namens- und Ortsbezeichnungen, die aber in der neuen Auflage von ‚Grau‘ angepasst wurden, wodurch es nur mich beim Lesen irritiert hat und künftig kein Problem mehr darstellen sollte.

Mich hat weiterhin gestört, dass manche Themen nur kurz angerissen und nie endgültig geklärt wurden. Mir ist bewusst, dass sich Jasper Fforde eine hohe Menge an Erkenntnissen für den letzten Band der Reihe aufheben möchte, aber es wäre schön gewesen, wenn nutzlos genannte Aspekte einfach außen vor gelassen worden wären.

‚Rot‘ hat sich stringenter angefühlt und mir auch von Geschwindigkeit und Handlungsaufbau besser gefallen. Kritisieren möchte ich, dass Eddie und Jane in bestimmten Szenen mit neuen Informationen überschüttet werden und es für mich als Leserin anstrengend war mit diesem unausgeglichenen Maß an Inhalt umzugehen und gleichzeitig zu glauben, dass sich die Beiden wirklich alles davon merken und es auch verstehen konnten. Die Umstände der Situationen haben es für mich in manchen Szenen einfach ziemlich unglaubwürdig werden lassen.

Besonders gefallen hat mir wiederum das Verhalten einer Vielzahl von Charakteren, denn in diesem Buch wurde der Umfang der unzufriedenen Bürger, die etwas gegen die Munsell-Doktrin tun wollen, erst richtig deutlich. Wo sich Eddie ein bisschen mutiger gibt, benötigt er immer noch die Hilfe anderer, um aus problematischen Situationen herauszufinden, was ich wirklich schade finde.

Dafür hat mir die Entwicklung von Violet sehr gefallen, insbesondere während der letzten Kapitel, in welchen ohnehin viel passiert ist und es nach meinem Geschmack fast zu viel war. Als hätte Fforde kurz vor der geplanten Seitenanzahl bemerkt, was noch geschehen und aufgeklärt werden muss. Es hat sich gehetzt angefühlt und auch hier ist das Ende nicht so offen gestaltet, dass ich mich nach dem dritten Band sehne.

Alles in allem hatte ich beim Lesen von ‚Rot‘ deutlich mehr Freude und kam schneller voran, als es bei ‚Grau‘ der Fall gewesen ist. Die grundsätzliche Idee seiner Welt finde ich immer noch interessant und das Konzept fühlt sich hier auch abgerundeter und koordinierter an. Leider gibt es zu viele Aspekte der Geschichte von Jane und Eddie, die es mir schwer machen, die Reihe wirklich gut zu finden. Doch ich sehe ein, dass meine Skepsis nach ‚Grau‘ unbegründet war, da ‚Rot‘ mehr Stärke vorzuweisen hat.

(https://book-souls.com/2024/07/23/rot-von-jasper-fforde/)

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Veröffentlicht am 07.06.2022

Narben der Vergangenheit

Schwerkraft der Tränen
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Vitória Queiroz de Fonseca hat kaum Erinnerungen an ihre Mutter. Diese hatte Vitória bei ihren Großeltern zurückgelassen um in einem Krieg für ihr Land zu kämpfen. Die mittlerweile erwachsene Vitória weiß ...

Vitória Queiroz de Fonseca hat kaum Erinnerungen an ihre Mutter. Diese hatte Vitória bei ihren Großeltern zurückgelassen um in einem Krieg für ihr Land zu kämpfen. Die mittlerweile erwachsene Vitória weiß nicht genau wer sie ist, noch wer sie sein möchte, deswegen begibt sie sich nach Luanda um ihre Mutter und sich selbst zu finden. Ihre Reise gestaltet sich jedoch anders als sie erwartet hatte und sie verbringt einige Monate in einem fremden Land, welches früher ihre Heimat war.


Der Titel und das Cover haben mich besonders an diesem Buch gereizt. Wie Portugal mit Angola zusammenhängen sollte, hat mich neugierig gemacht und auch der thematische Aspekt des Verlassen-Werdens interessierte mich. Wie viele andere auch, kenne ich dieses Gefühl und wollte unbedingt wissen, wie Yara Nakahanda Monteiro die damit verbundenen Emotionen beschreibt.

Die ersten 20 Seiten stellten ein komplettes Chaos dar. Ich wusste nicht wo vorne und wo hinten ist. Grundsätzlich wurde in die Handlung eingeführt, doch nebenbei gab es viele Rückblicke und Gedankenströme, die mich wieder den roten Faden verlieren ließen.

Der Schreibstil ist ein wenig anspruchsvoller und reichlich geschmückt mit eindrucksvollen Worten und Gedanken. Sobald Vitória bei Romena und dessen Familie angekommen war, löste sich langsam der Knoten und ich konnte in die Geschichte einsteigen.

Vitória ist eine faszinierende Protagonistin. Zu Beginn habe ich sie etwas belächelt, sie kam mir naiv und unbeholfen vor, doch ihre charakterliche Entwicklung im Fortgang der Handlung hat mir gefallen. Sie ist selbstbewusster geworden und auch selbstbestimmender. Sie wirkte auf mich nicht mehr wie ein kleines Mädchen ohne Mutter, sondern wie eine erwachsene Frau, die mit vergangenen Ereignissen umzugehen weiß. Die Nebencharaktere haben ihr bei dieser Entwicklung geholfen, taten dies aber eher unterschwellig, damit es Vitória und auch der Leser/ die Leserin nicht sofort mitbekommt.

Die Autorin hat, wie bereits angedeutet, einen einzigartigen Schreibstil. Sie war hart, ehrlich, direkt und suggerierte dadurch eine komplett neue Perspektive auf alltägliche Probleme und Hindernisse. Es gab, für meinen Geschmack fast zu viele, metaphorische Vergleiche und philosophische Gedanken. Diese lenkten meine Aufmerksamkeit auf sich und weg von der Handlung, was meine Verwirrung nicht minderte.

Mir haben die historischen und kulturellen Aspekte des Buches äußerst gefallen. Sie verschaffen dem Buch einen realitätsnahen Charakter und konfrontieren den Leser/ die Leserin mit der Sprache des Handlungsorts. Die mir fremden Wörter haben mich zuerst gestört, doch dann habe ich das Glossar entdeckt und mich gefreut, eine neue Sprache kennenzulernen.

Allen, die Interesse an diesem Buch haben empfehle ich, es zügig zu lesen, damit der rote Faden nicht verloren geht, denn sobald ich im Lesefluss war, habe ich mehr verstanden. Alles in Allem ist das Buch eine erfrischende Abwechslung zu der Literatur, die man in der Bestseller Liste angepriesen bekommt.

(https://book-souls.com/2022/05/26/schwerkraft-der-traenen-von-yara-nakahanda-monteiro/)

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Veröffentlicht am 07.06.2022

Heilende Druckerschwärze

Die kleine literarische Apotheke
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Blu ist die Besitzerin eines kleinen Buchladens in der italienischen Stadt Florenz. Zusammen mit drei guten Freundinnen lebt sie in einer WG. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben, obwohl ihr Geschäft und ...

Blu ist die Besitzerin eines kleinen Buchladens in der italienischen Stadt Florenz. Zusammen mit drei guten Freundinnen lebt sie in einer WG. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben, obwohl ihr Geschäft und besonders ihr Liebesleben besser laufen könnten. Wie es im Leben nun einmal ist, gelangt Blu an einen Punkt, in dem alles schief zu laufen scheint. Sie droht den Laden zu verlieren und auch ihre WG scheint auseinander zu brechen. Doch dann bringt ein mysteriöser Kunde sie auf die rettende Idee.


Wie der Titel vermuten lässt, dreht sich dieses Buch, um Bücher. Gerade deswegen wollte ich es unbedingt lesen. Besonders der Aspekt, Bücher wie Medikamente zu verschreiben hat meine Neugier geweckt, weswegen ich etwas enttäuscht war, dass der Hauptfokus eher auf Blu und ihrer Jagd nach einem Mann lag.

Blu ist eine Protagonistin, bei der es mir schwer fällt eine Einschätzung zu verfassen. Sie ist chaotisch, tollpatschig und oft egoistisch, weswegen sie meiner Meinung nach mehr Glück hat, als sie vielleicht verdient. Außerdem mischt sie sich in die Angelegenheiten ihrer Freunde ein und bringt diese und sich selbst in missliche Situationen. Sie ist unorganisiert und scheint oft in ihre eigene Traumwelt abzutauchen, was mich ihr „erfolgreiche Bussinessfrau“ Image stark anzweifeln lässt.

Der Schreibstil ist locker, humorvoll und besitzt einen Touch Ironie. Es gab Passagen, die ich vorhersehbar fand, aber auch welche von unvorhersehbarem Charakter.

Die Überschriften und Zitate zum Beginn jedes Kapitels haben mir gefallen, weil sie das Thema eingeleitet und mir somit einen kleinen Hinweis darauf gegeben haben, was mich erwarten wird.

Weniger gut fand ich, dass zwischen den Kapiteln häufig ein großer Zeitsprung von mehreren Wochen lag. Sie sollten die Geschichte voran bringen, doch bei einigen Stellen sind dadurch Handlungslücken entstanden oder mir wurden Informationen verwehrt, die mich interessiert hätten.

Außerdem erschien es mir so, dass die Autorin ihr Buch, durch die Nutzung von Humor und Ironie, künstlich in die Länge gezogen hat. Die eigentliche Handlung des Buches nimmt demnach knapp ¾ des Buches ein, wenn überhaupt.

Zusätzlich ließ die Autorin das Buch sehr abrupt enden. Sie gibt kurz eine kleine Auflösung des Plots und lässt uns damit zurück. Dies kann durch die Fortsetzung begründet werden, denn es gibt ein weiteres Buch zu der kleinen literarischen Apotheke. Dennoch ändert es nichts daran, dass ich mich als Leserin etwas verspottet gefühlt habe.

Ausgesprochen gut hat mir dafür der kleine Ausschnitt mit den Beipackzetteln zu den Büchern am Ende gefallen, doch es wäre sinnvoller gewesen, sie in dem Kapitel, in dem das Buch erwähnt wird, abzudrucken (so hätte man als Leser/in mehr Kontext gehabt).

Die Idee des Buches ist genial, aber die Umsetzung lässt leider, seitens der Handlung und der Protagonistin, zu wünschen übrig.

(https://book-souls.com/2022/06/07/die-kleine-literarische-apotheke-von-elena-molini/)

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Veröffentlicht am 23.01.2022

Sag niemals nie . . .

Dream Again
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Jude‘s Traum eine erfolgreiche Schauspielerin in Hollywood zu werden ist geplatzt. Nachdem sie alles verloren hat, ist ihre einzige Option ihren Bruder um Hilfe zu bitten. Dieser ist bereit sie bei sich ...

Jude‘s Traum eine erfolgreiche Schauspielerin in Hollywood zu werden ist geplatzt. Nachdem sie alles verloren hat, ist ihre einzige Option ihren Bruder um Hilfe zu bitten. Dieser ist bereit sie bei sich in Woodshill aufzunehmen, doch nicht alle seiner Mitbewohner sind damit einverstanden. Allen voran ihr Ex-Freund, der sich stark verändert zu haben scheint, oder etwa doch nicht?


Ich hatte viele Lobeshymnen über den letzten Teil der Again Reihe gehört, weswegen meine Erwartungen recht hoch waren. Versteht mich nicht falsch, ich möchte damit nicht andeuten, dass es schlecht war. Meiner Meinung nach war es nur das schwächste der Reihe, was ich sehr schade finde, denn ich habe vor allem Blake sehr ins Herz geschlossen.

Der Schreibstil ließ sich zügig und fließend lesen und beinhaltete detaillierte Beschreibungen zur Veranschaulichung der Handlung. Es war schön, neben den altbekannten Charakteren, auch mal ein paar Neue kennen zu lernen. Die Idee mit der Herren-WG hat mir sehr gefallen, da sie den Zusammenhalt der Freundesgruppe zusätzlich betont hat.

Leider fiel es mir schwer eine Bindung zu Jude herzustellen, da sie so plötzlich auftauchte und nicht wirklich etwas mit Woodshill zu tun hatte. Das Buch hat sich generell stark auf sie fokussiert und häufig wiederholt, was die Gründe für ihr Verhalten sind. Dadurch wirkten einige Textpassagen langatmig und spannungsarm, weil die Handlung nicht vorangeschritten ist. Zudem waren ca. 70% der, im Buch beschriebenen, Konflikte unnötig und die Handlungsstränge höchst vorhersehbar.

Dennoch hat mir die Idee der „Jugendliebe“ gefallen und auch Ezra aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen habe ich genossen. Blake war mein Favorit des Buches und es war schön zu sehen, wie er sich wieder auf das Spielfeld gekämpft hat.

Ich bin Mona Kasten sehr dankbar dafür, dass sie Basketball als Sportart ausgewählt hat und nicht Football oder Fußball, da diese beiden für meinen Geschmack zu häufig verwendet werden.

Als endgültigen Abschluss hätte ich mir einen anderen Epilog gewünscht, doch so können wir hoffen, dass die Again-Reihe vielleicht doch irgendwann weiter gehen wird.

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Veröffentlicht am 23.01.2022

Candy Cane, Hot Chocolate, Mistletoe and Kisses

December Dreams. Ein Adventskalender
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Bei dem Buch „December Dreams“ vom Ravensburger Verlag, handelt es sich um einen Adventskalender, der mit weihnachtlichen Liebesgeschichten gefüllt ist. Hinter jedem Türchen versteckt sich eine Kurzgeschichte.


Die ...

Bei dem Buch „December Dreams“ vom Ravensburger Verlag, handelt es sich um einen Adventskalender, der mit weihnachtlichen Liebesgeschichten gefüllt ist. Hinter jedem Türchen versteckt sich eine Kurzgeschichte.


Die Idee hat mir sehr gefallen, zumal ich so Autoren/ Autorinnen kennenlernen konnte, von denen ich noch nichts gelesen hatte.

Leider hat mich das Konzept nicht überzeugt. Viele Kurzgeschichten folgten demselben Muster, waren vorhersehbar oder extrem kitschig. Es gab jedoch ein paar Geschichten, die mir wirklich gefallen haben, weswegen ich im Folgenden auf die einzelnen Türchen eingehen werde.

Türchen 1 & 2 – „All through the Night“ von Stefanie Hasse

Die Geschichte von Carolin und Aidan ist humorvoll geschrieben, aber sehr klischeehaft und vorhersehbar. Dafür hatte sie eine schöne winterliche Atmosphäre.

Türchen 3 & 4 – „Ein Kästchen aus Ebenholz“ von Claudia Siegmann

Die Idee und die Atmosphäre haben mir sehr gefallen. Jedoch hatte ich das Gefühl es wurde zu viel versucht, weswegen es chaotisch und gehetzt wirkte.

Dieses Türchen hat Potential ein eigenständiger Roman zu werden.

Türchen 5 & 6 – „Wedding Date“ von Julia K. Stein

Diese Geschichte von zwei Freunden auf einer Hochzeit beinhaltet keine weihnachtlichen Komponenten und ist zudem vorhersehbar und langweilig.

Türchen 7 – „Für immer verbündet“ von Bianca Iosivoni

Die Geschichte von Ava war äußerst spannend und die von Bianca erschaffenen Kreaturen faszinierend. Leider fehlte auch hier die weihnachtliche Stimmung und ich habe mich etwas vor den Kopf gestoßen gefühlt, weil ich die Welt der Sturmtochter Bücher nicht kenne und somit Schwierigkeiten hatte, die Kampfszenen zu verstehen.

Türchen 8 & 9 – „Das Lied des Windwolfs“ von Jennifer Benkau

Edda ist eine einzigartige Protagonistin und ich habe die Schneelandschaft und Idee mit dem Eiswirken geliebt. Die Spannung stieg mit jeder Information, die ich als Leserin bekommen habe und der Plot hat mich überrascht. Den Schreibstil empfand ich etwas holprig, doch ansonsten kann ich mich nicht beklagen.

Türchen 10 & 11 – „You make me sing“ von Marnie Schaefers

Annabelle und Ethan sind ein niedliches Paar und ihr Zusammentreffen hat mir gefallen. Jedoch war der Rest der Geschichte vorhersehbar, kitschig und nichts Außergewöhnliches.

Türchen 12 & 13 – „Glühwürmchen sind auch nur Käfer“ von Jennifer Alice Jager

Der ernsthafte Kontext der Geschichte und der zaghafte Vertrauensaufbau zwischen Nia und Cyrian haben mir gefallen. Gegen Ende wurde ich als Leserin mit Informationen überschüttet und einige Handlungen ergaben nicht besonders viel Sinn oder widersprachen sich.

Türchen 14 & 15 – „Kiss me Santa“ von Stella Tack

Ahhhhhh, mein absoluter Liebling aus dem Buch. Ich bin ein großer Fan von Stella Tacks humorvollen Schreibstil und liebe Ivy und Ryan. Zu meiner Überraschung erzählt sie in dieser Geschichte von der Zeit bevor Ivy ans College ging, ergo bevor sich Ryan und Ivy begegnen. Zuerst wusste ich nicht was ich davon halten sollte, doch ich habe es geliebt! Durch diesen kurzen Einblick in die Vergangenheit der Protagonisten, habe ich sie nur noch mehr in mein Herz geschlossen.

Türchen 16 – „Das Spiel“ von Julie Leuze

Hierbei handelt es sich um eine sehr vorhersehbare Geschichte und Protagonisten, mit denen ich nicht wirklich warm werden konnte.

Türchen 17 & 18 – „Weihnachten und andere Katastrophen“ von Kira Licht

Die Geschichte von Sophie und ihrem Weihnachtschaos war zwar kitschig und vorhersehbar, doch so gut geschrieben und nicht übertrieben, dass ich sie einfach gut finden musste.

Türchen 19 – „Touch of Snow“ von Stefanie Lasthaus

Solvies Abenteuer im Schnee fand ich äußerst verwirrend, komisch und lückenhaft. Ich konnte mir nicht erschließen, was mir die Autorin damit erzählen wollte.

Türchen 20 & 21 – „Der letzte Kuss der Rachegöttin“ von Alana Falk

Endlich gab es etwas Abwechslung! Trotz der gestauchten Handlung, habe ich diese Geschichte gerne gelesen, weil sie so erfrischend war. Ehrlich, spannend und ein bisschen tiefgründig. Außerdem ging es hier um ein weibliches Paar, was mich sehr gefreut hat.

Türchen 22 & 23 – „Hexenmädchen“ „Drachensohn“ von Sandra Grauer

Die Idee mit der verbotenen Liebe zwischen verschiedenen Clans (Clanen? Gibt es überhaupt einen Plural von Clan?) erinnerte mich ein wenig an Romeo und Julia. Drachen sind einfach cool, doch die Handlung empfand ich als vorhersehbar und etwas abgedroschen.

Türchen 24 – „God Jul, Wintermädchen“ von Kim Nina Ocker

Von dieser Geschichte bin ich immer noch fasziniert. Die Idee, vier Stämmen die Aufgabe des Jahreszeitenwechsels zu geben ist schlicht weg genial. Handlungstechnisch war sie nicht besonders spektakulär, doch die kleine Message und der Fakt, dass die Protagonisten nicht zusammen kommen, machen das wett.

Türchen 31 – „Ein magisches Feuerwerk der Gefühle“ von Rose Snow

Lillys Silvesterunfall war gut. Die Geschichte hat mich nicht umgehauen, doch es war nett gemacht und humorvoll geschrieben. Irgendwie hätte ich von Rose Snow dennoch etwas Besseres erwartet.

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