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Veröffentlicht am 23.09.2024

Japanische Rätsel

Invictum
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"Invictum" entführt den Leser erneut in die faszinierende Welt der Rätsel und Intrigen rund um das Genie Mike Brink.

Während der erste Teil der Reihe noch stärker auf Science-Fiction-Elemente setzte, ...

"Invictum" entführt den Leser erneut in die faszinierende Welt der Rätsel und Intrigen rund um das Genie Mike Brink.

Während der erste Teil der Reihe noch stärker auf Science-Fiction-Elemente setzte, konzentriert sich dieser Band mehr auf die japanische Kultur und ihre komplexen Rätsel. Die Idee, einen internationalen Wettbewerb um die Lösung einer uralten Schatulle zu inszenieren, ist vielversprechend und bietet reichlich Potenzial für spannende Wendungen.

Die ersten Kapitel fangen den Leser gekonnt ein und wecken die Neugier auf die Geheimnisse der Drachenschatulle. Die detailreiche Beschreibung der japanischen Kultur und die Integration traditioneller Elemente tragen zur besonderen Atmosphäre bei. Die im Text abgedruckten Rätsel selbst sind anspruchsvoll und fordern den Leser zum Miträtseln heraus.

Die Vielzahl an japanischen Namen hat mich teilweise den Überblick verlieren lassen und das Lesevergnügen beeinträchtigt. Ein Stammbaum oder eine kurze Zusammenfassung der Charaktere wäre hilfreich gewesen. Das Tempo schwankt im Laufe der Geschichte. Nach einem spannenden Anfang lässt die Handlung zeitweise nach und zieht sich etwas in die Länge. Das Ende kommt dann überraschend abrupt.

"Invictum" ist ein unterhaltsamer Rätselthriller, der Fans des Genres sicherlich gefallen wird. Die Mischung aus japanischer Geschichte, Kultur und spannenden Rätseln bietet eine interessante Lektüre. Wer den ersten Teil mochte, wird auch diesen Band genießen, sollte aber nicht allzu hohe Erwartungen haben.

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Mord im Archiv

Mord in der Charing Cross Road
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Interessanter Klappentext, der von der Umsetzung leider nicht überzeugen konnte.

Hübsche Gestaltung des Covers und sehr angenehmer sowie flüssiger Schreibstil.

Die Geschichte geht auch ohne ...

Interessanter Klappentext, der von der Umsetzung leider nicht überzeugen konnte.

Hübsche Gestaltung des Covers und sehr angenehmer sowie flüssiger Schreibstil.

Die Geschichte geht auch ohne viel Umschreibungen direkt los. Ein Mord ist geschehen und es gibt zahlreiche Verdächtige. Das wurden mir beim Lesen auch zum ersten Verhängnis. Ich hatte am Anfang Probleme damit, die vielen Personen einzuordne, sodass ich kurz den Überblick verlor, wer hier welche Rolle im Geschehen übernimmt.
Auch habe ich mir mehr Setting und Handlungen im antiquarischen Buchladen und rund um Bücher erhofft. Bis sich die Handlung bzw. das Mordmotiv auch tatsächlich um ein Buch drehte, war schon einiges passiert. Auch hatte ich anfangs nicht den Eindruck, dass hier Sally und Johnny fleißig die Ermittlungen übernehmen, sondern diese Großteils von der Polizei übernommen wurde und auch hier zum Teil sehr lang ausgeführt wurden.

Positiv überrascht hat mich dann aber das Ende, hier ist nochmal einiges passiert, sodass es auch wirklich spannend wurde.
Die Liebesgeschichte am Ende hat dann für mich wieder weniger Sinn ergeben, da sich Sally und Johnny während der Ermittlungen meines Erachtens wenig angenähert haben oder habe da etwas übersehen?

Insgesamt eine nette, aber für mich doch zu langatmige und eintönige Crime Story.

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Veröffentlicht am 26.07.2024

Eine Buchfreundschaft

Wir treffen uns im nächsten Kapitel
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In der Geschichte geht es um die Protagonisten Erin und James, deren Leben in parallele Erzählsträngen erzählt wird und die sich erst gegen Ende des Buches kreuzen. Diese ungewöhnliche Erzählweise ...

In der Geschichte geht es um die Protagonisten Erin und James, deren Leben in parallele Erzählsträngen erzählt wird und die sich erst gegen Ende des Buches kreuzen. Diese ungewöhnliche Erzählweise schafft eine gewisse Spannung, die durch die geringe direkte Interaktion zwischen den Hauptfiguren noch verstärkt wird.

Die Idee einer Art Brieffreundschaft, die durch Nachrichten am Rand von Büchern realisiert wird, hatte mich neugierig gemacht. Vor dem Bücherschrank auf neue Nachrichten zu warten ist schon romantisch, oder? Allerdings wusste James, mit wem er hier Nachrichten austauscht. Die Geschichte hatte für mich viel Potential für tiefere symbolische Bedeutungen und Verbindungen. Er bringt nicht nur Frische in die Erzählstruktur, sondern betont auch die Bedeutung von Kommunikation und Missverständnissen in menschlichen Beziehungen.

Während ich James als sympathischen Charakter empfand, wirkte Erin auf mich weniger ansprechend. Die Präsenz der gemeinsamen verstorbenen Freundin fügte eine Schicht emotionaler Tiefe und Tragik hinzu, die das menschliche Element der Geschichte verstärkt und weitere tiefgründige Themen wie Mobbing, Depressionen und Trauer beschreibt. Das Ende des Buches, obwohl romantisch und "Happy", empfand ich eher als langatmig und könnte ich mir in der Realität eher schwer vorstellen.

Insgesamt eine Slow Burn Romanze, mit tiefgründigen Themen - muss man mögen. Trotz dessen bietet das Buch interessante Perspektive auf Beziehungen und die unerwarteten Wege, auf denen sich Leben kreuzen können.

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Veröffentlicht am 21.06.2024

Ist die Zeit das kostbarste Gut?

Hast du Zeit?
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Ein interessantes Cover, ein interessanter Titel, aber leider konnte die Umsetzung nicht mithalten.

Hast du Zeit? Wenn man sich selbst diese Frage stellt, wird man merken, dass man nur selten ...

Ein interessantes Cover, ein interessanter Titel, aber leider konnte die Umsetzung nicht mithalten.

Hast du Zeit? Wenn man sich selbst diese Frage stellt, wird man merken, dass man nur selten Zeit hat? Alles ist hektisch, ständig sind Termine und die Zeit verfliegt wie im Flug. Doch der Täter dieser Geschichte will sich für die gestohlene Zeit rächen. Wie wird er dies tun? Wie wurde ihm die Zeit gestohlen? Warum ist ihm diese Zeit so sehr wichtig?

Die Geschichte war sehr schwer zugänglich für mich. Es gibt viele Personen und parallele Verbrechen, deren konkreter Zusammenhang anfangs noch nicht klar ist. Dies hat meinen Lesefluss stark gestört und der Nervenkitzel blieb am Ende leider aus. Wirre und zum Teil auch planlose Handlungsstränge. Pro Kapitel wurden neue Personen und Geschehnisse eingeführt, was mich zunehmend verwirrte. Auch die Erzählungen aus der Vergangenheit des Täter, die an eine bestimmte Person gerichtet waren, waren mir nicht greifbar genug. Die Motive hatten auf jeden Fall sehr viel Thrillerpotential und ich hatte mir einiges erhofft. Insgesamt muss ich leider sagen, dass ich vom Buch eher enttäuscht war.

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Veröffentlicht am 08.05.2024

Mord im Umfeld

Die Sehenden und die Toten
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Spannender Auftakt und Klappentext, der mich neugierig gemacht hat. Die Leiche des 18-jährigen Justus wird gefunden. Seine Augen wurden durch Spiegel ersetzt. Auf seinem Oberschenkel würde eine ...

Spannender Auftakt und Klappentext, der mich neugierig gemacht hat. Die Leiche des 18-jährigen Justus wird gefunden. Seine Augen wurden durch Spiegel ersetzt. Auf seinem Oberschenkel würde eine Wunde eingeritzt. Was steckt dahinter? Steht vielleicht sogar eine Sekte hiermit in Verbindung?

Leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht überzeugen. Den Einstieg fand ich noch sehr spannend. Auch die Charaktere sowie der Schreibstil haben mir gut gefallen. Man lernt viel über die Vergangenheit der einzelnen Personen und kann sie sich so sehr gut vorstellen. Auch die Beschreibung der idyllischen Orte sind der Autorin gelungen.
Leider konnte sich bei mir aber kein Spannungsbogen aufbauen bzw. ist dieser nach dem Anfang sehr schnell abgeflacht. Ich habe mir auch inhaltlich viel mehr erhofft. Für meinen Geschmack eine etwas zu langsame Entwicklung der Handlung und der Ermittlungen. Zum Teil kam mir die Geschichte auch nicht ausreichend realistisch vor. Würde man seiner Tochter wirklich so viele Details aus einer laufenden Mordermittlung erzählen und sie vielleicht auch selbst in Gefahr bringen?

Wer gerne etwas "gemutlichere" Krimis mag, kann hiermit auf jeden Fall nichts falsch machen. Mein Geschmack wurde leider nicht getroffen.

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