Ich muss ehrlich sagen, ich bin sehr enttäuscht.
Dieses Buch hat sich für mich gezogen wie zäher Kaugummi. Die Handlung an sich ist spannendwird aber immer wieder von Sex unterbrochen. Ich habe absolut ...
Ich muss ehrlich sagen, ich bin sehr enttäuscht.
Dieses Buch hat sich für mich gezogen wie zäher Kaugummi. Die Handlung an sich ist spannendwird aber immer wieder von Sex unterbrochen. Ich habe absolut nichts gegen Spice in Büchern, aber man kann es auch übertreiben. Ich wünschte ich würde übertreiben wenn ich sage dass es in jedem Kapitel auf die ein oder andere Art und Weise zur Sache ging. Die Handlung an sich hat mit wie gesagt sehr gefallen, nur wurden diese Szenen so lästig, dass ich irgendwann das Buch immer für eine Pause zuklappen musste.
Hades und Persephone sind schlimmer als notgeile Teenager.
Beinahe jedes Kapitel. Ist das nötig? Einfach nur nein.
Apollos Charakterentwicklung dagegen hat mir sehr gefallen. Band vier werde ich nicht lesen, obwohl ich gerne mehr von Apollo lesen würde, aber selbst ihm zuliebe werde ich mir noch eine Runde dessen sicher nicht antun.
Wie fang ich das jetzt am besten an?
Mir gefällt das Cover wirklich gut, ich muss sagen, dass es für mich ziemlich genau den Vibe trifft, der mir das Buch beim Lesen gegeben hat. Der Klappentext hat mich ...
Wie fang ich das jetzt am besten an?
Mir gefällt das Cover wirklich gut, ich muss sagen, dass es für mich ziemlich genau den Vibe trifft, der mir das Buch beim Lesen gegeben hat. Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht, ich meine Götter? Damit hat man mich ja schnell mal überzeugt.
Nur muss ich sagen, dass Franka Neubauer es leider nicht geschafft hat, mich wirklich von dieser Geschichte zu überzeugen.
Der Schreibstil ist in Ordnung, zumindest in meinen Augen, und hat es mir zumindest leicht gemacht, schnell durch das Buch durchzukommen. Weitergelesen hab ich, weil mich doch irgendwo interessiert hat, wo die Entscheidungen der Charaktere sie hinführen werden, die Handlung an sich hat mich dann aber nicht so wirklich interessiert. Irgendwie ging mir alles zu schnell und hat sich gefühlsmäßig trotzdem irgendwie gezogen. Wenn man allerdings bedenkt, dass das Buch in einer Zeitspanne von nur wenigen Tagen, nicht einmal einer Woche, spielt, muss ich sagen, dass ich den Charakteren, besonders Harlow, die die Götter ja zu Beginn so unfassbar zu hassen scheint, ihre Gefühle nicht wirklich abgekauft habe. Ich habe mich auch immer wieder gefragt, worauf genau die jetzt beruhen könnten, weil sich in meinen Augen keine wirklichen Gründe aufgetan haben, anhand derer ich es vielleicht verstanden hätte. Auch kamen mir viele Sachen ziemlich random vor, um das jetzt mal so hart zu sagen.
Für mich war die Idee auf jeden Fall da, nur hat mir persönlich die Umsetzung einfach nicht gefallen. Ich kann aber verstehen, warum es anderen vielleicht wiederum gefallen könnte, also würde ich nicht direkt sagen, dass es ein schlechtes Buch ist, es war nur, besonders mit dem Ende, nicht wirklich meins.
Fazit:
Meins war die Geschichte nicht unbedingt und ich werde die Reihe ziemlich sicher nicht weiterlesen, kann aber verstehen, warum das Buch anderen vielleicht gefallen könnte.
Wirklich umgehauen hat mich das Buch jetzt nicht. Ich weiß, nicht die beste Wortwahl um in eine Rezension zu starten, aber immerhin ehrlich.
Tja, was soll ich sagen, weder auf der Handlungsebene, noch ...
Wirklich umgehauen hat mich das Buch jetzt nicht. Ich weiß, nicht die beste Wortwahl um in eine Rezension zu starten, aber immerhin ehrlich.
Tja, was soll ich sagen, weder auf der Handlungsebene, noch was Spannung betrifft, hat mich das Buch wirklich überzeugt, vielmehr hab ich hier gesessen und das ein oder andere mal darüber den Kopf geschüttelt, welche Werte hier eigentlich vermittelt werden. Denn hier wird gekonnt mit den anderen verschwundenen Kindern abgelenkt, worüber man fast vergisst, dass auch Astrid eine von ihnen ist, auch, wenn vielleicht nicht unter den gleichen Umständen. Den Großteil der Geschichte kehren wir den Fakt gekonnt unter den Teppich, dass sie mehr oder weniger gekidnappt wird. Ja, es gibt den ein oder anderen Moment in dem sie denkt ‚hm, seltsam, ich würd lieber nach Hause‘ aber wirklich das Gefühl, dass sie es meint, hat man dann irgendwie auch nicht, besonders wenn sie kurz darauf ihre Meinung wieder ändert. Sicher handelt es sich bei Astrid um ein elfjähriges Mädchen, aber genauso alt sind vielleicht auch die ein oder anderen Leser*innen und fragwürdige Entscheidungen aufzuzeigen seh ich jetzt nicht unbedingt als optimal an. Besonders weil auch zum Ende hin eher verschwiegen und durch die Blume verharmlost wird, was da anfangs eigentlich passiert ist. Vielleicht ist auch die Art und Weise, wie Astrid aufgewachsen ist problematisch, das möcht ich gar nicht anders sagen, aber auch, wenn ihr Leben jetzt vielleicht ‚freier‘ ist, ist es nicht weniger problematisch.
Natürlich ist das Ansichtssache und nicht jeder wird hier meine Meinung teilen, aber das ist ja auch okay, ich wollte das nur vorweg einmal angesprochen haben.
Da hört es, für mich, aber leider nicht auf. Viele Plotpunkte, die Spannung erzeugen sollen kamen für mich leider völlig aus dem Nichts und haben sich dann recht schnell wieder in Luft aufgelöst. Zwar führen viele davon zu Ende wieder zusammen, aber es wirkt beinahe so, als wäre das nicht geplant gewesen, sondern eher willkürlich.
Nun aber auch positive Sachen: Mir gefällt der Weltenaufbau so weit ganz gut und auch der Schreibstil lässt sich recht flüssig lesen. Die Freundschaften, die unsere Protagonistin hier knüpft, gefallen wir ebenfalls, auch die kleinen Momente, in denen sie merkt, wie ihre Kindheit vielleicht hätte sein können.
Fazit:
War jetzt nicht so meins, um ehrlich zu sein, alles in allem eine ganz okaye Geschichte, allerdings finde ich die Werte fragwürdig, die hier vermittelt werden, da es sich noch immer um ein Kinderbuch handelt.
Obwohl zumindest das Cover meinen Geschmack trifft und der Klappentext mich genug angesprochen hat, dass ich das Buch letzendlich gekauft habe, habe ich den Inhalt dann überhaupt nicht gefühlt.
Die Geschichte, ...
Obwohl zumindest das Cover meinen Geschmack trifft und der Klappentext mich genug angesprochen hat, dass ich das Buch letzendlich gekauft habe, habe ich den Inhalt dann überhaupt nicht gefühlt.
Die Geschichte, als auch die Charaktere hatten in meinen Augen so viel Potential, was nicht ausgeschöpft wurde, dass es einfach nur traurig ist. Ich habe weitergelesen in der Hoffnung, dass es besser werden würde, aber in meinen Augen war das hier nicht der Fall.
Probleme waren fast sofort gelöst, ohne, dass sich irgendwer mit ihnen auseinandergesetzt hätte und zum Ende wurde es noch viel kitsichiger und ´unglaubhafter. Sehr schade.