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Veröffentlicht am 29.10.2024

Gruselige Villa, große Geheimnisse – spannend, aber nicht ganz rund

Villa Obscura
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In Villa Obscura von Melissa C. Hill und Anja Stapor wird eine Halloweenparty in einer abgelegenen Villa zum Schauplatz eines Horror-Szenarios, als sechs Jugendliche von maskierten Fremden entführt werden. ...

In Villa Obscura von Melissa C. Hill und Anja Stapor wird eine Halloweenparty in einer abgelegenen Villa zum Schauplatz eines Horror-Szenarios, als sechs Jugendliche von maskierten Fremden entführt werden. Sie müssen sich nicht nur ihren Ängsten stellen, sondern auch herausfinden, welche Geheimnisse jeder von ihnen verbirgt.

Die Geschichte hat für mich zunächst genau die richtige Mischung, um als spannende Herbstlektüre perfekt für Halloween zu sein. Das Setting – eine abgeschiedene, unheimliche Villa am Brocken im Harz – hat mit seiner düsteren Atmosphäre und geheimnisvollen Vorgeschichte meine Neugier sofort geweckt. Die Idee, eine Halloweenparty in diesem gruseligen Umfeld zum Schauplatz eines Entführungsdramas zu machen, fand ich wirklich gelungen und originell.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der sechs Jugendlichen erzählt, was es mir einerseits ermöglichte, in die Perspektiven und Ängste der einzelnen Figuren einzutauchen. Andererseits haben die vielen Perspektivwechsel es mir schwer gemacht, mich wirklich auf die einzelnen Charaktere einzulassen. Man erfährt zwar nach und nach mehr über die Hintergründe und Geheimnisse der Jugendlichen, doch oft blieb mir ihre Entwicklung etwas zu oberflächlich, was die emotionale Verbindung zu ihnen erschwerte.
Die Handlung steigert sich in der Mitte durchaus in ihrer Spannung, besonders durch die sich entfaltenden Geheimnisse und unerwarteten Wendungen. Diese Überraschungsmomente und das düstere Ambiente der Villa sorgten dafür, dass ich am Ball blieb und immer wissen wollte, was als Nächstes passiert. Leider hat das Finale nicht ganz das gehalten, was ich mir nach diesem Aufbau erhofft hatte. Einige Auflösungen empfand ich als nicht ganz schlüssig, und manche Handlungen der Charaktere blieben für mich schwer nachvollziehbar.


Für mich ist Villa Obscura ein gut geschriebener Jugendthriller mit solider Spannung und einem faszinierenden Setting, der seine Geschichte zwar spannend, aber etwas verworren und gelegentlich zu oberflächlich erzählt. Wer Lust auf eine mysteriöse, düstere Lektüre hat, bei der die Atmosphäre im Vordergrund steht, wird hier dennoch eine spannende Unterhaltung finden.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Ein Blick in die Kunstwelt mit Funken und Flair

Framed Feelings (Golden Hearts, Band 1)
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"Framed Feelings" entführt uns in die glamouröse Kunstwelt und kombiniert das mit einem spritzigen Enemies-to-Lovers-Trope. Insgesamt hat mir das Lesen Spaß gemacht, auch wenn es einige Punkte gab, die ...

"Framed Feelings" entführt uns in die glamouröse Kunstwelt und kombiniert das mit einem spritzigen Enemies-to-Lovers-Trope. Insgesamt hat mir das Lesen Spaß gemacht, auch wenn es einige Punkte gab, die ich mir etwas anders gewünscht hätte.

Was mir besonders gut gefallen hat, war der lockere Schreibstil der Autorin. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, und es gab einige humorvolle Dialoge, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Lilli und Vincent fand ich sympathisch und ihre Dynamik war unterhaltsam, auch wenn der Enemies-to-Lovers-Trope etwas intensiver hätte sein können.

Die Entwicklung ihrer Beziehung hat mir gefallen, trotzdem hätte ich mir an manchen Stellen mehr emotionale Tiefe gewünscht. Vor allem der Konflikt um den Auktionsskandal hätte stärker ausgearbeitet werden können. Die Idee, eine verschollene Künstlerin zu suchen, war interessant, jedoch kam mir dieser Handlungsstrang im Vergleich zur Liebesgeschichte etwas zu kurz.

Was mich etwas gestört hat, war die häufige Verwendung von englischen Begriffen und Redewendungen. Ich habe mich dabei oft gefragt, ob die "High Society" sich wirklich so ausdrückt. Auch wenn das vielleicht zum modernen Stil passt, hat es mich an einigen Stellen irgendwie irritiert. Zudem hätte ich gerne mehr über Lillis Hintergrund erfahren, da ihr innerer Konflikt eher oberflächlich behandelt wurde.

Insgesamt war "Framed Feelings" für mich ein unterhaltsames Buch mit witzigen Momenten, einer charmanten Liebesgeschichte und einem Hauch Glamour. Wer auf leichte New-Adult-Romane mit Kunst, High Society und einer Prise Gossip steht, wird hier sicher seine Freude haben. Für mich ist es eine solide Geschichte mit viel Potenzial, das noch besser hätte ausgeschöpft werden können. Dennoch freue ich mich auf die kommenden Bände.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Ein guter Auftakt mit Luft nach oben

Tainted Dreams
5

Die Geschichte dreht sich um Charlotte, die in der Sicherheitsbranche arbeitet und eine Stelle als Leibwächterin bei einer wohlhabenden Familie antritt. Doch ihre Tarnung als Assistentin sorgt für einige ...

Die Geschichte dreht sich um Charlotte, die in der Sicherheitsbranche arbeitet und eine Stelle als Leibwächterin bei einer wohlhabenden Familie antritt. Doch ihre Tarnung als Assistentin sorgt für einige Verwicklungen, und als sie sich der Gefahr von Feinden und Intrigen gegenüber sieht, spitzt sich die Situation immer weiter zu. Hinzu kommt die komplizierte Beziehung zu Gideon, ihrem Klienten, die sich zwischen beruflicher Distanz und persönlicher Anziehung hin- und herbewegt.

Die Grundidee der Story finde ich interessant. Die Kombination aus Thrill, Romantik und einem Hauch von Familienfehde bietet viel Potenzial. Doch gerade zu Beginn zieht sich die Handlung etwas und kommt nur schleppend in Gang. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, was es einfach macht, dem Geschehen zu folgen. Und gegen Ende wird das Buch dann wirklich spannend, und die steigende Bedrohung sorgt dafür, dass man als Leser immer mehr mitfiebert. Auch die Dynamik zwischen den Hauptfiguren verbessert sich im letzten Drittel deutlich, was die anfängliche Langatmigkeit etwas ausgleicht.
Die Charaktere sind grundsätzlich interessant, auch wenn sie an manchen Stellen blass bleiben. Charlotte ist eine toughe Protagonistin, die sich in einer Männerdomäne behaupten muss, aber gleichzeitig zeigt sie Unsicherheiten, die nicht immer ganz schlüssig wirken. Gideon hingegen schwankt für mich zu stark zwischen charmant und abweisend – seine Charakterentwicklung bleibt etwas oberflächlich, und es fehlt an einer klaren Linie, die sein Verhalten greifbarer machen würde. Dennoch haben beide Charaktere Momente, die sie sympathisch und menschlich wirken lassen.
Der Spannungsbogen wird im letzten Drittel richtig gut aufgebaut, und die Handlung gewinnt deutlich an Fahrt. Hier kommt endlich die Dynamik und die Dramatik, die ich mir über weite Teile des Buches gewünscht hätte. Diese Wendungen und der packende Cliffhanger am Ende machen neugierig auf die Fortsetzung und lassen viele Fragen offen, die sicherlich in den kommenden Bänden geklärt werden.

Insgesamt ist Tainted Dreams ein solider Roman, der eine Mischung aus Romantik und Spannung bietet. Obwohl der Anfang etwas träge ist, wird die Geschichte am Ende packend und fesselnd. Ich empfehle das Buch für Leser*innen, die Geduld für eine langsame Handlung haben und sich für komplexe Beziehungen in einem spannungsgeladenen Setting interessieren.

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Veröffentlicht am 30.07.2024

Emotionale Reise mit Höhen und Tiefen

Thorne Princess
3

"Thorne Princess" von L. J. Shen erzählt die Geschichte von Hallie, die unter den strengen Regeln ihrer Eltern aufwächst, sich missverstanden fühlt und deshalb rebellisch verhält. Als der attraktive Personenschützer ...

"Thorne Princess" von L. J. Shen erzählt die Geschichte von Hallie, die unter den strengen Regeln ihrer Eltern aufwächst, sich missverstanden fühlt und deshalb rebellisch verhält. Als der attraktive Personenschützer Ransom Lockwood in ihr Leben tritt, ist Hallie zunächst alles andere als begeistert. Die anfängliche Ablehnung und die daraus entstehenden Konflikte bringen jedoch zusätzliche Spannung in die Geschichte und tragen maßgeblich zur Entfaltung der Charaktere bei. Das Buch greift Themen wie persönliche Entwicklung, Familienkonflikte und die Suche nach Selbstakzeptanz auf.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Die Dialoge sind lebendig, die emotionalen Szenen sind gut beschrieben und berühren die Lesenden. Die Charaktere in "Thorne Princess" sind gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Hallie ist eine komplexe Figur, deren Entwicklung nachvollziehbar ist. Ransom ist ein vielschichtiger Charakter, dessen harte Schale nach und nach Risse zeigt. Auch die Nebenfiguren tragen zur Geschichte bei und haben ihre eigenen Geschichten und Motivationen, was die Welt des Buches glaubwürdig und lebendig macht.

"Thorne Princess" ist interessant, weil es eine emotionale und packende Geschichte bietet, die sich mit wichtigen Themen wie Selbstfindung, familiären Erwartungen und persönlichen Herausforderungen auseinandersetzt.
Es ist ein Werk, das sowohl unterhält als auch berührt, ein mitreißendes Buch, das durch seine starke Charakterentwicklung und emotionale Tiefe überzeugt und das trotz einiger kleiner Schwächen ein spannendes Leseerlebnis verspricht.

Fans von emotionalen Liebesgeschichten mit tiefgründigen Charakteren werden hier auf ihre Kosten kommen. Eine klare Empfehlung für alle, die eine Geschichte suchen, die sowohl das Herz berührt als auch zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Emotionale Story mit Luft nach oben

Love is like a Thunderbolt
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Mit Love is like a Thunderbolt erwartet Leser eine Mischung aus College-Romance, Sports-Setting und einem Geheimnis aus der Vergangenheit. Elli startet am Miravalle Memorial College neu und versucht, ein ...

Mit Love is like a Thunderbolt erwartet Leser eine Mischung aus College-Romance, Sports-Setting und einem Geheimnis aus der Vergangenheit. Elli startet am Miravalle Memorial College neu und versucht, ein schwieriges Kapitel ihres Lebens hinter sich zu lassen. Dort trifft sie auf den Quarterback Riven, der zwar selbstbewusst und unnahbar wirkt, aber schnell zeigt, dass auch hinter seiner Fassade mehr steckt.

Besonders gefallen hat mir der starke Fokus auf Freundschaft. Die Dynamik zwischen Elli, Piper und Clover wirkt sehr herzlich und unterstützend und gehört für mich zu den schönsten Aspekten des Buches. Auch der Zusammenhalt im Cheerleading-Team sorgt immer wieder für emotionale Momente und vermittelt ein schönes Gefühl von Gemeinschaft.

Mit der Liebesgeschichte zwischen Elli und Riven hatte ich dagegen etwas meine Schwierigkeiten. Ihre Beziehung ist stark von Höhen und Tiefen geprägt, was teilweise sehr intensiv, stellenweise aber auch etwas anstrengend zu verfolgen war. Manche Entwicklungen wirkten auf mich etwas sprunghaft, wodurch ich die Dynamik der beiden nicht immer vollständig greifen konnte.

Der Schreibstil liest sich insgesamt angenehm und die Kapitel lassen sich schnell weglesen. Gleichzeitig hatte ich gegen Ende das Gefühl, dass viele Ereignisse recht dicht aufeinander folgen, sodass einige Momente kaum Zeit bekommen, richtig zu wirken.

Insgesamt war Love is like a Thunderbolt für mich eine unterhaltsame Geschichte mit schönen Freundschaftsmomenten und einem spannenden Hintergrund, die mich jedoch nicht komplett überzeugen konnte.

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