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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2024

Sommer, Sonne, zweite Chance

One last shot - Macht es am Ende doch noch Klick?
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"One Last Shot" ist die perfekte Sommerlektüre. Die Geschichte von Emerson und Theo, die einst unzertrennlich waren und sich nach zehn Jahren in den traumhaften Cinque Terre wiederfinden, fesselt von der ...

"One Last Shot" ist die perfekte Sommerlektüre. Die Geschichte von Emerson und Theo, die einst unzertrennlich waren und sich nach zehn Jahren in den traumhaften Cinque Terre wiederfinden, fesselt von der ersten Seite an. Emerson, ein erfolgreiches Model, und Theo, ein talentierter Fotograf, begegnen sich erneut, als Emerson sich an ihren alten Heiratspakt erinnert und Theo für eine Kampagne aufsucht. Doch die Wiederbegegnung ist komplizierter als gedacht.

Mit einem leichten und modernen Schreibstil hat mich der Roman sofort in seinen Bann gezogen. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die wechselnden Perspektiven zwischen den beiden Hauptcharakteren machen das Leseerlebnis außerdem erfrischend und dynamisch. Die atemberaubende Kulisse Italiens verleiht der Geschichte ein unvergleichliches Flair. Emerson und Theo sind unglaublich sympathisch und haben schnell mein Herz erobert.

Die Geschichte strahlt eine herrliche Wohlfühlatmosphäre aus, mit viel Sonne, italienischem Charme und ganz viel Gefühl. Für alle, die eine süße Liebesgeschichte suchen, die zum Träumen und Abschalten einlädt, ist "One Last Shot" absolut empfehlenswert. Eine wahre Wohlfühlgeschichte für sonnige Tage!

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Veröffentlicht am 01.08.2024

Himmlischer Lesegenuss

Wolke Sieben ganz nah
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In „Wolke Sieben ganz nah“ begegnet man Delphi Bookham, die auf unfreiwillig komische Weise im Jenseits landet und dort ihre zweite Chance auf das Leben entdeckt. Kirsty Greenwood erzählt mit viel Humor ...

In „Wolke Sieben ganz nah“ begegnet man Delphi Bookham, die auf unfreiwillig komische Weise im Jenseits landet und dort ihre zweite Chance auf das Leben entdeckt. Kirsty Greenwood erzählt mit viel Humor und Herz von Delphis kurioser Reise, bei der sie sich mit einer eigenwilligen Therapeutin und einer verkratzten VHS-Kassette herumschlagen muss.

Greenwoods Schreibstil ist direkt und humorvoll, ohne dabei die emotionalen und nachdenklichen Momente zu vernachlässigen. Delphi ist eine sympathische, vielschichtige Figur, deren Entwicklung ich gespannt verfolgte. Die unerwarteten Wendungen und liebenswerten Charaktere machten das Buch für mich zu einem echten Pageturner.

Für alle, die eine humorvolle und gleichzeitig tiefsinnige Liebesgeschichte suchen, ist „Wolke Sieben ganz nah“ eine perfekte Wahl. Kirsty Greenwood hat mich begeistert und mir gleichzeitig eine wertvolle Botschaft mitgegeben: Das Leben ist voller Überraschungen, und es lohnt sich, jede Chance zu nutzen.

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Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein fesselndes Leseerlebnis

Don't kiss Tommy. Eine Liebe in der Stunde Null
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„Don't kiss Tommy“ von Theresia Graw hat mich tief beeindruckt. Der Roman entführt in das Leben nach dem Zweiten Weltkrieg in Bad Oeynhausen, das zum Hauptquartier der britischen Rheinarmee wird. Die Geschichte ...

„Don't kiss Tommy“ von Theresia Graw hat mich tief beeindruckt. Der Roman entführt in das Leben nach dem Zweiten Weltkrieg in Bad Oeynhausen, das zum Hauptquartier der britischen Rheinarmee wird. Die Geschichte von Anne und Rosalie, deren Leben durch die Besatzung völlig auf den Kopf gestellt wird, berührte mich von der ersten Seite an. Anne muss ihr Kurhotel gegen eine Baracke eintauschen und steht den Engländern kritisch gegenüber, während Rosalie versucht, ihre Situation zu verbessern, indem sie sich mit den Besatzern anfreundet. Besonders bewegend fand ich den Moment, der Anne und den britischen Colonel Michael Hunter zusammenbringt und sie erkennen, dass sie mehr verbindet, als sie dachten.

Theresia Graws gefühlvoller und einfühlsamer Schreibstil hat die bedrückende Atmosphäre der Nachkriegszeit lebendig werden lassen. Die bewegenden Schicksale von Anne und Rosalie im besetzten Bad Oeynhausen wurden so eindrucksvoll und authentisch beschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die authentischen Charaktere und die tiefgründige Handlung machten das Buch für mich zu einem fesselnden Leseerlebnis, das noch lange nachhallen wird.

Das Buch hat mir viele schöne Lesestunden bereitet und ist eine klare Empfehlung für alle, die historische Romane lieben, die Herz und Verstand gleichermaßen ansprechen.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Ein stiller Roman

Alma
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Schon das Cover strahlt eine besondere Atmosphäre aus. Es wirkt ruhig und zugleich nachdenklich, fast wie ein Fenster in eine Stadt, die mehr erzählt, als man auf den ersten Blick erkennt. Die Gestaltung ...

Schon das Cover strahlt eine besondere Atmosphäre aus. Es wirkt ruhig und zugleich nachdenklich, fast wie ein Fenster in eine Stadt, die mehr erzählt, als man auf den ersten Blick erkennt. Die Gestaltung passt stimmig zu der Geschichte, die sich zwischen Erinnerung, Verlust und der Suche nach Identität entfaltet.
Im Mittelpunkt steht Alma, die nach dem Tod ihres Vaters in ihre Heimatstadt Triest zurückkehrt. Diese Stadt an der Grenze zwischen Ost und West ist weit mehr als nur Kulisse. Sie wird zum Spiegel ihrer inneren Zerrissenheit. Zwischen den vertrauten Kaffeehäusern der Großeltern, den Erinnerungen an unbeschwerte Sommer und der Straße Richtung Osten, auf der ihr Vater immer wieder verschwand, tauchen alte Fragen auf, die nie wirklich beantwortet wurden. Auch die Begegnung mit Vili, ihrer Jugendliebe, bringt längst verdrängte Gefühle zurück.
Die Figuren wirken vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet. Besonders Alma erscheint als Frau, die lernen muss, ihre eigene Geschichte anzunehmen. Ihre Gedanken und Empfindungen werden einfühlsam dargestellt, ohne aufdringlich zu wirken.
Der Schreibstil ist ruhig, fast poetisch, und verlangt Aufmerksamkeit. Die Erzählweise entfaltet sich behutsam und verbindet verschiedene Zeitebenen miteinander. Dadurch entsteht eine dichte Stimmung, die lange nachhallt.
Im Fazit bleibt ein Roman, der nicht laut sein möchte, sondern durch seine Tiefe berührt. Für mich ist Alma ein Buch, das Zeit braucht und genau deshalb so eindrücklich ist. Eine klare Empfehlung für alle, die stille, anspruchsvolle Geschichten lieben.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Bewusster Genuss

Süßer Genuss
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Die Gestaltung wirkt modern und freundlich, die stimmungsvollen Fotografien machen sofort Lust aufs Ausprobieren. Das Layout ist übersichtlich, die Rezepte sind klar strukturiert und angenehm präsentiert. ...

Die Gestaltung wirkt modern und freundlich, die stimmungsvollen Fotografien machen sofort Lust aufs Ausprobieren. Das Layout ist übersichtlich, die Rezepte sind klar strukturiert und angenehm präsentiert. Bereits beim ersten Durchblättern entsteht das Gefühl, hier eine liebevolle Sammlung in Händen zu halten.
Inhaltlich bietet das Buch eine breite Auswahl an Kuchen, Desserts, Eis und kleinen Naschereien, die konsequent ohne Zucker, Gluten und Laktose auskommen. Stattdessen setzt die Autorin auf natürliche Süße aus Früchten sowie auf alternative Mehlsorten und gesunde Zutaten. Ergänzend findet sich ein Theorieteil zur Entstehung von Heißhunger und zum Umgang mit Süßgelüsten. Dieser liest sich verständlich und motivierend, bleibt jedoch in manchen Punkten eher allgemein und hätte stellenweise etwas tiefer gehen dürfen.
Die Rezepte sind gut nachvollziehbar beschrieben und überwiegend alltagstauglich. Viele Zutaten sind problemlos erhältlich, was positiv auffällt. Allerdings greifen zahlreiche Rezepte auf Datteln als Hauptsüße zurück, wodurch sich geschmacklich eine gewisse Wiederholung ergibt. Auch wer sehr trockenes Gebäck bevorzugt, wird hier nicht immer fündig, da viele Varianten bewusst saftig gehalten sind.
Im Fazit überzeugt das Buch mit einer kreativen und gesunden Rezeptauswahl, auch wenn nicht jede Idee gleichermaßen begeistert. Für alle, die neue Wege des bewussten Naschens entdecken möchten, ist es dennoch eine klare Empfehlung wert.

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