Genau die richtige Urlaubslektüre.
Schrei am MainVor 20 Jahren wurde Roberts Schwester auf brutale Weise aus dem Leben gerissen. Der Täter wurde nie gefunden. Um vor der Vergangenheit zu fliehen, hat Robert in seiner Heimatstadt alle Zelte abgebrochen. ...
Vor 20 Jahren wurde Roberts Schwester auf brutale Weise aus dem Leben gerissen. Der Täter wurde nie gefunden. Um vor der Vergangenheit zu fliehen, hat Robert in seiner Heimatstadt alle Zelte abgebrochen. Doch nun liegt seine Mutter im Sterben und er kehrt zurück, um ihr ihren letzten Wunsch zu erfüllen: Marlenes Mörder zu finden!
Meine persönliche Lesermeinung:
Auch wenn nichts die Thriller Reihe um Stahl und Freund toppen kann (was daran liegt, dass es mir kaum blutig genug sein kann), ist „Schrei am Main“ ein toller Krimi, der mich sehr gut unterhalten hat.
Besonders gelungen sind die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, die die Spannungskurve kontinuierlich auf einem hohen Level halten. Erst ganz zum Schluss erfährt der Leser, was damals wirklich mit Marlene passiert ist.
Unglaublich sympathisch ist mir auch die Privatdetektivin Valentina, die Robert ihre Hilfe anbietet. Die beiden bilden ein sehr harmonisches Gespann.
Tatsächlich ist es aber die Realitätsnähe, die diesen Krimi für mich besonders macht. Robert und Valentina sind „normale“ Menschen mit „normalen“ und nachvollziehbaren Problemen. Der Mordfall ist nicht zu abgehoben, er könnte – leider – auch genau so wirklich passiert sein.
Der angenehme Schreibstil rundet das Lesevergnügen ab und sorgt dafür, dass man den Krimi kaum aus der Hand legen kann.
Kurz: Ein spannender Krimi mit authentischen Charakteren und einem glaubhaften Mordfall. Genau die richtige Urlaubslektüre.