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MamiMau

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2024

Ein Ausflug in das Reich der Märchen

Mirror: Weiß wie Schnee
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Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Märchenwelt trifft auf Realität. Das klingt auf jeden Fall sehr interessant. Ich fand die Märchenwelt schon immer faszinierend und war daher auch sehr auf die Umsetzung ...

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Märchenwelt trifft auf Realität. Das klingt auf jeden Fall sehr interessant. Ich fand die Märchenwelt schon immer faszinierend und war daher auch sehr auf die Umsetzung gespannt.
Auch das Cover ist wirklich sehr ansprechend gestaltet und passt zur Handlung.

Zur Story: Die böse Stiefmutter von Schneewittchen fühlt sich nicht mehr wohl in ihrer Welt. Ihr Mann, der König will nicht, dass sie seine Nachfolgerin wird und ihr Spiegel sagt ihr auf einmal, dass Schneewittchen tausendmal schöner ist als sie. Der Spiegel zeigt ihr aber auch eine Lösung: Lena. Sie lebt mit ihrer Stiefschwester in der realen Welt. Sie hat kein einfaches Leben dort und musste schon viele Schicksalsschlag verkraften. In ihrem Traum fragt auch sie den Spiegel nach einer Lösung und sieht die Königin. Kurz darauf erwacht sie in einer völlig fremden Umgebung.

Lena ist eine tolle Frau. Ich finde es so super, welche Verpflichtung sie in jungen Jahren schon eingegangen ist und wie sie sich um ihre Stiefschwester kümmert.
Die Königin ist auch sehr interessant. Ich hatte zu Beginn sogar etwas Mitleid, weil ihr Mann und Schneewittchen sie so feindselig behandelt hat.
Die weiteren Protagonisten sind eigentlich gut gewählt, aber bekommen wenig Charakter. Irgendwie hätte ich mir da mehr Tiefe gewünscht.

Die Buch hat wirklich gut angefangen. Auch die Idee an sich finde ich echt gut. Allerdings ist die Story zwischendurch etwas träge geworden. Am Ende nimmt sie dann nochmal etwas an Fahrt auf. Ich finde es allerdings schade, dass nur zu Beginn der Geschichte ein Teil aus der Perspektive der Königin geschrieben wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass man auch viel mehr miterlebt, wie es ihr in der realen Welt ergeht. Der Beginn des Buches hat dies auch irgendwie vermuten lassen.
Auch der Schreibstil konnte mich nicht so wirklich abholen. Ich habe mich Lena teilweise gar nicht nahe gefühlt.

Im Nachhinein schaue ich mit gemischten Gefühlen auf das Buch zurück. Die Mischung aus Realität und Märchenwelt finde ich eigentlich wirklich eine tolle Idee. Die Umsetzung an sich fand ich aber teilweise nicht so gut. Ich weiß auch noch nicht, ob ich die Reihe weiterlesen möchte.

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Veröffentlicht am 24.08.2024

Schöne Story über Freundschaft und Liebe

Funny Story
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Daphnes Welt gerät plötzlich komplett durcheinander, als ihr Verlobter Peter sich ganz überraschend von ihr trennt, da er mit seiner besten Freundin Petra zusammenkommt. Außerdem setzt er Daphne vor die ...

Daphnes Welt gerät plötzlich komplett durcheinander, als ihr Verlobter Peter sich ganz überraschend von ihr trennt, da er mit seiner besten Freundin Petra zusammenkommt. Außerdem setzt er Daphne vor die Tür und sie hat eine Woche Zeit eine neue Wohnung zu finden. Daher zieht sie bei Miles, dem Ex-Freund von Petra ein. Beide leben eigentlich nebeneinander her, bis sie plötzlich beide Einladungen zur Hochzeit von Petra und Peter bekommen. Auf diesen Schock gehen beide gemeinsam einen Trinken und beschließen anschließend die Einladung tatsächlich anzunehmen und so zu tun, als wären sie beide ein Paar.

Das Buch ist aus Daphnes Sicht geschrieben. Sie ist natürlich zunächst sehr verletzt, nachdem Peter sie verlassen hat. Ansonsten ist sie zu Beginn eher zurückhaltend und einsam. Aber es ist schön zu sehen, wie sie sich im Laufe des Buches entwickelt. Sie und auch Miles sind tolle Charaktere.

Die Story gefällt mir in weiten Teilen ganz gut. Emily Henry ist hier eine tolle Mischung aus Humor und Romantik gelungen. An manchen Stellen war es, für meinen Geschmack, etwas langatmig und teilweise etwas langweilig. Vieles war auch einfach so vorhersehbar. Ich mag dann doch etwas mehr Wendungen und Spannung in der Story. Ist aber alles Geschmackssache. Trotzdem ein schönes Buch zum Abschalten.

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Veröffentlicht am 06.08.2024

Nicht so überzeugend

This Love is Forever
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Tate, alleinerziehenden Vater, sucht dringend eine neue Nanny, die sich um seine Tochter Paisley kümmert. Grundschullehrerin Lexi ist auf der Suche nach einem Job über die Sommerferien hinweg, da sie ihre ...

Tate, alleinerziehenden Vater, sucht dringend eine neue Nanny, die sich um seine Tochter Paisley kümmert. Grundschullehrerin Lexi ist auf der Suche nach einem Job über die Sommerferien hinweg, da sie ihre Eltern finanziell unterstützen will. Daher bewirbt sie sich auf diese Stelle und wird eingestellt. Schon beim Vorstellungsgespräch fühlen sich Tate und Lexi zueinander hingezogen, aber Lexi hält Beruf und Privatleben lieber auseinander.

Lexi ist mir sehr sympathisch, auch im Umgangmit Paisley. An Tate hat mir gut gefallen, dass seine Tochter und auch seine Familie ihm das wichtigste sind. Allerdings kam ich nicht so gut damit klar, dass er so besitzergreifend ist.

Die Story ist recht vorhersehbar und für meinen Geschmack stand der Spice zu viel im Vordergrund. Gerade bei Tate.
Dafür gingen mir manche andere Dinge viel zu schnell. Da hätte ich mir mehr gewünscht!

Der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen. Ich kann nicht genau sagen woran es gelegen hat, aber ich habe mich damit beim Lesen nicht so wohl gefühlt, wie bei anderen Büchern.

Im Endeffekt weiß ich nicht so ganz, was ich von dem Buch halten soll. Ich mag die Familie Maxwell und ihren Umgang miteinander, aber diese Story hat mich nicht so ganz überzeugt.

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Veröffentlicht am 19.07.2024

Da hätte man mehr draus machen können

22 Bahnen
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Tilda studiert Mathematik und lebt mit ihrer Schwester Ida und ihrer Mutter in einer Kleinstadt. Da ihre Mutter Alkoholikerin ist, kümmert sich Tilda um ihre viel jüngere Schwester und arbeitet neben dem ...

Tilda studiert Mathematik und lebt mit ihrer Schwester Ida und ihrer Mutter in einer Kleinstadt. Da ihre Mutter Alkoholikerin ist, kümmert sich Tilda um ihre viel jüngere Schwester und arbeitet neben dem Studium noch in einem Supermarkt. All ihre Freunde sind bereits weggezogen und ihr einziger Ausgleich ist das Schwimmen. Dabei trifft sie auf Viktor, den Bruder eines ehemaligen Freundes.
Als Tilda eine Promotion in Aussicht gestellt wird, muss sie eine Entscheidung treffen, wie ihr Leben nach dem Studium weitergehen soll.

Tilda ist wirklich eine toughe Persönlichkeit. Sie hat in ihrem Leben wirklich schon viel erlebt. Es ist toll zu lesen, wie sie ihre Schwester unterstützt. Auch Idas Entwicklung im Laufe der Story zu verfolgen war toll.

Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, aber ich bin gut damit zurecht gekommen.

Caroline Wahl verarbeitet in diesem Buch viele schwierige Themen. Allerdings hätte ich mir doch etwas mehr Gefühle erhofft. Irgendwie wirkt alles etwas plump und oberflächlich. Die Idee an sich ist wirklich gut, aber ich denke, dass man da mehr hätte rausholen können.

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Veröffentlicht am 06.06.2024

Sportromanze in traumhafter Winterwelt

Like Snow We Fall
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Eistänzerin Paisley kommt mit ihren wenigen Habseligkeiten nach Aspen, um an einer renommierte Eislaufschule zu trainieren. Dort muss sie zunächst versuchen Fuß zu fassen. Sie trifft auf den Profisnowboarder ...

Eistänzerin Paisley kommt mit ihren wenigen Habseligkeiten nach Aspen, um an einer renommierte Eislaufschule zu trainieren. Dort muss sie zunächst versuchen Fuß zu fassen. Sie trifft auf den Profisnowboarder Knox, der mit seinem Leben zur Zeit unzufrieden ist. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, aber wollen dies aus unterschiedlichen Gründen leugnen oder verhindern.

Ich habe mich von Beginn an gefragt, welche Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit Knox und Paisley verbergen. Trotzdem liest sich das Buch zu Beginn eher schleppend. Ab der Hälfte kam ich besser rein und die Story hat mich auch mehr gepackt.

Die beiden Hauptcharaktere, aus deren Sicht die Story erzählt wird, haben schwere Schicksale zu überwinden, so dass ihr Verhalten und ihre Handlungen durchaus nachvollziehbar sind. Paisley war mir von Beginn sehr sympathisch und man leidet wirklich mit ihr. Auf Knox trifft wohl das Sprichwort "Harte Schale, weicher Kern" zu. Nach außen gibt er den Bad Boy, aber eigentlich kann er auch ganz anders.

Die Story hat mich durchaus berührt, aber ich denke, da hätte man sich noch mehr draus machen können.

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