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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2024

Genug gegrübelt

Genug gegrübelt, lieber Kopf!
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Gedanken sind machtvoll. Doch nicht immer helfen sie uns das Leben zu führen, das wir wollen. Wenn Sorgen, Grübelei und Selbstzweifel überhand nehmen, ist es an der Zeit, die Kontrolle zurückzugewinnen ...

Gedanken sind machtvoll. Doch nicht immer helfen sie uns das Leben zu führen, das wir wollen. Wenn Sorgen, Grübelei und Selbstzweifel überhand nehmen, ist es an der Zeit, die Kontrolle zurückzugewinnen und wieder mehr Leichtigkeit ins Leben zu lassen.
Das verspricht das Buch und ich habe viele Tipps erwartet, wie man das Grübeln „abstellt“ usw.
Leider wurden meine Erwartungen nicht komplett erfüllt. Für mich wird viel zu lange erklärt, warum Grübeln nicht gut ist, warum es nicht gut ist, pessimistisch zu denken, aber zu wenig Tipps, um es besser zu machen! So werden zB im Pessimismus Kapitel 8 Sätze genannt, Pessimisten denken dies, das ist schlecht weil… aber in diesem Kapitel gibt es keine Strategien dagegen.

Die Bilder zwischendrin lockern das ganze auf, sind aber leider wenig authentisch, sehen aus wie Kalenderbilder.

Die Tipps, die man bekommt sind echt gut, man kann das Buch auch gut nutzen, um sich zu reflektieren und der Schreibstil sehr angenehm, das Sachbuch lässt sich wirklich sehr gut lesen:)

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Veröffentlicht am 04.09.2024

Ex-wife in den 1920er Jahren

Ex-Wife
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Patricia ist 24, als ihr Mann beschließt, die Ehe mit ihr zu beenden. Zuerst versucht sie um ihn zu kämpfen, doch dann wird klar, dass sie ihr Leben alleine leben muss. Setting ist New York City in 1920ern.

Patricia, ...

Patricia ist 24, als ihr Mann beschließt, die Ehe mit ihr zu beenden. Zuerst versucht sie um ihn zu kämpfen, doch dann wird klar, dass sie ihr Leben alleine leben muss. Setting ist New York City in 1920ern.

Patricia, die 24 Jahre alte Protagonistin, ist ein interessanter Charakter, allerdings habe ich nicht so richtig Zugang zu ihr gefunden. Sie kämpft zuerst um die Ehe, allerdings ist ihr Ehemann schon während der Ehe nicht treu gewesen und ist danach auch so anstrengend und gemein zu ihr, dass ich das echt nicht nachvollziehen konnte - ist aber wahrscheinlich auch geschuldet.
Zudem reagiert sie auf den Tod ihres Babys beinahe gar nicht emotional.
Als sie dann Single ist, zieht sie zu einer Freundin, geht auf Partys und wird nach und nach selbstbewusster. Leider haben sich die Beschreibungen von Partys nur so aneinander gereiht und es hat sich öfter wiederholt und war echt langatmig und ich habe das Buch öfter mal weggelegt.
Das Buch ist ursprünglich aus den 1920ern und man muss dies natürlich auch in der Sprache und dem Frauenbild berücksichtigen.

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Veröffentlicht am 09.08.2024

Schnelles Ende

Not Worth Keeping
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Achtung Spoiler zu Band 1


Brooke ist zurück in Auckland und hat schlimmen Liebeskummer.
Doch als jemand aus ihrer Vergangenheit plötzlich auftaucht ist der einzige den sie anrufen möchte Noah. Der ...

Achtung Spoiler zu Band 1


Brooke ist zurück in Auckland und hat schlimmen Liebeskummer.
Doch als jemand aus ihrer Vergangenheit plötzlich auftaucht ist der einzige den sie anrufen möchte Noah. Der lässt alles stehen und kommt zu ihr.
Ich mochte in diesem 2. Teil der Geschichte sehr, dass man mehr über Noahs Vergangenheit erfahren hat. Grey war in diesem Band ein toller Bruder und ein guter Freund. Die Charakterentwicklung von beiden Brooke und Noah ist toll, ging mir aber leider zu schnell.
Es ist eine Dilogie, daher hätte die Entwicklung der Charaktere nicht in die letzten Seiten gepresst werden müssen. Es ist unrealistisch, dass Noah seine Vergangenheit einfach so nach einem schlauen Satz von Grey überwindet.
Toll geschrieben, aber leider war es mir zu lange Selbstmitleid und unreflektiertes Verhalten.

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Veröffentlicht am 11.07.2024

Nicht ganz meins

Maybrick und die Toten vom East End
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Joseph Maybrick ist leitender Ermittler der berüchtigten H-Division des East Ends. Setting ist London 1910: Maybrick kommt aus den Slums - ist nun Divisionsinspektor und muss zu einem Tatort: ein totes ...

Joseph Maybrick ist leitender Ermittler der berüchtigten H-Division des East Ends. Setting ist London 1910: Maybrick kommt aus den Slums - ist nun Divisionsinspektor und muss zu einem Tatort: ein totes Kind, abgeladen auf einem Haufen Müll, einen menschlichen Fingerknochen in der Faust umschlossen. Schnell wird klar, dass jemand Jagd auf Kinder macht. Mit einem Kollegen wagt er sich tief in die Gassen der Docks, um unverhoffte Verbündete und neue Feinde in der düsteren Welt eines grausamen Killers zu finden.

Das Cover ist ein echter Hingucker und gibt peaky blinder vibes:)
Der Krimi hat eine gute spannende Story, die sich für mich leider etwas zu lange gezogen hat. Maybrick ist aus diesem Viertel und hat nicht die üblichen Vorurteile, das macht ihn sympathisch. Der London 1910 - vibe kommt gut rüber.
Leider ist irgendwie zuviel neben der eigentlichen Story und Perspektivwechsel, sodass die Spannung für mich irgendwie verloren ging.
Insgesamt eine gute Story, die mir persönlich aber zu langatmig war.

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Veröffentlicht am 15.04.2024

Muss man mögen

Leute von früher
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Auf der Insel Strand im nordfriesischen Wattenmeer ist noch alles so wie vor 100 Jahren. Marlene ist Ende zwanzig und arbeitet nach dem Studium für den Sommer dort. Als Marlene auf Janne trifft, ...

Auf der Insel Strand im nordfriesischen Wattenmeer ist noch alles so wie vor 100 Jahren. Marlene ist Ende zwanzig und arbeitet nach dem Studium für den Sommer dort. Als Marlene auf Janne trifft, die schon ihr ganzes Leben lang auf der Insel lebt, fühlt sie sich sofort ungewohnt stark von ihr angezogen. Gegen Ende passieren mysteriöse Dinge.
Die Geschichte ist auf Marlenes Sicht fokussiert, allerdings fand ich den Schreibstil teilweise anstrengend zu lesen. Marlene hat eine seltsame Art wie sie über Dinge und Personen denkt, was für mich nicht zu einer Studentin Ende 20 passt. Die anderen Charaktere werden gut beschrieben und man kann sich das historische Dorf gut vorstellen. Der Aufbau der Beziehung von Marlene und Janne war gut geschildert und hat mir gefallen.
Die “unheimlichen Phänomene” und die “mysteriöse Vergangenheit der Insel” werden im Klappentext angekündigt, wurden für mich allerdings zu wenig thematisiert- nur kurz am Rand erwähnt, und dann am Ende zu kurz abgehandelt, das ging mir viel zu schnell.

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