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Veröffentlicht am 11.08.2024

Keine einfache Lektüre

Beloved Villain – You can't run from me
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Inhalt:


Seit Monaten wird Nuria von einem Stalker verfolgt. Erst hat sie der Unbekannte, der sich Demon nennt, nur durchs Fenster beobachtet. Dann bekam Nuria von dem Fremden Nachrichten. Geschenke wurden ...

Inhalt:


Seit Monaten wird Nuria von einem Stalker verfolgt. Erst hat sie der Unbekannte, der sich Demon nennt, nur durchs Fenster beobachtet. Dann bekam Nuria von dem Fremden Nachrichten. Geschenke wurden vor ihrer Haustür abgelegt und schließlich hat er ihr sogar persönlich aufgelauert. Aber stets so, dass sein Gesicht von einer Maske verdeckt oder im Dunkeln verborgen war.

Als Demon Nuria eines Tages in einem Club auflauert und ihr gegen ihren Willen näher kommt, beschließt sie Barcelona zu verlassen. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Anston will sie nach Australien reisen und dort einen Job als Au Pair annehmen. Nuria erhofft sich, durch die Distanz Abstand zu ihrer Vergangenheit, zu ihrer Familie und zu dem Stalker zu gewinnen.

Doch in Australien erwarten Nuria neue Probleme. Am Herrenhaus der Gastfamilie Monair angekommen, begegnet ihr ein Mädchen hinter den Toren, die sie mit kaltem und starrem Blick ansieht. Als Nuria kurz darauf durch die Sprechanlage abgelenkt wird und danach wieder umdreht, ist das Kind verschwunden.

Nuria betritt durch die Tür das Gelände und wird von der Haushälterin der Monairs höflich empfangen. Nach einer Weile erwähnt sie dieser gegenüber das Kind mit dem starren Blick hinter den Toren. Doch die Haushälterin zuckt nur mit den Schultern und antwortet, dass die Zwillinge, für die Nuria während ihrer Anwesenheit sorgen soll, in ihren Zimmern sind. Weitere Kinder gäbe es auf dem Anwesen nicht.

Diese merkwürdige Begegnung ist nicht alles, was Nuria in dem Haus der Gastfamilie erwartet. Die gesamte Familie wirkt emotional unterkühlt. Keinen scheint Nurias Anwesenheit mit Freude zu erfüllen. Und die Zwillinge haben ebenfalls so gar keine Lust auf ein neues Kindermädchen. Lediglich Mrs. Monair empfängt Nuria mit offenen Armen.

Schon wenige Stunden nach ihrem Einzug muss Nuria feststellen, dass es in dem Haus der Monairs einige Geheimnisse zu geben scheint. Der älteste Sohn der Familie begegnet Nuria nicht nur mit Ablehnung, er fängt auch schon bald an, sie mit einer gefährlichen Wette herauszufordern.

Doch dann beginnen die Ereignisse erst zu eskalieren. Ihr Stalker hat es bislang immer geschafft, sie irgendwie zu finden. Auch, wenn Nuria die Hoffnung hatte, dass Demon nicht am anderen Ende der Welt auftauchen würde, ist sie daher nicht überrascht, als er sich plötzlich wieder bei ihr meldet. Nachts- trotz Videoüberwachung und Alarmanlage - uneingelagen im Haus der Monairs.



Meinung:


Als ich den Klappentext von „Beloved Villain – You can't run from me“ gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch würde lesen müssen. Ein gefährlicher Stalker, ein düsteres Herrenhaus mit merkwürdigen Bewohnern und allerhand Geheimnisse, die in Australien auf Nuria lauern. Das verspricht schon eine große Portion Spannung.

Sehr wichtig empfand ich bei diesem Buch die Warnung der Autorin. Sollte man deren Triggerwarnung ernst nehmen? Unbedingt! Hier wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Buch nicht für Minderjährige geeignet ist und dass in der Geschichten Szenen von Gewalt und mit sexuellen Inhalten aufgegriffen werden. Die Autorin weist darauf hin, dass dieses Buch nicht für jeden geeignet ist.

Man kann also nicht behaupten, dass ich nicht vorgewarnt war, als ich das Buch aufgeklappt und zu lesen angefangen habe. Dennoch muss ich sagen, dass ich an einigen Stellen doch schon ziemlich an meine Grenzen gekommen bin. D.C. Odesza kann schreiben. Das merkt man von der ersten Zeile an. Und gerade das war vielleicht auch das Problem. Die metaphorische, bildhafte Sprache erhöht den Eindruck als Leser Nurias Leiden direkt und plastisch mitzuerleben.

Wer bislang noch keine Dark Romance gelesen hat, für den sei der Hinweis angebracht, dass es in diesen Büchern oft zu sexuellen Übergriffen gegen den Willen der Protagonistin kommt. Früher oder später entwickelt sich gegen jeden Widerspruch aber auch ein Verlangen und eine Leidenschaft. So auch im Falle von Nuria, die den Nervenkitzel liebt, ihren Stalker zu provozieren.

Neben dem erotischen Part, gibt es in der Geschichte aber auch allerhand Spannung. Denn Nuria ist vom ersten Tag im Hause der Monairs misstrauisch. Irgendetwas scheint hier nicht mit rechten Dingen zuzugehen. In der Gegend verschwinden Jugendliche und Kinder und auch die Familie besaß einst ein Kind, über das sie den Mantel des Schweigens ausgebreitet hat.

D.C. Odesza verknüpft gekonnt in ihrer Geschichten Figuren, Ereignisse, Gegenstände über die Zeiten und über die einzelnen Erzählungen hinweg und man ahnt, warum sowohl Demon als auch Nuria ihre Vergangenheit geheim halten.

Lange Zeit über bleibt Demon für den Leser wie ein geheimnisvoller gefährlicher Schatten. Nach und nach erfährt man mehr über ihn, über das, was ihn antreibt. Über seinen Job, seine Freunde, seine Familie. Es gibt sogar Teile der Geschichte, die aus seiner Perspektive erzählt werden. Dabei werden wir durch das Hinwerfen von Brotkrumen gekonnt bei der Stange gehalten.

Demon ist, das kann man wohl sagen, äußerst gut in seinem Job. Denn er hinterlässt keine Spuren, er ist skrupellos und er bekommt immer, was er will. An Nuria beißt er sich, was die Recherchefähigkeiten anbelangt, jedoch zum Teil die Zähne aus. Denn es gibt einen Teil ihrer Vergangenheit, aus dem es keine Spuren zu finden gibt. Die junge Frau scheint in dieser Zeit einfach nicht existiert zu haben.

Nuria hingegen empfand ich als starke Frau, die allerdings bei Demon an ihre Grenzen gerät. Egal, wie schwer das Leben ist, sie gibt nicht auf. Sie bricht nicht zusammen, sie macht weiter. Die anfangs widerspenstigen Kinder der Familie, die sie hüten muss, sind da wohl die kleinste Herausforderung, der sie sich stellen muss. Schlimmer sind da vielleicht ihre Albträume und die Tatsache, dass öfters Fremde nachts an ihrem Bett auftauchen.



Fazit:


Vorweg: Das Buch, um das es hier geht, beschäftigt sich mit Themen, die einer Trigger-Warnung bedürfen. Drogen, Sex, Missbrauch, kaltblütiger brutaler Mord seien hier beispielsweise angeführt. Ich hatte ja einiges kommen sehen, aber das, was mich hinter dem Buchdeckel erwartet hat, wusste mich dann doch zu überraschen. Die Trigger- und Contentwarnung am Anfang ist kein Spaß und sollte unbedingt beachtet werden. Dieses Buch ist definitiv nichts für Minderjährige oder empfindsame LeserInnen.

D.C. Odesza ist allerdings eine außergewöhnliche Erzählerin, die kühl, in einem unglaublich beunruhigenden Ton eine hochspannende Geschichten schreibt. „Beloved Villain – You can't run from me“ zu lesen kann also eine zwiespältige Erfahrung sein.

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Veröffentlicht am 09.07.2024

Interessant

Herz des Imperiums
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Inhalt:


Prinz Kiem ist Individualist, nicht ohne exzentrisch-anarchistische Tendenzen, dafür aber mit der Eigenschaft immer alles auszusprechen, was ihm durch den Kopf geht. Vermutlich Grund genug dafür, ...

Inhalt:


Prinz Kiem ist Individualist, nicht ohne exzentrisch-anarchistische Tendenzen, dafür aber mit der Eigenschaft immer alles auszusprechen, was ihm durch den Kopf geht. Vermutlich Grund genug dafür, dass er als das unbeliebteste Enkelkind des Reichsoberhauptes gilt.

Als ihre Majestät also beschließt, dass Kiem ein passender Kandidat für eine Hochzeit mit dem Diplomaten eines Vasallenstaates ist, reagiert dieser angemessen schockiert. Er stellt offen die Frage, warum er überhaupt jemanden heiraten müsse. Das Reichsoberhaupt erklärt geduldig, dass die Hochzeit ein Politikum sei. Mit dem Tod von Jainans vormaligen Ehemann, Kiems Cousin Taam, der bei einem Flug mit dem Flybug tödlich verunglückte, lebt der Abgesandte von Thea zwar in Trauer. Doch ein Aufschub der Hochzeit ist, den aktuellen politischen Verhältnissen geschuldet, nicht möglich.

Kiem sei der optimale Kandidat für diese Hochzeit. Er hat keine Kinder, ist nicht besonders religiös, offen für Monogamie, nicht auf ein bestimmtes Gender festgelegt und aktuell an niemandem interessiert. Kiem müsse auch nicht viel tun, so das Reichsoberhaupt. Er müsse lediglich am richtigen Platz stehen, ein paar Worte nachsprechen und auf Fotos mit Jainan ein vorzeigbares Paar abgeben, das keinerlei Anstoss erregt. Ein Kinderspiel.

Da Kiem kaum eine Möglichkeit hat, sich dem Befehl Ihrer Majestät zu widersetzen, fügt er sich seinem Schicksal. Er möchte, dass Jainan sich möglichst wohlfühlt. Er möchte ihm Raum geben zu trauern. Ein getrenntes Schlafzimmer würde der Presse jedoch schnell bekannt werden. Ein mobiles, aufstellbares Bett wäre vielleicht eine Lösung.

Als Jainan im Palast eintrifft, stellt sich heraus, dass der Diplomat sanftmütig und introvertiert ist. Er möchte auf keinen Fall negativ auffallen. Auch er möchte für Kiem keine Last darstellen.

Eins ums andere Mal tappen Jainan und Kiem ins Fettnäpfchen, weil Sie die Regeln des Zusammenlebens täglich neu verhandeln müssen.

Als würde die Fake-Beziehung die Beiden nicht schon genug fordern, kommt auch bald heraus, dass Taams Tod kein Zufall war. Es scheint sich um Mord zu handeln und der mutmaßliche Mörder soll Jainan sein.

Zeit für Kiem und Jainan zu ermitteln. Doch die Ermittlungen gleichen dem Stich ins Wespennest.



Meinung:


Und wieder habe ich zu einem Genre gegriffen, das mir eigentlich nicht liegt. Ich bin eine schlechte Ermittlerin und fühle mich in komplexen Krimis eigentlich eher unwohl. Umso bemerkenswerter fand ich, dass ich bereits dem Anfang der Geschichte viel abgewinnen konnte.

Gute Sprache, eine rasante Geschichte und sympathische Charaktere garantieren für eine kurzweilige und spannende Lektüre von Beginn an.

Mit „Herz des Imperiums“ schreibt Everina Maxwell einen Krimi, den sie in einer SciFi-Welt ansiedelt.
Die Bewohner der Planeten fliegen hier mit Flybugs. Jeder hat ein Armband mit dem über einen leuchtenden Bildschirm in der Luft kommuniziert werden kann. Es gibt Nahrungsspender und Schwebetische. Und doch hatte ich zeitweise das Gefühl, zu vergessen, dass ich mich nicht in unser Welt befinde. So fliegen Jainan und Kiem z.B. mit ihrem Flybug über bergige Schneewelten, landen unsanft mitten im Nirgendwo und werden von einem Bären angegriffen. Erst während des Angriffs musste ich dann an einer Textstelle nochmal nachlesen: Ja, der Bär hatte anstatt vier Beinen sechs.

Gerade zu Anfang des Buches lohnt sich die Konzentration. Politische Machenschaften/Konflikte zwischen den Völkern werden erläutert. Einige Nebencharaktere tauchen auf. Ein Glossar zu den Begrifflichkeiten und Figuren hätte ich mir daher im Anschluss des Buches für ein schnelles Nachschlagen gewünscht.

Die komplexe Beziehungsdynamik der Hauptfiguren und ihre komplizierte Suche nach Identität ist allerdings auch mitunter mühsam.

Schon in der Einleitung erwähnt die Autorin, dass dieser Roman Neopronomen nutzt, um Personen geschlechtsneutral zu bezeichnen. Gekonnt beiläufig lässt Everina Maxwell, diesen in Büchern bislang noch sehr selten verwendeten Stil, in die Geschichte einfließen. Meine Bedenken, dass ich bei der Verwendung von Wörtern wie „xier“, „xieser“ und „xiem“ aus dem Lesefluss gerissen werden könnte, wurden nicht bestätigt.

Überhaupt empfand ich die Genderdarstellung in „Herz des Imperiums“ als interessant. So erkennt man in Iskat das Gender seines Gegenübers bereits am Schmuck. Männer tragen Schmuck aus Holz, Glas oder kein Schmuck steht für nichtbinär, während Frauen Feuerstein bevorzugen.



Fazit:


Everina Maxwell hat es mit "Herz des Imperiums" geschafft, im Krimi-Genre neue, zeitgemäße Maßstäbe zu setzen.

Heiratspolitik bezeichnete in der Vergangenheit bekanntlich die planmäßige Vorgehensweise vieler hochadliger Familien ihre Herrschaft durch die gezielte Verheiratung ihrer Nachkommen abzusichern.
Das Buch verarbeitet dieses Thema , stets bemüht darum, den Zeitgeist einzufangen und um neue Aspekte zu bereichern. Das ergibt durchaus interessante Konstellationen. Everina Maxwell legt ein Buch vor, das sich durch Komplexität und Figurenvielfalt auszeichnet, das vom Leser aber auch Konzentration und vor allem den Willen mitzudenken einfordert.

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Ein starker Mittelteil

Lucid Truth – Was, wenn wir nicht erwachen?
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Inhalt:


Zwei Wochen waren seit der Zerstörung von Somna vergangen. Seitdem hat die Traumunion alles versucht, um die Traumwelt so schnell wie möglich wieder aufzubauen. Einen wichtigen Part hierbei spielt ...

Inhalt:


Zwei Wochen waren seit der Zerstörung von Somna vergangen. Seitdem hat die Traumunion alles versucht, um die Traumwelt so schnell wie möglich wieder aufzubauen. Einen wichtigen Part hierbei spielt Ria Maywald, deren Fähigkeiten die Union zwar als genetische Abnormalität bezeichnet, die allerdings als einzige in der Lage ist, die Tore wieder aufzubauen, die stets dafür gesorgt haben, dass die Wach- und die Traumwelt voneinander getrennt blieben. Denn die Verschmelzung der Welten sorgt für Albträume und somit für Unruhe unter den Menschen.

Während Ria also Tore erschafft, bei denen sich allerdings schnell herausstellt, dass diese nicht den erwünschten Zweck erfüllen, ist die Traumunion auf der Suche nach Eric Clayton. Dem Traumgänger, der ihrer Meinung nach für die Misere verantwortlich ist. Eric jedoch ist untergetaucht und verfolgt im Hintergrund seine eigenen Pläne.

In Ria haben die Ereignisse reichlich Misstrauen gesät, das sie wie in einer Endlosschleife als permanente Hintergrundmusik begleitet. Die Traumunion hält sie wie einen wertvollen Schatz gefangen. Immer noch muss sie an die Worte von Eric denken, der einst zu ihr gesagt hat: „Sie wollen dich töten und es wie einen Unfall aussehen lassen.“ Zudem vermisst sie nicht nur ihre Freunde außerhalb der Union, sondern muss auch stets an Yunus denken, der bei der Zerstörung der Tore sein Leben lassen musste. Ist es so, dass die Traumunion verhindern will, dass die Öffentlichkeit davon erfährt, dass es auch weibliche Traumgänger gibt?



Meinung:


Auch dieser zweite Band der „Lucid“-Reihe wird wieder aus den jeweiligen Perspektiven der zwei Traumwandlerinnen Ria und Selena erzählt. Beide Frauen haben einst an Erics Seite für die Zerstörung der Tore gesorgt und beide müssen nun feststellen, dass die Veränderung, die mit dieser Zäsur einhergeht, keine gute ist.

Während Ria also innerhalb der Traumunion ihre inneren Kämpfe ausfechtet und sich fragen muss, wer Feind und wer Freund ist, befindet sich Selena auf der gefährlichen Suche nach Antworten.

Als Vielleser habe ich feststellen müssen, dass gerade bei Trilogien der zweite Band oft etwas träger verläuft. Ein schönes Gegenbeispiel ist „Lucid Truth“. Wer nämlich mit dieser Leseerwartung die Lektüre aufnimmt, wird einige Überraschungen erleben. Denn die Handlung nimmt oftmals faszinierende Wendungen und in diesem Band rasant Fahrt auf.

Im Übrigen begeistert Nina Martin mit fantastischen Ausflügen in die Traumwelt. Mit dem Verschmelzen der Welten verwandelt sich jedoch die Wachwelt. Sie wird ihrerseits zu einer Traumwelt, wo alles sich in alles verwandeln kann. Was für allerhand Kopfkino beim Leser sorgt und zudem eine Quelle für Spannung ist. Denn mit diesen Veränderungen gehen negative Konsequenzen einher. Groll und Unmut aufgrund von Zukunftsängsten und Albträumen äußern sich zunehmend weniger charmant und es kommt zu Aufständen unter der Bevölkerung und zu Machtkämpfen unter den verfeindeten Parteien.



Fazit:


Der zweite Band der „Lucid“-Reihe, „Lucid Truth“, knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Teils an und führt die Leser erneut in die faszinierende Traumwelt, die nun zunehmend mit der Wachwelt verschmilzt. Nina Martin gelingt es, die Spannung aufrechtzuerhalten und die Handlung mit neuen, kreativen Elementen zu bereichern. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonistinnen, Ria und Selena, erzählt, was für ein dichtes und atmosphärisches Leseerlebnis sorgt.

Während Ria innerhalb der Traumunion mit inneren und äußeren Konflikten kämpft, ist Selena zusammen mit Mo, Erics Ziehtochter, auf einer gefährlichen Suche nach Antworten in der sich verändernden Welt. Die Autorin begeistert hierbei mit lebhaften Beschreibungen der Traumwelt, in der phantastische Wesen und zauberhafte Szenarien zum Leben erwachen.

Der Roman bietet nicht nur literarische Faszination , sondern auch eine ordentliche Portion Spannung und emotionale Tiefe. Die Verschmelzung der Traum- und Wachwelt bringt unerwartete Gefahren und Konsequenzen mit sich, die sowohl die Charaktere als auch die Leser in ihren Bann ziehen.

„Lucid Truth“ erweist sich als ein starker Mittelteil der Trilogie, der weder an Tempo noch an Kreativität einbüßt und die Vorfreude auf den abschließenden Band steigert.

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Veröffentlicht am 02.05.2024

Eine neue, sehr düstere und tiefgründige Variante des Kinderbuchklassikers

Wendy, Darling – Dunkles Nimmerland (mit gestaltetem Farbschnitt)
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Inhalt:


Eine böse Vorahnung? Wendy merkt mit einer absoluten Sicherheit, dass im Zimmer ihrer Tochter etwas nicht stimmt.

Sie lässt alles stehen und liegen und rennt in Janes Zimmer. Als sie die Tür ...

Inhalt:


Eine böse Vorahnung? Wendy merkt mit einer absoluten Sicherheit, dass im Zimmer ihrer Tochter etwas nicht stimmt.

Sie lässt alles stehen und liegen und rennt in Janes Zimmer. Als sie die Tür aufreißt, weiß sie es mit Gewissheit: Peter Pan ist zurückgekehrt. Mitten im Fenster steht er und spricht ihren Namen aus. Doch Peters Blick ruht nicht auf Wendy. Er ruht auf ihrer Tochter.

Es bleiben nur wenige Sekunden und somit keine Zeit zum Handeln. Peter ist gekommen, um die Frau zu holen, die eine Mutter für seine verlorenen Jungs und für ihn spielen sollte. Damals, wie heute. Und so schnell er gekommen ist, ist er auch wieder fort. Mit Jane an seiner Hand. Und damit beginnt der Albtraum für Wendy erneut.



Meinung:


Viele Jahre ist es her, als Wendys Eltern bei einem Schiffsunglück verstarben. Damals war es Peter, der das junge Mädchen und ihre Brüder zu sich holte. Nach Nimmerland. Eine Welt, in der keine Regeln herrschten. In der jeder tun und lassen konnte, was er wollte. Hier gab es keine Erwachsenen. Hier wurden Träume und Wünsche war.

Doch so schön das alles auf den ersten Blick klingt, so hatte Nimmerland, wie so vieles im Leben auch seine dunkle Seite. Aspekte, die man als Kind auf den ersten Blick nicht wahrnehmen konnte oder wollte.

Denn Peter, der einst so charismatisch wirkte, der die Neuankömmlinge zu umschmeicheln wusste, hatte auch seine düstere Seite. Das wird Wendy in aller Deutlichkeit bewusst, als sie sich aufmacht, um ihre Tochter Jane aus Nimmerland zurückzuholen.

Peters Wille ist absolut gesetzt. Er stellt die Regeln auf und alle haben sich daran zu halten. Widerspricht einer seiner Jungs, so wird er zornig. Die Strafe folgt auf dem Fuße. Diese kann ganz unterschiedlich aussehen. Peter gefällt es, wenn das Opfer gedemütigt und lächerlich gemacht wird.

Von einer Sekunde auf die andere wirkt Peter, wenn seine Regeln denn befolgt werden, wieder glücklich. Eine Situation, egal, wie düster sie endet, gerät schnell in Vergessenheit und ein Schleier des Vergebens wird über alles ausgebreitet.

Wendy wird also, als sie mit der aktuellen Situation konfrontiert wird, gedanklich schnell wieder in die Vergangenheit zurückgeworfen.

Mittels Zeitsprüngen erfährt der Leser von einer Zeit, in der Wendy mit ihren Brüdern in Nimmerland gewesen ist. Diese Abschnitte stehen jedoch nicht im Fokus. Viel traumatischer war die Zeit danach. Die, in der ihre Brüder alles verleugnet und sie in eine psychiatrische Anstalt haben einweisen lassen.

Hier erleidet die junge Frau die wohl schlimmste Zeit ihres Lebens. Die Aufseher lassen keine Gelegenheit aus, um sie zu quälen und zu schikanieren. Einer von ihnen treibt es derart auf die Spitze, dass Wendy Todesängste durchleben muss. Jeden Tag hofft sie auf eine Rettung durch Peter Pan. Doch der Junge scheint sie so schnell vergessen zu haben, wie er alles, was sich nicht vor seinen Augen abspielt, aus dem Blick verliert. Dabei war sie doch damals seine Liebste. Das Mädchen, das für ihn wie seine Mutter sein sollte. Die Frau, die alles in Ordnung bringen musste, was kaputt gegangen war.

Wendy muss also schnell lernen, die Tage irgendwie zu überstehen. Sie darf in St. Bernadette nicht über Nimmerland sprechen. Denn keiner glaubt ihr und jedes Wort über die Vergangenheit verschlimmert nur ihre Lage. Nur eine junge Frau schenkt ihr über die Jahre Gehör. Eine Mitpatientin und bald schon eine Freundin fürs Leben.

A. C. Wise erzählt ihre Neuinterpretation und zugleich die Fortsetzung von Peter Pan aus der Perspektive von zwei unglaublich starken Frauen: Wendy und ihrer Tochter Jane, die es unter den Männern im damaligen London des Jahres 1931 nie leicht hatten.

Zwar ist es Wendy irgendwann gelungen, aus St. Bernadette entlassen zu werden. Sie hat einen Mann gefunden, der sie wertschätzt, dem sie vertrauen kann. Doch die Schatten von einst, die ersten Erfahrungen, die sie mit einem, ja eigentlich schon als narzisstisch anmutendem Jungen machen musste, der exemplarisch für all die vielen Männer stehen mochte, die im Laufe der Jahre ihren Lebensweg kreuzen werden, sitzen so tief. Wendy gelingt es nur schwerlich zu vertrauen. Vielleicht ist es aber auch gerade dieser Lebensweg, der Wendy zu so einer mutigen und starken Persönlichkeit hat werden lassen, die der Leser im Laufe der Geschichte kennenlernen darf.

Mittels Zeitsprüngen leitet die Autorin einen hier also durch verschiedene Epochen der Geschichte. Zum einen bekommt man durch die Perspektive von Wendys Tochter Jane einen Einblick ins heutige Nimmerland. Zum anderen erfährt man als Leser viel über Wendys Zeit in St. Bernadette. Ihr Leiden und die tägliche Furcht, die sie durchleben musste.

Gerade auf den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, dass so viel Unausgesprochenes zwischen den Seiten schwebt. So viele Geheimnisse, so viel Düsternis. Nach und nach offenbart A. C. Wise dem Leser ihres Buches aber die verschiedenen Schichten ihrer Figuren.



Fazit:


A.C. Wise präsentiert mit „Wendy Darling – Dunkles Nimmerland“ eine neue, sehr düstere und tiefgründige Variante des Kinderklassikers „Peter Pan“ und setzt diesen fort. Was passierte mit Wendy, dem einzigen Mädchen unter einem Haufen verlorener Jungs, nachdem sie Nimmerland verlassen und erwachsen geworden ist? Welche Bedeutung hatte sie einst für Peter und welche Bedeutung hat sie auch heute noch für ihn? War Peter wirklich dieser Junge, der Kinder gerettet hat, oder war er nicht vielleicht doch abgrundtief böse?

A.C. Wise zeichnet in ihrem Buch ein psychologisch vielschichtiges Portrait verschiedener Charaktere. Sie sensibilisiert für die Rolle der Frau und deren Befreiung aus toxischen Banden.

Viele Fragen fließen in diese Geschichte ein. Viel Unausgesprochenes schwebt zwischen den Zeilen. Wie wichtig ist die Rolle der Mutter für ein Kind? Auf welche Art können Erlebnisse in der Vergangenheit einen prägen? Trägt nicht jeder von uns seinen eigenen Schatten mit sich herum? Kann man bestimmte Erlebnisse überhaupt vergessen?

Phantastisch ist ja bekanntlich, was der Realität zu widersprechen scheint. Das lässt sich von „Wendy Darling – Dunkles Nimmerland“ nicht sagen. Dieser Umstand macht diese Geschichte aber umso interessanter.

Die minimalistische Strukturierung und die fehlende wörtliche Rede können allerdings, auch wenn mich dies nicht störte, den Lesefluss behindern. Tatsächlich lässt das Buch aber auch manche Fragen offen. Dennoch kann ich es wirklich empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.03.2024

Die Farbe fließen lassen

Aquarell Landscapes
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Inhalt:

In „Aquarell Landscapes“ zeigt Claudia Drexhage, wie man mit der Loose-Watercolor-Technik atmosphärische Landschaften gestaltet.

Ein großer Theorieteil zeigt dir, worauf du beim Kauf von Materialien ...

Inhalt:

In „Aquarell Landscapes“ zeigt Claudia Drexhage, wie man mit der Loose-Watercolor-Technik atmosphärische Landschaften gestaltet.

Ein großer Theorieteil zeigt dir, worauf du beim Kauf von Materialien achten musst und stellt verschiedene Techniken vor, die dir helfen, deinem Bild das gewisse Etwas zu verleihen.

Es folgen allerhand Praxisbeispiele und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, anhand derer du lernst, (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Miniaturlandschaften, eine raue See, einen tosenden Wasserfall, Winterlandschaften, eine magische Morgenstunde, Frühlingsstimmung, die goldene Stille oder einen Indian Summer aufs Papier zu bringen.

Kein Bild gleicht dem anderen, das macht die Kunst, die Claudia Drexhage in ihrem Buch vorstellt zu etwas Besonderem.


Eigene Meinung:

Als ich das erste Mal ein Kurzvideo zu „Aquarell Landscapes“ gesehen habe, war ich sofort begeistert: Es schien so einfach, verschiedene Farben aufs Papier auftragen, mit einem nassen Pinsel über das Papier gehen und schon hat man ein unglaublich imposantes Landschaftsbild quasi „herbeigezaubert“.

Doch der Teufel steckt nun einmal im Detail, so einfach gestaltete sich für mich die Umsetzung nach den Übungen von Claudia Drexhage dann doch nicht; das möchte ich gleich vorwegnehmen.

Aber fangen wir von vorne an: Das Buch gliedert sich in zwei große Teile. Auf den ersten – knapp 40 Seiten – ihres Buches vermittelt die Autorin theoretische Grundlagen. Es folgt ein ca. 70 Seiten starker Praxisteil.

Im theoretischen Part erfährt man zuerst mehr über das Material. Claudia Drexhage empfiehlt hochwertige Produkte. Das macht im Falle der Loose-Watercolor-Technik auch bei einigen Produkten durchaus Sinn. Denn hierbei wird unter anderem mit viel Wasser gearbeitet. Dünnes, günstiges Papier würde hier schnell wellen. Die Farbe würde nicht so verlaufen wie gewollt. Acrylic Ink sorgt zwar für starke farbliche Kontraste, die die Bilder im Buch so besonders erscheinen lassen, ist aber auch nicht immer zur Hand.

Dass das Buch eher für fortgeschrittene Künstler geeignet ist, hat sich für mich schon zeitnah im theoretischen Teil abgezeichnet.

Die Autorin geht hier unter anderem auf die Farbeigenschaften ein und erläutert, wofür der Farbcode auf Farbtuben und Farbtöpfchen steht. Wusstest du, dass die auf den Verpackungen der Farben abgebildeten Sterne eine Aussage über die Lichtechtheit des Produkts geben oder dass das Quadrat, je nachdem ob leer abgebildet oder halb durchgestrichen, mehr über die Deckkraft der Farbe verrät? Was bedeutet Staining? An einem Dreieck auf der Verpackung kannst du erkennen, wie stark die Auswaschkraft deiner Wahlfarbe ist.

Das Kapitel über Papier verrät dir mehr über die Unterschiede bei der Grammatur (Blattstärke), Oberflächenstruktur (satiniert, Feinkorn, soft pressed oder Grobkorn) und Ausgangsstoffe (Aquarellpapier, Yupopapier und Steinpapier).

Worauf muss man beim Kauf der Pinsel achten? Auch hier gibt es verschiedene Materialien, Formen (Rundpinsel, Flachpinsel, Fächerpinsel, Schlepperpinsel, Verwaschpinsel), Größen und unterschiedliche Qualitätsmerkmale.

Ich habe mich beim Praxistest auf bereits vorhandene Materialien beschränkt. Sehr wichtig ist, dass du für die Loose-Watercolor-Technik größere Pinsel benötigst.

Sehr spannend fand ich den Part zu den weiteren Materialien. Hier verrät die Autorin unter anderem, wie man mit bestimmten Hilfsmitteln coole Effekte aus Papier zaubern kann. Granulierungsmalmittel, ein Malmesser, ein Wasserzerstäuber, eine Plastikkarte können dir hierbei behilflich sein. Aber auch ein Wasserglas, Tücher und eine Mischpalette sind unverzichtbare Helferlein, die du gewiss benötigen wirst.

Die Farblehre wird vermutlich vielen angehenden Künstlern schon etwas sagen. In diesem Buch findest du einige Informationen, die das Wissen auffrischen können. Was sind Primärfarben, Sekundärfarben und Tertiärfarben, wie mischt man Farben effektiv? Zudem erfährst du mehr über die Farbbeziehungen: Verwandte Farben, komplementäre Farben, warme und kalte Farben. Dieses Wissen kannst du, wenn du irgendwann selbst Bilder – ohne Anleitung – aufs Papier bringen möchtest, verwenden, um Stimmungen zu vermitteln.

Auf einigen Seiten verrät die Autorin mehr, wie sie selbst Inspiration, Kreativität und Ideen findet und sammelt. Die Idee, sich sein eigenes Moodboard anzulegen, hat mir hierbei ganz besonders gefallen.

Im theoretischen Teil lernst du auch mehr über die Bildgestaltung. Der Goldene Schnitt, die Drittel-Regel und die Planung einer Komposition können dir helfen, das fertige Motiv bewusst für den Betrachter gut in Szene zu setzen. Auch das Wissen über Farbkontraste, das die Autorin über zwei Doppelseiten vermittelt, hilft eine bestimmte Stimmung bewusst zum Ausdruck zu bringen. Kurz vorgestellt wird hier, was man unter Farbe-An-Sich-Kontrast, Hell-Dunkel-Kontrast, Komplementärkontrast, Kalt-Warm-Kontrast, Qualitätskontrast, Quantitätskontrast und Simultankontrast versteht.

Es folgen Techniken und Effekte. Die Grundlagen wie lasieren, lavieren und Nass-in-Nass-Technik, werden hier ebenso vorgestellt, wie die Salztechnik, das Arbeiten mit dem Malmesser oder einer Plastikkarte, der Granulierungseffekt und Klarsichtfolienmuster.

Kurz: The next level für Anfänger der Aquarellmalerei.

Zwei Drittel des Buches zeigen Projekte der Autorin. Diese werden wie folgt präsentiert:

Auf einer Doppelseite sieht man rechts zunächst das fertige Bild. Links gibt es eine kurze Einleitung mit einigen Hinweisen der Autorin zur folgenden Aufgabe. Die benötigten Materialien und die Farbpalette werden ebenfalls übersichtlich aufgeführt.

Beim Durchblättern der Projektseiten habe ich festgestellt, dass für viele Übungen im Buch Acrylic Ink verwendet wird. Ich habe schnell für mich festgestellt, dass es vermutlich sinnvoll gewesen wäre, sich hiervon ein paar Farben einzukaufen. Denn, zumindest im Buch, wirken die Farben sehr intensiv und sind, so fürchte ich im Fazit, wichtig, wenn man Büsche, Landschaftsabschnitte und schöne Kontraste aus Papier bringen möchte.

Ich habe mir für den Praxistest das Projekt „Raue See“ herausgesucht. Die Umsetzung gelang mir relativ leicht. Doch im Ergebnis habe ich festgestellt, dass das fertige Bild doch völlig anders aussah, als das Ergebnis der Autorin.

Ich denke, die Abweichung war unter anderem folgenden geschuldet: Ich habe für die Wellen aus Mangel an vorhandenem Acrylic Ink „normale“ aber immerhin hochpreisige Aquarellfarbe verwendet. Das hat dafür gesorgt, dass die Wellen einfach nicht so farbintensiv waren wie die der Autorin. Zum anderen wird die Loose-Watercolor-Technik immer dafür sorgen, dass kein Bild dem anderen gleicht. Das trägt, meiner Meinung nach, aber auch seinen eigenen Charme in sich.


Fazit:

Einfach mal die Farbe fließen lassen, wunderschöne Landschaftsbilder aufs Papier zaubern. Diese Hoffnungen hatte ich, als ich das erste Mal auf „Aquarell Landscapes“ von Claudia Drexhage aufmerksam geworden bin.

So einfach ist es nicht. Das kann ich vorweg sagen. Es benötigt schon etwas Übung und zudem auch einige Materialien, die man als Anfänger vielleicht nicht unbedingt schon im Regal stehen hat. Der Einkauf von hochpreisigen Produkten lohnt sich, wenn man die Resultate der Autorin betrachtet.

Mir persönlich – und ich habe schon einige Bücher zum Thema Aquarellmalerei gelesen – hat dieses Buch einige neue Informationen vermittelt. Insbesondere, was Farbcodes und Techniken betrifft.

Praxis- und Theorieteil lassen in Struktur, Umfang, Inhalt, Didaktik und inhaltlicher Akkuratesse keine Wünsche offen. Die schönen Motive machen Lust darauf loszulegen und dabei zu bleiben und sich intensiv mit der Loose-Watercolor-Technik auseinanderzusetzen.

Ich empfehle dieses Buch aufgrund der Anschaffungskosten von hochpreisigen Materialien, die ich hier für notwendig erachte, und aufgrund des Informationsgehaltes an fortgeschrittene Künstler.

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