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Chianti

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Geschichte wird sogar noch runder, einfach eine meiner liebesten Reihen!

Liebe geht durch alle Zeiten (1). Rubinrot
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Sechzehn Jahre lang wurde Gwendolyns Cousine Charlotte darauf vorbereitet, eines Tages in die Vergangenheit springen zu können, doch es ist dann nicht Charlotte, die das Zeitreise-Gen geerbt hat, sondern ...

Sechzehn Jahre lang wurde Gwendolyns Cousine Charlotte darauf vorbereitet, eines Tages in die Vergangenheit springen zu können, doch es ist dann nicht Charlotte, die das Zeitreise-Gen geerbt hat, sondern Gwendolyn, die nun völlig unvorbereitet damit klarkommen muss, dass ihr Leben nie mehr so sein wird, wie es einmal war.
Mit Gideon de Villiers wird ihr ein anderer Zeitreisende an die Seite gestellt, der davon gar nicht begeistert ist. Aber auch wenn Gideon Gwendolyn gerne bevormundet, so kann sie nichts dagegen unternehmen, dass ihr Herz in seiner Gegenwart schneller schlägt.

"Rubinrot" von Kerstin Gier ist der erste Band der Edelstein-Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der sechzehn Jahre alten Gwendolyn Shepherd erzählt wird.
Der Prolog und Epilog werden aus der personalen Perspektive von Paul de Villiers erzählt.

Die Edelstein-Trilogie zählt seit ihrem Erscheinen zu meinen liebsten Reihen, da habe ich mich riesig auf die überarbeiteten Neuausgaben gefreut!
Ich habe tatsächlich während des Lesens auch parallel den ersten Band der ursprünglichen Ausgabe quergelesen, weil ich den ersten Band einfach schon so oft gelesen habe, dass ich oft gemerkt habe, wenn was verändert wurde und ich überprüfen wollte, ob ich recht hatte.
Ich finde, die Geschichte ist sogar noch ein wenig runder geworden, es gab mehr Umschreibungen und mir hat es gut gefallen, dass besonders die Dialoge in Gwendolyns Schule umgeschrieben wurde, sodass die nicht mehr ganz so platt sind.
Nur damit, dass das Gedicht umgeschrieben wurde, bin ich nicht ganz glücklich, aber ansonsten war das Bonusmaterial wirklich toll und ich mochte auch das Kapitel, das aus Gideons Perspektive geschrieben war!

Die Geschichte kann mich auch gut fünfzehn Jahre nachdem ich sie zum ersten Mal gelesen habe, noch begeistern!
Ich liebe Gwendolyn, auch wenn sie mir mittlerweile auch etwas naiv und kindisch ist, ich bin mittlerweile wahrscheinlich einfach zu alt für Protagonistinnen, die unter zwanzig sind. Aber hier stört es mich komischerweise nicht so sehr wie in anderen Büchern, einfach weil die Edelstein-Trilogie einer meiner absoluten Lieblingsreihen ist und sich daran auch nie was ändern wird!

Auch das Zeitreise-Thema und die geheimen Loge des Grafen von Saint Germain haben mir wieder richtig gut gefallen, ebenso Gwendolyns Familie. Auch der Humor von Kerstin Gier war wie immer ein Highlight und ich bin froh, dass ich die Neuauflage von "Saphirblau" hier schon bereitliegen habe, denn die Geschichte hat mich wieder so sehr mitgerissen, dass ich direkt weiterlesen werde!

Fazit:
Auch die Neuauflage von "Rubinrot" von Kerstin Gier hat mir richtig gut gefallen!
Durch die Änderungen ist die Geschichte in meinen Augen sogar noch runder geworden und ich habe die Zeit mit Gwendolyn und Gideon einfach wieder sehr genossen!
Ich liebe ihre Geschichte und werde sie immer zu meinen liebsten Reihen zählen!
Das neue Material war deshalb wirklich spannend. Für mich wie immer ein Highlight, ich vergebe fünf Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Konnte mich positiv überraschen und ist zu einem Highlight geworden!

Onyx Storm – Flammengeküsst
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Der Schutzzauber von Basgiath ist wieder in Kraft, doch die Schlacht hat hohe Verluste gefordert.
Doch Zeit zum Trauern bleibt keine, denn die Veneni sind noch lange nicht geschlagen.
Während Violet ...

Der Schutzzauber von Basgiath ist wieder in Kraft, doch die Schlacht hat hohe Verluste gefordert.
Doch Zeit zum Trauern bleibt keine, denn die Veneni sind noch lange nicht geschlagen.
Während Violet verzweifelt nach einem Heilmittel sucht, muss sie sich gleichzeitig auf eine weitere Suche begeben, die sie hinter den Schutzzauber und über die Grenzen Navarres hinausbringt, denn im Krieg gegen die Veneni brauchen sie jede Unterstützung, die sie kriegen können.

"Onyx Storm" von Rebecca Yarros ist der dritte Band der Flammengeküsst Reihe, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive der einundzwanzig Jahre alten Violet Sorrengail erzählt wird.
Je ein Kapitel durften wir dann aus den Ich-Perspektiven von Rhiannon Matthias, Imogen Cardulo und Xaden Riorson lesen.

Der dritte Band setzt kurz nach dem Ende der Schlacht um Basgiath an und man ist sofort wieder im Geschehen drin!
Violet ist Mitglied der Suchstaffel, die bald aufbrechen wird, um Andarnas Art zu suchen, doch Violet muss auch um ihre große Liebe bangen, wenn sie kein Heilmittel für Xaden findet.
In diesem Band verlassen wir den Kontinent und reisen mit Violet und ihren Freunden nach Süden zu den Isles, sodass wir neue spannende Orte und Charaktere kennenlernen dürfen!
Es wird zwischendurch wieder sehr politisch, da Violet und ihre Freunde auch auf der Suche nach Verbündeten in dem Krieg gegen die Veneni sind, aber das Buch ließ sich immer richtig gut lesen und hat sich definitiv nicht so angefühlt, als hätte es fast tausend Seiten!

Es hat zwar ein wenig gebraucht, um mich wirklich komplett fesseln zu können, aber mir hat der dritte Band deutlich besser gefallen als der zweite Band!
Xaden und Violet sind zusammen, lieben sich, doch müssen sich auch vielen Herausforderungen stellen. Sie müssen in diesem Band mehr Abstand wahren und waren deutlich kontrollierter. Auf Spice müssen wir nicht verzichten, aber die Szenen waren wohldosiert, was mir gut gefallen hat!

Die Reise zu den Isles konnte mich noch nicht ganz so mitreißen, obwohl es natürlich spannend war, mehr von der Welt zu sehen und verschiedene Kulturen kennenzulernen.
Mit dem Kronprinzen Halden lernen wir unter anderem einen sehr interessanten neuen Charakter kennen, der eine gemeinsame Vergangenheit mit Violet hat und der sie auf einem Teil ihrer Reise begleitet. Ich mochte es, dass wir in diesem Band beispielsweise mehr von Ridoc gesehen haben und hoffe, dass wir in den Folgebänden auch die anderen Nebencharaktere noch ein bisschen besser kennenlernen dürfen.
Zwischendurch habe ich mir echt ein Glossar gewünscht, weil mittlerweile so viele wichtige Personen Teil der Handlung sind, dass ich oft den Überblick verloren habe. Zu Beginn des Buches gibt es zwar einen Überblick über Violets Staffel, aber da das die Personen sind, die ihr am nächsten sind, waren das logischerweise auch die, die man eh auf dem Zettel hat. Dennoch fand ich es toll, dass es eine Übersicht ihrer Staffel mit den gebundenen Drachen und den Siegelkräften gab!
Diese darf dann im vierten Band gerne noch umfangreicher sein.

Violet beweist auch in diesem Band wieder, was für einen klugen Kopf sie besitzt und musste oft unter Beweis stellen, dass sie auch unter Druck kluge Entscheidungen treffen kann. Natürlich ist sie sehr loyal, stellt ihre Liebe und ihre Freunde oft über sich selbst, was sie auch in Schwierigkeiten bringt.
Ich hätte mir gewünscht, dass sie an der ein oder anderen Stelle noch stärker nachgehakt und manche Verbindungen schneller gezogen hätte, aber auch so fand ich ihre Entwicklung wieder richtig stark und mochte sie sehr gerne!
Ebenso natürlich den grummeligen Tairn und die aufmüpfige Andarna. Ich liebe die Dialoge mit den Drachen einfach sehr, Tairns trockenen Humor und seine sture Arroganz, aber eben auch den Jungdrachen Andarna, die Herwanwachsende, die ihren eigenen Kopf entwickelt!

Die letzten dreihundert Seiten haben dafür gesorgt, dass das Buch doch noch zu einem Highlight für mich geworden ist.
Zuvor war es zwar auch nicht langweilig, aber die richtige Spannung kam für mich erst zum Ende hin auf, als es wieder zu großen und entscheidenden Schlachten kam! Ich habe so sehr mitgefiebert und fand es auch klasse, dass wir dann auch durch Rhiannons und Imogens Augen sehen durften und so die Verbindungen zu ihren Drachen erkunden durften!
Es gab in diesem Band einige Überraschungen und auch ein paar Antworten auf dringende Fragen, ich sage nur Siegelkräfte. Ich war doch positiv überrascht, wie gut mir der dritte Band gefallen hat und hoffe natürlich, dass der vierte Band nach diesem sehr gemeinem Ende mich dann nicht enttäuschen wird!

Fazit:
Der Auftakt war für mich ein Highlight, der zweite Band der Flammengeküsst Reihe dann deutlich schwächer.
Ich war sehr gespannt auf "Onyx Storm" von Rebecca Yarros, doch zu große Hoffnungen wollte ich mir ehrlich gesagt nicht machen.
Das Buch ließ sich immer gut lesen, auch wenn es zwischendurch sehr politisch wurde, aber es konnte mich immer fesseln und die letzten dreihundert Seiten haben das Buch dann für mich zu einem Highlight werden lassen!
Ich habe wieder stark mit Violet, Xaden, Tairn, Andarna, Sgaeyl und ihren Freunden mitgefiebert und habe den dritten Band dann sehr geliebt!
Das Ende hat mich fassungslos zurückgelassen und ich kann es kaum erwarten den vierten Band zu lesen!
Ich vergebe fünf Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Highlight mit Wohlfühlatmosphäre!

This could be home
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Nachdem sie ihren Sommer bei ihrem Bruder Vince auf Hawaii verbracht hat, kann Laurie sich nicht mehr vorstellen, zurück nach Colorado zu gehen und ihr Studium fortzusetzen.
Sie entschließt sich Rettungsschwimmerin ...

Nachdem sie ihren Sommer bei ihrem Bruder Vince auf Hawaii verbracht hat, kann Laurie sich nicht mehr vorstellen, zurück nach Colorado zu gehen und ihr Studium fortzusetzen.
Sie entschließt sich Rettungsschwimmerin zu werden und darf ein Praktikum bei der Ocean Safety absolvieren.
Nur Tristan Chipman ist nicht begeistert von seiner Praktikantin, die seinen so geordneten Tagesablauf durcheinanderbringt und ihm vor allem stärker unter die Haut geht, als ihm lieb ist!

"This could be home" von Lilly Lucas ist der zweite Band der Hawaii Love Reihe, der aus der Ich-Perspektive von Laurie Greenfield erzählt wird.

Laurie ist die Schwester von Vince Greenfield, dem Protagonisten des ersten Bandes, während Tristan der ältere Bruder von Griffin Chipman ist, dem Big Wave Surfer, den wir ebenfalls schon im ersten Band kennengelernt haben.

Vor nicht mal einer Woche wäre Laurie beinahe ertrunken und der Sommer neigt sich mittlerweile dem Ende entgegen. Sie fühlt sich auf Hawaii bei ihrem Bruder im renovierten Hostel Ohana sehr wohl und kann sich nicht mehr vorstellen, fortzugehen und ihr Studium fortzusetzen.
Als ihr eine Anzeige für Lifeguards angezeigt wird, entflammt in ihr der Wunsch, selbst Rettungsschwimmerin zu werden und sie bekommt die Chance auf ein Praktikum am Waimea Bay Beach.
Doch Chips Bruder Tristan hält Laurie nicht fähig für diesen harten Job, aber mit jedem Tag, der vergeht, zeigt sie ihm, was in ihr steckt und die beiden kommen immer besser miteinander klar.

Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Ich mochte Laurie und Tristan so unglaublich gerne!
Laurie hat nie den Kopf in den Sand gesteckt, immer weitergemacht, egal wie viele Steine ihr in den Weg gelegt wurden. Sie war ehrlich, wenn sie sich in einer Situation nicht wohlgefühlt hat, da Laurie in der Vergangenheit auch schlechte Erfahrungen gemacht hat und ich mochte es sehr, dass sie sich treu geblieben ist.
Tristan ist zwar auf den ersten Blick etwas mürrisch, aber auch er konnte sehr fürsorglich und verständnisvoll sein. Er hat Laurie unterstützt und ihr geholfen. Ich mochte es, dass er schlagfertig war und Laurie ihn ab und zu in Verlegenheit bringen konnte!

Ihre Geschichte entwickelt sich langsam und ich hatte fast durchgehend ein Lächeln im Gesicht, weil die beiden mich wirklich berühren konnte und ich besonders die Dialoge mochte!
Auch auf Hawaii habe ich mich wieder sehr wohlgefühlt, denn wir sehen viele Charaktere wieder und es entwickelt sich langsam zu einer richtigen Wohlfühlreihe, typisch Lilly Lucas!
Die Stimmung war wirklich etwas besonderes und hat mich auch Tage, nachdem ich das Buch beendet hatte, nicht loslassen!
Bei manchen Themen hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht, aber an der Oberfläche kratzen wir bei keinem Thema und alle Themen wurden einfühlsam behandelt.
Für mich war das Buch ein richtiges Highlight, denn ich hatte so viel Spaß mit Laurie und Tristan!

Fazit:
"This could be love" von Lilly Lucas war für mich ein richtiges Highlight!
Ich mochte Laurie und Tristan unglaublich gerne und auch die Dialoge waren großartig, ich hatte fast durchgängig ein Lächeln im Gesicht!
Hawaii ist für mich zu einem Wohlfühlort geworden und die Charaktere wachsen mir immer mehr ans Herz!
Auch die Handlung konnte mich fesseln, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und wollte.
Deswegen gibt es von mir verdiente fünf Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 11.08.2024

Konnte mich emotional zerstören!

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Ella MacKenzie hat schon vieles geschafft. Sie ist mit neunzehn Mutter von Zwillingen geworden, hat das Solitude, das B&B ihrer Großmutter übernommen und zu einem Luxusresort ausgebaut und meistert ihren ...

Ella MacKenzie hat schon vieles geschafft. Sie ist mit neunzehn Mutter von Zwillingen geworden, hat das Solitude, das B&B ihrer Großmutter übernommen und zu einem Luxusresort ausgebaut und meistert ihren Alltag bravourös.
Ihr Bruder Ryan ist bei der Army und hat ihr seinen Kameraden Chaos als Brieffreund vermittelt und mit jedem Brief, denn Ella und Chaos sich schreiben, verlieben sie sich mehr ineinander.
Doch als Ryan im Einsatz stirbt und Beckett endlich nach Telluride, Colorado reist, um Ryans letzten Wunsch zu erfüllen und Ella zu unterstützen, kann er ihr nicht sagen, wer er wirklich ist, obwohl er weiß, dass sie Lügen nie verzeihen kann.

"Alles, was ich geben kann - The Last Letter" von Rebecca Yarros ist ein Einzelband, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der vierundzwanzig Jahre alten Ella MacKenzie und des achtundzwanzig Jahre alten Beckett Gentry erzählt wird.

Ella ist eine starke Frau, die sich niemals unterkriegen lässt. Sie zieht ihre fünf Jahre alten Zwillinge Maisie und Colt allein groß, führt das B&B ihrer Großmutter weiter, baut dieses sogar aus und beginnt dann auch noch die Brieffreundschaft mit Chaos, den sie nie getroffen hat. Die Briefe, die nicht in chronologischer Reihenfolge an den Kapitelanfängen zu lesen waren, haben sowohl Ella als auch Beckett sehr gutgetan, doch dann wird bei Maisie ein Neuroblastom diagnostiziert und die Wahrscheinlichkeit, dass sie das nächste Jahr überlebt, liegt bei zehn Prozent.
Ella kämpft wie eine Löwenmutter für ihre Kinder, doch die nächsten Schicksalsschläge lassen nicht lange auf sich warten, denn ihr Bruder Ryan stirbt im Einsatz und sie erhält keine Antworten auf ihre Briefe an Chaos, sodass sie immer mehr an ihre Grenzen kommt.
Beckett ist mit achtzehn Jahren zum Militär gegangen, ist Mitglied einer Spezialeinheit und lässt eigentlich nur seinen besten Freund Ryan und seinen Hund Havoc, die zum Spezialeinsatz-Hund ausgebildet wurde und immer an seiner Seite ist, an sich heran. Als Ryan stirbt, geht Beckett in den Ruhestand und bekommt Ryans letzten Brief, in dem Ryan ihn bittet seine Schwester unterstützen, die gar nicht begeistert über seine Hilfe ist, aber diese braucht und sich nach und nach darauf einlässt. Sie hasst nichts mehr als Lügen und doch verschweigt Beckett ihr bewusst, dass er Chaos ist, kann ihr seine wirkliche Identität nicht offenbaren.

Leute, legt die Taschentücher bereit, dieses Buch wird euch zerstören!
Ich habe auf den ersten sechzig Seiten bereits das erste Mal geweint und am Ende habe ich wirklich Rotz und Wasser geheult, weil mich dieses Buch so emotional mitgenommen hat!
Ella muss einen Schicksalsschlag nach dem anderen hinnehmen, versucht immer die beste Mutter zu sein, die sie sein kann, stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinten an.
Maisie ist an einer aggressiven Krebsart erkrankt und auch sie ist eine Kämpferin. Allein Maisies Krankengeschichte war sehr berührend und ich wusste schon beim Lesen der Leseprobe, dass dieses Buch kein leichtes Buch werden würde, aber auch das Potenzial hat, ein Highlight zu werden.
Maisie und Colt waren unzertrennlich, hatten eine ganz besondere Bindung und es war so schön zu sehen, wie die beiden miteinander umgegangen sind.
Auch Beckett und Ella hatten eine wunderschöne Beziehung, denn sie haben sich auf einer tiefen Ebene verstanden. Auch wenn Ella Beckett erst nicht in ihrem Leben haben will, weil sie keine Unterstützung von einem Fremden annehmen möchte, so bleibt er hartnäckig und erkämpft sich ihr Vertrauen. Er hat sich schon dank ihrer Briefe in sie und ihre Kinder verliebt und so war er immer für die drei da, wenn sie ihn gebraucht haben und Ella seine Hilfe zugelassen hat.
Sie hat sich schwer damit getan, ihn in ihr Leben zu lassen, denn alle Männer in ihrem Leben haben sie über kurz oder lang verlassen, und es hat auch eine ganze Weile gedauert, bis sie einander nicht mehr widerstehen konnten, aber das hat mir richtig gut gefallen! Freundschaft und Vertrauen werden hier groß geschrieben, die Leidenschaft hat dennoch nicht gefehlt!

Das Buch konnte mich jederzeit fesseln und ist zu einem Highlight geworden! Die Themen waren alles andere als einfach und die Geschichte tiefgründig und sehr emotional erzählt.
Das Ende hat mich komplett zerstört, weil ich diese Wendung nicht habe kommen gesehen, denn sie macht alle Hoffnungen mit einem Schlag zunichte und lässt einen völlig fassungslos zurück.
Ich habe schon lange nicht mehr so sehr beim Lesen geweint! Diese Geschichte ist etwas ganz Besonderes!

Fazit:
Ich hatte schon während des Lesens der Leseprobe das Gefühl, dass dieses Buch ein Highlight werden könnte und so ist es auch gekommen!
"Alles, was ich geben kann - The Last Letter" von Rebecca Yarros konnte mich absolut mitreißen und hat mich emotional zerstört.
Diese Geschichte geht ganz tief, denn die Themen sind alles andere als einfach, aber die Charaktere haben es mir leicht gemacht, mit ihnen mitzufiebern. Ich mochte Ella und Beckett, Maisie und Colt so unglaublich gerne! Es war so schön zu sehen, wie die vier zu einer Familie geworden sind und gegen die Schicksalsschläge angekämpft haben!
Ich habe bereits auf den ersten sechzig Seiten zum ersten Mal geweint und am Ende hat mich die Geschichte dann so sehr zum Weinen gebracht, wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat.
Ich liebe diese Geschichte und vergebe fünf verdiente Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Pageturner!

Wellenläufer - Die Muschelmagier
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Trotz einer kurzen Trennung sind nun alle Gefährten in Aelenium eingetroffen und Jolly und Munk werden in der Seesternstadt auf den Kampf gegen den Mahlstrom vorbereitet.
Während Munk die Aufmerksamkeit ...

Trotz einer kurzen Trennung sind nun alle Gefährten in Aelenium eingetroffen und Jolly und Munk werden in der Seesternstadt auf den Kampf gegen den Mahlstrom vorbereitet.
Während Munk die Aufmerksamkeit genießt, sehnt sich Jolly allerdings zurück zu den Tagen auf dem Meer.
Doch die Bewohner von Aelenium haben hohe Erwartungen an die beiden Quappen.
Werden die beiden diesen standhalten können?

"Die Muschelmagier" von Kai Meyer ist der zweite Band der Wellenläufer-Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der vierzehn Jahre alten Jolly, der Piratenprinzessin Soledad und von Griffin erzählt wird.

Obwohl Jolly und Griffin von den anderen getrennt wurden, schaffen sie es doch noch in die Seesternstadt Aelenium, wo Jolly und Munk unterrichtet werden und sich für den Kampf gegen den Mahlstrom und die Mächte des Mare Tenebrosum vorbereiten.
Während Jolly sich nicht mit ihrer neuen Rolle anfreunden kann, geht Munk in dieser komplett auf und genießt die Aufmerksamkeit. Er wird arrogant und überheblich, während Jolly bescheidener wird und ihr altes Leben zurücksehnt.

Ich habe diesen zweiten Band wirklich verschlungen, denn ich mochte die Entwicklung der Handlung so gerne, denn diese entfaltet sich im zweiten Band so richtig! Der Kampf gegen den Mahlstrom nimmt Form an und wir erfahren mehr über die Hintergründe, außerdem werden Geheimnisse gelüftet und einige Fragen beantwortet!
Mit Aelenium gab es einen spannenden neuen Ort, wo es so viel zu entdecken gab und den wir gemeinsam mit Jolly und Munk erkunden durften! Auch hier bewundere ich mal wieder den Einfallsreichtum von Kai Meyer, denn die Welt und ihre Bewohner sind wirklich großartig!
Wir treffen auf Hippocampen und Rochen, die beide als Fortbewegungsmittel dienen und dann natürlich die Seesternstadt Aelenium an sich, die aus Korallen gebaut ist. Es gab so viel Tolles zu entdecken!
Auch über die Welt der Piraten erfahren wir mehr und hier mochte ich es sehr, wie die Dinge sich entwickeln, weil es ein paar Überraschungen gab!

Aber am meisten liebe ich die Charaktere! Der leicht ungehobelte, aber sehr charmante Captain Walker, die schlaue und unabhängige Piratenprinzessin Soledad, der freundliche und loyale Steuermann Buenaventure, der vorlaute Hexhermetische Holzwurm, der mysteriöse Geisterhändler und natürlich Griffin, der immer an Jollys Seite ist, wenn sie ihn braucht. Jolly hat mir im zweiten Band besser gefallen als im ersten, während mir Munks Entwicklung nicht gefällt, aber ich weiß ja, wo sie hinführen wird. Ich hatte wieder viel Spaß beim Lesen und freue mich auf den dritten Band!

Fazit:
"Die Muschelmagier" von Kai Meyer habe ich buchstäblich inhaliert.
Ich liebe die Entwicklung der Handlung und ganz besonders die Charaktere, die mir wieder so sehr ans Herz gewachsen sind! Auch den Ideenreichtum von Kai Meyer bewundere ich jedes Mal aufs Neue, denn es gab so viel zu entdecken und alles ist so gut durchdacht!
Ich bin wieder einmal begeistert von den Wellenläufern, sodass ich fünf Kleeblätter vergebe!

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