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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2024

Sehr ergreifend

Marguerites Geheimnis
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Theresa Howes hat mit diesem Buch eine ergreifende und emotionsgeladene Geschichte geschrieben, die mich schon nach den ersten Seiten fesselte. Es geht um die die Malerin Marguerite, die vom britischen ...

Theresa Howes hat mit diesem Buch eine ergreifende und emotionsgeladene Geschichte geschrieben, die mich schon nach den ersten Seiten fesselte. Es geht um die die Malerin Marguerite, die vom britischen Geheimdienst angeworben wird, um gewisse Unterlagen von den deutschen Besatzern zu beschaffen. Dass jedoch geht nur über Pater Étienne, einem örtlichen Priester. Schon bald entwickelt sich zwischen Marguerite und dem Pater mehr als nur Zuneigung. Doch Marguerite zweifelt, ob sie ihm wirklich vertrauen kann, da er scheinbar gute Beziehungen zum Feind zu hegen scheint.
Es ist eine herzzerreißende Geschichte, in der auch das Elend und die Ausbeutung der französischen Bevölkerung realistisch beschrieben wird. Die verschiedenen Charaktere hat die Autorin mit ihrem bildhaften Schreibstil detailliert ausgearbeitet und dargestellt. So war es mir möglich, mich jederzeit in sie hineinversetzen zu können und die jeweiligen Gefühle zu teilen. Ereignisse und unvorhersehbare Wendungen machen diese Lektüre unglaublich spannend. So war es für mich fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen, denn schließlich musste ich ja wissen, wie die Geschichte ausgeht.
Mich hat dieser Lesestoff tief berührt und an Stellen, die besonders schwer verdaulich waren, auch zu Tränen gerührt. Mit Überzeugung empfehle ich dieses Buch weiter und vergebe 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.08.2024

Sehr berührend und nachvollziehbar

Ein Haus voller Hoffnung
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Helene Winter hat hier einen sehr bewegenden, fesselnden und historischen Roman über ein neu entstandenes Rettungsdorf für verwahrloste Kinder geschrieben.
Im Jahr 1839 lebt die 37-jährige Henriette wieder ...

Helene Winter hat hier einen sehr bewegenden, fesselnden und historischen Roman über ein neu entstandenes Rettungsdorf für verwahrloste Kinder geschrieben.
Im Jahr 1839 lebt die 37-jährige Henriette wieder zuhause in Hamburg bei ihrem Vater, nachdem ihr Mann mit seiner Geliebten ein Kind gezeugt hat. Jetzt wird sie wie ein unmündiges und uneigenständiges Kind und von ihm behandelt.
Zur gleichen Zeit versucht die 12-jährige Jule sich und ihren ein Jahr jüngeren Bruder über Wasser zu halten.Sie leben im Gängeviertel und haben einen billigen Schlafplatz bei der Witwe Strauss gefunden. Durch eine Unachtsamkeit von Frieder verlieren sie diesen jedoch. Für die zwei Waisen geht es nur noch bergab und schon bald steht Jule davor, in der Prostitution zu enden.
Schon nach wenigen Seiten fesselte mich dieser gefühlvolle Roman. Die Geschichte ist fiktiv, jedoch durch realhistorische Personen, die mit dem "Rauhen Haus" in Verbindung standen, bereichert. Nachvollziehbar ist die damalige Stellung der Frau dargestellt, und das Schicksal von den Ärmsten der Armen gezeichnet. Die einzelnen Charaktere hat die Autorin sehr vielschichtig angelegt und ausgearbeitet. Dadurch gelang es ihr, mir die Gefühls- und Gedankenwelt ihrer Figuren zugänglich zu machen. Unvorhersehbare Ereignisse und Wendungen halten die Geschichte sehr spannend, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Schließlich fieberte ich darauf zu wissen, wie Lektüre endet, durch die Helene Winter mit einer einfühlsamen und fließenden Schreibweise führt.
Mir hat dieses Buch fesselnde und emotionale Lesestunden bereitet. Sehr gerne empfehle ich es weiter. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.08.2024

Fesselnde Story mit Herz und Tiefgang

Rebellin mit Herz
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Lady Henrietta Murray lädt die Pfarrerstochter Lily Thomson zu sich nach London ein, damit sie in ihr einsames Leben Schwung und Elan bringt. Gleich nach Lilys Ankunft weht ein frischer Wind durch die ...

Lady Henrietta Murray lädt die Pfarrerstochter Lily Thomson zu sich nach London ein, damit sie in ihr einsames Leben Schwung und Elan bringt. Gleich nach Lilys Ankunft weht ein frischer Wind durch die Gemäuer und die Aristokratie Londons. Als Lily die Armut der Menschen an den Docks kennenlernt, beschließt sie, ihnen zu helfen. Doch da ihr und Lady Henrietta nicht genügend Geldmittel zur Verfügung stehen, beginnt Lily auf ihre spezielle Art für Geld zu sorgen. Ein sehr gefährliches und riskantes Unternehmen.
Dieser emotionale und humorvolle Roman hat mich schon nach den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Und so musste ich unbedingt das Buch in einem Rutsch lesen. Die sehr unterschiedlichen Charaktere sind real gut vorstellbar und ich konnte mich in sie problemlos hineinversetzen. Mit all ihren Ecken und Kanten sind sie mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Die Handlung ist fesselnd, nachvollziehbar und sehr gut aufgebaut. Mit einer flüssigen und leichten Schreibweise führt die Autorin durch diese Geschichte.
Mein Fazit:
Ein Buch, das sich zu lesen lohnt. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Brillanter zweiter Teil

Fräulein Liebe und der Traum vom Leben
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10 Jahre sind vergangen und wir begeben uns in das Jahr 1955. Es ist die Zeit des Wiederaufbaus und des Wirtschaftswunders. Eva Liebe und Georg Neumann haben beschlossen zu heiraten und wollen das Aufgebot ...

10 Jahre sind vergangen und wir begeben uns in das Jahr 1955. Es ist die Zeit des Wiederaufbaus und des Wirtschaftswunders. Eva Liebe und Georg Neumann haben beschlossen zu heiraten und wollen das Aufgebot bestellen. Doch auf dem Standesamt kommen für Eva Neuigkeiten ans Licht, die ihre Beziehung zu Georg zu beenden drohen. Eva vertieft sich in ihre Arbeit in der Buchhandlung und lädt eine junge Autorin zu einer Lesung ein. Doch mitten in den Vortrag der Schriftstellerin platzt ein abgehärmter und zerlumpter Mann, der Eva und die Hörer aus der Buchhandlung wirft. Es ist August, Marias totgeglaubter Ehemann, der als Spätheimkehrer nachhause kommt. Doch er ist ein anderer Mensch geworden, als der, den sie damals liebte und heiratete.
Hat mir schon der erste Teil "Fräulein Liebe und das Glück der Bücher" unglaublich gut gefallen, so setzt diese Fortsetzung dem noch die Krone auf. Die fesselnde Handlung verwebt wahre Ereignisse und Begebenheiten geschickt mit Fiktion. Die Protagonisten sind nachvollziehbar, authentisch und vielschichtig beschrieben. So hatte ich kein Problem damit, mich in sie hineinversetzen zu können. Die gefühlvolle und flüssige Schreibweise ließ die Seiten nur so fliegen, und so habe ich das Buch mit nur einer Unterbrechung gelesen.
Diese beiden Bücher, bei denen zum besseren Verständnis mit Band 1 begonnen werden sollte, haben mir wunderbare und spannende Lesestunden bereitet. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.08.2024

Aufwühlende und spannende Fortsetzung

Der Hoffnung verbunden
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Diese Fortsetzung des Buches "Der Freiheit so nah" erzählt von der nächsten Generation, den Söhnen von Lorenz Löwenthal und Bertram Friedrich. Während Lorenz die Ereignisse der Kriegsjahre hinter sich ...

Diese Fortsetzung des Buches "Der Freiheit so nah" erzählt von der nächsten Generation, den Söhnen von Lorenz Löwenthal und Bertram Friedrich. Während Lorenz die Ereignisse der Kriegsjahre hinter sich lassen will und sich eine Versöhnung mit Bertram und seiner Familie wünscht, macht Bertrams Sohn Alfred dem jungen Lorenz Löwenthal das Leben zur Hölle. Seiner Mutter Frida fallen zufällig hochexplosive Unterlagen in die Hände. Um sich an Ludger und Bertram Friedrich für das erlittene Unrecht zu rächen, übergibt sie diese an die Russen. Das hat unvorhersehbare und katastrophale Konsequenzen zur Folge.
Während die ersten dreizehn Kapitel die Geschehen im Jahr 1948 schildern, schwenkt die Geschichte jetzt in das Jahr 1960. Alfred ist durch die Förderung der russischen Führung inzwischen an der Hochschule für Offiziersanwärter in Potsdam, auf der er sich bewähren muss, während der junge Lorenz in Moskau zwei Jahre an einer prestigeträchtigen Akademie der Physik und Raumfahrt studieren durfte. Doch schon bald muss er erkennen, dass in dem DDR-Regime nichts umsonst ist. Auch auf seine Jugendliebe Helene, einer systemkritischen Volontärin bei einer Zeitung, werden die Behörden sehr bald aufmerksam. Lorenz muss nun einen Ausweg finden. Doch dann beginnt der Mauerbau.
Hat mich der erste Band schon sehr beeindruckt, so setzte diese Fortsetzung dem noch die Krone auf. Die Handlung ist voller Dramatik, aufwühlend und ungemein fesselnd. Nachvollziehbar und authentisch hat die Autorin die einzelnen Charaktere gezeichnet und realhistorische und fiktive Personen und Ereignisse gekonnt miteinander verwoben. Durch den flüssigen und flotten Schreibstil flogen die Seiten nur so dahin.
Mir hat auch dieser zweite Teil extrem spannende und unterhaltsame Lesestunden bereitet. Sehr gerne empfehle ich ihn weiter. Auch wenn sich dieses Buch ohne Kenntnisse des ersten Teiles sehr gut lesen lässt, empfehle ich doch zum besseren Verständnis mit dem ersten zu beginnen. 5 klare Sterne.

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