Kaum Emotionen und eine unstete Protagonistin
Im Zeichen der Mohnblume - Die SchamaninMir fehlte es bei dem Buch so ziemlich an allem: erste Hälfte des Buches war sehr handlungs- und spannungsarm. Vieles ist offensichtlich und vorhersehbar. Insbesondere fehlten mir jedoch Magie- bzw. Fantasy-Elemente.
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Mir fehlte es bei dem Buch so ziemlich an allem: erste Hälfte des Buches war sehr handlungs- und spannungsarm. Vieles ist offensichtlich und vorhersehbar. Insbesondere fehlten mir jedoch Magie- bzw. Fantasy-Elemente.
In der zweiten Hälfte wurde es dann – endlich – spannender und vor allem ziemlich actionreich.
Doch die Story ähnelt dabei vielen anderen Asien-Fantasy-Bücher: Das Qi spielt eine wichtige Rolle und die Protagonistin hat mit Unterdrückung, Kolonialismus, einem drohenden Krieg, Vorurteilen und Ungerechtigkeit zu kämpfen.
Der Schreibstil ist nicht schlecht, aber leider auch nicht besonders mitreißend. In Teilen wirkt er recht distanziert, so dass es mir an Emotionen fehlt.
Rin ist eine hartnäckige und willensstarke Protagonistin. Leider konnte ich keine richtige Bindung zu ihr aufbauen. Sie wirkte auf mich sehr unreif und unstetig in ihren Ansichten. Oft handelte sie entgegen ihrer „Überzeugungen“, wobei sie nicht wirklich eine eigene Meinung entwickelte. Rin handelt allein aus dem Antrieb heraus, Anerkennung und Macht zu erlangen. Sie zeigt kaum Empathie und hinterfragt Dinge nicht.
Ich werde die Reihe nicht weiterlesen.