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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2024

Kaum Emotionen und eine unstete Protagonistin

Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin
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Mir fehlte es bei dem Buch so ziemlich an allem: erste Hälfte des Buches war sehr handlungs- und spannungsarm. Vieles ist offensichtlich und vorhersehbar. Insbesondere fehlten mir jedoch Magie- bzw. Fantasy-Elemente.
In ...

Mir fehlte es bei dem Buch so ziemlich an allem: erste Hälfte des Buches war sehr handlungs- und spannungsarm. Vieles ist offensichtlich und vorhersehbar. Insbesondere fehlten mir jedoch Magie- bzw. Fantasy-Elemente.
In der zweiten Hälfte wurde es dann – endlich – spannender und vor allem ziemlich actionreich.
Doch die Story ähnelt dabei vielen anderen Asien-Fantasy-Bücher: Das Qi spielt eine wichtige Rolle und die Protagonistin hat mit Unterdrückung, Kolonialismus, einem drohenden Krieg, Vorurteilen und Ungerechtigkeit zu kämpfen.
Der Schreibstil ist nicht schlecht, aber leider auch nicht besonders mitreißend. In Teilen wirkt er recht distanziert, so dass es mir an Emotionen fehlt.
Rin ist eine hartnäckige und willensstarke Protagonistin. Leider konnte ich keine richtige Bindung zu ihr aufbauen. Sie wirkte auf mich sehr unreif und unstetig in ihren Ansichten. Oft handelte sie entgegen ihrer „Überzeugungen“, wobei sie nicht wirklich eine eigene Meinung entwickelte. Rin handelt allein aus dem Antrieb heraus, Anerkennung und Macht zu erlangen. Sie zeigt kaum Empathie und hinterfragt Dinge nicht.
Ich werde die Reihe nicht weiterlesen.

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Veröffentlicht am 16.07.2024

Zu konfus

To Gaze Upon Wicked Gods – Falsche Götter
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Ich durfte das Buch vorab als Rezensionsexemplar lesen und war von dem Klappentext zunächst sehr angetan. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen: Das Worldbuilding war für mich zu abwegig ...

Ich durfte das Buch vorab als Rezensionsexemplar lesen und war von dem Klappentext zunächst sehr angetan. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen: Das Worldbuilding war für mich zu abwegig und konfus (asiatische Fantasy-Elemente treten gegen Römer an, die alles mit der Wissenschaft der Neuzeit dominieren?!).
Das Thema des Kolonialismus wurde gut umgesetzt und auch die Protagonistin Ruying, die stark mit ihrer inneren Zerrissenheit zu kämpfen hat, mochte ich sehr. Allerdings hätte es für mich die Liebesgeschichte nicht gebraucht, zumal ich mit Antonius nicht warm geworden bin.
Gegen Ende wurde die Handlung immer vorhersehbarer und wies einige Längen auf. Da mich das Buch insgesamt nicht beeindrucken konnte, werde ich die nächsten Teile der Trilogie nicht lesen.

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Da bleibe ich lieber bei den Filmen...

Better Than the Movies
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Man nehme jede Menge Rom-Com-Movies, füge einen Tik-Tok-Hype und einen Farbschnitt hinzu und fertig ist der billige Abklatsch einiger Klassiker!
Ich hatte so viel Gutes über dieses Buch gehört. Meine Begeisterung ...

Man nehme jede Menge Rom-Com-Movies, füge einen Tik-Tok-Hype und einen Farbschnitt hinzu und fertig ist der billige Abklatsch einiger Klassiker!
Ich hatte so viel Gutes über dieses Buch gehört. Meine Begeisterung hielt jedoch keine 20 Seiten an: Die Geschichte ist absolut vorhersehbar und Null innovativ. Die Figuren sind eindimensionale und klischeehafte Stereotypen.
Mal ehrlich: Das einzig tolle an diesem Buch waren die Filmzitate…

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Veröffentlicht am 08.01.2024

Von allem zu wenig

Long may she reign – Krone des Blutes
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Nachdem ich den Klappentext von „Long may she reign – Krone des Blutes“ von Nika S. Daveron gelesen hatte, hatte ich hohe Erwartungen an die Dark Royal Romantasy. Leider konnte das Buch diese Erwartungen ...

Nachdem ich den Klappentext von „Long may she reign – Krone des Blutes“ von Nika S. Daveron gelesen hatte, hatte ich hohe Erwartungen an die Dark Royal Romantasy. Leider konnte das Buch diese Erwartungen bis zum Schluss nicht wirklich erfüllen.
Auf gerade einmal 360 Seiten begleiten wir die Protagonistin Alysea vom Teenageralter bis sie erwachsen und selbst Mutter ist. Die Kapitel wirkten auf mich abgehackt und es gab sehr viele Zeitsprünge. Zudem wurden Handlungsstränge oft nur angerissen, dann aber nicht zu Ender erzählt. Der Schreibstil ist recht knapp gehalten und wirkt dadurch leicht unterkühlt und teils zäh.
Mit der Protagonistin bin ich leider bis zum Schluss nicht warm geworden. Auch wenn ich sie gegen Ende sympathischer fand und es beeindruckend war, wie sie sich ihren Prüfungen - so „dark“ waren die gar nicht – ihrer Trauer und der Einsamkeit gestellt hat.
Unter einer Romantasy, stelle ich mir jedoch deutlich mehr Romance vor. Außerdem ist das Worldbuilding zu kurz gekommen.
Mein Fazit:
Von allem etwas zu wenig –besonders in den Bereichen Dark und Romance. Da hatte ich mir echt mehr erhofft.

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Veröffentlicht am 04.12.2023

Für K-Pop-Fans geeignet

Chasing Melodies – Wir zwei im Lichtermeer
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„Über Selbstverwirklichung, eine unerwartete Liebe und Selbstzweifel in der schillernden K-Pop-Welt Südkoreas.“ – So lautet der Teaser zu „Chasing Melodies – Wir zwei im Lichtermeer“. Was nach einer spannenden, ...

„Über Selbstverwirklichung, eine unerwartete Liebe und Selbstzweifel in der schillernden K-Pop-Welt Südkoreas.“ – So lautet der Teaser zu „Chasing Melodies – Wir zwei im Lichtermeer“. Was nach einer spannenden, romantischen und starken Geschichte kligt, entpuppte sich als seichte Teenie-Romance für die ich mich (mit 31) mindestens 20 Jahre zu alt fühlte.
Vielleicht liegt dies daran, dass ich nie einen Star-Crush hatte. Ich kann das obsessive Schwärmen für Boygroups also nicht nachempfinden. Zudem ist mir die K-Pop-Welt zu gekünstelt und fremd. Es ist mehr als besorgniserregend, unter welchen Druck die „Band“-Mitglieder gestellt und jeder ihrer Schritte kontrolliert wird…
Der Sprachstil ist vermutlich angemessen; so kam ich mir wirklich vor, als würde ich zwei 12-Jährigen zuhören. Dementsprechend niedrig ist der Erzählstil.
Für Teenies bis 15, die K-Pop mögen, ist dieses Buch dennoch zu empfehlen.

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