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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2024

Mega spannend

Stalker – Er will dein Leben.
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Meinung: Das Cover gefällt mir richtig gut, und ich muss gestehen, dass dieses Buch mich wirklich mitgenommen hat. Ich war selbst positiv überrascht. Eric Sander ist ein Schauspieler, der nach seinem Debüt ...

Meinung: Das Cover gefällt mir richtig gut, und ich muss gestehen, dass dieses Buch mich wirklich mitgenommen hat. Ich war selbst positiv überrascht. Eric Sander ist ein Schauspieler, der nach seinem Debüt im "Tatort" eine plötzliche Welle der Popularität erfährt. Doch der anfängliche Ruhm wird schnell zur Belastung, als Eric merkt, dass er einen gefährlichen Stalker hat. Ein unbekannter Mann gibt sich in den sozialen Medien mit einem Fake-Account als Eric aus und beginnt, sein Leben zu manipulieren und zu zerstören. Was als harmloser Scherz erscheint, entwickelt sich rasch zu einer ernsthaften Bedrohung, die nicht nur Erics Karriere, sondern auch sein Privatleben in Gefahr bringt. Eric wird zu einem Geständnis gezwungen, das mit einem Vorfall in seiner Kindheit zusammenhängt – aber was genau er damals getan hat, bleibt bis zum Schluss unklar und sorgt für stetig wachsende Spannung. Was er getan hat müsst ihr selbst herausfinden. Der Schreibstil ist federleicht und flüssig, gleichzeitig aber auch unglaublich fesselnd und mitreißend. Die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Besonders die detaillierten Beschreibungen der Szenen sorgen dafür, dass man das Gefühl hat, direkt dabei zu sein. Man spürt die Angst, die Verzweiflung und den Druck, unter dem Eric steht, als wäre man selbst betroffen.
Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet und wirken sehr authentisch. Die Handlung ist clever konstruiert und hält den Leser konstant auf Trab. Es gibt zahlreiche unerwartete Wendungen, die immer wieder neue Fragen aufwerfen und die Spannung kontinuierlich aufrechterhalten. Gerade wenn man denkt, man hätte das Rätsel gelöst, überrascht Strobel mit einer neuen Wendung, die die ganze Geschichte in ein anderes Licht rückt.
Das Ende des Buches hat mich vollkommen überrascht und war ein wahrer Wow-Effekt. Mit dieser Auflösung habe ich absolut nicht gerechnet, und das macht das Buch für mich zu einem grandiosen Thriller.

Absolute Leseempfehlung!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.08.2024

Mega spannend

Finster
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Meinung: Wahnsinn! Schon zum zweiten Mal hat Ivar Leon geschafft, mich mit seinem Werk vollkommen zu begeistern. Bereits das Cover hat mich sofort angesprochen – es strahlt eine dunkle, geheimnisvolle ...

Meinung: Wahnsinn! Schon zum zweiten Mal hat Ivar Leon geschafft, mich mit seinem Werk vollkommen zu begeistern. Bereits das Cover hat mich sofort angesprochen – es strahlt eine dunkle, geheimnisvolle Atmosphäre aus, die perfekt zur Geschichte passt. Es ist Mai 1986, und auf dem örtlichen Jahrmarkt verschwindet ein 13-jähriger Junge spurlos. Doch das Schlimme daran ist, dass dies kein Einzelfall ist. Seit Jahren verschwinden Kinder in diesem scheinbar idyllischen Ort, und niemand weiß, was mit ihnen passiert. Die Dorfbewohner leben in Angst vor dem „Greifer“, einer unheimlichen Gestalt, die nachts ihr Unwesen treibt und die Kinder verschleppt. Bisher wurde der Täter nie gefasst, und der Fall scheint ein ungelöstes Rätsel zu bleiben. Ex-Polizist Jans J. Stahl möchte diesen Fall lösen, koste es, was es wolle. Die Handlung ist spannend und unvorhersehbar, und ich möchte an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten, um das Lesevergnügen nicht zu schmälern. Jede Wendung der Geschichte bringt neue Überraschungen mit sich, und man wird ständig dazu angeregt, eigene Theorien aufzustellen und mitzufiebern.
Ivar nutzt verschiedene Perspektiven, um ein umfassendes Bild der Ereignisse zu zeichnen. Dieser Wechsel der Blickwinkel sorgt nicht nur für eine spannende Dynamik, sondern erfordert auch die volle Aufmerksamkeit des Lesers, um den Überblick zu behalten. Gerade am Anfang könnte man sonst leicht den Faden verlieren, aber genau das macht den Reiz dieser Erzählweise aus. Man fühlt sich, als würde man ein Puzzle zusammensetzen, bei dem jedes Kapitel ein neues Teil enthüllt. Die Atmosphäre wird dabei zunehmend dichter und bedrohlicher, sodass man förmlich spürt, wie sich die Dunkelheit über das Dorf legt.

Der Schreibstil ist federleicht und flüssig, sodass man das Gefühl hat, förmlich über die Seiten zu fliegen. Die Spannung wird konstant hochgehalten, ohne dass es jemals langweilig wird. Die Kapitel sind sehr kurz, was ich persönlich sehr schätze, denn dadurch entsteht ein hohes Tempo, das es einem schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Man kann dieses Buch problemlos in einem Rutsch durchlesen, so fesselnd ist die Geschichte.

Die Charaktere sind authentisch und vielschichtig dargestellt, jeder mit seinen eigenen Ecken und Kanten. Es sind keine glatten, makellosen Figuren, sondern Menschen mit Fehlern und Geheimnissen, was sie umso glaubwürdiger und interessanter macht. Jeder einzelne Charakter trägt seinen Teil zur Geschichte bei, und man spürt, dass sie alle auf die eine oder andere Weise in das dunkle Geheimnis des Dorfes verstrickt sind.

Das Ende hat mich völlig überrascht und sprachlos zurückgelassen. Es ist eines dieser Enden, die man nicht kommen sieht und die einen tief berühren.
Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 24.07.2024

Mega spannend

Eulenschrei
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Meinung: Ein Maler steht in seinem Atelier und ist dabei, sich selbst auf Leinwand zu verewigen. Er ahnt nicht, dass dies sein letztes Werk sein wird. In der Zwischenzeit macht ein zwölfjähriges Mädchen ...


Meinung: Ein Maler steht in seinem Atelier und ist dabei, sich selbst auf Leinwand zu verewigen. Er ahnt nicht, dass dies sein letztes Werk sein wird. In der Zwischenzeit macht ein zwölfjähriges Mädchen einen grausamen Fund: Im Baumhaus, das einst ihr Zufluchtsort war, liegt die verstümmelte Leiche ihrer Mutter. Jemand hat ihre Hände abgetrennt. Doch das verstörende Detail ist ein Lebkuchenmann mit einem breiten, grinsenden, roten Mund, der neben der Leiche liegt. Dieser bizarre Fund ist kein Einzelfall, sondern der Auftakt einer grausamen Mordserie.
Ein neuer Fall für die Ermittler Charlotta Weiss und Nils Trojan, die sich der Herausforderung stellen müssen. Die Fragen türmen sich: Was verbindet die Opfer? Was hat es mit dem grinsenden Lebkuchenmann auf sich, den die Opfer als letztes sehen? Die Zeit drängt, denn der Täter scheint unaufhaltsam zu sein. Als schließlich der Maler ebenfalls auf brutale Weise ums Leben kommt, finden die Ermittler endlich einen ersten, entscheidenden Hinweis... Doch mehr möchte ich nicht verraten, um die Spannung nicht zu zerstören. Lest selbst und lasst euch von der Geschichte fesseln!
Der Schreibstil ist wie gewohnt federleicht, flüssig und zugleich unglaublich bildhaft. Seine Worte ziehen einen in den Bann, die kurzen und knackigen Kapitel machen es nahezu unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Man wird von Seite zu Seite getrieben, immer auf der Suche nach Antworten und der Auflösung des Rätsels. Anfangs scheinen die losen Fäden keinen Zusammenhang zu haben, und ich fragte mich, wohin die Geschichte führen wird. Doch der liebe Max weißt, diese Fäden zu einem packenden Finale zu verknüpfen. Der Fall ist grausam und schockierend, die Handlung perfekt durchdacht und durchgehend spannend. Die Spannung ist greifbar und lässt einen nicht mehr los.

Die Charaktere sind bis ins Detail ausgearbeitet, sie wirken lebendig und sympathisch. Charlotta Weiss hat sich längst in mein Herz geschlichen, genauso wie der Nils Trojan. Ihn begleite ich von Anfang an durch seine Fälle und hoffe sehr, dass noch viele weitere Abenteuer für ihn und Charlotta folgen werden.
Ein Psychothriller der Extraklasse, der keine Wünsche offenlässt.
Absolute Leseempfehlung für alle, die nervenaufreibende und klug konstruierte Thriller lieben

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Veröffentlicht am 10.07.2024

Genial

Tödlicher Schall
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Meinung: Lange habe ich auf dieses Buch gewartet. Da ich diese Reihe liebe, habe ich die Story innerhalb eines Tages verschlungen. Ich konnte nicht anders. Ein ehemaliger Kollege von Hegel ist ein Psychopath ...

Meinung: Lange habe ich auf dieses Buch gewartet. Da ich diese Reihe liebe, habe ich die Story innerhalb eines Tages verschlungen. Ich konnte nicht anders. Ein ehemaliger Kollege von Hegel ist ein Psychopath und er hat eine Jagd auf Matthias Hegel gestartet. Wird Hegel dieses Katz-und-Maus-Spiel gewinnen können? Für ihn steht sehr viel auf dem Spiel und er kann nicht anders, als diese Herausforderung anzunehmen.

Der Schreibstil ist wie immer flüssig, packend und fesselnd. Kaum beginnt man das Buch zu lesen, wird man sofort in das Geschehen hineingezogen. Dank der angenehmen Kapitel liest sich dieses Buch sehr schnell. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, aber nicht jeder konnte meine Sympathie gewinnen. Hegel und Jula sowie die beiden Chaoten Elias und Friedrich habe ich längst ins Herz geschlossen. Hier erwartet uns Spannung pur von der ersten bis zur letzten Seite. Es gibt viele überraschende Wendungen. Toll fand ich, dass der liebe Vincent hier seine eigene Erkrankung und die Erfahrungen aus seinem Krankenhausaufenthalt mit eingebracht hat. So wirkt diese Story sehr persönlich und ich habe noch alles in Erinnerung, da er es uns bei seiner Lesung auch erzählt hat. Ich habe dieses Buch mit anderen Augen gelesen, da ich ihn einmal kennengelernt habe.

Das Ende wartet mit einem Cliffhanger auf, der Vorfreude auf das nächste Buch macht.

Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 10.07.2024

Tolles Buch

Die falsche Patientin
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Meinung: Als ich das Cover sah, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.Judith Lennart wacht auf und befindet sich in der geschlossenen Abteilung der Gottwald Klinik. Doch zu ihrer ...

Meinung: Als ich das Cover sah, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.Judith Lennart wacht auf und befindet sich in der geschlossenen Abteilung der Gottwald Klinik. Doch zu ihrer Verwunderung und ihrem Entsetzen wird sie mit Laura Jansen angesprochen. Angeblich soll sie versucht haben, sich das Leben zu nehmen, doch niemand glaubt ihr, dass sie nicht Judith ist. Die Verzweiflung und das Unverständnis, das Judith durchlebt, sind intensiv und erschreckend nachvollziehbar dargestellt. Wer kann ihr in dieser misslichen Lage helfen, und warum glaubt ihr niemand?
Die Schilderungen darüber, wie man mit Patienten in so einer Klinik umgeht, waren einfach grausam. Die Story hat mich von Anfang an fasziniert. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen und wurde regelrecht gefesselt. Ich hatte ein Kopfkino und habe mir vorgestellt, wie ich anstelle von Judith vorgegangen wäre. Im zweiten Erzählstrang untersucht Evelyn Holm von der Mordkommission Freiburg den gewaltsamen Tod der Rechtsanwältin Mona Westing. Alle Hinweise deuten darauf hin, dass die Täterin Judith ist. Wird Evelyn diesen Fall lösen können? Lest es einfach selbst.

Die wechselnde Erzählperspektive hat mir super gefallen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wirken real und authentisch. Der Schreibstil ist mitreißend, packend und flüssig. Man fliegt nur so durch die Seiten. Das Ende war super gelöst. Das Nachwort von Saskia hat mich echt erschüttert. Sie wurde bei ihren Recherchen auf absolut Inakzeptables gestoßen: Zwangsbehandlung, wochenlange Isolation und überfordertes Personal sind in manchen Kliniken noch immer an der Tagesordnung, genauso wie Sedierung statt Therapie – von den Gerichten geduldet und von Klinikleitern befürwortet.

Absolute Leseempfehlung

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