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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2026

Hat mich leider nicht so ganz überzeugen können :(

Semantic Error 01
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Diese Light Novel ist mir direkt ins Auge gestochen, nachdem ich das K-Drama von Semantic Error damals so geliebt habe. Eine süße Boys Love-Geschichte, Enemies to Lovers und mit tollen Charakterentwicklungen ...

Diese Light Novel ist mir direkt ins Auge gestochen, nachdem ich das K-Drama von Semantic Error damals so geliebt habe. Eine süße Boys Love-Geschichte, Enemies to Lovers und mit tollen Charakterentwicklungen – und demnach auch eine perfekte Grundlage für eine Novel! 🥹

Eigentlich. Denn leider hat mir persönlich die Umsetzung nicht so gut gefallen. Mit den Charakteren und der Grundstimmung konnte für mich mindestens im ersten Drittel noch gut angeknüpft werden. Hier bin ich zwar auch schon nicht so ganz mit dem Schreibstil – oder dessen Übersetzung – zurechtgekommen, aber die Vibes aus dem Drama kamen für mich gut rüber. Dann ging es für mich im Laufe der Handlung aber leider ziemlich bergab.. In der zweiten Hälfte kamen mehrere Szenen, die mich etwas schockiert haben (Stichwort Konsens) und auch die Charakter- und Beziehungsentwicklung ging in eine Richtung, die meinen Geschmack leider nicht getroffen hat. Es wurde für meinen Geschmack unpassend spicy und einige Handlungen und Dialoge haben einfach nicht in die Geschichte oder zu den einzelnen Figuren gepasst.

Grundsätzlich kann diese Geschichte sicherlich begeistern, insbesondere, wenn man offen und ohne Erwartungshaltung reingeht. Meinen Geschmack und meine Erwartungen, beruhend auf den Charakteren aus dem Drama, hat sie aber leider nicht ganz getroffen.

2,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Leider nicht so spannend und Thrill-geladen wie erhofft

Woman Down
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Ein neuer Romance-Thriller von Colleen Hoover? Das hat mich direkt neugierig gemacht! Ich hatte direkt vergangene, sehr packende Bücher und Lesestunden voller Suchtfaktor in Erinnerung und bin dementsprechend ...

Ein neuer Romance-Thriller von Colleen Hoover? Das hat mich direkt neugierig gemacht! Ich hatte direkt vergangene, sehr packende Bücher und Lesestunden voller Suchtfaktor in Erinnerung und bin dementsprechend vermutlich grundsätzlich mit etwas zu hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Vielleicht hat diese Kombination dafür gesorgt, dass mich das Buch eher enttäuscht zurückgelassen hat. Denn ich habe hier schon beim Schreibstil vergeblich nach einem Funken gesucht, den ich von älteren Büchern in Erinnerung hatte. Einer, der mich in einen Lesefluss zieht und Emotionen auslöst. Aber leider hatte ich das Gefühl bei dieser Geschichte weniger – auch wenn ich dennoch locker durch die Seiten geflogen bin.

Denn leider war dieses Buch auch inhaltlich eher nicht mein Fall. Mich haben auf mehreren Ebenen Dinge gestört, aber hauptsächlich die Haupthandlung. In der zweiten Hälfte wurde es zwar deutlich spannender, aber der (erwartete) Thriller-Part fiel beispielsweise aus meiner Sicht leider (mau) aus.. Die Protagonistin war für mich ab der ersten Seite super unsympathisch, was nicht unbedingt dramatisch ist - aber irgendwie kam da bisher für mich auf Charakter-Ebene bei allen Figuren nicht wirklich viel.

Es gab ein paar kleinere, unerwartete Twists, die für mich aber größtenteils nicht so logisch waren und den größeren Twist hatte ich früh vorhergesehen. Für mich ist das Buch nicht mit Verity vergleichbar – was absolut okay ist! Ich glaube nur, dass die Erwartungshaltung aufgrund des Genres für viele da ist. Wenn man sich offen auf eine Liebesgeschichte mit leichter Spannung und der ein oder anderen überraschenden Wendung einlässt, kann man mit dem Buch sicher einige tolle Lesestunden haben! Meinen Lesegeschmack hat das Buch nur leider nicht getroffen, was aber nicht bedeutet, dass es für andere nicht trotzdem ein Highlight sein kann.

2,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Eine süße aber oberflächliche Sports-Romance

You Are My Hurricane
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Eine ganz süße Sportsromance, die für meinen Geschmack aber etwas zu oberflächlich geblieben ist. Zudem fand ich die Figuren etwas blass und unrealistisch und auch die Verbindung zwischen den Hauptcharakteren ...

Eine ganz süße Sportsromance, die für meinen Geschmack aber etwas zu oberflächlich geblieben ist. Zudem fand ich die Figuren etwas blass und unrealistisch und auch die Verbindung zwischen den Hauptcharakteren habe ich gar nicht verstanden. Für mich wurde hier einiges an Potenzial verschenkt – ich hab den Weg von der unschönen ersten Begegnung bis zur Hochverliebt-Phase beispielsweise komplett verpasst? Mir fehlte hier einfach eine Basis. Gespräche, ein richtiges Kennenlernen und vor allem Tiefe.

Im Buch gab es Wörter, die ziemlich inflationär genutzt wurden, was anfangs nur etwas meinen Lesefluss gestört, mich dann aber zunehmend doch ziemlich genervt hat. Die Protagonistin Maeve ist beispielsweise ständig am kichern und das Wort Hurricane (ja, auch wenn oder vielleicht gerade weil es im Titel vorkam) wurde für sämtliche Anspielungen, Beschreibungen und Szenen genutzt. Immer und immer und immer wieder. „Fotofee“ wurde nicht nur ein zwischendurch eingeworfener süßer Spitzname für Maeve, sondern ungefähr ihre ganze Identität – aus der Sicht des Protagonisten Carter. Vieles kam absolut random – so ist beispielsweise ein Video von den beiden mit einem Hashtag viral gegangen und als sich die beiden dann näher gekommen sind, hat es niemandem mehr interessiert. Es gab immer wieder Sprünge in der Handlung, die unerwartet kamen. Genau wie einige Szenen ziemlich abrupt endeten.

Insgesamt war „You are my Hurricane“ eine ganz süße Geschichte, jedoch konnten mich weder die Charaktere noch ihre Beziehung zueinander abholen. Ich habe mich viel mehr über die Details und Themen drumherum gefreut: Football, das Fotografieren und der Alltag von Maeve und Carter, sowie einige Rückblicke von Maeve, die auch etwas tiefere Themen angeschnitten haben. Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen, weshalb ich das Buch nicht unbedingt empfehlen würde. Aber wer Lust auf eine gefühlvolle und süße Liebesgeschichte mit leichten Enemies to Lovers-Vibes, wird das hier finden. 🫶🏼

2,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 15.08.2024

Leichte Unterhaltung mit viel Potenzial

Seoulmates - Believe in Us
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In Band zwei von »Seoulmates« geht es um Jessica, die ein Praktikum beim renommierten koreanischen Unternehmen Haneul Corporation in New York ergattern kann. Vor Ort stellt sich heraus - sie teilt sich ...

In Band zwei von »Seoulmates« geht es um Jessica, die ein Praktikum beim renommierten koreanischen Unternehmen Haneul Corporation in New York ergattern kann. Vor Ort stellt sich heraus - sie teilt sich den koreanischen Namen Yoo-Jin Lee mit dem Sohn des CEOs. Weil sie gerade haben, was der jeweils andere sich wünscht, beschließen sie „Rollen zu tauschen“. Elijah und Jessica lernen sich durch den Deal immer besser kennen. Ich mochte, dass die beiden aus so unterschiedlichen Welten kamen und sich dadurch auch jeweils mehr mit sich selbst beschäftigt haben. Hier kommt aber auch leider schon ein erster Kritikpunkt: Für mich persönlich war beim Rollentausch der Blick auf Luxus und Marken, wofür sich Jessica seeeehr begeistern konnte, ein wenig zu doll. Vielleicht sollte dieses belanglose in den Vordergrund rücken von Luxus genau diese persönlichen Entwicklungen verdeutlichen - für mich kam das aber nicht so richtig rüber und fühlte sich nur unangenehm an.. Davon abgesehen fand ich Elijah und Jessica aber ganz süß. Sie haben einzeln und auch gemeinsam eher eine jugendliche Dynamik und die Annäherung war sehr langsam. Ich mag slow burn - für mich persönlich hätte es hier dennoch mehr Platz für die zwei und ihre Beziehung geben können. Dafür wurde in der Handlung auch ein Blick auf Haneul Corporation und dessen Problematiken gerichtet. Niedrigere Instanzen (hier Praktikanten) und weibliche Führungskräfte, die im Unternehmen nicht ernst genommen werden. Ein guter Ansatz, der für meinen Geschmack aber viel zu oberflächlich abgehandelt wurde.

Insgesamt war die Geschichte süß - eine leichte, nicht sehr dramatische Unterhaltung. Für mich persönlich aber an sämtlichen Stellen leider zu oberflächlich, wodurch ich insgesamt nicht ganz so reingezogen werden konnte. Für eine leichte Romance-Geschichte mit Blick auf ein koreanisches Unternehmen und dessen Missstände aber ganz unterhaltsam. Ich würde das Buch entsprechend bedingt empfehlen - wer sich an wenig Tiefe nicht stört und leichte Unterhaltung sucht, wird mit dem Buch möglicherweise dennoch glücklich! ☺️

2,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Leider nicht mein Fall

A Whisper Around Your Name
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Ich habe jetzt schon mehrere Bücher von Emma Scott gelesen, die mir immer sehr unterschiedlich gefallen haben. Bisher ist sie mir vor allem mit sehr emotionalen Geschichten im Kopf geblieben - traurige ...

Ich habe jetzt schon mehrere Bücher von Emma Scott gelesen, die mir immer sehr unterschiedlich gefallen haben. Bisher ist sie mir vor allem mit sehr emotionalen Geschichten im Kopf geblieben - traurige Schicksale, gebrochene Charaktere und ergreifend Liebesgeschichten. Leider kommt das nicht immer ganz bei mir an, und so war es auch bei dieser Geschichte. Mit dem Schreibstil von Emma Scott kam ich, wie bisher immer, sehr gut klar. Die Worte passen immer der Situation entsprechend gut, schlagen mal einen leidvolleren Ton an und sind in anderen Passagen schneller und dramatischer.

Und dieses Buch war wirklich… dramatisch, wie immer - aber irgendwie auch anders. Ich mag Bücher, die sich in dem Genre etwas untypisch lesen gern, aber in diesem Falle war ich zwischendurch und auch am Ende ziemlich verwirrt, weil sich die Geschichte in ziemlich seltsame Richtungen entwickelt hat. Ich saß mehr als einmal vor dem Buch und hab mich gefragt, was hier abgeht. Nicht immer zu Hundertprozent schlecht - ein bisschen Überraschung ist auch mal gut. Aber überzeugt hat es im Ganzen leider nicht. Die Geschichte war für mich viel mehr unglaubwürdig und leider nicht authentisch. Zu den Protagonisten Jo und Evan habe ich von Anfang an leider nicht so richtig Zugang gefunden. Ich mochte die Art, wie sie einander begegnet sind und sich kennengelernt und einander ihre Herzen geöffnet haben zwar sehr, bis es mir persönlich dann aber viel zu schnell ging.

In der Geschichte gibt es einen größeren Zeitsprung, der für mich mit verwirrenden und ungeahnten Veränderungen einherging. Spätestens ab da war ich leider gefühlsmäßig völlig raus, weil mir die Handlung viel zu dramatisch, überspitzt und unrealistisch vorkam. Langweilig wurde es durch das Drama zwar nicht, aber die Geschichte hat mich letztendlich eher enttäuscht zurückgelassen. Emotionen trug die Geschichte zwar, wie so typisch für die Autorin, allerdings lagen sie für mich im Schatten der restlichen Faktoren. Mal was anderes von Emma Scott - für mich aber leider nicht das Richtige. Daher kann ich für die Geschichte auch leider keine Empfehlung aussprechen - außer man stört sich nicht an etwas abgespacteren, fast schon paranormalen Handlungen. Und am Ende ist das natürlich mein persönlicher Eindruck.

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