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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2026

Nur optisch ein Highlight

West of Wicked. Folge deinem Verlangen
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Das Buch ist optisch ein absoluter Traum! Ich liebe die Farben, die Stimmung und die Innengestaltung. Zudem klang der Klappentext wirklich vielversprechend, weswegen ich mich wahnsinnig doll auf das Buch ...

Das Buch ist optisch ein absoluter Traum! Ich liebe die Farben, die Stimmung und die Innengestaltung. Zudem klang der Klappentext wirklich vielversprechend, weswegen ich mich wahnsinnig doll auf das Buch gefreut habe…
Doch leider konnte mich das Buch so gar nicht überzeugen: Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis die Handlung in Gang kommt und dann passiert nicht wirklich viel. Das ganze Buch hat sich gezogen. Vieles war unlogisch oder in sich widersprüchlich. Es wurden immer wieder neue Charaktere eingefügt, die jedoch nicht richtig ausgearbeitet wirkten.
Auch Dorothy – als eigentliche Protagonistin – konnte mich bis zu Letzt emotional nicht abholen. Einzig Cleo und Silas (der Blechmann) waren mir sympathisch und als Charaktere interessant. Der Rest war leider sehr vorhersehbar, insbesondere die „große Enthüllung“ und der Cliffhanger am Ende! Das ganze Buch wirkte auf mich konstruiert, hatte zu wenig Tiefe und dafür einige Logikfehler.

Mein Fazit:
Für mich ist „West of Wicked“, aufgrund der zähen, oberflächlichen und vorhersehbaren Handlung, leider ein Flop und ich kann es, wenn überhaupt, nur aus optischen Gründen empfehlen.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Schlechte Sarah-J.-Maas-Kopie

Fae Isles − Der Henker der Königin
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Man nehme die Charaktere von „Cresent City“, die Handlung von „ACOTAR“, gebe Weichspüler hinzu und runde alles mit einem großen Schuss Wiederholungen ab – fertig ist „Fae Isles“.
Meine Erwartungen an das ...

Man nehme die Charaktere von „Cresent City“, die Handlung von „ACOTAR“, gebe Weichspüler hinzu und runde alles mit einem großen Schuss Wiederholungen ab – fertig ist „Fae Isles“.
Meine Erwartungen an das Buch waren groß und die ersten Kapitel haben mir sehr gut gefallen. Leider verlor sich die Protagonistin zunehmend in den immer gleichen Gedankengängen. Diese füllten ganze Kapitel, ohne die Handlung voranzubringen. Dabei wirkte Emelin ziemlich blass und eindimensional. Auch der Silent Death konnte mich mit seiner stereotypen harte-Schale-weicher-Kern-und-verdammt-gutaussehend leider nicht überzeugen.
Fazit:
Wer die Bücher von Sarah J. Maas liebt und sich nicht an stereotypen Charakteren und altbekannten Plots stört, den wird mit „Fae Isles“ ein seichtes Lesevergnügen erwarten, dass schnell gelesen und ebenso schnell wieder vergessen ist.

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Veröffentlicht am 21.12.2024

Totale Enttäuschung

Ein Langer Dezember
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Richard Chizmar hat unter anderem mit Stephen Kings die Gwendy-Trilogie geschrieben und gilt als hochgelobter Horrorautor. Dementsprechend hoch waren natürlich meine Erwartungen an „Ein langer Dezember“ ...

Richard Chizmar hat unter anderem mit Stephen Kings die Gwendy-Trilogie geschrieben und gilt als hochgelobter Horrorautor. Dementsprechend hoch waren natürlich meine Erwartungen an „Ein langer Dezember“ und was soll ich sagen…?

Die Geschichte konnte mich nicht mitreißen. Schnell wurde klar, dass die wenigen Spannungsmomente sich stets als bloße Finten entpuppten. „Warum hast du keine Angst, Bobby?“ – Gute Frage. Doch leider wurden weder die Figuren noch die menschlichen Abgründe richtig ausgearbeitet. Von dem vermeintlichen Grauen oder Schrecken war nichts zu spüren. Zudem wirkte der Protagonist Bobby, der gleichzeitig der Erzähler der Geschichte ist, teils emotionslos und unsympathisch. – Welcher Mann lässt denn bitte seine Ehefrau nachsehen, ob die Haustür abgeschlossen ist, während sich draußen vermeintlich ein Serienkiller herumtreibt, von dem der besagte Mann denkt, dass er gekommen sei, um ihn und seine Frau umzubringen?!

Leider wirkte auch der Schreibstil teils unbeholfen und unerfahren. Von mir gibt es daher leider keine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.09.2024

Ausbaufähig

Erdsee
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Ein High-Fantasy-Klassiker, aber…
Kaum ist der Held an einem Ort angekommen und stellt sich einer Herausforderung … ist das Ganze auch schon wieder vorbei. (Dies mag der Tatsache geschuldet sein, dass ...

Ein High-Fantasy-Klassiker, aber…
Kaum ist der Held an einem Ort angekommen und stellt sich einer Herausforderung … ist das Ganze auch schon wieder vorbei. (Dies mag der Tatsache geschuldet sein, dass Ursula Le Guin ursprünglich Kurzgeschichten zu der Erdsee-Welt geplant hatte.) Hinzu kommt, dass die Erzählung sehr stark vom Daoismus geprägt ist: Wandel, Veränderung und die Suche nach der wahren Identität sind zentrale Aspekte von „Erdsee“. Daher wirkt es ehr wie ein daoistisches Philosophie-Gleichnis mit Fantasy-Elementen.
Mich konnte das Buch leider emotional nicht abholen. Ich hatte kaum das Bedürfnis, dass ich unbedingt wissen muss, wie die Geschichte um Ged weitergeht. Auf mich wirkten einige Stellen nicht ganz ausgearbeitet, denn sobald es richtig spannend und interessant wurde, ließ sich die Erzählung zu einem anderen Ufer mit einer neuen Herausforderung treiben – Inselhopping mal anders.
Die Geschichte hat so viel Potential. Schade nur, dass der Erzählstil so emotions- und detaillos ist…

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Veröffentlicht am 15.08.2024

Platt

Boys of Tommen 1: Binding 13
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Ich gebe es zu: ich bin dem großen Hype um „Binding 13“ erlegen und habe mich voller Vorfreude an das Buch gemacht…
Allerdings habe ich recht schnell gemerkt, dass mich die Geschichte nicht so mitnimmt. ...

Ich gebe es zu: ich bin dem großen Hype um „Binding 13“ erlegen und habe mich voller Vorfreude an das Buch gemacht…
Allerdings habe ich recht schnell gemerkt, dass mich die Geschichte nicht so mitnimmt. Vielleicht bin ich einfach zu emanzipiert, zu alt, oder schlichtweg nicht hetero genug, um Jonny Kavanagh für sein machohaftes Alphatier-Gehabe anzuschmachten.
Denn als jemand, der in seiner Kindheit und Jugend selbst unter häuslicher Gewalt litt, kann ich euch eines sagen: Niemand wird kommen, um euch zu retten! Seid stark und emanzipiert euch; wartet nicht auf Prinz Charming, sondern steht für euch selbst ein!
Der Sprachstil ist mir zu einfach gehalten. Auch die Stereotypen (großer, starker Mann rettet kleine, zerbrechliche Frau) wurden hier sehr platt umgesetzt.

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