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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2025

Leider kein Buch, das mir in Erinnerung bleibt

Never Ending Story
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Obwohl ich immer noch total begeistert von dem Konzept bin, wird mir „Never Ending Story“ von Yvonne und Nadine Merschmann wohl nicht lange in Erinnerung bleiben…
Zusammen mit Protagonistin Claire und ...

Obwohl ich immer noch total begeistert von dem Konzept bin, wird mir „Never Ending Story“ von Yvonne und Nadine Merschmann wohl nicht lange in Erinnerung bleiben…
Zusammen mit Protagonistin Claire und ihrer Tochter Ivy begeben wir uns auf einen Betriebsausflug der Familie Henderson. Mit dabei: der begehrte Junggeselle und Sohn Louis Henderson. Zwischen ihm und Claire besteht bereits eine gewisse Dynamik, doch ist ihnen eine Liebe wie sie in den bekannten Filmen und Serien „Bridgerton“, „Stolz und Vorurteil“ und „Downton Abbey“ herrscht, nicht möglich.
Die Reise zu den verschiedenen Drehorten fand ich sehr spannend, auch wenn ich persönlich nur Bridgerton kenne. Mit den beiden Protagonisten und ihrer „verbotenen“ Liebesgeschichte bin ich allerdings nicht ganz warm geworden. Claire ist eine unglaublich liebevolle Frau und Mutter. Ihre Tochter Ivy ist zuckersüß. Für Louis steht die Familie an erster Stelle und doch kämpft er am Ende um seine Zukunft mit Claire. Der Weg dorthin erscheint trotz des flüssigen Schreibstils und der geringen Seitenzahl unendlich lang. Vielleicht liegt es auch an den relativ langen Kapiteln, mit denen ich mich wohl nie anfreunden werde. Davon abgesehen hätte ich mir einfach mehr Mut, mehr Gefühl und mehr Tatendrang der Protagonisten und weniger Tagträumerei gewünscht. Auch das relativ abrupte Ende und den Brief fand ich weniger romantisch als distanziert und nüchtern... Insgesamt ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Ich denke aber, dass das Buch für Fans der Filme und Serien trotzdem sehr lesenswert ist und ich werde es mit den anderen Bänden der Reihe noch einmal versuchen!

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Sehr besonderes Buch

Like Ice We Break
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„Like Ice We Break“ von Ayla Dade behandelt zwei besondere Themen, die ich so vorher noch nie gelesen habe und wo ich tatsächlich auch empfehlen würde, die Triggerwarnung zu lesen. Vor ab: ja, ich starte ...

„Like Ice We Break“ von Ayla Dade behandelt zwei besondere Themen, die ich so vorher noch nie gelesen habe und wo ich tatsächlich auch empfehlen würde, die Triggerwarnung zu lesen. Vor ab: ja, ich starte die Winter Dreams Reihe mit Band 3! :D

Es geht um Oscar, der durch sein Eiskunstlauf-Talent von der Straße geholt und adoptiert wird und Gwen, die von nun an auf ihn als Partner auf dem Eis angewiesen ist. Beide haben eine harte Vergangenheit und Gegenwart… Gemeinsam müssen sie durchkämpfen.

Insbesondere Oscar ist ein sehr interessanter Charakter, sehr talentiert, mutig und liebenswert. Seine Entwicklung und anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten habe ich gerne mit verfolgt. Gwen hingegen hat mich in den Wahnsinn getrieben, auch wenn sie nichts dafür konnte. Es ist so viel passiert und gleichzeitig nichts, was ich nachvollziehen konnte. Das hat mir das Einfinden in die Geschichte etwas erschwert.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr speziell - sehr jugendlich und mit Fokus auf Luxus und Marken - aber passt meiner Meinung nach sehr gut zum Setting und den Protagonisten!

Das Buch hat mit gut gefallen, aber das gewisse Etwas hat gefehlt, was ich zunächst in Oscars Background-Story vermutet habe... Ich möchte auf jeden Fall noch die anderen Bände lesen, auch wenn ich mich zum Teil selbst gespoilert habe!

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Eine etwas andere Vampir-Geschichte

Crown & Creature – Urteil des Blutes (Crown & Creature 1) 
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Bei „Crown & Creature - Urteil des Blutes“ von Leona R. Wolf konnte es mich sofort begeistern, dass die typischen Vampir-Klischees (Tageslicht, Stärke, Verletzlichkeit, Verwandlung etc.) einfach mal komplett ...

Bei „Crown & Creature - Urteil des Blutes“ von Leona R. Wolf konnte es mich sofort begeistern, dass die typischen Vampir-Klischees (Tageslicht, Stärke, Verletzlichkeit, Verwandlung etc.) einfach mal komplett auf den Kopf gestellt wurden!

Während Alexis Crown eine geborene Vampirin und noch dazu adelig ist, ist ihr Bodyguard Zane ein geschaffener Vampir (Creature). Er soll sie auf Schritt und Tritt begleiten, um die Thronerbin vor einem Anschlag zu schützen. Macht euch bereit für unerwartete Momente und viele Intrigen!

Alexis lernt man zunächst als sehr stur kennen. Im Laufe der Geschichte merkt man erst, wie schlau, mutig und stark sie wirklich ist. Ihr Bodyguard Zane scheint sehr vielschichtig, wobei sich viele Charaktereigenschaften ähneln. Trotzdem konnte ich ihre plötzliche Anziehungskraft nicht ganz nachempfinden.

Die Story und die Idee der Geschichte fand ich großartig, besonders und erfrischend neu. Leider gab es jedoch einige Punkte, die mich nicht ganz überzeugen konnten… Zum einen der Schreibstil, was vermutlich mit meiner Abneigung zur Erzählerperspektive zusammenhängt, gestärkt durch die verhältnismäßig langen Kapitel, was das Leseerlebnis für mich etwas zäh gestaltet hat.

Auch kam das Worldbuilding dieser interessanten neuen Welt durch die wenigen Seiten viel zu kurz - gerade weil so vieles anders ist als man es kennt… Ich persönlich hätte eine Dilogie an dieser Stelle bevorzugt.

Insgesamt für mich aber definitiv eine Geschichte mit viel Potenzial und unerwarteten Ende. Daher eine Leseempfehlung für alle Vampir-Fans!

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Veröffentlicht am 16.08.2024

Leichte Sommergeschichte mit wenig Tiefe

Meine Lieblingsfarbe in unserem Ozean
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Es fällt mir ungewohnt schwer, die Rezension für "Meine Lieblingsfarbe in unserem Ozean" von Natalie Erlach zu schreiben. Ich hätte es gerne noch sehr viel lieber gemocht, aber das Buch hatte für mich ...

Es fällt mir ungewohnt schwer, die Rezension für "Meine Lieblingsfarbe in unserem Ozean" von Natalie Erlach zu schreiben. Ich hätte es gerne noch sehr viel lieber gemocht, aber das Buch hatte für mich leider einige Schwachstellen, die mein Leseerlebnis enorm beeinträchtigt haben.

Es geht um Kalea, die vor ein paar Jahren aus ihrem High-Society- und Influencer-Leben aus New York geflohen ist. In der hawaiianischen Kleinstadt Shore Mana hat sie nicht nur ihr neues Zuhause gefunden, sondern auch eine Schildkröten-Auffangstation eröffnet. Inmitten des Chaos in der Auffangstation und ihrer Geldsorgen trifft sie auf Malio.

Das wars dann quasi auch schon mit dem Inhalt. Wir bekommen hier eine zuckersüße Liebesgeschichte mit einem besonderen Setting und Thema - was ich sehr mochte. Mir persönlich hat jedoch die Tiefe gefehlt. Sowohl die Storyline als auch die Charaktere waren sehr flach, teils sogar lückenhaft und somit nicht unbedingt nachvollziehbar ausgearbeitet. Insbesondere die "Lösung" von Kaleas Problemen kam sehr plötzlich und sehr einfach daher.

Als Fan von kurzen Kapiteln fällt es mir schwer zuzugeben, dass sie mich hier extrem gestört haben. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, wirklich in der Geschichte anzukommen, weil ich bei jedem Kapitel in eine neue Situation hineingeworfen und dann auch schon wieder hinausgezogen wurde. Den Schreibstil an sich fand ich aber sehr angenehm und er hat mir gut gefallen.

Kalea ist sehr lieb, offen, direkt und zielstrebig. Dennoch verzettelt sie sich in ihren Problemen und überstürzt manche Situationen. Ihre Vergangenheit setzt ihr schwer zu, weshalb niemand davon erfahren soll. Malio ist der charmante und humorvolle Surferboy. Er hat sein Studium in New York pausiert, um wieder daheim bei der Familie zu sein. Die beiden harmonieren von Anfang gut miteinander, benehmen sich zwischenzeitlich aber auch des Öfteren sehr kindisch und stur. Ihre besten Freunde Basilton, Florence und Deacon fand ich auf Anhieb sehr viel interessanter und dynamischer, weshalb ich mich sehr auf die Folgebände freue.

Insgesamt ein leichtes Sommerbuch für zwischendurch und trotz all meiner persönlichen Kritik eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.06.2024

Viel Romance, wenig Fantasy

Divine Rivals
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„Divine Rivals“ von Rebecca Ross - eins der vielversprechendsten Bücher aktuell - lässt mich leider etwas enttäuscht zurück. Dabei sind Cover, Farbschnitt und Klappentext so, so schön!

Es geht um Iris ...

„Divine Rivals“ von Rebecca Ross - eins der vielversprechendsten Bücher aktuell - lässt mich leider etwas enttäuscht zurück. Dabei sind Cover, Farbschnitt und Klappentext so, so schön!

Es geht um Iris und Roman, die beide versuchen die Kolumnisten-Stelle bei der Oath Gazette zu bekommen. Auf magische Weise sind ihre beiden Schreibmaschinen miteinander verbunden und es entsteht eine geheime Brieffreundschaft zwischen den Rivalen - doch nur einer weiß, wer sein gegenüber ist. Ach, und es herrscht übrigens noch Krieg zwischen zwei uralten Göttern…

Genau das ist der Punkt, der mich am meisten enttäuscht hat. Man bekommt zwar ein paar Information zu den Göttern und ihrer Feindschaft, aber lange nicht genug, um alles zu verstehen. Generell fand ich das Worldbuilding sehr schwach. Sie haben dort sogar andere Wochentage, aber man bekommt alles nur am Rande mit. Zudem werden für mich zum Ende des Buches einige Themen überstürzt.

Positiv überrascht hat mich der Schreibstil der Autorin. Ich bin kein großer Fan der Er-/Sie-Schreibweise und habe daher ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Nach und nach, hat mich der Schreibstil aber vereinnahmt und emotional mitgenommen. Insbesondere bei den vielen Geschehnissen, die Iris verkraften muss. So konnte man Iris als stark und mutig, vielleicht ein bisschen leichtsinnig, aber voller Hoffnung kennenlernten. Roman fand ich sehr humorvoll und charmant. Ihr Zusammenspiel - sei es per Brief oder in der Realität - fand ich unglaublich süß!

Macht euch auf einen fiesen Cliffhanger zum Schluss gefasst, der zum Weiterlesen animiert. Daher bin ich trotz Kritik gespannt, wie die Geschichte weitergeht. In der Hoffnung, mehr Fantasy-Aspekte zu bekommen…

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