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Veröffentlicht am 17.11.2024

Vom Finden und Gefunden werden

Das kleine Bücherdorf: Herbstleuchten
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Betty ist nicht nur eine gefragte Hollywoodschauspielerin, sondern auch eine erfolgreiche Kinderbuchautorin. Sie meidet die Öffentlichkeit. Gerade schreibt sie nach einem neuen Buch. Zufällig stößt sie, ...

Betty ist nicht nur eine gefragte Hollywoodschauspielerin, sondern auch eine erfolgreiche Kinderbuchautorin. Sie meidet die Öffentlichkeit. Gerade schreibt sie nach einem neuen Buch. Zufällig stößt sie, beim Packen für die Großmutter, auf einige Zeichnungen der Malers E. Smith. Genauso hat sie die Gestaltung ihrer neuen Geschichte vorgestellt. Doch ihre Großmutter gibt ihr keine Auskunft zu dem Maler. Also reist Betty zum Bücherfestival nach Schottland, um dort den unbekannten Maler zu finden und ihn zur Zusammenarbeit zu überreden. Gerade dort angekommen fühlt sie sich verfolgt und versteckt sich im "Fuchsbau", wo sie von Eliyah gefunden wird. Er bringt sie ins B&B seiner Großmutter Nanette, wo sie inkognito unterkommen kann. Damit beginnt die Suche nach E. Smith, die eine tragische Familiengeschichte zutage bringt und nicht nur Bettys Leben, sondern auch das ihrer Großmutter und einiger Bewohner auf den Kopf stellt.
In diesem Buch geht es sehr aufregend und emotional zu. Betty durchlebt auf der Suche nach E. Smith viele Höhen und Tiefen. Doch erlebt sie als "Großnichte Lizzy" was Gemeinschaft bedeutet und wie die Menschen zusammenhalten. Auch Nannetes Geschichte wird hier erzählt, an der Bettys Großmutter und E. Smith maßgeblich beteiligt waren. Und auch der Maler bekommt am Ende endlich ein Gesicht.
Dieser Teil der Buchreihe um Swinton-on sea, hat mir bisher am allerbesten gefallen.

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Trostloser Sommer zur Nachwendezeit

Verlassene Nester
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Im Sommer 1992 lebt die dreizehnjährige Philly in einem Wohnkomplex im ehemaligen Elb-Grenzgebiet. In dieser trostlosen Gegend, zwischen stillgelegtem Betonwerk und Kaserne, sucht Philly nach nach Halt ...

Im Sommer 1992 lebt die dreizehnjährige Philly in einem Wohnkomplex im ehemaligen Elb-Grenzgebiet. In dieser trostlosen Gegend, zwischen stillgelegtem Betonwerk und Kaserne, sucht Philly nach nach Halt und Zugehörigkeit.
Ihr Tanten Eli und Katharina fangen, räuchern und verkaufen Fisch aus der nahegelegen Elbe, deren Wasser eigentlich viel zu schmutzig ist. Der Vater flieht in die Gaststätte, um den verlorenen Job und der verschwunden Ehefrau nachzutrauen. Die Mutter ist schon länger weg, abgehauen in den Westen. Die Wessi kommen, kaufen Land und wollen alles verändern. Die Schrebergärten sind enteignet. Nur Frau Klinge hat gibt dem Mädchen etwas halt, kümmert sich um sie und ihre Schulbildung.
Philly sucht den Kontakt zu Katja und Bine, zwei Mädchen, die den Spielplatz beherrschen. Sie muß Demütigungen ertragen und findet einen Platz bei ihnen. Hier lernt sie Freundschaft, Eifersucht, Neid Sexualität und Verrat kennen.
Patricia Hempel zeigt die Trostlosigkeit der Menschen im Osten auf, die nicht nur ihre Jobs, sondern auch ihre Werte verloren haben. Dem Lesenden wird aufgezeigt, wie hoffnungslos und traurig die Existenzen von der Wende überrollt wurden. Gewohnheiten, Denken und Werte der Menschen konnte mit dem rasanten Wechsel nicht mithalten.
Die Charaktere des Romans sind sehr gelungen und authentisch. Ich konnte mir die Protagonisten im Plattenbau sehr gut vorstellen, alles wirkt stimmig und lebensnah.
"Verlassene Nester" ist keine leichte Lektüre. Dieses Buch fordert den Leser und weckt Gefühle. Mich, der in der Wendezeit nur wenig älter war als Philly im Roman, hat das Buch absolut abgeholt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.08.2024

eine ganz private Liebesgeschichte

Hortensientage
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Die Autorin Manuela Inusa ist bekannt für ihre romantischen Romane mit Wohlfühlcharakter. Auch ich habe schon mehrere Romane der Autorin gelesen und sie geliebt.
In "Hortensientage" erzählt uns die Autorin ...


Die Autorin Manuela Inusa ist bekannt für ihre romantischen Romane mit Wohlfühlcharakter. Auch ich habe schon mehrere Romane der Autorin gelesen und sie geliebt.
In "Hortensientage" erzählt uns die Autorin eine Art Familiengeschichte. Im Mittelpunkt steht die Autorin selbst "Ela" und ihre geliebte Großmutter "Lisa". Oma Lisa lebt in einem Seniorenstift, weil sie alleine nicht mehr so gut zurechtkommt. Die Enkelin Ela kommt sie jeder Mittwoch, meistens jedoch öfter Besuchen. Ela ist Schriftstellerin und möchte sich nun an ihren ersten Roman wagen. Dazu sucht sie Inspiration in einer alten Fotokiste. Dabei entdeckt die eine Postkarte ihres verstorbenen Großvaters. Bisher haben die Großeltern über ihr Zeit in Nazi-Deutschland und den Krieg immer geschwiegen. Doch jetzt ist Elas Interesse geweckt und sie versucht der Geschichte der Großeltern auf den Grund zugehen.
Beim Lesen dieses Romanes spürt man, wie nah sich die Autorin und ihre Großeltern gestanden haben. Ich fand das Buch sehr emotional und ergreifend. Nach und nach erfährt der Leser, wie aus den Schulfreunden Lisa und Werner ein Liebespaar wurde, wie sie den Krieg erlebten und ihre Liebe am Leben halten konnten. Mir hat es gut gefallen, daß einige der Abschnitte des Buches, als eine Art Brief geschrieben. Außer der Geschichte von Lisa und Werner, erleben wir auch, wie respekt- und liebevoll die Autorin mit ihrer Großmutter umgeht.
Mich hat das Buch sehr berührt.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Ein Sommer am Cape

Die kleine Buchhandlung am Meer
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Ein Sommer am Cape
Seit ihren Kindertagen sind Jess und Alison miteinander befreundet. Obwohl sie mittlerweile in unterschiedlichen Bundesstaaten leben, sind sie immer noch beste Freunde. Beide Leben erfahren ...

Ein Sommer am Cape
Seit ihren Kindertagen sind Jess und Alison miteinander befreundet. Obwohl sie mittlerweile in unterschiedlichen Bundesstaaten leben, sind sie immer noch beste Freunde. Beide Leben erfahren gerade einen großen Umbruch. Da starten sie das Abenteuer einer eigenen Buchhandlung., einen Traum, den Alison schon seit ihrer Kindheit hat.
„Die kleine Buchhandlung am Meer“ ist ein bezaubernder Sommerroman. Mir hat es besonders gut gefallen, dass die Protagonistinnen mal älter, um 50 Jahre, waren. Mit ihren Töchtern Catlin und Julia kamen die jungen zum Zuge. Die Autorin Pamela Kelley hat einen sehr schönen, flüssigen Schreibstil.
Wir erleben Entscheidungen, die von Herzen, mit klarem Verstand getroffen werden, aber auch das große Gefühl. Die Charaktere sind empathisch und sympathisch. Es gibt auch das ein oder andere Problem, für das eine Lösung gefunden werden muss. Ich bin nur so durch die Kapitel „geflogen“ und habe das Lesen sehr genossen.

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Veröffentlicht am 23.06.2024

Wie Poirot entstand

Agatha Christie
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Wer kennt sie nicht dir große Kriminalautorin Agatha Christie, die in ihren Romanen so wunderbare Charaktere wie Hercules Poirot und Jane Marple erschaffen hat.
In der Romanbiografie „Agatha Christie“ ...

Wer kennt sie nicht dir große Kriminalautorin Agatha Christie, die in ihren Romanen so wunderbare Charaktere wie Hercules Poirot und Jane Marple erschaffen hat.
In der Romanbiografie „Agatha Christie“ von Susanne Lieder lernen wir eine andere Seite, die jungen Jahre, weltberühmten Krimiautorin kennen. Die Autorin beschreibt den Weg der jungen Agatha Christie zum schriftstellerischen Erfolg. Es beschreibt die Kindheit, Jugend und das junge Erwachsenenalter. Von den Gedichten, über Kurzgeschichten, den ersten Roman bis hin zum Erfolg mit Poirot.
Ich empfand den Schreibstil der Autorin als sehr angenehm. Einen kleinen Einblick in das Leben der jungen Agatha Christie zu erhalten und zu erfahren wir ihre berühmten Hauptcharaktere entstanden sind, fand ich sehr spannend.
Bei Lesen konnte man spüren, wieviel Recherche hinter diesem Roman steckt. Für mich scheint Agatha eine sehr starke Frau gewesen zu sein. Der frühe Tod des Vaters und dann folgend auch der Tod der Mutter, müssen sehr schwer gewesen sein. Mindestens genauso schwer auch die Trennung und Scheidung von Archie.
Mich hat dieses Buch begeistert und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

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